»Ich stelle fest, dass die Kinder sich verändert haben. Sie tun sich viel schwerer damit einfache, allgemein gültige Regeln, zu akzeptieren. Es ist oft wirklich sehr mühselig, wenn man diese Alltagsregeln immer wieder aufs Neue erklären und durchsetzen muss, obwohl sie eigentlich jeder längst kennen müsste.
Die Frustrationstoleranz vieler Kinder ist sehr gering. Es wird wegen Nichtigkeiten sofort…More
»Ich stelle fest, dass die Kinder sich verändert haben. Sie tun sich viel schwerer damit einfache, allgemein gültige Regeln, zu akzeptieren. Es ist oft wirklich sehr mühselig, wenn man diese Alltagsregeln immer wieder aufs Neue erklären und durchsetzen muss, obwohl sie eigentlich jeder längst kennen müsste.
Die Frustrationstoleranz vieler Kinder ist sehr gering. Es wird wegen Nichtigkeiten sofort geschrien, geweint oder getobt. Oft erschrickt man, weil man denkt, einem Kind müsste irgendetwas Schreckliches zugestoßen sein, dabei hat nur jemand etwas gesagt, was dem anderen nicht gefallen hat. Für die Lösung allerkleinster Konflikte oder den Umgang mit minimalen Abweichungen vom Gewohnten brauchen sie die Hilfe eines Erwachsenen. Die Bereitschaft, sich selbst um eine Lösung zu bemühen, ist enorm gesunken. All das führt dazu, dass schon das ganz normale „Alltagsgeschäft“ im Kiga immer belastender wird und schwieriger zu bewältigen ist.«

„Die Kinder haben sich verändert. Sie tun sich viel schwerer damit, Regeln zu akzeptieren“: Eine …

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