Irapuato
Eva Boaurelia

Hl. Elisabeth von Schönau
Äbtissin von Schönau, Mystikerin

* 1128 bei Köln
† 18. Juni 1164 im Kloster Schönau in Strüth in Rheinland-Pfalz
Elisabeth wurde im Alter von 12 Jahren dem Benediktinerdoppelkloster Schönau in Strüth zur Erziehung übergeben und mit 19 Jahren eingekleidet. Sie war schon als Kind kränklich, dennoch führte sie ein Leben strenger Askese und Buße. 1157 wurde …
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Eva Boaurelia

Hl. Elisabeth von Schönau
Äbtissin von Schönau, Mystikerin

* 1128 bei Köln
† 18. Juni 1164 im Kloster Schönau in Strüth in Rheinland-Pfalz
Elisabeth wurde im Alter von 12 Jahren dem Benediktinerdoppelkloster Schönau in Strüth zur Erziehung übergeben und mit 19 Jahren eingekleidet. Sie war schon als Kind kränklich, dennoch führte sie ein Leben strenger Askese und Buße. 1157 wurde sie Äbtissin. Ab 1152 wurden ihr zahlreiche Visionen und Gnadenbeweise zuteil. Davon bewegt, schrieb sie an Klöster und Bischöfe, um kirchliche und klösterliche Reformen anzuregen. Die von ihrem Bruder Egbert - er war Abt im Männerkloster von Schönau - erstellten Niederschriften ihrer mystischen Erlebnisse waren im Mittelalter weit verbreitet, besonders ihre Visionen über Ursula und deren Gefährtinnen und die Sammlung der Offenbarungen und das Buch der Gotteswege, auch wenn sie nie offiziell anerkannt wurden. Im Mittelalter war Elisabeth wesentlich bekannter als Hildegard von Bingen.
Elisabeths Reliquien befinden sich in der Klosterkirche Schönau in Strüth. Die Benediktinerabtei selbst wurde 1803 im Zuge der Säkularisierung aufgelöst.