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M.RAPHAEL

Das Leben ist Identität

Seine Eminenz Kardinal Müller hat in einem Interview mit EWTN (ab 2:46, deutsche Untertitel können rechts unten unter Einstellungen, Automatisch übersetzen, Deutsch, eingeschaltet werden) dankenswerter Weise wieder einmal darauf hingewiesen, dass die katholische Kirche eine Kirche des Lebens ist und deshalb niemals politische Kandidaten (Joe Biden) unterstützen darf, die die Abtreibung fördern.

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Ab 10:22 erwähnt Arroyo den Jesuiten Thomas Reese, der am 31. August 2020 über den Religion News Service verbreitet hat, dass die Intentionalität entscheidend für eine moralische Bewertung ist, d.h. man gut Biden wählen kann, wenn man seine Einstellungen bzgl. Homoehe und Abtreibung intentional nicht teilt. Seine Eminenz lehnt dieses Argument natürlich als sophistisch ab. Man denke nur mal an jemand, der sagt, „ich habe Hitler für seinen Autobahnbau gewählt. Seinen Rassismus habe ich nicht gemocht, aber sozial hat er viel Gutes getan. Deshalb bin ich unschuldig.“ Nein, du bist nicht unschuldig. Für deine blöde Autobahn hast du den Holocaust willentlich in Kauf genommen. Du bist mitschuldig.

Wieder mal ein geisteskranker Jesuit, der eine starke, öffentlich sichtbare und holistisch katholische Identität in Frage stellt und versucht, diese durch eine nicht fassbare gnostische Idealität zu ersetzen. Motto: „Man kann auch in einer Moschee beten, Hauptsache, die Intentionalität stimmt, d.h. man meint und will das Richtige.“ Aber wer sieht das? Ist das das Leben? Kann dann nicht jeder Teufel behaupten, dass er eigentlich immer nur das Beste gewollt hat? Hitler könnte sagen: „Die Vernichtung aller Juden hätte endlich einen globalen Frieden unter deutscher Führung ohne Störenfriede bedeutet.“

Die Jesuiten haben unter P. Friedhelm Mennekes die Kunststation St. Peter in Köln aufgebaut, in der wechselnde zeitgenössische Kunst in einer gotischen Kirche gezeigt wird. Mit dem Blick der Düsseldorfer Kunstszene (cooler und besser als Köln?) habe ich mich damals etwas mehr damit beschäftigt. Obwohl ich P. Mennekes durchaus schätze, habe ich irgendwann gemerkt, dass die Kunststation nicht funktioniert. P. Mennekes hat klar gezeigt, dass zeitgenössische Kunst nicht in eine gotische Kirche passt. Aber der Versuch jede moderne Strömung zu umarmen, ist typisch jesuitisch. Sie bauen die abstrakten leeren Kirchen der Vat.2 Kirche wie moderne Kunst Museen, um dann alle menschliche Gegensätze darin aufzuhängen. Sie verzichten (scheinbar!) auf Identität, damit die dummen „identitätsgeilen“ Menschen in den Kirchen ihre je individuelle Sau rauslassen. Es ist unglaublich paternalistisch und respektlos. Aber es ist noch viel schlimmer.

Ich denke, John Rao hat Recht. Die heutige Kirche der Jesuiten, einschließlich Bergoglio, ist faschistisch, weil sie sich für die alles dominierende Letztinstanz, die letzte Autorität hält, die sich jede menschliche Regung einverleibt. Kriminelle arabische Migranten gehören natürlich dazu.

www.lifesitenews.com/…istory-behind-pope-francis-con

Sie folgen der katholischen Linken der 20er und 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts (John Hellman: Emmanuel Mounier and the New Catholic Left, The Knight Monks of Uriage). Sie folgen Teilhard de Chardin. Für sie lebt sich der Heilige Geist in lauter unterschiedlichen menschlichen Entfaltungen und Identitäten aus. Am Ende wird er alle am Omega Punkt vereinen. Das ist wohl ein wenig Hegel. Die Jesuiten und damit Bergoglio sind die großen Umarmer der unterschiedlichen Schreihälse und führen sie zusammen. Sie sind, bedingt durch ihre Schlauheit, außerhalb der Dialektik. Sie halten sich für die eigentlichen Wächter der Humanität. Für sie sind es nicht die kontemplativen Mönche. Die sind doof. Die kapieren nichts. Es sind die Jesuiten.

Warum ist der transidentitäre Jesuit böse? Weil niemand das Recht hat, sich aus der oft schmerzhaften Identitätsfindung herauszunehmen. Nur in direkter und knienender Beziehung zu Gott gibt es wahre Identität. Deshalb ist die Ablehnung von Identität der größte Hochmut, den es gibt. Es ist Gottesfeindschaft. Es ist der Tod selbst.

Das Leben im Himmel und auf Erden in Identität sind ein und dasselbe.

Hier ist ein prototypisches Beispiel von Identität:

www.youtube.com/watch

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Mein Bruder, ein sehr erfolgreicher Absolvent der University von Michigan, weint, wenn er das sieht. Diese Identifikation hat ihn als Ingenieur und Manager ziemlich reich gemacht. Und dann kommt ihr Hunde und wollt den Katholiken die Identität rauben.

Was sucht denn Mennekes, wenn er Werke in der Kunststation St. Peter aufhängt? Er sucht Identität. Stellen wir uns vor, wir könnten mit Michelangelo oder Leonardo Da Vinci an einem Tisch sitzen. Wir würden ausflippen und wären unendlich glücklich über die starke Identität dieser Künstler. Ein identitätsloser, angepasster und deshalb schlauer Jesuit ist noch nicht mal eine Lusche. Er ist verachtenswert durch und durch, weil er unangreifbar sein möchte. Er, der eingebildete Supergott des immanenten Lebens, ist nichts. Er ist feige. Wir brauchen ihn nicht. Wir brauchen seine Umarmung nicht.

Jeder große Künstler ist ein Egomane. Er muss es sein, sonst könnte er seine Berufung nicht ins Werk setzen. Aber weil das nicht identische (nicht er selbst) Erhabene am Kunstwerk immer mitarbeitet, muss er unendlich demütig sein. Er erkennt seinen Dienst. Viele saufen dann. Aber das ist OK. Lieber ein saufender demütiger Künstler als ein hochmütiger trockener Jesuit, der sich als katholisch unterwürfig gibt, aber glaubt, dass er die Welt im Griff der menschenfreundlichen Moderne hat. Tod!!!

Konrad Lorenz hat kurz vor seinem Tod dem ORF ein Interview gegeben. Darin äußerte er, dass für ihn das größte Geheimnis im Leben die Beziehung zwischen der Informationsgewinnung (als Identität) und der Entropie (als das identitätslose Chaos, das die modernen Bischöfe wollen) ausmachte. Er hat Recht. Die moderne Vat.2 Kirche der identitätslosen jesuitischen Umarmung ist das Chaos. Es ist der Tod. Küsst den Homo, küsst den Muslim und stirbt. Das Programm der Identitätslosigkeit ist Satan. Die abstrakte Neutralität der Museen der Moderne steht im Dienst der Wahrheit unseres individualistischen Zeitalters. Wir brauchen keine Jesuiten, die das verdoppeln. Sie können es eh nicht. Eigentlich lügen sie dann. Sie sind von sich selbst entfremdet. Fremdschämen für Künstler ist angesagt.

Warum also sind wir, die kontemplativen Mönche, die Wächter der Liebe, die Wächter der Menschheit?

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Weil wir eine klare Identität haben, die durch den Weg nach innen und nach oben von Gott selbst gestiftet wird. Wir wollen eine klare Identität für die Heilige Kirche. Wir wollen, dass der Papst mit Tiara und Sänfte getragen wird. Wir wollen keinen „demütigen“ Buchhalter Papst, der vor Hochmut sich hinter einer Scheindemut versteckt. Wir wollen unseren Heiligen Vater. Er hat zu sein, was er ist. Er ist Leib, wie wir alle.

Alles göttliche Sein ist Identität. Alles Leben ist Identität. Michael erkennt man schon von weiten. Er ist, der er ist. Wenn die Mutter Gottes zu unserem Stammtisch kommt, dann hören wir schon viel früher von vielen Seelen, dass sie kommt. Wir kennen sie alle ganz genau. Ihr Lächeln, oh je!!!

Bätzing, du willst, in deinen Augen aus Liebe und Menschenfreundlichkeit, identitätslos werden, damit die Muslime dich verschonen. Willst du nicht einfach nur deine mangelnde Gottesliebe hinter bürgerlicher Durchschnittlichkeit verstecken? Nur nicht anecken. Dann ist man immer der neutrale Richter.

Wenn du noch wirkliche Macht hättest, dann wäre die Kirche ein nivellierender Faschismus. Dann gäbe es keine Kunst mehr. Dann würden nur noch kommunistische und idiotische Kinderlieder komponiert. Alle Talente würdest du vernichten.

Seht ihr, Jesuiten, ein Bätzing ist eure Frucht. So endet eure „heilige Transidentität“ im wahren Leben. In Bätzing wird sie zur neuen „primitiven“ Identität (wenn auch Nicht-Identität), weil niemand ohne Identität leben kann. Ihr habt am Kreuz zu sterben und nicht durch Schlauheit in Fiktionen der identitätslosen und damit umfassend zu allen Völkern kompatiblen Selbstvergötzung (USS Yorktown) in die Nichtexistenz der Hölle zu verschwinden. Der Heilige Geist ist klar und deutlich hier. Es gibt keinen Omega Punkt.

Jesuiten, ich werde euch niemals erlauben, mich zu umarmen. Das gilt für meine Familie und meine Freunde ebenso.