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Dialog-Prozeß der deutschen Bischöfe beginnt am 8. Juli in Mannheim

(gloria.tv/ dbk) Der von den deutschen Bischöfen beschlossene Gesprächsprozess beginnt mit einer Auftaktveranstaltung am 8. und 9. Juli 2011 in Mannheim. Bei einem Gesprächsforum unter dem Leitwort "Im Heute glauben – wo stehen wir?" werden rund 300 Teilnehmer über den Glauben und die Zukunft der Kirche sprechen.

Die deutschen Bischöfe haben für das Gesprächsforum eine Themenbreite gewählt und eine Teilnehmerschaft eingeladen, die die vielstimmige Bandbreite der katholischen Kirche in Deutschland abbildet. An der Veranstaltung nehmen rund 30 Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz teil. Eingeladen sind haupt- und ehrenamtliche Teilnehmer aus den 27 deutschen Diözesen sowie zum Beispiel Vertreter des Deutschen Caritasverbandes und der Deutschen Ordensobernkonferenz, Vertreter der katholischen theologischen Fakultäten, der kirchlichen Bewegungen und geistlichen Gemeinschaften und Mitglieder des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.

Ziel des Gesprächsforums in Mannheim ist die gemeinsame Erörterung der Fragestellung: „Wo stehen wir mit unserem Glauben und als Kirche heute in der Welt?“ Während vier Arbeitseinheiten soll Überlegungen nachgegangen werden, was die Stärken der Kirche sind, wo Schwächen liegen, welche Glaubensinhalte die Kirche den Menschen nahe bringen will und wo eine Weiterentwicklung von Nöten ist. In einer offenen und vertrauensvollen Atmosphäre soll es möglich sein, dass sich die Teilnehmer gegenseitig zuhören und miteinander ins Gespräch kommen. Es geht um eine vertiefte Klärung und Vergewisserung des Zeugnisses der Kirche in der Welt und ihrer Sendung zu den Menschen.

Das Gesprächsforum ist eingebettet in einen geistlichen Rahmen. Elemente sind zum Auftakt eine kurze Andacht zum Heiligen Geist, ein meditatives Nachtgebet in der Mannheimer Heilig Geist-Kirche, ein Morgenlob am Samstag und eine festliche Eucharistiefeier, die das Forum beschließt und die Verantwortung für das Wirken der Kirche in der Welt von heute und die Freude am gemeinsamen Glauben stärkt. Im Anschluss an die Eucharistiefeier werden der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, sowie Kardinal Reinhard Marx und die Bischöfe Dr. Franz-Josef Bode und Dr. Franz-Josef Overbeck in einem Pressegespräch über die Erfahrungen und Perspektiven des Forums berichten.

Der Gesprächsprozess der deutschen Bischöfe wurde auf der Herbst-Vollversammlung 2010 in Fulda beschlossen. Er betrifft Veranstaltungen in den Diözesen wie auch überdiözesane Initiativen. Mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken hat die Bischofskonferenz zwei Projekte als Bestandteile dieses Prozesses vereinbart. In ihnen geht es einerseits um die Frage des Zueinanders der kirchlichen Ämter und Aufgaben von Priester und Laien, andererseits um das Engagement der Kirche in der Welt von heute. Die Gesamtlinie des Prozesses haben die deutschen Bischöfe während ihrer Frühjahrsvollversammlung in Paderborn in einem gemeinsamen Wort „Im Heute glauben“ veröffentlicht. Der Gesprächsprozess ist auf fünf Jahre angelegt. Wegmarken dieses Prozesses sind unter anderem der Papstbesuch 2011 in Deutschland, der Katholikentag 2012 in Mannheim, der Nationale Eucharistische Kongress 2013 in Köln, der Katholikentag 2014 und das Jubiläum zum 50. Jahrestag des Abschlusses des Zweiten Vatikanischen Konzils 2015. Die Deutsche Bischofskonferenz hat außerdem in Entsprechung zu den Lebensvollzügen der Kirche (Diakonia, Liturgia, Martyria) Jahresthemen definiert, die dem Gesprächsprozess eine Struktur geben:

Im Heute glauben – Wo stehen wir? (2011)
Diakonia: Unsere Verantwortung in der freien Gesellschaft (2012)
Liturgia: Die Verehrung Gottes heute (2013)
Martyria: Den Glauben bezeugen in der Welt von heute (2014)
Im Heute glauben: Wo Gott ist, da ist Zukunft (2015)
alexius
@Salutator: Sehr schön gesagt. Uns bleibt nur die Hoffnung, das mindestens einer der Bischöffe Deine Meinung teilt - besonders bei Diakonia.
Rebello
DIALOG MIT DER PRIESTERBRUDERSCHAFT SANKT PIUS X.?

Wo ist da Euere Dialogbereitschaft? Mit Heiden dialogisiert Ihr!

WO BLEBEN EUERE TATEN? WO BLEIBEN EUERE FRÜCHTE?

Dialog, ihr hattet lange Zeit, wohin dialogisiert ihr diesmal?


MARIA MITTLERIN ALLER GNADEN

Ihr habt diesen Titel auf dem Altar der Ökumene geopfert!

SCHÄMT EUCH!!!
Salutator
Im Heute glauben – Wo stehen wir? (2011)

Was heißt "Im Heute glauben"? Gemeint ist wohl "Ans Heute glauben", also, "an mich selber glauben", Gott durch mich selbst zu ersetzen: egozentrische Überheblichkeit - "Selbst bin ich Gott".
Unverständlich dumme Diskussionsanreize dieser Art können ja niemals zu etwas "Gutem" führen, außer der sogenannte Zufall spielt mit (Gott verwandelt natürlich …More
Im Heute glauben – Wo stehen wir? (2011)

Was heißt "Im Heute glauben"? Gemeint ist wohl "Ans Heute glauben", also, "an mich selber glauben", Gott durch mich selbst zu ersetzen: egozentrische Überheblichkeit - "Selbst bin ich Gott".
Unverständlich dumme Diskussionsanreize dieser Art können ja niemals zu etwas "Gutem" führen, außer der sogenannte Zufall spielt mit (Gott verwandelt natürlich letztendlich alles zum Guten, auf seine Art!). Ich glaube aber lieber daran, dass der wahre, lebendige Gott der Schöpfer des Universums ist, und daher auch jedes Individuum und jede Organisation das absolute Königreich Christi annehmen muss. Da gibt es kein Heute und kein Morgen, sondern nur demütiges Glauben und Dienen.

Heute stehen wir kurz vor einem tiefen Abgrund - morgen werden wir einen Schritt weiter sein.

Diakonia: Unsere Verantwortung in der freien Gesellschaft (2012)

Unter Diakonie (altgriechde.wikipedia.org/wiki/Altgriechische_Sprache διακονία, diakonia „Dienst“ von διάκονος „Diener“) versteht man alle Aspekte des Dienstes am Menschen im kirchlichen Rahmen
Der Dienst am Menschen im Rahmen des mystischen Leibes unseres Herrn kann ja nur sein, die armen Seelen zu Gott zu führen. Wer Diakonie mit ein bisschen Altenpflege (und später dann vielleicht Eutanasie) verwechselt, hat nichts verstanden und versündigt sich vielleicht sogar. McKinsey hat es klar erkannt: die Kirche (gemeint war die menschliche Organisation) solle sich wieder auf ihr Hauptgeschäft konzentrieren, nämlich Seelen zu Gott zu führen, und alle Showeinlagen den Profis von Rundfunk, Fernsehen und Theater überlassen.

Liturgia: Die Verehrung Gottes heute (2013)

Es gibt keine Verehrung Gottes heute, gestern und morgen im Unterschied. Es gibt nur die wahre Hingabe und Verehrung des unwandelbaren Schöpfers. Man kann auch nicht durch jahrzehntelange Diskussion die Liturgiemißbräuche (insbesondere jene nach dem V2) in etwas Edles und Gottgefälliges umwandeln.

Also - sofortige Rückkehr zur hl. Messe nach Pius V.

Martyria: Den Glauben bezeugen in der Welt von heute (2014)

Das wird sicher bald, falls getan, zum Martyrium führen, nämlich wenn uns der Islam wegen unserer Lauheit überrollt hat. Die meisten "großen Kirchentiere" von heute werden dann aber sicher nicht das Martyrium auf sich nehmen, sondern mal schnell die Seite wechseln, um weiter oben schwimmen zu können. Doch die Rechnung wird nicht aufgehen. Im Islam kann man solche lauen Knilche nicht brauchen, auch wenn sie Steigbügelhalter waren, sondern man wird sie korangemäß "entsorgen".

Im Heute glauben: Wo Gott ist, da ist Zukunft (2015)

Richtig, wo Gott ist, das ist Leben. Ohne Gott bleibt nur der Tod. Der Begriff Zukunft unserer Zeit ist absolut nicht christlich. Die DBK sollte einmal die geheime Offenbarung des Johannes lesen, um über "Zukunft" etwas zu erfahren.
elisabethvonthüringen
Am bemerkenswertesten aber ist unser Stolz darüber, dass wir die Religion als kindisches Märchengespinst entlarvt haben wollen.
Wir laufen aufrecht. Wir sind mündig! Wir müssen uns nicht mehr anlehnen. Wenn wir nach oben schauen, dann nur, um uns zu vergewissern, dass wir recht haben:alles leer...(MM Das kath. Abenteuer)
elisabethvonthüringen
Am 8. Juli...O Gott...da ist es sehr heiß; die Ferien haben begonnen, alle sind urlaubsreif...und da kommt man mit Dialog.
Es wird wohl ein Monolog werden...und ausgehen, wie das Hornberger-Schießen...
Salutator
Tri tra trallala, tri tra trallala

seid ihr auch alle da?

Egal was in diesem Kasperletheater auch passieren wird, die Augsburger Puppenkiste war auf jeden Fall besser und ist kindertauglich.
😊
Defensor Fidei
Ich ahne da nichts Gutes...

Schon alleine die Teilnehmer: Die Ordensoberen sind durch die Bank eine Katastrophe. Die Orden liegen doch total am Boden. Bei dem was ich von glaubenstreuen Dominikanern, Benediktinern, Franziskanern und Jesuiten gehört und gesehen habe, scheint nach menschlichen Maßstäben Hopfen und Malz verloren.

Die Vertreter der Fakultäten sind ebenfalls indiskutabel. Seminarist…More
Ich ahne da nichts Gutes...

Schon alleine die Teilnehmer: Die Ordensoberen sind durch die Bank eine Katastrophe. Die Orden liegen doch total am Boden. Bei dem was ich von glaubenstreuen Dominikanern, Benediktinern, Franziskanern und Jesuiten gehört und gesehen habe, scheint nach menschlichen Maßstäben Hopfen und Malz verloren.

Die Vertreter der Fakultäten sind ebenfalls indiskutabel. Seminaristen erzählten mir die schlimmsten Schauermärchen. Und ein Bischof sagte mal zu einem klagenden Seminaristen:"Ich weiß um die Lage, aber was soll ich da alleine machen. Sie müssen im Prinzip 2 mal studieren: Einmal für die Uni und einmal für ihr Seelenheil...aber das dann privat."

Naja und übers ZdK schweige ich jetzt mal.

Außerdem sind sich die Bischöfe doch selber nicht einig. Bischof Müller versteht unter diesem Dialog etwas völlig anderes als der Freiburger Oberhirte. Das ist alles nur Gewissensberuhigung und Stochern im Nebel.

Wo das Heilmittel doch so einfach wäre: Omnia instaurare in Christo
alexius
Ich würde erstmal mit einem ordentlichen Exorzismus beginnen. (besonders bei ZdK)
PiusV
Das frage ich mich allerdings auch...