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Die Objektivität des Geistlichen

Der Glaube ist tot. Die meisten Konzilskatholiken glauben nur noch an ihren eigenen Vorteil, den sie durch eine gewaltfreie brüderliche Mitmenschlichkeit gegen die anderen absichern wollen. Der Vorwurf des Resentiments, das Nietzsche gegen die Christen erhoben hat, trifft wohl zu. Die Konzilskleriker sind Angestellte des säkularen Staates. Sie haben den Auftrag, den sozialen Frieden sicherzustellen. Sie glauben weder an die Realpräsenz, noch an die Transsubstantiation, noch an Wunder. Das geben sie nur widerwillig zu, weil sie die Aura des Absoluten nicht aufgeben möchten. Die relativistische Moderne kann genau das nicht sicherstellen. Also behalten sie die alten Gewänder an. Alles Lüge.

Am schlimmsten ist, dass sie als moderne und aufgeklärte Menschen nur noch an die Objektivität des Materiellen/Physischen glauben. Alles Geistige, Geistliche und Mentale ist für sie nur noch subjektiv beliebig. Sie sind davon überzeugt, dass jeder glauben kann, was er will, weil es für sie keine objektiven Kriterien des Guten oder der Moral mehr gibt. Deshalb sind alle entsprechenden Werte veränderbar. Früher war eine Ehescheidung etwas Ekelhaftes. Heute ist sie eine wichtige Errungenschaft des Feminismus. Früher war Homosexualität ein Verbrechen. Heute sind Homosexuelle die Coolsten überhaupt. In diesem relativistischen Bewusstsein gibt es keine Wahrheit mehr. Alles ist Politik. Deshalb kämpfen sie geifernd gegen jeden Widerstand durch Menschen, die diesem satanischen „Mach, was du willst“ nicht zustimmen.

Sie lügen. Sie belügen sich selbst. Sie wollen die Herrschaft der Lüge. Sie wollen die Herrschaft des Vaters der Lüge, Satan. Sie hassen Gott. Sie hassen die Wahrheit. Sie wollen selber Gott sein. Sie glauben, dass Satan ihnen das ermöglicht. Sie leben im Reich des Herrn der Welt. In diesem gibt es keine Liebe mehr. Es gibt nur noch egoistische Gier, Macht und rücksichtslose Herrschaft. Es ist eine dunkle, wahrhaft böse Welt. Ich werde auf den Unterschied zwischen dem Reich Gottes und dem Reich des Herrn der Welt immer wieder zurückkommen. Siehe:

Zwei Reiche in Düsseldorf

Hier möchte ich ihre Lüge herausarbeiten. Oft wird davon gesprochen, dass die Kunst die Religion ersetzt hat. Warum? Weil die Kunst ohne die Objektivität des Geistigen nicht funktionieren würde. Rot ist rot und eben nicht gelb. Es gäbe keine Malerei ohne dieses Prinzip. Kunst hängt nicht vom Geschmack des Betrachters ab.

„Art is an outlet towards regions which are not ruled by time and space.“ = Kunst ist ein Zugang zu Regionen die weder durch Zeit noch Raum bestimmt werden. Das ist der Anfang einer Dokumentation über Marcel Duchamp, einer der großen Künstler des frühen 20. Jahrhunderts. Diese Regionen sind die objektive Faktenrealität des Geistigen, der unermesslichen Abgründe des Unbewussten, des kollektiven Unbewussten (C.G. Jung), des vom Menschen Unkontrollierbaren:

youtube.com/watch?v=S75rlarGi64

Die Künstler waren niemals in der Lage, zu behaupten, dass das Geistige oder das Geistliche objektiv nicht real ist. Nicht nur aus Selbstinteresse, sondern weil sie es besser wussten. Sie hatten die Objektivität oft unter Schmerzen, Not und Armut erlitten. Sie wussten immer, dass sie der Wahrheit die Ehre geben mussten.

Ein Beispiel ist auch Wassily Kandinsky. In seinem guten und wichtigen Buch: Über das Geistige in der Kunst, behandelt er schon 1911 die grundsätzliche Problematik der Verabschiedung des Geistlichen:

Sie heißen Juden, Katholiken, Protestanten usw. In Wirklichkeit sind sie Atheisten, was einige der Kühnsten oder Beschränktesten auch offen bekennen. Der „Himmel“ ist entleert. „Gott ist gestorben.“ Politisch sind diese Einwohner Volksvertretungsanhänger oder Republikaner. …. Ökonomisch sind diese Menschen ~ Sozialisten. Sie schärfen das Schwert der Gerechtigkeit, um der kapitalistischen Hydra den tödlichen Hieb zu versetzen und das Haupt des Übels abzuhauen.“ Kandinsky, Über das Geistige in der Kunst, Benteli Bern, 10. Auflage. S. 36

Solche Perioden, in welchen die Kunst keinen hochstehenden Vertreter hat, in welchen das verklärte Brot ausbleibt, sind Perioden des Niederganges in der geistigen Welt. Unaufhörlich fallen Seelen aus höheren Abteilungen in tiefere, und das ganze Dreieck scheint unbeweglich zu stehen. Es scheint sich ab- und rückwärts zu bewegen. Die Menschen legen zu diesen stummen und blinden Zeiten einen besonderen ausschließlichen Wert auf äußerliche Erfolge, sie kümmern sich nur um materielle Güter und begrüßen einen technischen Fortschritt, welcher nur dem Leibe dient und dienen kann, als eine große Tat. Die rein geistigen Kräfte werden im besten Falle unterschätzt, sonst überhaupt nicht bemerkt.“ Ebd. S. 31

Die vereinsamten Hungerer und Seher werden verspottet oder für geistig anormal gehalten. Die seltenen Seelen aber, die nicht in Schlaf gehüllt werden können und dunkles Verlangen nach geistigem Leben, Wissen und Vorschreiten fühlen, klingen im groben materiellen Chorus, trostlos und klagend. Die geistige Nacht sinkt allmählich tiefer und tiefer. Grauer und grauer wird es um solche erschrockene Seelen, und ihre Träger, von Zweifeln und Angst gepeinigt und entkräftet,
ziehen oft diesem allmählichen Verdunkeln um sie den plötzlichen, gewaltsamen Sturz ins Schwarze vor.“
Ebd. S. 32

Die innere Notwendigkeit entsteht aus drei mystischen Gründen: Sie wird von drei mystischen Notwendigkeiten gebildet:
1. hat jeder Künstler, als Schöpfer, das ihm Eigene zum Ausdruck zu bringen (Element der Persönlichkeit), 2. hat jeder Künstler, als Kind seiner Epoche, das dieser Epoche Eigene zum Ausdruck zu bringen (Element des Stiles im inneren Werte, zusammengesetzt aus der Sprache der Epoche und der Sprache der Nation, solange die Nation als solche existieren wird), 3. hat jeder Künstler, als Diener der Kunst, das der Kunst im allgemeinen Eigene zu bringen (Element des Rein- und Ewig-Künstlerischen, welches durch alle Menschen, Völker und Zeiten geht, im Kunstwerke jedes Künstlers, jeder Nation und jeder Epoche zu sehen ist und als Hauptelement der Kunst keinen Raum und keine Zeit kennt).“
Ebd. S. 80

Was für ein Zeugnis für die Objektivität des Geistlichen!!!

Alles hängt mit allem zusammen. Alles ist wichtig. Man kann nicht einfach irgendetwas ändern. Jede Änderung hat Konsequenzen. Homosexualität ist Homosexualität. Sie ist mit gottesfeindlicher Bedeutung aufgeladen. Das kann nicht verändert werden. Ein sensibler, selbst nicht ganz normaler, moderner und wohl bekannter Jesuit hat mir einmal ernsthaft gesagt, „Homosexualität ist die Pest für Klöster“. Er wußte, von was er redet. Was ist mit den Bildern der fleischlichen Qual von Francis Bacon? Was hat der homosexuelle Oscar Wilde gewußt, als er „Das Bildnis des Dorian Gray“ schrieb? Die Unzucht zerstört die Seele, ob sie will oder nicht. Dorian Gray wird dieser Vernichtung in seinem Spiegelbild gewahr werden müssen. Auch meine o.g. Erfahrung in Düsseldorf (Zwei Reiche ...) hat mir die negativen Folgen der Unzucht für die Seele gezeigt, obwohl „nur“ heterosexuell und gnadenhaft nur für ein paar Stunden.

Die Seele ist objektiv real. Sie muss gepflegt und durch Geradlinigkeit genährt werden. Das Seelische ist objektiv real. Das Geistliche ist objektiv real. Das Geistige ist objektiv real. Die Moral ist objektiv real. Sie beruht auf einer jahrtausendelangen Erfahrung in Bezug auf den Zusammenhang alles Geschaffenen in der göttlichen Schöpfungsordnung. Homosexualität ist bewußte Verneinung des Lebens. Ich persönlich kenne nur weibliche Homosexuelle. Alle sind nett. Aber keine liebt Gott, im Gegenteil. Keine geht zur Kirche. Alle sind Freigeister. Sie wissen, was sie tun und was sie wollen. Sie kennen das Lächeln des Bösen.

Fakt ist Fakt. Die Hölle ist Fakt, ob man an sie glaubt oder nicht.
Salzburger
Aber DUCHAMP war als Dadaist ja gerade Nihilist! Und KANDINSKY als Abstrahist eben gerade kein Realist!
Echte Kunst - doch kann ich nach den ImPressionisten (zu dem teilweise noch BÖCKLIN und andere Symbolisten) leider keine mehr erkennen - ist stets auch nicht ein Primitivismus&Naturalismus a la BALTHUS, DIX, L.FREUD, SCHAD, SCHERMULY usw. gewesen, sondern ein Sehen der Werte in den ObJekten, …More
Aber DUCHAMP war als Dadaist ja gerade Nihilist! Und KANDINSKY als Abstrahist eben gerade kein Realist!
Echte Kunst - doch kann ich nach den ImPressionisten (zu dem teilweise noch BÖCKLIN und andere Symbolisten) leider keine mehr erkennen - ist stets auch nicht ein Primitivismus&Naturalismus a la BALTHUS, DIX, L.FREUD, SCHAD, SCHERMULY usw. gewesen, sondern ein Sehen der Werte in den ObJekten, PLATONisch geprochen des Seins statt des bloß Seienden. Hätten die Naturalisten recht, so genügte in der Tat die PhotoGraphie und alle Malerei wäre überflüssig. Aber ein MONET schaute eben offenkundig mehr als der DummKopf, der vielleicht denselben SeeRosen-Teich sah und photographierte.
PeterPascal
"Irgendetwas habe ich nicht verstanden: Was sind Konzilskatholiken und Konzilskleriker? Ist nicht der Glaube aller Katholiken und Kleriker durch …" Das sind die Neuen Katholiken nach 1963 (Konzil ging von 1958 - 1963, begonnen durch Johannes XXIII und beendet mit Paul den VI.) Man wollte moderner werden und sein. Doch das war der Beginn, wo die Kirchen immer leerer wurden. Heute ist der Ruf …More
"Irgendetwas habe ich nicht verstanden: Was sind Konzilskatholiken und Konzilskleriker? Ist nicht der Glaube aller Katholiken und Kleriker durch …" Das sind die Neuen Katholiken nach 1963 (Konzil ging von 1958 - 1963, begonnen durch Johannes XXIII und beendet mit Paul den VI.) Man wollte moderner werden und sein. Doch das war der Beginn, wo die Kirchen immer leerer wurden. Heute ist der Ruf wieder da, wir müssen moderner werden. Mit anderen Worten: Die Kirchen sollen noch leerer (ganz) leer werden!
catharina
Das verstehe ich jetzt gar nicht mehr. Ein Konzil ist doch etwas Gutes. Und warum nennt man das II. Vaticanum, wenn man es für nicht gut hält, "das Konzil" - und seine Anhänger "Konzilskatholiken"? Sind das nicht sprachliche Eigentore?
elisabethvonthüringen
In der 32. Sitzung des Corona Ausschusses vom 18.12.2020 über die Rolle der Kirchen in der Corona-Krise sagte der prominente protestantische Pfarrer i.R. Jürgen Fliege gleich zu Beginn unumwunden, dass die Kirchen, besonders in Deutschland, zwar nicht juristisch, aber tatsächlich Staatskirchen seien.
„Die evangelische Kirche war immer mit der SPD im Bett, und die katholische Kirche war immer …More
In der 32. Sitzung des Corona Ausschusses vom 18.12.2020 über die Rolle der Kirchen in der Corona-Krise sagte der prominente protestantische Pfarrer i.R. Jürgen Fliege gleich zu Beginn unumwunden, dass die Kirchen, besonders in Deutschland, zwar nicht juristisch, aber tatsächlich Staatskirchen seien.
„Die evangelische Kirche war immer mit der SPD im Bett, und die katholische Kirche war immer mit der CDU im Bett, seit dem 2. Weltkrieg, seitdem die Amerikaner und die Russen den Krieg gewonnen haben, also die Amerikaner Einfluss genommen haben auf unsere Verfassung. Deswegen sind die Kirchen auf der einen Seite privilegiert, bis in die Gehaltszahlung der Bischöfe hinein. Und deswegen werden sie auch nicht den Regierungen groß widersprechen. Es gibt keine Anweisungen aus Berlin, soweit ich das wirklich auf den höchsten Etagen der Kirche miterlebt habe, aber es gibt Erwartung. Das heißt: ´Wir setzen einfach auf euch, und wir geben euch ja auch die Privilegien, die ihr habt, nicht nur die finanziellen´ – beispielsweise dass wir Gottesdienst halten können an jedem Bauzaun, an jedem Atomkraftwerk usw. usf. Das ist ein Privilegium.“
fassadenkratzer.wordpress.com/…r-im-corona-krieg-des-staates/
catharina
Irgendetwas habe ich nicht verstanden: Was sind Konzilskatholiken und Konzilskleriker? Ist nicht der Glaube aller Katholiken und Kleriker durch Konzilsentscheidungen definiert worden? Beten wir nicht das Bekenntnis von Nizäa und Konstantinopel? Gerade diese Konzilskatholiken und -kleriker werden hier aber wie Ungläubige beschrieben. Das ist für mich verwirrend.
Eugenia-Sarto
Der Autor des Artikels meint diejenigen, die sich nach dem Zweiten Vatikanum ausrichten und an deren Aussagen glauben, die ja z.T. häretisch, irreführend und zwiespältig sind. Besonders nach dem Konzil wurde dies immer deutlicher. Die Irrtümer sind nie korrigiert wurden, sondern wurden immer schlimmer, was wir nun an den schlimmen Früchten überall sehen müssen.
Anna2020
Medjugorje ist falsch
geringstes Rädchen
Och @Anna2020 - man sieht schon, dass Sie vom "Alten Jahr" sind! LÄCHEL!
geringstes Rädchen
... auch auf meinen Webseiten ist der Glaube NICHT tot - im Gegenteil, er wartet darauf weitergegeben zu werden: ❤ 59 neue Beiträge auf meiner Webseite vom 03.01. – 08.01.2021
geringstes Rädchen
❤ PLUS 9 neue Beiträge vom 09.01.2021
ZU DEN BEITRÄGEN SIEHE:
endzeitforum.jimdofree.com/neue-beiträge-jan-märz-2021/More
❤ PLUS 9 neue Beiträge vom 09.01.2021
ZU DEN BEITRÄGEN SIEHE:
endzeitforum.jimdofree.com/neue-beiträge-jan-märz-2021/
geringstes Rädchen
Der Glaube ist tot - oh ja, bei vielen Menschen trifft das leider zu, aber NICHT bei allen! Auch ist unser Gott NICHT tot, wie man bei diesem neuen Wunder in Medjugorje sehen kann: Besondere Wunderzeichen: Neues Medjugorje-Wunder