Jomel
Wer sich bewusst für das Böse und bewusst gegen das Gute entschieden hat, für den wird es natürlich schwer, aber solche wollen wohl garnicht mehr in den Himmel.
Aber die Tür zu Gott steht selbstverständlich auch diesen bis zuletzt offen.
Josefine
Nicht wirklich... Vor allem nicht bei denen die mit Satan einen Pakt geschlossen haben. Die haben sich bewusst für Satan entschieden.
Jomel
Dann wären Bekehrungen auf dem Sterbebett aber nicht möglich!
Josefine
Da machen Sie es sich wieder mal zu einfach... fehlende Buße ist gleichbedeutend mit Uneinsichtigkeit wider besseres Wissen. Davon kann nicht mal das Reinigungsfeuer jemanden reinigen. Die Unbußfertigen, die der Gnade Gottes bis zuletzt widerstehen, sind dem ewigen Gericht verfallen.
Mit einem Irrlehrer wie Ihnen ist es sinnlos zu diskutieren.
Jomel
Einsehen muss man seine Fehler auf jeden Fall und die fehlende Buße im Fegefeuer abbüßen.
Josefine
Ich bin fest davon überzeugt, dass ohne wahrhafte Reue und Buße, d. h. ohne wahre und gelebte Reue und Umkehr zu Jesus Christus, und ohne Seine Gebote zu leben - keine Vergebung möglich ist!
Josefine
Das sagt dieser Piusbruder doch nur weil sein Ego größer ist als sein Glaube...
Es sind eben nicht die sogenannten Konservativen die diesen - ich nenne es mal vorsichtig... satanischen Okkultisten - immer bedingungslos gehorchen, wie immer behauptet wird, sondern ganz einfach apostatische Götzendiener, deren Ego befriedigt wird.
Ich bin wirklich sehr aufgebracht gegen diese gemeinen Lügner, die …More
Das sagt dieser Piusbruder doch nur weil sein Ego größer ist als sein Glaube...
Es sind eben nicht die sogenannten Konservativen die diesen - ich nenne es mal vorsichtig... satanischen Okkultisten - immer bedingungslos gehorchen, wie immer behauptet wird, sondern ganz einfach apostatische Götzendiener, deren Ego befriedigt wird.
Ich bin wirklich sehr aufgebracht gegen diese gemeinen Lügner, die die gläubigen Christen hassen und sie gemeinsam mit den Politikern verfolgen, ob direkt oder indirekt, denen ist alles recht!
Sie können ihre Absichten nicht mehr verbergen und spielen sogar schon mit offenen Karten... Zuerst die Abschaffung der katholischen Staaten durch den Vatikan, dann die Unterzeichnung der gottlosen EU-Verfassung im Vatikan - und jetzt die offene Rebellion gegen Jesus Christus und die gläubigen Christen!
Dogmatiker
sehr interessant übrigens die stellungnahme von p. gaudron jüngst:

pius.info/…/8724-wie-muesse…

da kann ich im prinzip ziemlich zustimmen.

außer bei der behauptung, gewisse konservative würden behaupten, dass man dem papst IMMER gehorchen müsse.

ich selbst würde das zumindest nicht behaupten. behauptet auch die petrusbruderschaft nicht...
Dogmatiker
@Laudate

Sie unterstellen hier lediglich, dass die Heiligsprechung "Ohne irgendwelche bindenden Voraussetzungen" und "ohne Prüfung des Glaubens" erfolgte.

Das ist natürlich UNSINN.

EINZIG kommen Sie persönlich (und privat) zu einem anderen Ergebnis als die römischen Kommissionen und der aktuelle Papst...

Wer aber - scheinbar! sich selbst für unfehlbarer in der Beurteilung hält als alle …More
@Laudate

Sie unterstellen hier lediglich, dass die Heiligsprechung "Ohne irgendwelche bindenden Voraussetzungen" und "ohne Prüfung des Glaubens" erfolgte.

Das ist natürlich UNSINN.

EINZIG kommen Sie persönlich (und privat) zu einem anderen Ergebnis als die römischen Kommissionen und der aktuelle Papst...

Wer aber - scheinbar! sich selbst für unfehlbarer in der Beurteilung hält als alle anderen (scheint hier übrigens häufiger vorzukommen...), bei dem überrascht diese Sichtweise natürlich nicht.

Ich zumindest bin sie hier mittlerweile schon fast g e w o h n t. 😇
Josefine
Für meine Begriffe ist es ohne die entscheidenden Voraussetzungen, wie Reue und Umkehr, nicht möglich...
Die Frage ist aber, ob sie durch die schwere Krankheit am Ende ihres Lebens - die letztlich zu ihrem Tod führte - für ihre Schuld gesühnt haben...?
Dogmatiker
Ein super Beispiel übrigens dafür, dass z.B. meine Privat-Beurteilung der Heiligsprechungen völlig fehlerhaft sein könnte.

Darum mache ich erst gar keine 😉 😁

Könnte als Beispiel für andere dienen .... 😉
Dogmatiker
dann habe ich es de facto völlig falsch aufgefasst, nämlich als "herausfordernde" "Diskreditierung". Habe mich geirrt.
Jomel
Ja gut, da hab ich ein Komma vergessen, Ja Dogmatiker sollte eine Anrede sein
stimmt war ziemlich zweideutig der Satz
Dogmatiker
Wenn Sie mit Ihrem Satz
"Ja Dogmatiker und Phari ähm Schriftgelehrte gibt es wohl überall"

keine anspielende Parallele zwischen selbigen Begriffen herstellen wollten, dann können Sie dies ja nun öffentlich so erklären (bisher haben Sie das nicht, sondern nur eine Gegenfrage gestellt).

Wenn Sie also diesen Ihren Satz ganz anders meinten, dann erklären Sie dies nun deutlich. DANN werde ich gerne …More
Wenn Sie mit Ihrem Satz
"Ja Dogmatiker und Phari ähm Schriftgelehrte gibt es wohl überall"

keine anspielende Parallele zwischen selbigen Begriffen herstellen wollten, dann können Sie dies ja nun öffentlich so erklären (bisher haben Sie das nicht, sondern nur eine Gegenfrage gestellt).

Wenn Sie also diesen Ihren Satz ganz anders meinten, dann erklären Sie dies nun deutlich. DANN werde ich gerne zugestehen, dass ich Sie falsch verstanden habe.

Nun - ich bin gespannt!
Jomel
Super Spruch Dogmatiker

woher nehmen Sie die "Gründe" für Ihre ihre Behauptung ich würde: Pharisäer, Schriftgelehrte und Dogmatiker gleichsetzen?

PS: Wenn sie inhaltlich etwas nicht verstehen, dann können sie mich gerne fragen!
Dogmatiker
super "Argument", Jomel.

Wenn Sie inhaltlich nichts anderes beizutragen haben...

PS woher nehmen Sie die "Gründe" für Ihre Gleichsetzung: Pharisäer, Schriftgelehrte Dogmatiker?
Jomel
Ja Dogmatiker und Phari ähm Schriftgelehrte gibt es wohl überall
Dogmatiker
Tradis (und ihre "Argumente" gegen die Heiligsprechung) und die übliche Vorgehensweise der Modernisten ähneln hier fast bis aufs Haar in der "Argumentationsweise".

Nur mal angemerkt... 😉 🤐
Jomel
Man kann sich auch unnötig Probleme machen, man muss doch garnicht bedingungslos an ein Dogma glauben, es reicht doch es nicht konkret abzulehnen.
Dogmatiker
"Meine Meinung ist, dass sich diese ganzen Sätze aus Pohle + Ott auf den "Normalzustand" von 1952 beziehen, wo man sich noch an die sehr alten Voraussetzungen gehalten hat."

@Laudate

Das Faktum einer unfehlbaren Wahrheit ist nicht von geschichtlichen Zuständen abhängig.
Wenn der Papst rechtmäßig ist und Papst ist, dann ist auch diese Heiligsprechung rechtmäßig.

@ "Piusbruder"

Wir halten …More
"Meine Meinung ist, dass sich diese ganzen Sätze aus Pohle + Ott auf den "Normalzustand" von 1952 beziehen, wo man sich noch an die sehr alten Voraussetzungen gehalten hat."

@Laudate

Das Faktum einer unfehlbaren Wahrheit ist nicht von geschichtlichen Zuständen abhängig.
Wenn der Papst rechtmäßig ist und Papst ist, dann ist auch diese Heiligsprechung rechtmäßig.

@ "Piusbruder"

Wir halten also fest:

Die vorkonziliaren Dogmatiken irren; das nachkonziliare Lehramt irrt; Thomas von Aquin irrt (in diesem Fall)

NUR der PIUSBRUDER irrt nicht.

Willkommen im Club der Unfehlbaren! 😉 🙏 👍

PS:

"Wer sind Ott und Pohle im Vergleich zu Thomas v. Aquin ?
Deren theologische Meinung war und ist eben falsch in diesem Falle."


Zitieren Sie doch mal als Gegenbeweis (gegen die angeblich nicht EINMÜTIGE Lehre vor dem Konzil) eine Dogmatik, in welcher "Dogmatische Tatsachen" nicht als unfehlbar gelehrt werden.
Jomel
@Nujaa
Sehr interessanter Einwurf, aber bedeutet das nicht, das es etwas höheres als die Befolgung der wahren Lehre gibt?
Auch wenn dieses Dogma zu den Zeiten des hl. Thomas noch nicht formuliert war, muss es etwas gegeben haben, was diesen falschen Glauben kompensiert hat. Hingabe, Gutmütigkeit, Barmherzigkeit, Nächstenliebe irgendetwas muss es gewesen sein.
Muss es dann nicht etwas höheres, …More
@Nujaa
Sehr interessanter Einwurf, aber bedeutet das nicht, das es etwas höheres als die Befolgung der wahren Lehre gibt?
Auch wenn dieses Dogma zu den Zeiten des hl. Thomas noch nicht formuliert war, muss es etwas gegeben haben, was diesen falschen Glauben kompensiert hat. Hingabe, Gutmütigkeit, Barmherzigkeit, Nächstenliebe irgendetwas muss es gewesen sein.
Muss es dann nicht etwas höheres, als das befolgen der reinen Lehre geben?
Piusbruder
@ Nuja :

Dazu muß man allerdings ergänzen, daß zu Thomas von Aquins- Zeiten die
Lehre von der Unbefleckten Empfängnis noch kein Dogma war und in der
Kirche kontrovers diskutiert werden konnte und durfte.
Piusbruder
@Delphina :

"Warum dieses gebogene Kreuz?"

Wie ich heute in einer Predigt von Pater Pfeiffer, FSSPx v. d. strengen Observanz,
gehört habe, ist dieses gebogene Kreuz, der von JPII propagierten
Menschheitsreligion (JPII : "Der Weg der Kirche ist der Mensch.").
Jesus schaut nach unten zu den Menschen und nicht nach oben zu Gott
und ist somit Zeugnis von dem Paradigmenwechsel von VII :

Weg …More
@Delphina :

"Warum dieses gebogene Kreuz?"

Wie ich heute in einer Predigt von Pater Pfeiffer, FSSPx v. d. strengen Observanz,
gehört habe, ist dieses gebogene Kreuz, der von JPII propagierten
Menschheitsreligion (JPII : "Der Weg der Kirche ist der Mensch.").
Jesus schaut nach unten zu den Menschen und nicht nach oben zu Gott
und ist somit Zeugnis von dem Paradigmenwechsel von VII :

Weg von Gott hin zu den Menschen.
One more comment from Piusbruder
Piusbruder
@Dogmatiker :

"Es war NOCH NIE Lehre der Kirche, dass sich die Unfehlbarkeit kirchlicher Lehren NUR auf ex cathedra Entscheidungen beschränkt"

Stimmt im Hinblick auf die Lehren, die immer und von allen geglaubt wurden,
also Bestandteil des von den Aposteln überlieferten "Depositum fidei" sind,
ohne jemals explizit von einem Papst definiert worden zu sein.
Die Heiligsprechung von JPII …More
@Dogmatiker :

"Es war NOCH NIE Lehre der Kirche, dass sich die Unfehlbarkeit kirchlicher Lehren NUR auf ex cathedra Entscheidungen beschränkt"

Stimmt im Hinblick auf die Lehren, die immer und von allen geglaubt wurden,
also Bestandteil des von den Aposteln überlieferten "Depositum fidei" sind,
ohne jemals explizit von einem Papst definiert worden zu sein.
Die Heiligsprechung von JPII gehört jedenfalls nicht dazu.

"wie Thomas lehrt, "ein gewisses Bekenntnis des Glaubens, in welchem wir an die Herrlichkeit der Heiligen glauben""

Der hl. Thomas . Aquin, kath. Kirchenlehrer ist ein gutes Beispiel für den
Fehlbarkeit von Theologen. Er hat z.B. die Unbefleckte Empfängnis
Mariens geleugnet und u.a. er wurde mit der Dogmatisierung 1854 eines
besseren belehrt. Wer sind Ott und Pohle im Vergleich zu Thomas v. Aquin ?
Deren theologische Meinung war und ist eben falsch in diesem Falle.
Die Heiligsprechung von JPII ist der Beweis dafür.
Jomel
In der Zwickmühle sitzen nur die, die nicht wirklich akzeptieren können, dass Gott seine Kinder aus vielen Herden sammeln wird!
Gunther Maria Michel
Piusbruder
Die Piusbruderschaft sitzt angesichts dieser Kanonisierungen in der Zwickmühle. Aber egal wie der Katholik sich heute entscheidet, sitzt er in der Zwickmühle. Die Lage ist objektiv schwierig. Geduld, Ausdauer und Vertrauen sind nötig.
Delphina
Wie kann man ein solch gebogenes Holzkreuz erstellen, an dem ein 600 kg = 12 Zentner schwerer Christuskorpus (aus was für einem Material?) befestigt war?
Es war zu erwarten, dass die Verwitterung das Holz schädigen würde.
Warum dieses gebogene Kreuz?
Dogmatiker
Dogmatik Pohle Gummersbach Bd. 1 (1952) S. 84:

"Die feierliche Heiligsprechung ist ein Akt, durch den Heiligkeit einer Person erklärt und ihre Verehrung der ganzen Kirche vorgeschrieben wird, und zwar, wie die Formeln zeigen, unter Einsatz der ganzen päpstlichen Autorität. Es ist also ein unfehlbares Lehrurteil darin enthalten."

Dogmatik Ludwig Ott 11. Aufl. (1952) Nachdruck 2005, S. 33f:

"…More
Dogmatik Pohle Gummersbach Bd. 1 (1952) S. 84:

"Die feierliche Heiligsprechung ist ein Akt, durch den Heiligkeit einer Person erklärt und ihre Verehrung der ganzen Kirche vorgeschrieben wird, und zwar, wie die Formeln zeigen, unter Einsatz der ganzen päpstlichen Autorität. Es ist also ein unfehlbares Lehrurteil darin enthalten."

Dogmatik Ludwig Ott 11. Aufl. (1952) Nachdruck 2005, S. 33f:

"Die katholischen Wahrheiten ... Sie sind mit einem Glaubensassens anzunehmen, der sich auf die Autorität des mit unfehlbarer Lehrgewalt ausgestatteten kirchlichen Lehramtes stützt....
Zu den katholischen Wahrheiten gehören ....
2. Die dogmatischen Tatsachen. Darunter versteht man geschichtliche Tatsachen, die nicht geoffenbart sind, aber mit einer Offenbarungswahrheit in innigem Zusammenhang stehen"


Unter § 13 Die Unfehlbarkeit der Kirche

"Zum sekundären Gegenstand der Unfehlbarkeit gehören .... die Kanonisation der Heiligen, d.i. das endgültige Urteil, dass ein Glied der Kirche in die ewige Seligkeit aufgenommen ist und Gegenstand der öffentlichen Verehrung sein darf. Die den Heiligen erwiesene Verehrung ist, wie Thomas lehrt, "ein gewisses Bekenntnis des Glaubens, in welchem wir an die Herrlichkeit der Heiligen glauben" (Quodl. 9,16). Könnte die Kirche in ihrem Urteil irren, so ergäben sich daraus Konsequenzen, die mit der Heiligkeit der Kirche unvereinbar sind."
Dogmatiker
Es war NOCH NIE Lehre der Kirche, dass sich die Unfehlbarkeit kirchlicher Lehren NUR auf ex cathedra Entscheidungen beschränkt.

Nicht wahr?

Wollen wir mal nur bei der Wahrheit bleiben.

Ich bin mir sicher, dass "Piusbruder" die Wahrheit des ersten Satzes in diesem Kommentar sehr wohl kennt.
One more comment from Dogmatiker
Dogmatiker
"Das Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes hat VI wie folgt definiert"

.... .... es gibt aber eben noch mehr Fälle, in denen die Kirche unfehlbar spricht, als nur bei der ex cathedra Entscheidung.

Selbiges ist stete Lehre der Kirche.

Komisch, dass beim "Piusbruder" plötzlich alle vorkonziliaren Lehrbücher - deren eindeutige Aussagen er hier verschweigt - nicht mehr zählen, nämlich dann, …More
"Das Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes hat VI wie folgt definiert"

.... .... es gibt aber eben noch mehr Fälle, in denen die Kirche unfehlbar spricht, als nur bei der ex cathedra Entscheidung.

Selbiges ist stete Lehre der Kirche.

Komisch, dass beim "Piusbruder" plötzlich alle vorkonziliaren Lehrbücher - deren eindeutige Aussagen er hier verschweigt - nicht mehr zählen, nämlich dann, wenn es in die eigene "Argumentationsweise" nicht passt.

Ganz nach dem Motto:

Es kann nicht sein, was (der eigenen Meinung nach) nicht sein darf.

Tatsächlich wäre die Haltung der Sedisvakantisten (gerade auch in Bezug auf die Heiligsprechung) um vieles logischer und theologisch stringenter als jene der Piusbruderschaft (sollte sie definitiv jene Heiligsprechungen ablehnen)
Piusbruder
@ Gunter Maria Michael :

Das Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes hat VI wie folgt definiert
(Übersetzung nach Kath.pedia) :

"Wenn der römische Bischof ex cathedra spricht, d.h. wenn er in Ausübung seines Amtes als Hirt und Lehrer aller Christen kraft seiner höchsten apostolischen Amtsgewalt endgültig entscheidet, dass eine Glaubens- oder Sittenlehre von der gesamten Kirche festzuhalten …More
@ Gunter Maria Michael :

Das Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes hat VI wie folgt definiert
(Übersetzung nach Kath.pedia) :

"Wenn der römische Bischof ex cathedra spricht, d.h. wenn er in Ausübung seines Amtes als Hirt und Lehrer aller Christen kraft seiner höchsten apostolischen Amtsgewalt endgültig entscheidet, dass eine Glaubens- oder Sittenlehre von der gesamten Kirche festzuhalten ist, so besitzt er auf Grund des göttlichen Beistandes, der ihm im heiligen Petrus verheißen ist, jene Unfehlbarkeit, mit welcher der göttliche Erlöser seine Kirche in der endgültigen Entscheidung über eine Glaubens- oder Sittenlehre ausgestattet wissen wollte. Daher sind solche endgültige Entscheidungen des römischen Bischofs aus sich selbst, nicht auf Grund der Zustimmung der Kirche, unabänderlich."

Von Heiligsprechungen ist hier keine Rede. Niemand ist daher verpflichtet zu glauben,
daß die Kanonisationen vom letzten Sonntag berechtigt sind.
Iacobus
@Dogmatiker:
"Eine Heiligsprechung bedeutet in keinem Fall, dass jene Person ohne Irrtum und ohne Sünde war."
Freilich, da gebe ich Ihnen recht. Aber auch der Vorbildcharakter eines Lebens ist ausschlaggebend. - Das scheint mir in gegenständlichem Fall nicht unbedingt gegeben...
Gunther Maria Michel
Dogmatiker
Okay, danke. Ich will mich dran halten.
Hier:

594 Acta Apostolicae Sedis - Commentarium Officiale
SUPREMA SACRA CONGREGATIO S. OFFICII
DECRETUM
CIRCA VULGO DICTUM « SECRET DE LA SALETTE »
Ad Supremae huius Congregationis notitiam pervenit quosdam non
deesse, etiam ex ecclesiastico coetu, qui, posthabitis responsionibus ac
decisionibus ipsius S. Congregationis, per libros,…More
Dogmatiker
Okay, danke. Ich will mich dran halten.
Hier:

594 Acta Apostolicae Sedis - Commentarium Officiale
SUPREMA SACRA CONGREGATIO S. OFFICII
DECRETUM
CIRCA VULGO DICTUM « SECRET DE LA SALETTE »
Ad Supremae huius Congregationis notitiam pervenit quosdam non
deesse, etiam ex ecclesiastico coetu, qui, posthabitis responsionibus ac
decisionibus ipsius S. Congregationis, per libros, opuscula atque articulos
in foliis periodicis editos, sive subscriptos sive sine nomine, de
sic dicto Secret de la Salette, de diversis ipsius formis, nec non de eius
praesentibus aut futuris temporibus accommodatione disserere ac pertractare
pergunt; idque non modo absque Ordinariorum licentia, verum
etiam contra ipsorum vetitum. Ut hi abusus qui verae pietati officiunt,
et ecclesiasticam auctoritatem magnopere laedunt, cohibeantur, eadem
Sacra Congregatio mandat omnibus fidelibus cuiuscumque regionis ne
sub quovis praetextu vel quavis forma, nempe per libros, opuscula aut
articulos sive subscriptos sive sine nomine, vel alio quovis modo, de
memorato subiecto disserant aut pertractent. Quicumque vero hoc
Sancti Officii praeceptum violaverint, si sint sacerdotes, priventur omni,
quam forte habeant, dignitate et per Ordinarium loci ab audiendis
sacramentalibus confessionibus et a missa celebranda suspendantur:
et si sint laici ad Sacramenta non admittantur donec resipiscant. Utrique
insuper subiaceant sanctionibus latis tum a Leone PP. XIII per
Constitutionem Officiorum ac munerum contra eos qui libros de rebus
religiosis tractantes sine legitima Superiorum licentia publicant, cum
ab Urbano VIII per decretum Sanctissimus Dominus Noster datum die
13 martii 1625 contra eos qui assertas revelationes sine Ordinariorum
licentia vulgant. Hoc autem decretum devotionem non vetat erga
Beatissimam Virginem sub titulo Beconciliatricis vulgo de la Salette
nuncupatam.
Datum Romae, ex Aedibus Sancti Officii, die 21 decembris 1915.
Aloisius Castellano, S. R. et U. I. Notarius.

www.vatican.va/…/AAS 07 [1915] -…
Dogmatiker
www.vatican.va/archive/aas/index_fr.htm

jahr 1915 anklicken, dann seite 594

und schwarz auf weiß nachlesen...
Dogmatiker
ps, verhängung der genannten kirchenstrafe online nachzulesen (latein) unter:

Acta Apostolicae Sedis - Commentarium Officiale

Datum Romae, ex Aedibus Sancti Officii, die 21 decembris 1915.


auf der homepage des vatikans

ps: papst benedikt xv. (15.!) war bestimmt kein modernist, gell? 😇
One more comment from Dogmatiker
Dogmatiker
"Ich frage Sie jedoch: Angenommen, die hl. Jungfrau und Gottesmutter Maria sprach in La Salette die Wahrheit, als sie prophezeite:..."

die sog. große botschaft von la salette fällt nicht unter den anerkannten teil der erscheinungen.

im gegenteil, sie ist ausdrücklich zurückgewiesen und wer sie verbreitet, wird - von einem vorkonziliaren (!) papst - mit der exkommunikation belegt.(also vorsicht,…More
"Ich frage Sie jedoch: Angenommen, die hl. Jungfrau und Gottesmutter Maria sprach in La Salette die Wahrheit, als sie prophezeite:..."

die sog. große botschaft von la salette fällt nicht unter den anerkannten teil der erscheinungen.

im gegenteil, sie ist ausdrücklich zurückgewiesen und wer sie verbreitet, wird - von einem vorkonziliaren (!) papst - mit der exkommunikation belegt.(also vorsicht, gell!)
Jomel
Das schlimmste an Prophezeiungen ist, dass Menschen die daran glauben, sich schnell so sehr da hinein steigern können, dass unbewusst und manchmal sogar bewusst darauf hingearbeitet wird, um sie endlich erfüllt zu sehen.
Gunther Maria Michel
Dogmatiker
Aus der Formulierung geht klar hervor, dass dieser Heiligsprechungsakt als unfehlbare Entscheidung gemeint ist. Das deckt sich mit dem, was in der Vergangenheit über den dogmatischen Gewissheitsgrad von Heiligsprechungen sowohl von Päpsten als auch den meisten Theologen gelehrt wurde und worauf Sie uns hier ja hinweisen.
Dann aber ist der Akt vom Sonntag für die Katholiken verbindlich…More
Dogmatiker
Aus der Formulierung geht klar hervor, dass dieser Heiligsprechungsakt als unfehlbare Entscheidung gemeint ist. Das deckt sich mit dem, was in der Vergangenheit über den dogmatischen Gewissheitsgrad von Heiligsprechungen sowohl von Päpsten als auch den meisten Theologen gelehrt wurde und worauf Sie uns hier ja hinweisen.
Dann aber ist der Akt vom Sonntag für die Katholiken verbindlich und kann sich kein Katholik heraushalten, zumal Papst Franziskus ausdrücklich aufforderte: "Ehrt das Gedenken der beiden heiligen Päpste, indem ihr treu ihren Lehren folgt!" (kath.net/news/45755)
Dann hat die Piusbruderschaft dem Beispiel Bischof Kettlers von Mainz zu folgen, der das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit ablehnte und vor der entscheidenden Abstimmung mit anderen Bischöfen das 1. Vatikanische Konzil verließ, um nicht dagegenstimmen zu müssen, nach der Annahme des Dogmas aber im Gehorsam dasselbe akzeptierte.
Da die Piusbruderschaft Papst Franziskus als Papst anerkennt, ist zu erwarten, dass Bischof Fellay sich von seinem Protest gegen die Heiligsprechungen distanzieren wird und, im Gehorsam gegen das lebendige Lehramt Papst Franziskus', den Lehren des heiliggesprochenen Papstes Johannes Pauls II. treu folgen wird: dass also die Piusbruderschaft die Allerlösungstheologie, den Einsatz für eine "Zivilisation der Liebe" (so schon Papst Paul VI.), die Einheit der Kirche mit den nichtchristlichen Religionen usw. usf. übernehmen, treu befolgen und sogar eifrig fördern wird!
Dann gibt es die kleine Minderheit von Katholiken, die mit diesen Kanonisierungen ein Gewissensproblem haben. Sie halten Koranküsse und Segenswünsche für den Islam, hinduistische Initiationen, Teilnahme an satanistischen Voodoo-Ritualen u. dgl. m. --wie sie Jahrzehnte lang von Papst Johannes Paul II. praktiziert und theologisch gerechtfertigt wurden-- schlicht und einfach für das, wofür sie die katholische Kirche, in Übereinstimmung mit der göttlichen Offenbarung, schon immer hielt: für apostatische Akte, schwere Sünden gegen das erste und höchste aller Gebote: dass wir einzig den einen wahren dreifaltigen Gott anbeten dürfen und lieben sollen und allein ihm dienen sollen und niemand sonst.
Dann aber war die Heiligsprechung vom vergangenen Sonntag f a l s c h, denn bei den obengenannten falschen Lehren Papst Johannes Pauls II. handelt es sich nicht um Nebensächlichkeiten, die bei einem Heiligen vernachlässigt werden dürften, sondern um zentrale Lehren, die das Wesen des christlichen Glaubens betreffen. Wenn wir berücksichtigen, dass Papst Franziskus und Papst Benedikt und die Kardinäle nicht dümmer, sondern intelligenter sind als wir kleinen Lichtlein, dann ist damit zu rechnen, dass sie genau wissen, was sie tun, und dass die Kanonisierung am Sonntag ein vorbedacht gesetzter blasphemischer, sakrilegischer Akt war (natürlich in bester Absicht, einige darunter vielleicht wirklich bona fide). Die Heiligkeiten und Eminenzen in Rom wollen Gott den Herrn zwingen, ihr neues humanistisches, interreligiöses, diesseitsutopisches Allersöhnungs-Evangelium zu akzeptieren, welches nicht das Evangelium Jesu Christi ist.
Diese Annahme erscheint ungeheuerlich. Aber wenn wir genau hinschauen, dann gibt es eine Menge Hinweise und Details, die für die Richtigkeit dieser Annahme sprechen.
Da ist das Kreuz von Cevo, das in seiner künsterischen Aussage als satanisch und Verhöhnung Jesu Christi und seines Erlösungswerkes zu werten ist. Lesen Sie dazu bitte den Artikel von "The Crucifix of Cevo. Don Luigi Villa was right" - www.novusordowatch.org/crucifix-cevo.pdf.
Ein weiteres, gewichtiges Detail ist das Gebet von Papst Franziskus, in welchem er die beiden kanonisierten Päpste als Fürsprecher für die angestrebte Duldung der Sünde einspannt. Siehe dazu den Artikel der katholischen Bloggerin Zeitschnur: "Tag der Entscheidung -- Am Tag der Heiligsprechung zweier unheiliger Päpste -- Extreme Biegungen für den Papst im ex-cathedra-Modus" zeitschnur.blogspot.de/…/tag-der-entsche…. An diesem Gebet bestätigt sich auch, dass die blasphemische Aussage von Papst Franziskus in einer seiner Casa-Marta-Homilien: "Gott hat Jesus für uns zum Sünder gemacht" (www.news.va/…/pope-the-christ…) kein Versprecher war, sondern wirklich ein Teil seiner "Theologie" ist.
Sie, Herr Dogmatiker, werden meine Gedanken wahrscheinlich entrüstet zurückweisen und mich wieder mit der ewigen Höllenstrafe bedrohen. (Ja, ich glaube, dass es die ewige Höllenstrafe gibt, und ich möchte die Ewigkeit im Himmel bei unserem Herrn Jesus Christus verbringen -- wohin der Weg steil und die Pforte eng ist.)
Ich frage Sie jedoch: Angenommen, die hl. Jungfrau und Gottesmutter Maria sprach in La Salette die Wahrheit, als sie prophezeite: "Rom wird den Glauben verlieren und Sitz des Antichrist werden" – wie stellen Sie sich ein glaubensloses Rom vor? Dass die Spitze der Kirche sich hinstellt und dem katholischen Volk verkündet: "Liebe Katholiken, heute haben wir den wahren katholischen Glauben aufgegeben und folgen von nun an antichristlichen Lehren. Wir verwerfen die Lehre unseres Herrn, Heilandes und wahren Gottes Jesus Christus und entscheiden uns für den Teufel als unseren neuen Meister. Wir fordern euch auf: tut desgleichen, auf diese Weise werden wir alle sicher an unserem ewigen Ziel, der Hölle, ankommen." Meinen Sie, dass es so ablaufen wird?
Ich meine, wenn sich die Prophezeiungen von La Salette und die teilweise noch immer verheimlichten Prophezeiungen von Fatima erfüllen, dann geschieht es genau auf die Weise, wie es seit Jahrzehnten in der katholischen Kirche abläuft und seit dem Pontifikat Papst Franziskus in eine entscheidende Phase eingetreten ist!
Ich könnte das weiter ausführen, aber mein Kommentar ist schon lang genug geworden.
Was Sie mir und denen, die ähnlich denken wie ich, wünschen, das wünsche ich auch Ihnen: dass es für Sie kein zu spätes Erwachen gibt!
Adam Woelki
@Dogmatiker: vielen Dank für Ihre Erläuterungen bezgl. der Unfehlbarkeit von Heiligsprechungen. Damit wird immer klarer, wie tief sich die Piusbruderschaft im Schisma mit der allein seligmachenden Mutter Kirche befindet.
Dogmatiker
ps

ich persönlich hätte jp ii auch nicht unbedingt heiliggesprochen
(aber meine private meinung dazu ist irrelevant -ich habe weder die kompetenz noch die vollmacht der beurteilung, noch habe ich den gesamtüberblick über alle relevanten fakten) (und ebenso weiß ich, dass mein privaturteil stets noch viiiiiiiiiel fehlbarer ist als jedes urteil des obersten lehramtes - sei es der potentia nach …More
ps

ich persönlich hätte jp ii auch nicht unbedingt heiliggesprochen
(aber meine private meinung dazu ist irrelevant -ich habe weder die kompetenz noch die vollmacht der beurteilung, noch habe ich den gesamtüberblick über alle relevanten fakten) (und ebenso weiß ich, dass mein privaturteil stets noch viiiiiiiiiel fehlbarer ist als jedes urteil des obersten lehramtes - sei es der potentia nach in einem konkreten fall nun fehlbar oder unfehlbar....)
Dogmatiker
und mich interessiert IHRE Privatmeinung über Heiligsprechungen eigentlich auch nicht.

Ludwig Ott listet dogmatische Tatsachen nicht unter "theologische Meinungen" sondern unter "katholische Wahrheiten".

Thomas von Aquin lehrt, dass, wenn die Kirche in Heiligsprechungen irren könnte, sich dies nicht mit der Heiligkeit der Kirche vereinen lasse.

Wie gesagt, wir werden ALLE einmal DEFINITIV …More
und mich interessiert IHRE Privatmeinung über Heiligsprechungen eigentlich auch nicht.

Ludwig Ott listet dogmatische Tatsachen nicht unter "theologische Meinungen" sondern unter "katholische Wahrheiten".

Thomas von Aquin lehrt, dass, wenn die Kirche in Heiligsprechungen irren könnte, sich dies nicht mit der Heiligkeit der Kirche vereinen lasse.

Wie gesagt, wir werden ALLE einmal DEFINITIV sehen, wer im Himmel ist und wer nicht.
Nur mal abgewartet (und den Mund hier unten nicht zu voll genommen...)

🙏
Piusbruder
@Dogmatiker : Ihr VII- Lehramt interessiert mich nicht. Wer das
häretische VII- Konzil zu seinem Maßstab macht,
kommt zwangsläufig zu falschen Schlüssen. Sie werden zugeben müssen,
daß es kein Dogma gibt, daß Heiligsprechungen unfehlbar sind.
Dieses kann es nicht geben, da die Namen der Heiligen nicht
Bestandteil der mündlichen oder schriftlichen Tradition (Bibel) und
somit der göttlichen, …More
@Dogmatiker : Ihr VII- Lehramt interessiert mich nicht. Wer das
häretische VII- Konzil zu seinem Maßstab macht,
kommt zwangsläufig zu falschen Schlüssen. Sie werden zugeben müssen,
daß es kein Dogma gibt, daß Heiligsprechungen unfehlbar sind.
Dieses kann es nicht geben, da die Namen der Heiligen nicht
Bestandteil der mündlichen oder schriftlichen Tradition (Bibel) und
somit der göttlichen, unfehlbaren Überlieferung sind.

Daß insbesondere JP II ein Ketzer und öffentlicher Todsünder war, ist
bekannt für jeden, der es sehen will. Papst Franziskus will es aber nicht
sehen und führt mit diesen Kanonisationen das Volk in die Irre.
Wenn Blinde Blinde führen fallen beide in die Grube.
Die von Ihnen zitierte Anrufung der allerheiligsten Dreifaltigkeit kann man
deshalb im Hinblick auf die Heiligsprechungen vom letzten Sonntag
nur als blasphemisch bezeichnen.
Dogmatiker
„Zu Ehren der allerheiligsten Dreifaltigkeit, zum Ruhm des katholischen Glaubens und zur Förderung des christlichen Lebens entscheiden wir nach reiflicher Überlegung und Anrufung der göttlichen Hilfe, dem Rat vieler unserer Brüder folgend, Kraft der Autorität unseres Herrn Jesus Christus, der heiligen Apostel Petrus und Paulus und in der Vollmacht des uns übertragenen Amtes, dass ... eine Heili…More
„Zu Ehren der allerheiligsten Dreifaltigkeit, zum Ruhm des katholischen Glaubens und zur Förderung des christlichen Lebens entscheiden wir nach reiflicher Überlegung und Anrufung der göttlichen Hilfe, dem Rat vieler unserer Brüder folgend, Kraft der Autorität unseres Herrn Jesus Christus, der heiligen Apostel Petrus und Paulus und in der Vollmacht des uns übertragenen Amtes, dass ... eine Heilige/ein Heiliger ist. Wir nehmen sie/ihn in das Verzeichnis der Heiligen auf und bestimmen, dass sie/er in der gesamten Kirche als Heilige/r verehrt wird. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.”
Dogmatiker
@Piusbruder

SIE müssen es ja wissen, ob bestimmte HEiligsprechungen "willkürlich" stattfinden.

"Ketzer" und "Todsünder" .... soviel Urteil.

"kann dies nicht unfehlbar sein."
gell, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. 😉

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Ich würde Ihnen und allen anderen "Kandidaten" hier wärmstens empfehlen nur einmal abzuwarten, bis Sie selbst das Zeitliche segnen, und DANN werden Sie defintiv …More
@Piusbruder

SIE müssen es ja wissen, ob bestimmte HEiligsprechungen "willkürlich" stattfinden.

"Ketzer" und "Todsünder" .... soviel Urteil.

"kann dies nicht unfehlbar sein."
gell, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. 😉

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Ich würde Ihnen und allen anderen "Kandidaten" hier wärmstens empfehlen nur einmal abzuwarten, bis Sie selbst das Zeitliche segnen, und DANN werden Sie defintiv feststellen, wer wo im Jenseits ist.

Bis dahin empfehle ich Ihnen ebenso wärmstens die eigene Auffassungsgabe und das eigene begrenzte Urteilsvermögen nicht UNFEHLBARER zu setzen ALS das des aktuellen Lehramtes...

(vielleicht werden Sie sich noch irgendwann meiner Worte erinnern - hfftl. nicht erst im Jenseits...)

😇
2 more comments from Dogmatiker
Dogmatiker
@Jakobus

Eine Heiligsprechung bedeutet in keinem Fall, dass jene Person ohne Irrtum und ohne Sünde war.

Nur Maria war ohne Sünde.
Dogmatiker
Wie Sie selber zitieren, stellt die Unfehlbarkeit der Heiligsprechungen
eine theologische Meinung dar.


nene, so einfach ist das ja nicht, mein lieber "Piusbruder".

Vielmehr ist es konstante Lehre, dass Heiligsprechungen eine dogm. Tatsache darstellen.

Und selbiges wurde zuletzt auch vom obersten Lehramt, Kongregation der Glaubenslehre, im Jahr 1998 bestätigt.

Es handelt sich also nicht um …More
Wie Sie selber zitieren, stellt die Unfehlbarkeit der Heiligsprechungen
eine theologische Meinung dar.


nene, so einfach ist das ja nicht, mein lieber "Piusbruder".

Vielmehr ist es konstante Lehre, dass Heiligsprechungen eine dogm. Tatsache darstellen.

Und selbiges wurde zuletzt auch vom obersten Lehramt, Kongregation der Glaubenslehre, im Jahr 1998 bestätigt.

Es handelt sich also nicht um eine "theologische Meinung" sondern um eine kirchliche Lehre. (die übrigens auch schon Thomas von Aquin vertritt...)
Piusbruder
@Dogmatiker : Wie Sie selber zitieren, stellt die Unfehlbarkeit der Heiligsprechungen
eine theologische Meinung dar.

"Die Seligsprechung gilt als gewiss; in der Theologie wird der Heiligsprechung in der
Regel ein unfehlbarer Charakter zugebilligt."

Man kann also auch anderer Meinung sein. Nur Gott ist unfehlbar und
wenn ein Papst willkürlich ohne Orientierung an der Lehre der kath.
Kirche mein…More
@Dogmatiker : Wie Sie selber zitieren, stellt die Unfehlbarkeit der Heiligsprechungen
eine theologische Meinung dar.

"Die Seligsprechung gilt als gewiss; in der Theologie wird der Heiligsprechung in der
Regel ein unfehlbarer Charakter zugebilligt."

Man kann also auch anderer Meinung sein. Nur Gott ist unfehlbar und
wenn ein Papst willkürlich ohne Orientierung an der Lehre der kath.
Kirche meint irgendwelche Ketzer und/oder öffentliche Todsünder
heilg sprechen zu können, kann dies nicht unfehlbar sein.
Iacobus
Auch Kaiser Karl der Große zählt zu den Heiligen der katholischen Kirche und der war bekanntlich u.A. aktiver Polygamist ...
Dogmatiker
dh ja auch nicht, dass man alle heiligen kennen oder verehren muss, es heißt nur, dass man nicht hartnäckig sagen kann (wenn man ganz kath. sein will), dass eine best. heiligsprechung ein irrtum ist.
Dogmatiker
www.vatican.va/…/rc_con_cfaith_d…

KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE

LEHRAMTLICHE STELLUNGNAHMEN ZUR
"PROFESSIO FIDEI"


"Beispiele für Wahrheiten, die nicht als von Gott geoffenbart verkündet werden können, aber aufgrund geschichtlicher Notwendigkeit mit der Offenbarung verbunden und endgültig zu halten sind, sind die Rechtmäßigkeit der Papstwahl oder der Feier eines Ökumenische…More
www.vatican.va/…/rc_con_cfaith_d…

KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE

LEHRAMTLICHE STELLUNGNAHMEN ZUR
"PROFESSIO FIDEI"


"Beispiele für Wahrheiten, die nicht als von Gott geoffenbart verkündet werden können, aber aufgrund geschichtlicher Notwendigkeit mit der Offenbarung verbunden und endgültig zu halten sind, sind die Rechtmäßigkeit der Papstwahl oder der Feier eines Ökumenischen Konzils, die Heiligsprechungen (dogmatische Tatsachen) oder die Erklärung des Apostolischen Schreibens Apostolicae Curae von Papst Leo XIII. über die Ungültigkeit der anglikanischen Weihen (37)."