de.news
22.8K

Vatikan in Großbritannien verurteilt

- Ein Londoner Gericht hat das vatikanische Staatssekretariat am 26. Juli dazu verurteilt, 200.000 Pfund für Anwaltskosten an Raffaele Mincione zu zahlen. Er ist einer der Angeklagten im vatikanischen Sloane Avenue-Prozess.

- Das Staatssekretariat hatte dem Londoner Richter erklärt, dass es "eine neutrale Partei" in dem vatikanischen Gerichtsverfahren sei (obwohl es eine Zivilklage gegen alle Angeklagten eingereicht hatte). Minciones Klage sei ein Weg, die Souveränität des Vatikans zu umgehen.

- Mincione hatte Erklärungen von Parolin und Franziskus vorgelegt, in denen sie bezüglich der Sloane-Liegenschaft sagten, dass "es eindeutig ein Verbrechen gegeben hat" und die Schuldigen bestraft werden müssten.

- Der Vatikan beschuldigt Mincione, vatikanische Beamte bestochen zu haben, was dem Staatssekretariat einen Verlust von 120 bis 250 Millionen Euro einbrachte.

- Um das Londoner Gebäude zu verkaufen, mussten viele Operationen durchgeführt werden, denn rund um das Anwesen gab es viele Vorgänge, die unklar waren (Galantino, APSA).

- Mincione sagte während des Prozesses gegen den Vatikan, dass alles in Ordnung gewesen wäre, wenn der Vatikan das Geschäft nicht vermasselt hätte, indem er den ganzen Komplex aufgekauft und auf den Umstrukturierungsplan verzichtet hätte, der sicherlich Hunderte von Millionen eingebracht hätte.

- Mincione besteht darauf, dass es keinen Betrug gab, sondern alles von Franziskus genehmigt wurde.

Bild: Angelo Becciu © Mazur, CC BY-NC-SA, #newsYjhendrkbc

Goldfisch
Der Vatikan beschuldigt Mincione, vatikanische Beamte bestochen zu haben, was dem Staatssekretariat einen Verlust von 120 bis 250 Millionen Euro einbrachte. >> das allein zeigt schon, wie arm dieser Vatikanstaat tatsächlich ist. Von Armut, Keuschheit und Gehorsam sind wir da Welten entfernt..... wenn man bedenkt, was man mit diesem Geld für die armen Drittländer alles hätte machen können ... …More
Der Vatikan beschuldigt Mincione, vatikanische Beamte bestochen zu haben, was dem Staatssekretariat einen Verlust von 120 bis 250 Millionen Euro einbrachte. >> das allein zeigt schon, wie arm dieser Vatikanstaat tatsächlich ist. Von Armut, Keuschheit und Gehorsam sind wir da Welten entfernt..... wenn man bedenkt, was man mit diesem Geld für die armen Drittländer alles hätte machen können ... sauberes WASSER ... Anbau, der auch das Volk nährt ....etc. 😡
Alfons Müller
Arme, barmherzige Kirche? Dass ich nicht lache: Bergoglios Spielwiese für Kirchenmonopoly: raffen und kaufen, soviel geht. Und wenn´s knallt, dann die hinterhältig funkelnden Äuglein niedergeschlagen und ordentlich gelogen. Das schafft Glaubwürdigkeit! Da sollen Bätzing und seine Kommisare von Satans Gnaden in ihrem synodalen Prozeß ansetzen- nicht bei Zölibat, Frauenpriestertum und Unmoral!