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M.RAPHAEL
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Der tödliche Fehler des modernen Chefs

Es ist furchtbar, dass die große Mehrheit der heutigen Menschen sich für unschuldig, nett, lieb und human hält, dass sie glauben, dass sie alle in den Himmel kommen. Für sie sind die frommen Katholiken die „Unmenschen“. Diese Überzeugung bestimmt weitgehend auch die modernistischen Kleriker in der Katholischen Kirche. Warum ist das so schlimm und falsch? Warum führt das unzählige intelligente und coole Menschen in die Hölle?

Erinnern wir uns:

DIE WAHRHEIT: Das Reich Gottes: Die Wahrheit über das Leben beinhaltet, dass die gesamte Schöpfung von Gott gemacht ist. Es ist sein Reich. Er erschafft jeden einzelnen von uns, um eine ganz genaue Position in dieser göttlichen Schöpfungsordnung einzunehmen. Er stattet uns mit Talenten aus, die wir benützen sollen, um dieses Geschenk des Lebens zu erfüllen und es Ihm damit reicher zurück zu schenken. Jeder von uns hat nur EINEN optimalen Weg, so wie jeder von uns einen spezifischen Fingerabdruck hat. Wir können den nicht ändern. Er gehört zu uns.

Deshalb werden Priester von Gott gemacht. Sie kommen mit ihrer Berufung auf die Welt. Wir können keine Priester auf Hochschulen machen. Ein Priester ist ein Sein, er ist keine Funktion. Sein Funktionieren ist Teil seines Seins und dies wird er unendlich mal besser erfüllen, als das heutige Hochschul-Menschenmachwerk. Deshalb habe ich mein Novus Ordo Theologie Studium beendet. Es war sinnlos. Am Ende führt es zum Abfall von Gott. Natürlich wird eine wahre Priesterberufung immer die notwendigen Talente und Anforderungen, wie Intelligenz, Vernunft, Bildung aber vor allem auch Gottesliebe beinhalten.

Alles ist lebendiges Sein in der göttlichen Schöpfungsordnung, in seinem Reich. Weil wir immer schon sind, können unsere Kontemplativen ihr ganzes Leben z.B. in einer Kartause verbringen, ohne je etwas „Produktives und Vernünftiges“ für die Menschheit getan zu haben. So ist dieses heilige Sein vor allem nicht menschliches Denken oder Funktionieren. Damit komme ich zu der umfassenden Lüge der Moderne.

DIE LÜGE: Das Reich des Herrn der Welt: Martin Luther hat mit der Lüge begonnen. Er lehrt, dass die Schöpfung unheilbar korrupt ist. Es gibt keine göttliche Schöpfungsordnung. Die Menschen können Gott nicht durch gute Werke in der Welt gefallen. Es gibt keine heiligen Priester. Alle Menschen sind gleich korrupt. Nur Gott kann sie per Gnadenakt aus der Verderbnis retten. Damit ist das irdische Leben von Gott getrennt. Es gibt hier kein göttliches Sein mehr. Wenn überhaupt ist alles geistliche Gnade, über die der Mensch keine Kontrolle hat. Er kann Gott nichts schenken. Die intime Liebesbeziehung als gegenseitiger Austausch mit Gott ist damit unmöglich geworden.

Die Philosophie beschreibt diese Entwicklung als ein Wandel vom ontologischen (Sein) zum mentalistischen (Denken) Paradigma. In der neuzeitlichen Welt des Idealismus wird Realität als ein Produkt des menschlichen Geistes gedacht. Die Welt entsteht im Kopf. Es gibt kein vom Menschen unabhängiges Sein mehr, es gibt nur noch das, was der Mensch in seinem Kopf für real hält.

Das hat enorme Konsequenzen. Jetzt kann der Mensch machen, was er will. Er entwirft sein eigenes Schicksal. Einen göttlichen Plan gibt es nicht mehr. FP und Konsorten denken genauso. Man muss den Jesuiten aber zu Gute halten, dass sie ein Produkt ihrer Zeit sind. Der neuzeitlich moderne Mensch erschafft Gott mit seinem Geist. Für seine Selbstbewertung werden deshalb seine Intentionalität und Funktionalität von entscheidender Bedeutung. Er erschafft die Realität durch seine Aktivität. Passivität wird für ihn deshalb unerträglich. Im Prinzip macht der Mensch jetzt, was Gott früher gemacht hat. Er bestimmt die umfassenden Regeln. Er herrscht. Er ist aufgeklärt. Er bedient sich seiner eigenen Vernunft. Er gehorcht nicht mehr. Er, wie aus seiner Sicht jeder andere Mensch, macht sein Ding. Einem solchen Menschen kann man nicht mehr sagen, dass man dem Willen Gottes gehorcht, wenn man z.B. gegen Abtreibung ist. Er wird immer sagen, nein, du bist einfach ein böser Mensch, der Frauen ein Leben als Sklave ihres eigenen Kindes zumuten will.

Der moderne Mensch versteht sich als ein Wähler verschiedener Möglichkeiten. Ob er ein Schnellrestaurant aussucht oder ob er einen Weg in die Erlösung wählt, spielt keine Rolle. Immer ist er Chef, der kalkuliert und Kosten-Nutzen Vergleiche anstellt. Erlösung ist für ihn keine äußere Realität, die ihm genau vorgegeben ist, wie das der Wahrheit entspricht, sondern eine Methode, die er mit Hilfe seines Geistes konsumiert. Deshalb existiert die Lüge der „Wahrheit in anderen Religionen", der Ringparabel in Nathan der Weise. Nein, es gibt nur einen Weg in den Himmel, deinen ganz persönlichen, und du hast zu gehorchen!!! Stattdessen denkt er: heute Yoga, morgen Wellness, übermorgen Shiva, dann Islam, etc. Das ist alles gelogen. Die Supermenschen genießen Amorelie. Durch jeden ungeordneten Sexualakt werden sie noch „freier und frecher“. Noch mehr können sie sich als Götter fühlen.

An allen Ecken und Enden findet der moderne Mensch mystische Erlebnisse. Luzifer ist nur allzu bereit, überall okkulte Energie aus Pflanzen, Orten, Artefakten und Menschen aufsteigen zu lassen. Er reagiert auf Knopfdruck. Wenn Charismatiker und Pfingstler den Personal Jesus herabrufen, wird dieser Ruf sofort von ihm bedient. Dann wiegen sie sich mit erhobenen Armen hin und her wie heidnische Eingeborene. Selbst FP schwärmt, endlich mal was Mystisches aus dem Urwald auf den Schreibtisch eines verkopften Jesuiten. Ihr seid so arm und leer, so hochmütig. Ihr haltet euch für besser und schlauer als die Menschen. Das ist euer Problem.

Der moderne Mensch ist davon überzeugt, dass er die Welt/Gott/Erlösung in seinem Kopf erschafft. Um das für sich selbst glaubwürdiger zu gestalten, muss er in dieser Hinsicht im Leben aktiv werden. Er muss an die anderen Menschen denken. Er muss sozial sein wie ein richtiger Gott. Vor allem ist er intentional auf der richtigen Seite, d.h. heute ist er ein grüner und feministischer Sensibler der Mitmenschlichkeit. Das gute Gefühl ist alles. Bist du lieb und feminin? Warum er mit dieser Grundüberzeugung, wie alle Protestanten, keine Liebe für die Mutter Gottes haben kann, ist klar. Sie ist die unbefleckte Empfängnis der göttlichen Realität, nicht mentale Erschafferin satanischer Lügen. Sie tut den Willen Gottes und nicht ihren eigenen.

Es ist klar, der moderne Menschengott, der Selbstvergötzer, kann nicht gerettet werden. Er findet das Tor zum Himmel nicht. Er hat keine offene Wunde. Er hat keinen Austausch mit der Wahrheit. Er kann weder dienen noch gehorchen. Er muss in die Hölle.
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Eugenia-Sarto
Der "moderne Mensch" weiss Vieles nicht, weil es ihm keiner gesagt hat. Ueberall, wo noch ein gutes Herz ist, kann Gott mit seiner Gnade noch eingreifen. Darum hoffe ich, dass noch Viele gerettet werden durch Bekehrung.
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Faustine 15
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