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Hl. Josémaria Escriva de Balaguer. Hl. Josemaría Escrivá Priester, Gründer des Opus Dei * 9. Januar 1902 in Barbastro in Spanien † 26. Juni 1975 in Rom Josefmaria Escrivá de Balaguer kommt am 9. Janu…More
Hl. Josémaria Escriva de Balaguer.

Hl. Josemaría Escrivá

Priester, Gründer des Opus Dei

* 9. Januar 1902 in Barbastro in Spanien
† 26. Juni 1975 in Rom

Josefmaria Escrivá de Balaguer kommt am 9. Januar 1902 im nordspanischen Barbastro zur Welt. Er ist das zweite von sechs Kindern der Eheleute José Escrivá und María Dolores Albás. Seine Eltern sind darauf bedacht, ihn durch ihr eigenes Beispiel in ein Leben als Christ einzuführen: in die Wertschätzung der Beichte und der häufigen heiligen Kommunion, ein vertrauensvolles Beten, eine herzliche Verehrung zur Gottesmutter und den Geist tätiger Nächstenliebe gegenüber bedürftigen und notleidenden Menschen.

1917/18, erschüttert durch das Beispiel eines Karmelitermönchs, der barfuß durch den Schnee geht, entschließt er sich, Priester zu werden, um sich ganz Gott zur Verfügung zu stellen. Parallel zu seiner Priesterausbildung beginnt er ein Jurastudium. Wegen seiner vorbildlichen Haltung und seiner Beliebtheit bei den Seminaristen wird er mit erst 20 Jahren Präfekt des Priesterseminars. In dieser Zeit betet er unablässig um Klarheit über das, was Gott von ihm will.

Am 28. März 1925 wird Josefmaria in Saragossa zum Priester geweiht; wenig später begibt er sich als Pfarrvikar nach Perdiguera, einer kleinen Landgemeinde. Im April 1927 geht er nach Madrid, um in Jura zu promovieren, was ihn mit vielen unterschiedlichen Menschen zusammenbringt. Aber seine besondere Sorge gilt den Kindern und Bedürftigen in den Madrider Slums, denen er täglich viele Stunden widmet.

Am 2. Oktober 1928 sieht er, so seine eigene Worte, seine besondere Sendung: das Bemühen um Heiligkeit und die apostolische Sorge um andere verbreiten durch die Heiligung der gewöhnlichen Arbeit inmitten der Welt, ohne den angestammten Platz zu verlassen. Das Opus Dei wird zunächst für Männer gegründet, 1930 auch für Frauen. Die apostolischen Initiativen der Mitglieder des Opus Dei sollen kraft göttlicher Gnade alles Geschaffene auf Gott ausrichten, so daß Christus alles in allem ist.

1933 folgt die Gründung einer Akdemie für Universitätsstudenten, 1934 erscheint sein erstes Buch Geistliche Betrachtungen (heute Der Weg). Der Bürgerkrieg in Spanien unterbricht die Ausbreitung des Opus Dei, aber nach dessen Ende werden Josefmaria und sein Werk in ganz Spanien bekannt und geschätzt. Allerdings bleiben auch Unverständnis und Widestand nicht aus. 1943 gründet Josefmaria die Priestergesellschaft vom Heiligen Kreuz innerhalb des Opus Dei, um diejenigen als Priester inkardinieren zu können, die aus den Reihen der Laien-Mitglieder die Weihe empfangen.

1946 verlegt Escrivá seinen Wohnsitz nach Rom, um die päpstliche Anerkennung des Werkes vorzubereiten, die 1950 endgültig gewährt wird. Rom wird Zentralsitz des Opus Dei. In der Folge entstehen die unterschiedlichsten Initiativen wie berufsbildende Schulen, Landwirtschaftsschulen, Universitäten, Studentenheime, Krankenhäuser, medizinische Versorgungsstationen usw.

Während seiner letzten Lebensjahre unternimmt der Gründer des Opus Dei wiederholt katechetische Reisen durch Europa und nach Südamerika. Er spricht über Gott, die Sakramente, christliche Frömmigkeit, Heiligung der Arbeit, die Liebe zur Kirche und zum Papst. Am 28. März 1975 feiert er sein goldenes Priesterjubiläum. »Nach 50 Jahren bin ich immer noch wie ein stammelndes Kind: ich beginne und beginne immer wieder aufs neue in meinem täglichen inneren Kampf. Und so bis ans Ende meiner Tage: stets aufs neue beginnend.« Am 26. Juni 1975 um die Mittagszeit stirbt der Gründer in seinem Arbeitszimmer an Herzversagen.

1992 wird er seliggesprochen, 2002 erfolgt die Heiligsprechung.

Aus dem Apostolischen Schreiben zur Seligsprechung von Josemaría Escrivá de Balaguer:

»Der Gründer des Opus Dei erinnerte daran, daß die universale Berufung zur Fülle der Gemeinschaft mit Christus zugleich dazu führt, in allem menschlichen Tun Gott begegnen zu können. (…) Als Meister des inneren Lebens erreichte er den Gipfel der Kontemplation durch beständiges Gebet und kontinuierliche Abtötung, durch beharrliche Arbeit und einzigartige Fügsamkeit gegenüber den Eingebungen des Heiligen Geistes und vermochte so der Kirche ›zu dienen, wie sie selbst möchte, daß man ihr dient‹.«
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Hl. Josémaria Escriva de Balaguer (1902-1975), Priester, Gründer des Opus Dei

Christus begegnen

Auf der ganzen Welt säen

„Der Sämann ging hinaus, um zu säen“. Die Szene ist voller Aktualität. Auch heute noch wirft der Sämann in vollem Schwung seine Saatkörner aus. Das Heilswerk fährt fort, Wirklichkeit zu werden, und der Herr will sich dazu unser bedienen. Er wünscht, dass wir, die Christen, …More
Hl. Josémaria Escriva de Balaguer (1902-1975), Priester, Gründer des Opus Dei

Christus begegnen

Auf der ganzen Welt säen

„Der Sämann ging hinaus, um zu säen“. Die Szene ist voller Aktualität. Auch heute noch wirft der Sämann in vollem Schwung seine Saatkörner aus. Das Heilswerk fährt fort, Wirklichkeit zu werden, und der Herr will sich dazu unser bedienen. Er wünscht, dass wir, die Christen, seiner Liebe den Weg bereiten, überall hin auf der Erde. Er lädt uns ein, seine göttliche Botschaft in Lehre und Beispiel bis an die Enden der Erde bekannt zu machen. Von uns, die wir Mitglieder einer Gesellschaft, wie sie die Kirche darstellt, und Mitglieder der bürgerlichen Gesellschaft sind – von einem jeden von uns verlangt er, in der gewissenhaften Pflichterfüllung ein zweiter Christus zu sein, dadurch, dass er seine berufliche Arbeit und seine Standespflichten heiligt.

Wenn wir die Welt um uns herum betrachten – die wir ja lieben, weil sie Gottes Werk ist – sehen wir, wie das Gleichnis Wirklichkeit wird: Jesu Wort ist fruchtbar, es weckt in vielen Seelen den Hunger auf Hingabe und Treue. Das Leben und Verhalten derer, die Gott dienen, haben den Lauf der Geschichte verändert, und viele von denen, die den Herrn nicht kennen, haben sich, vielleicht ohne es zu wissen, von Idealen bewegen lassen, deren Ursprung sich im Christentum findet.

Wir sehen auch, dass ein Teil des Saatguts auf unfruchtbare Erde fällt oder unter Dornen und Gestrüpp; es gibt Herzen, die sich dem Licht des Glaubens verschließen. Wenn es der Fall ist, dass die Ideale des Friedens, der Versöhnung, der Brüderlichkeit akzeptiert und proklamiert werden, so werden sie doch zu oft in der Praxis widerlegt. So mancher versucht hartnäckig, aber vergeblich, das Wort Gottes mundtot zu machen und greift dabei, um seine Verbreitung zu verhindern, zu einem brutalen Mittel oder zu einer Waffe, die weniger Lärm macht, aber vielleicht, weil sie den Geist unempfänglich und stumpf macht, noch grausamer ist: zur Gleichgültigkeit.
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Hl. Josémaria Escriva de Balaguer (1902-1975), Priester, Gründer des Opus Dei

Dann leuchtet es allen im Haus

Die Welt mit Licht erfüllen, Salz und Licht sein (vgl. Mt 5,13−14): So hat der Herr die Sendung seiner Jünger beschrieben. Bis an die äußersten Grenzen der Erde die Frohbotschaft von der Liebe Gottes tragen. Dafür müssen wir, dafür müssen alle Christen auf die eine oder andere Weise ihr …More
Hl. Josémaria Escriva de Balaguer (1902-1975), Priester, Gründer des Opus Dei

Dann leuchtet es allen im Haus

Die Welt mit Licht erfüllen, Salz und Licht sein (vgl. Mt 5,13−14): So hat der Herr die Sendung seiner Jünger beschrieben. Bis an die äußersten Grenzen der Erde die Frohbotschaft von der Liebe Gottes tragen. Dafür müssen wir, dafür müssen alle Christen auf die eine oder andere Weise ihr Leben einsetzen [...] die Gnade des Glaubens wurde uns nicht verliehen, damit sie verborgen bleibe, sondern damit sie vor den Menschen leuchte (vgl. Mt 5,15−16) [...]

Vielleicht fragt sich der eine oder der andere, wie er den Menschen diese Botschaft bringen kann. Und ich antworte euch: mit Natürlichkeit, mit Einfachheit, so wie ihr lebt inmitten der Welt, im Bemühen um eure berufliche Arbeit und um eure Familie, teilnehmend an allen echten Sorgen der Menschen, mit Achtung vor der legitimen Freiheit eines jeden [...] Das alltägliche Leben kann heilig, kann von Gott erfüllt sein; Gott ruft uns, die gewöhnliche Arbeit zu heiligen, denn darin besteht die Fülle des christlichen Lebens. Denken wir noch einmal darüber nach, während wir das Leben Mariens betrachten.

Vergessen wir nicht, dass fast alle Tage im irdischen Leben unserer Herrin so verliefen wie der Alltag von Millionen Frauen, die sich ihrer Familie widmen, ihre Kinder erziehen und den Haushalt besorgen. Maria heiligt das Allergewöhnlichste, sie heiligt, was viele irrtümlich für etwas ohne tieferen Sinn und Wert halten [...] Gesegneter Alltag, der erfüllt sein kann von so viel Liebe zu Gott! Für das Leben Mariens gibt es nur eine Erklärung: ihre Liebe. Eine Liebe bis zum Letzten, bis zum völligen Sich-selbst-vergessen; zufrieden dort, wo Gott sie haben wollte, erfüllte sie feinfühlig seinen Willen. So kommt es, dass selbst unscheinbare Gesten bei ihr niemals leer, sondern stets voll Inhalt sind. Maria, unsere Mutter, ist für uns Beispiel und Weg. Wir müssen versuchen, so zu sein wie sie, in den konkreten Umständen, die nach dem Willen Gottes unser Leben ausmachen.

Predigt vom 4.5.1957 in: Christus begegnen, §§ 147, 148
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Hl. Josémaria Escriva de Balaguer (1902-1975), Priester, Gründer des Opus Dei

Einen Turm bauen

Ich stieg gerne (mit den jungen Leuten) auf einen der Türme der Kathedrale von Burgos und ließ sie den Dachfirst betrachten, ein wahres Spitzengewebe aus Stein, Ergebnis geduldiger und kostspieliger Arbeit. Im Lauf der Gespräche merkte ich ihnen gegenüber an, dass man das Wunderwerk von unten nicht …More
Hl. Josémaria Escriva de Balaguer (1902-1975), Priester, Gründer des Opus Dei

Einen Turm bauen

Ich stieg gerne (mit den jungen Leuten) auf einen der Türme der Kathedrale von Burgos und ließ sie den Dachfirst betrachten, ein wahres Spitzengewebe aus Stein, Ergebnis geduldiger und kostspieliger Arbeit. Im Lauf der Gespräche merkte ich ihnen gegenüber an, dass man das Wunderwerk von unten nicht sehen könne; und […] fügte hinzu: Das ist die Arbeit für Gott, das ist Gottesdienst! Seine eigene Arbeit perfekt zu Ende führen, mit der Schönheit und Pracht dieser zarten Spitzen aus Stein. Da erkannten sie bei dem Anblick, der für sich selbst sprach, dass all das ein Gebet war, ein großartiges Zwiegespräch mit Gott. Diejenigen, die ihre Kräfte dieser Aufgabe widmeten, wussten sehr wohl, dass ihre Anstrengung von den Straßen der Stadt aus nicht gewürdigt werden konnte: sie galt einzig und allein Gott […]

Wir sind überzeugt, dass Gott überall ist. So bestellen wir die Felder und loben den Herrn, wir durchpflügen die Meere und üben alle möglichen Berufe aus und preisen dabei seine Barmherzigkeit. So sind wir jeden Augenblick mit Gott verbunden […] Vergesst aber nicht, dass ihr auch in der Gegenwart von Menschen lebt, die von euch – auch von dir – ein christliches Zeugnis erwarten.

Deshalb müssen wir, wenn wir unseren Beruf ausüben, also im menschlichen Alltag, uns so benehmen, dass wir nicht die Augen niederschlagen müssen und keinen Grund haben, uns zu schämen, wenn jemand, der uns kennt und liebt, uns bei der Arbeit sieht. Es wird uns nicht passieren, was dem Mann im Gleichnis passiert ist, der beschlossen hatte, einen Turm zu bauen. Als er das Fundament gelegt hatte, war er nicht mehr in der Lage, den Bau fertigzustellen, und alle, die ihm zusahen, begannen ihn zu verspotten und sagten: „Der da hat einen Bau begonnen und konnte ihn nicht zu Ende führen.“ Ich versichere euch, dass ihr, wenn ihr das Übernatürliche nicht aus den Augen verliert, eure Arbeit krönen und eure Kathedrale fertigstellen könnt.

Homilie 01.02.1960 in Amigos de Dios, Kap. 4, 65-66
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Hl. Josémaria Escriva de Balaguer (1902-1975), Priester, Gründer des Opus Dei

„Von jetzt an wirst du Menschen fangen“

„Seht, ich hole viele Fischer – Spruch des Herrn -, die sollen sie fangen“ (Jer 16,16). So gibt er uns genau unsere große Mission an: den Fischfang. Mitunter sagt oder schreibt man, dass die Welt wie ein Meer ist. An diesem Vergleich ist etwas Wahres. Im menschlichen Leben wie …More
Hl. Josémaria Escriva de Balaguer (1902-1975), Priester, Gründer des Opus Dei

„Von jetzt an wirst du Menschen fangen“

„Seht, ich hole viele Fischer – Spruch des Herrn -, die sollen sie fangen“ (Jer 16,16). So gibt er uns genau unsere große Mission an: den Fischfang. Mitunter sagt oder schreibt man, dass die Welt wie ein Meer ist. An diesem Vergleich ist etwas Wahres. Im menschlichen Leben wie auf dem Meer gibt es Zeiten der Ruhe und des Sturmes, Zeiten der Stille und die heftiger Winde. Die Menschen finden sich häufig in bitteren Wassern, inmitten hoher Wogen. Bei stürmischem Wetter halten sie Kurs: armselige Seeleute, auch wenn sie scheinbar fröhlich, ja übermütig sind. Ihr schallendes Lachen soll ihre Mutlosigkeit übertönen, ihre Enttäuschung, ihr Leben ohne Liebe und Verständnis. Sie verschlingen sich gegenseitig wie die Fische.

So zu handeln, dass alle Menschen freiwillig in die göttlichen Netze hineingehen und einer den anderen liebt – das ist die Aufgabe der Kinder Gottes. Wenn wir Christen sind, müssen wir uns in die Fischer verwandeln, die der Prophet Jeremia beschreibt mit einer Metapher, auf die Jesus Christus seinerseits wiederholt zurückgegriffen hat: „Folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen“, sagt er zu Petrus und Andreas.

Wir wollen Christus auf diesem Fischfang begleiten. „Als Jesus am Ufer des Sees Gennesaret stand, drängte sich das Volk um ihn und wollte das Wort Gottes hören“ (Lk 5,1). So wie heute! Begreift ihr das nicht?

Homilie an die Freunde Gottes
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🙏
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Hl. Josémaria Escriva de Balaguer

„Bleib bei uns“

Die beiden Jünger waren unterwegs nach Emmaus. Sie unterschieden sich in nichts von den vielen anderen, die in dieser Gegend unterwegs waren. Und hier erschien ihnen Jesus, ganz unauffällig, und ging mit ihnen. Dabei verwickelte er sie in ein Gespräch, das sie ihre Müdigkeit vergessen ließ... Jesus auf dem Weg. Herr, du bist immer groß! Aber du …More
Hl. Josémaria Escriva de Balaguer

„Bleib bei uns“

Die beiden Jünger waren unterwegs nach Emmaus. Sie unterschieden sich in nichts von den vielen anderen, die in dieser Gegend unterwegs waren. Und hier erschien ihnen Jesus, ganz unauffällig, und ging mit ihnen. Dabei verwickelte er sie in ein Gespräch, das sie ihre Müdigkeit vergessen ließ... Jesus auf dem Weg. Herr, du bist immer groß! Aber du versetzt mich in Unruhe, wenn du dich herablässt, uns zu folgen, uns in unserem Alltag zu suchen. Herr, schenke uns die Schlichtheit des Geistes; gib uns einen klaren Blick, eine scharfe Intelligenz, damit wir dich erkennen können, wenn du kommst ohne ein äußerliches Kennzeichen deiner Herrlichkeit. Als sie das Dorf erreichen und ihr Weg zu Ende ist, sind die beiden Jünger, ohne sich dessen bewusst zu sein, von dem Wort und der Liebe des menschgewordenen Gottes im tiefsten Grund ihres Herzens verwundet. So bedauern sie, dass er weggeht. Denn Jesus verabschiedet sich von ihnen und „tut, als wolle er weitergehen“. Er drängt sich nie auf, unser Herr. Wenn wir einmal einen Eindruck bekommen haben von der Reinheit der Liebe, die er in unser Herz gesenkt hat, will er, dass wir ihn in Freiheit ansprechen. Wir müssen ihn gewaltsam festhalten und ihn bitten: „Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt.“ So sind wir: wir wagen einfach immer zu wenig, vielleicht aus Mangel an Offenheit oder aus Verschämtheit. Im Grunde denken wir: Bleib bei uns, denn Finsternis umfängt unser Herz; und du allein bist Licht, du allein kannst den brennenden Durst stillen, der uns verzehrt... Und Jesus bleibt bei uns. Unsere Augen gehen uns auf - wie dem Kleophas und seinem Gefährten -, wenn Jesus das Brot bricht. Und obwohl er sich unserem Blick wieder entzieht, sind auch wir fähig, uns auf den Weg zu machen – es wird bald Abend –, um anderen von ihm zu erzählen; denn so große Freude hat in einem einzigen Herzen nicht Platz. Weg nach Emmaus. Unser Gott hat diesen Namen mit Süße erfüllt. Und Emmaus, das ist die ganze Welt; denn der Herr hat die göttlichen Wege auf Erden erschlossen.

Homilie an die Freunde Gottes