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Leitende Ministerialrätin Stephanie Herrmann übernimmt Münchner Ordinariat

Ab dem 1. Januar 2020 tritt eine weit gehende Veränderung auf der Leitungsebene des Erzbischöflichen Ordinariats München in Kraft. Die promovierte Juristin Stephanie Herrmann (52) wird ab diesem Zeitpunkt als Amtschefin in erster Linie die operative Verwaltungstätigkeit leiten.

Der neue Generalvikar Christoph Klingan (41) wird sich vorrangig um die strategischen, inhaltlichen und theologischen Fragen kümmern. Dies gab der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Montagabend 30. September, bei einer Klausurtagung der Ordinariatskonferenz und des Bischofsrates in München bekannt.

Die Neuordnung sieht vor, dass der Generalvikar künftig zwar eine dienstliche Aufsicht über die Amtschefin ausübt, in Fragen der Verwaltung aber nicht deren unmittelbarer Dienstvorgesetzter ist. Bislang fungierte ein geweihter Priester im Amt des Generalvikars als allgemeiner Vertreter des Erzbischofs auch als oberster Chef des Erzbischöflichen Ordinariats. Diese damit verbundenen Aufgaben und Funktionen sind nun fortan mit der neuen Struktur neu geordnet.

Stephanie Herrmann ist derzeit als Leitende Ministerialrätin stellvertretende Abteilungsleiterin im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst für den Bereich Hochschulmedizin tätig und leitet das Referat für die Hochschulmedizin und Universitätsklinika in München.

Die gebürtige Münchnerin studierte Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Nach der 2. Juristischen Staatsprüfung begann sie 1994 ihre berufliche Tätigkeit im damaligen Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Neben verschiedenen Stationen im Wissenschaftsministerium war Herrmann in ihrer beruflichen Laufbahn auch an der LMU sowie als Leiterin des Referats Hochschule und Medien in der Geschäftsstelle der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag tätig.

Christoph Klingan war Anfang September als stellvertretender Generalvikar nach drei Jahren als Pfarrer in Poing nach München zurückgekehrt, wo er von 2011 bis 2016 bei Kardinal Marx als persönlicher Sekretär tätig war. Davor war er seit September 2009 Kaplan in Mariä Himmelfahrt/Prien am Chiemsee, St. Nikolaus/Rimsting sowie in den Kuratien Wildenwart und Hittenkirchen.

Klingan studierte Theologie in München und Rom, wo er am 10. Oktober 2008 zum Priester geweiht wurde. Der gebürtige Münchner absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) und arbeitete bei der Lokalbaukommission der Landeshauptstadt München, bevor er im Jahr 2001 an der LMU München sein Theologiestudium aufnahm.

Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und der scheidende Generalvikar Peter Beer hatten die Reform an der Verwaltungsspitze im vergangenen November bei einer Klausurtagung von Bischofsrat und Ordinariatskonferenz angekündigt. Ziel ist es, die Verwaltung weiter zu professionalisieren, die Laufbahnentwicklung für Frauen und Männer im Laienstand zu erweitern und Karrierechancen zu eröffnen.
Susi 47
PeterPascal
Die obige Dame ist 52
Und bekommt keine kinder mehr
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und ups... plötzlich und unerwartet wird sie Schwanger. Wird frei gestellt und ihre Stelle wird durch eine 2. Person "überbrückt"- So sehr ich Kinder liebe und einiges für sie auf die Beine gestellt habe (und werde) aber urteilen wir nach der Vernunft. Wenn ich als Arbeitgeber alle 8 Monaten eine neue Leiterin/Sekretärin einstellen darf wegen der gewünschten Schwangerschaft, ---- immer wieder …More
und ups... plötzlich und unerwartet wird sie Schwanger. Wird frei gestellt und ihre Stelle wird durch eine 2. Person "überbrückt"- So sehr ich Kinder liebe und einiges für sie auf die Beine gestellt habe (und werde) aber urteilen wir nach der Vernunft. Wenn ich als Arbeitgeber alle 8 Monaten eine neue Leiterin/Sekretärin einstellen darf wegen der gewünschten Schwangerschaft, ---- immer wieder neu anlernen----- immer wieder neu zusammen arbeiten--- dann mache ich die Arbeit lieber selber damit es weiter geht. Und wenn ein Frau in Mutterschaft geht tue ich der "Zwischenlösung" unrecht. denn sie muss gehen wenn die Vorgängerin zurückkommt. Eine Nachfolgerin die ihre Aufgabe mit Herz und Blut super macht---- Meine Frage: Warum gibt es im Zeitalter der Gleichberechtigung und der Gleichbehandlung nicht auch Männer die diese Aufgabe/Arbeit gewissenhaft und ebenso mit Herz und Blut leisten?
Mit 52?
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Nun ja, solange sie keine Weisungsberechtigung gegenüber Klerikern hat, und das hat sie ja nicht, sehe ich das ähnlich wie @nujaasNachschlag . Ich kenne viele Frauen mit großem Sachverstand und Kompetenz und schätze ihre Zuverlässigkeit.
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Das wird die Verwaltungschefin nicht selbst machen, aber in ihrem Auftrag und woanders im Auftrag des Generalvikars üben Laien die Finanzaufsicht über die Pfarreien seit Jahrzehnten aus.
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Finanzaufsicht ist eine gute Sache, auch manche Kleriker haben klebrige Finger.
Das war jetzt nicht der Punkt, sondern der Hinweis auf einen Bereich, in dem Laien Klerikern notfalls weisungsbefugt sind.
Eine Verwaltungschefin im Ordinariat finde ich deutlich ungefährlicher als Laien, die sich gegenüber Priestern und Bischöfen fur das bessere Lehramt halten
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Gestas
Ich finde es falsch, das Laien eine Leitungsfunktion innerhalb der katholischen Kirche übernehmen "Bislang fungierte ein geweihter Priester im Amt des Generalvikars als allgemeiner Vertreter des Erzbischofs auch als oberster Chef des Erzbischöflichen Ordinariats"
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