Clicks937

DIE URSACHEN DER FLUT

REGIERUNGSFEHLER VOR DER FLUTKATASTROPHE

Landesregierungen und Industrie mauerten beim Bundeshochwasserschutz

EINE EINZIGE SELBSTPERSIFLAGE

Rheinland-Pfalz nach der Flut: Erosion auf dem Acker und im Staat
VON HOLGER DOUGLAS
Do, 22. Juli 2021
Die Verwaltung in Rheinland-Pfalz macht Flutopfern zusätzlich das Leben schwer: Bauern und Winzer im Kreis Ahrweiler, deren Anbauflächen durch die Flut weggespült wurden, müssen diese jetzt schnell aus Anträgen herausnehmen – sonst gelten sie als Subventionsbetrüger.

Zerstörte Weinberge in Mayschoß im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz

Die Kreisverwaltung Ahrweiler teilt mit: »Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier hat (ADD) darauf hingewiesen, dass Flächenverluste, die auf das Extremwetterereignis der letzten Tage zurückzuführen sind und zu einer Änderung der im Agrarantrag 2021 gemeldeten Flächen führen, unverzüglich gemeldet werden müssen.«

Weiter heißt es: »Landwirte und Winzer werden gebeten, sich mit den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern der Kreisverwaltung Ahrweiler, Untere Landwirtschaftsbehörde, in Verbindung zu setzen.« In dieser Behörde sitzen fünf »Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern« in ihren trockenen Stuben und geben Telefonnummern und Mailadressen durch, wo sich die Bauern aus den Katastrophengebieten melden müssen.

Der Kreis Ahrweiler ist einer der am stärksten durch das Hochwasser betroffenen Landstriche. Dessen Verwaltung warnt unmittelbar nach der Katastrophe Bauern und Winzer, die gerade vor den Trümmern ihrer Existenz stehen oder ihren Nachbarn helfen, schnell ihren sogenannten Flächenantrag zu ändern und die Flächenverluste zu melden.
Die Wassermassen spülten einen Teil der landwirtschaftlich genutzten Flächen weg. Auf denen kann der Bauer in absehbarer Zeit zumindest nichts mehr anbauen. Diese Flächen müssen aus seinem Flächenantrag rausgerechnet werden, sonst begeht er Subventionsbetrug. Das ist Cross-Compliance-relevant und wird mit hohen Strafen geahndet.

Geht es eigentlich noch dreister?


Nicht nur die Erosion der Flächen wurde deutlich sichtbar, sondern auch die des Staates. Wer braucht einen solchen Staat mit einer unfähigen Verwaltung noch? Der stört nur noch, wie sich immer mehr auch bei den Aufräumarbeiten herausstellt. Beispiel: Feuerwehrleute berichten, wie sie unverrichteter Dinge aus dem Katastrophengebiet wieder abziehen mussten, weil ihnen niemand einen Auftrag erteilt hatte, ohne den sie sich strafbar gemacht hätten.

Immerhin hat noch das Landwirtschaftsministerium in Mainz, in dem die etwas höher bezahlten Leute sitzen, nachgeschoben, dass »natürlich die Rückmeldung erst nötig« sei, »wenn Internet und Strom zur Verfügung stehen und die Antragsteller wieder dazu in der Lage sind.«

Die Ministerpräsidentin Marieluise Dreyer sagte kürzlich, sie könne nur »weinen«. Doch die Tränen helfen nicht, wo sie dafür sorgen müsste, anständig das Land zu verwalten.

Malu Dreyer und Armin Laschet

REGIERUNGSFEHLER VOR DER FLUTKATASTROPHE
Landesregierungen und Industrie mauerten beim Bundeshochwasserschutz


Das ist auch schon vor der Flut nicht der Fall gewesen in Dreyers Landesregierung. Der früheren grünen Umweltministerin des Landes, Ulrike Höfen, wurde erst im vergangenen Jahr »grobe Rechtswidrigkeit« bei der Besetzung von Stellen attestiert durch das höchste rheinland-pfälzische Gericht, das Oberverwaltungsgericht in Koblenz. Immerhin trat Höfken später zurück, zu augenfällig wurden Unfähigkeit und grüne Günstlingswirtschaft sichtbar.
Jetzt sitzt Anne Spiegel dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität in Rheinland-Pfalz vor, die nach einer Tätigkeit als Sprachtrainerin bei der Sprachenschule Berlitz dazwischen als Ministerin für »Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz« zuständig für Migration und Integration sowie für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Geschlechtsidentität war. Sie benannte das alte Ministerium für »Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten« erst einmal um, schaffte viele neue Ressorts, darunter auch die Abteilung mit dem wohlklingenden Namen »Hochwasserrisikomanagement, Hydrologie, Klimawandel in der Wasserwirtschaft und Kompetenzzentrum Hochwasservorsorge«. Fachfrau zum Thema »Kommunale Starkregenvorsorge in Rheinland-Pfalz« ist deren Leiterin Dr. Annalena Goll, die zu diesem Thema auch bei einer »Klimatagung« des Deutschen Wetterdienstes referierte.

Vom aktuellen Hochwasser haben die Kompetenzträger in diesem »Kompetenzzentrum« aber offenbar noch nichts mitbekommen. Jedenfalls findet sich dort auf den Internetseiten nur ein Vortrag aus dem März 2021 »Wie verändert der Klimawandel die Hochwassergefahr?« Umwerfend das Motto: »Vorsorgen statt untergehen«.

Hat man dort etwa von jenem einstigen legendären Sketch »Die Feuerwehr hilft« von Harald Schmidt und Herbert Feuerstein gelernt? Ja, wer sich nicht ‚uff de Wesch macht‘, hat halt verloren.

Immerhin hat »Malu« Dreyer noch 2018 im Landtag zu Rheinland-Pfalz vorbeugend in schönstem Deutsch im Landtag erklärt: »In den kommenden fünf Jahren soll sich jede Verbandsgemeinde und jede verbandsfreie Gemeinde auf den Weg zu einem Hochwasserschutzkonzept machen.« Gegen den Bundeshochwasserschutz übrigens opponierte die von ihr geführte Landesregierung in Person ihres Innenministers Roger Lewentz übrigens heftig.

Quellen: 👉 TICHYS EINBLICK
Sonia Chrisye
Weitergeleitete Nachricht von
Bollbrock coaching mit Sprachnachricht:
t.me/karolineseibt/9954

- „wie flute ich Rückzugsorte für die Bevölkerung mit ihrer Zustimmung? Ich erzähle Ihnen Q-Theorien. Sie werden Teile Deutschlands dem Meer übergeben um die Menschen zu zentrieren um das Gewaltmonopol mit Militär besser umsetzen zu können das Deutschland schlichtweg sonst für die Anzahl Soldaten …More
Weitergeleitete Nachricht von
Bollbrock coaching mit Sprachnachricht:
t.me/karolineseibt/9954

- „wie flute ich Rückzugsorte für die Bevölkerung mit ihrer Zustimmung? Ich erzähle Ihnen Q-Theorien. Sie werden Teile Deutschlands dem Meer übergeben um die Menschen zu zentrieren um das Gewaltmonopol mit Militär besser umsetzen zu können das Deutschland schlichtweg sonst für die Anzahl Soldaten vermutlich zu gross wäre, das Volk dort in Schach zu halten. Meine Meinung.“

Karoline Seibt 🌟🏹🌟🏹🌟
Weitergeleitete Nachrichten von Isabel
Ihre Antwort:

☝️nachdem ich hier in Belgien 🇧🇪 die zweite Flutwelle sehe jetzt in Namür, Dinant, etc vor ein paar Stunden, macht diese Aussage absolut Sinn!!!! Sie wollen uns überfluten, sodass wir wie die Ratten 🐀 zu den Ratten 🐀 gehören!!!! Absolut Pervers!!! Eine Stadt nach der anderen fällt auch hier in Belgien 🇧🇪!!!!!!
Solche Städte kann man nie wieder aufbauen!!!! Sie werden erstmals Seuchengebiet und danach unbewohnbar.... alles vernichtet und die Angst 🙀 geht um!!!!! Und die Seuche!!!
Aber, wir lassen uns NICHT unterkriegen!!!! Die kleine Schwalbe, die wir heute aus dem Schutt gerettet haben, ist ein Zeichen des Lebens, der Hoffnung und des Glück 🍀 s. 💕👼👼👼👼👼👼👼👼👼🇧🇪💞
.... und wenn ich bedenke, dass so ein paar Gramm kleiner Vogel 🐦 bereits Anfang August nach Afrika fliegt, um dort zu überwintern.... nur mit seinen kleinen Flügeln und seinem Instinkt.... und genau nächstes Jahr Anfang Mai exakt hier wiederzurückkehrt um die nächste Familie zu gründen.... Hut 🎩 ab!!!! Das ist das Wunderbare der Natur. 💕🍀🇧🇪👼🙏
Sonia Chrisye
Wir dachten, ihr habt uns ganz vergessen! Wir dachten, ihr hattet gedacht, wir seien alle tot,!“ - -
- „und das mitten in Deutschland und nicht in Afghanistan, - mitten in Deutschland.!“
Maria Katharina
Mein Gott. Dass hier Kranke am Werk sind, ist ja schon lange klar.
Aber so: Pfuiii T....!
Vered Lavan
Es ist mir vollständig unklar wie die Regierung irgendwelche Hilfen dort zahlen will. In München hat jetzt ein 5-Sternekoch Insolvenz angemeldet weil er immer noch nicht die Coronahilfen bekam !!! 😡 😬
gennen
Schubeck, oder? Hat er denn nicht etwas mit den Steuern zu tun?
Maria Katharina
Ich denke auch nicht, das "unsere Regierung" dies zu tun gedenkt.
Deswegen spende ich nur dort, wo ich sicher weiß. dass das Geld auch dort ankommt!
Wo hat man damals stets zum Spenden i.S. Tsunami aufgerufen.
Die Gelder sind dann genutzt worden für neue Dienstwegen der Polizei. Nur mal so als Beispiel. Viele haben berichtet, dass sie nie eine Hilfe erhalten haben...
Die Schergen des Unteren …More
Ich denke auch nicht, das "unsere Regierung" dies zu tun gedenkt.
Deswegen spende ich nur dort, wo ich sicher weiß. dass das Geld auch dort ankommt!
Wo hat man damals stets zum Spenden i.S. Tsunami aufgerufen.
Die Gelder sind dann genutzt worden für neue Dienstwegen der Polizei. Nur mal so als Beispiel. Viele haben berichtet, dass sie nie eine Hilfe erhalten haben...
Die Schergen des Unteren sitzen halt auf allen wichtigen Positionen...
Je eher man das erkennt, um so besser!
Maria Katharina
Ja, der Schuhbeck. Des Weiteren glaube ich so schnell nichts, was in den Fake-Medien geschrieben wird. Märchenerzähler!!
Hingegen braucht sich sein Kollege Alexander Herrmann wohl keine Sorgen diesbezüglich zu machen. Er dient der Regierung jetzt ja als Corona-Impfung-Werber!
viatorem
Irgendwoher wird sie es schon nehmen, irgendwann ....

Die ca. 600.000+ Euro von sogenannten Querdenkern sind ja nicht willkommen.

Die möglichen Empfänger dieser wirklichen Soforthilfe wurden nicht gefragt.

Ohhh was für ein Jammer ,welch ein Bild die Regierung in dieser Katastrophe abgibt.
Maria Katharina
Aber: Wen wundert es? Wenn überall die Wölfe sitzen, was kann man da erwarten??
Vered Lavan
Also....Folgendes!: Ich habe Freunde im Südschwarzwald mit einer größeren Pension in einem geerbten Schwarzwaldhaus. Bei denen ist bis heute nichts angekommen !!!! 😱
Sonia Chrisye
Ich danke Euch allen für Eure Kommentare. Sie treiben mich an zu beten, jeden Abend, ganz besonders für die Flutopfer. Danke. 💕
Sonia Chrisye
@Vered Lavan
Liebe Vered, schön, dass Sie wieder da sind. Ich hatte Sie schon vermisst. Bis später mal. ♥️
Sonia Chrisye
viatorem
Sehr guter und zutreffender Kommentar.
Beati pauperes spiritu
One more comment from Sonia Chrisye
Sonia Chrisye