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Tesa
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Kontext und Wortlaut des Papstes zur Interkommunion

Radio Vatikan hat den Auszug der Rede des Papstes über die Interkommunion (Original hier: Original in Italian: Pope on Intercommunion) auf Deutsch übersetzt:

Auf die Frage, wie man gemeinsam das Herrenmahl feiern kann, fällt es mir nicht leicht zu antworten... Aber ich glaube, wenn wir gemeinsam das Herrenmahl feiern, erinnern und vergegenwärtigen wir, tun wir dasselbe, was der Herr Jesus getan hat. Das Herrenmahl wird es geben, das Schlussbankett im Neuen Jerusalem wird es geben, aber dies wird das letzte sein. Auf dem Weg dorthin frage ich mich und weiß nicht zu antworten, mache mir Ihre Frage aber zu eigen und frage mich: Ist die gemeinsame Feier des Abendmahls des Herrn das Ende eines Wegs, oder ist es die Wegzehrung für das gemeinsame Vorangehen? Ich überlasse die Frage den Theologen, denen, die das verstehen. Es stimmt, dass die gemeinsame Feier gewissermaßen bedeutet, dass es keine Unterschiede unter uns gebe, dass wir dieselbe Lehre haben..., aber ich frage mich: Aber haben wir denn nicht dieselbe Taufe? Und wenn wir dieselbe Taufe haben, dann müssen wir zusammen gehen! ...

„Das ist mein Leib, das ist mein Blut“, hat der Her gesagt, „tut dies zu meinem Gedächtnis!“ Und das ist eine Wegzehrung, die uns hilft, weiterzugehen. Ich war einmal sehr befreundet mit einem Bischof der Episkopalkirche – 48 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder. Und er hatte auch diese Unruhe: Seine Frau und die Kinder waren katholisch. Er begleitete sie sonntags zur Messe und ging dann, um den Gottesdienst mit seiner Gemeinschaft zu feiern. Das war ein Schritt der Teilnahme am Abendmahl des Herrn... Auf Ihre Frage antworte ich nur dies...: Das ist ein Problem, auf das jeder seine Antwort geben muss.

Mir hat mal ein befreundeter Pastor gesagt: „Aber wir glauben, dass der Herr dort anwesend ist. Er ist anwesend! Und auch ihr glaubt, dass der Herr anwesend ist. Was ist denn der Unterschied?“ – „Nun ja, die Erklärungen, die Interpretationen...“ Das Leben ist größer als die Erklärungen und Interpretationen! Beziehen Sie sich immer auf die Taufe: Ein Glaube, eine Taufe, ein Herr, so sagt uns Paulus, und daraus ziehen Sie dann die Konsequenzen! Ich werde es niemals wagen, eine Erlaubnis zu geben, um das zu tun, denn das ist nicht meine Kompetenz. Ein Glaube, eine Taufe, ein Herr. Sprechen Sie mit dem Herrn, und schreiten Sie voran! Mehr wage ich nicht zu sagen.

Quelle: de.radiovaticana.va/…/1187116
diana 1
Wer die heilige Kommunion empfangen will, muss Katholisch werden. Wahrheit bleibt immer Wahrheit, eine halbe Wahrheit wird mit der Zeit zur Lüge.
Carlus
1. je größer der Widerspruch zum Wort Gottes, das Mensch geworden ist, um slo schneller wird der Widerspruch als Wahrheit angenommen;
2. der Widerspruch selbst wird von den Menschen und vielen Priestern als menschlich besonders angenehm empfunden,
3. nicht die Theologen haben den Auftrag die Reinheit der Lehre zu erhalten sondern, der Papst und wie er die Bischöfe und in deren Auftrag die …More
1. je größer der Widerspruch zum Wort Gottes, das Mensch geworden ist, um slo schneller wird der Widerspruch als Wahrheit angenommen;
2. der Widerspruch selbst wird von den Menschen und vielen Priestern als menschlich besonders angenehm empfunden,
3. nicht die Theologen haben den Auftrag die Reinheit der Lehre zu erhalten sondern, der Papst und wie er die Bischöfe und in deren Auftrag die Priester und Diakone,
4. die Theologen aber werden von den Hirten eingesetzt, deren Arbeit von diesen überwacht, damit diese die Reinheit des Glaubens der Kirche nicht verwässern und vernichten,
5. wer die Linie verlässt der verlässt den Weg und landet im Irrtum
Pugnus DEI.
Gestas
Was für umständliche Methode viel zu sagen, ohne etwas zu sagen.
cyprian
Papst Franzikus bräuchte dringend katholische crash-Nachhilfe: katholische Lehre ist, dass in dem Moment, wo der Priester die Wandlungsworte über Brot und Wein spricht, sich dieselben in den Leib und das Blut Christi verwandeln. (Das wusste früher jedes noch so einfache Schulkind!). Die Calvinisten und Zwinglianer hingegen glauben, das Jesus in den Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig ist. …More
Papst Franzikus bräuchte dringend katholische crash-Nachhilfe: katholische Lehre ist, dass in dem Moment, wo der Priester die Wandlungsworte über Brot und Wein spricht, sich dieselben in den Leib und das Blut Christi verwandeln. (Das wusste früher jedes noch so einfache Schulkind!). Die Calvinisten und Zwinglianer hingegen glauben, das Jesus in den Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig ist. Luther wiederum mutmaßte, dass in dem Moment, wo der "Abendmahlsgast" Brot und Wein "im Glauben" (wie auch sonst bei Luther!) zu sich nahm, Brot und Wein zu Leib und Blut Christi wurden. Also nicht Wandlung kraft der Wandlungsworte des Priesters sondern "Wandlung" durch den "Glauben" des Empfangenden. Diese Unterschiede dürften auch Papst Franziks wohlbekannt sein. Ein weiterer crux ist noch die Vergebung der Sünden, ohne die man Leib und Blut Christi unwürdig und zur Verdammnis zu sich nimmt. Katholische Lehre ist, dass zumindest schwere Sünden (die auch jeder Protestant hat!!) dem Priester gebeichtet werden müssen, der dann kraft seiner Weihegewalt die Lossprechung erteilen kann. Der Protestant glaubt, dass es mit einer direkten Bitte an Gott um die Vergebung der Sünden getan ist; der wahre Katholik glaubt, dass nur der Priester von ihnen lossprechen kann ("Was ihr auf Erden binden/lösen werdet, soll auch im Himmel gebunden/gelöst sein", sagte Jesus Seinen Jüngern.) Darum muss man an den amtierenden Papst die Frage richten, ob er noch an das katholische Priestertum, Sinn und Kraft und Notwendigkeit des Sakramentes der Priesterweihe glaubt und damit an das katholische Priestertum überhaupt. - Was der Papst in dieser Pseudokatechese von sich gab, ist brandgefährlich und protestantisch in Reinkultur. Luther hätte das alles nicht anders formulieren können. (Ach nein, Luther hat ja die katholische Messe als Opfer für einen Götzendienst/Teufelsdienst gehalten und einem Protestanten unter schwerster Sündenandrohung davon abgeraten. Aber wer weiß: vielleicht hätte Luther den neuen Messritus, wo ja der Opfergedanke so vernebelt wird, dass auch ein Protestant zustimmen kann, sogar akzeptiert.))