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Franziskus nimmt den [erzwungenen] Rücktritt chilenischer Bischöfe an

Papst Franziskus hat am 11. Juni den Rücktritt von drei chilenischen Bischöfen angenommen. Letzten Monat haben alle 34 Bischöfe von Chile ihren Rücktritt angeboten.

Zwei der drei Bischöfe sind über 75 Jahre alt und der dritte stand dem mutmaßlichen homosexuellen Missbrauchstäter und Priester Fernando Karadima nahe.

Die drei sind:
Erzbischof Cristian Caro (76) von Puerto Montt,
Bischof Gonzalo Duarte (76) von Valparaiso,
Bischof Juan Barros (62) von Osorno.

Bereits am Morgen des 11. Juni kündigte das halboffizielle vatikanische Medium Il Sismografo an, dass Franziskus den Rücktritt von acht chilenischen Prälaten annehmen werde. Wenn das wahr ist, dann werden fünf weitere Bischöfe in Pension geschickt:

Kardinal Ricardo Ezzati (76) von Santiago,
Bischof Alejandro Goic (78) von Rancagua,
Bischof Horacio Valenzuela (65) von Talca,
Bischof Tomislav Koljatic (63) von Linares
Weihbischof Andres Arteaga (59) von Santiago.

Bild: © Mazur, catholicnews.org.uk, CC BY-NC-SA, #newsFcxgcnogpk
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Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: Bergoglio ernennt unter Missachtung der Warnungen des chilenischen Episkopats Barros zum Bischof, hält über Jahre stur an ihm fest, beschimpft schlussendlich auf seiner chilenischen Pastoralreise die Missbrauchsopfer frech als Lügner, bringt damit das Fass zum überlaufen und müsste nun eigentlich zu Kreuze kriechen und für sein Verhalten um …More
Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: Bergoglio ernennt unter Missachtung der Warnungen des chilenischen Episkopats Barros zum Bischof, hält über Jahre stur an ihm fest, beschimpft schlussendlich auf seiner chilenischen Pastoralreise die Missbrauchsopfer frech als Lügner, bringt damit das Fass zum überlaufen und müsste nun eigentlich zu Kreuze kriechen und für sein Verhalten um Entschuldigung bitten. Aber was macht der jesuitische Machtmensch, geschützt von der Ignoranz der Medien? Er zitiert den chilenischen Episkopat nach Rom, stülpt ihnen sein eigenes Fehlverhalten über, zeiht sie der Vertuschung und presst ihnen die Rücktrittserklärungen ab, damit er nun Barros ganz nebenher und ohne Gesichtverlust loswerden kann. Der Mann ist kein Jünger Christi, vielmehr ein Hohepriester Machiavellis!