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Warum "Das goldene Vater unser" wohl so heißen mag. Erstaunliche Parallelen zum Herrengebet

Warum „Das goldene Vater unser“ wohl so heißen mag

DAS GOLDENE VATER UNSER - TU PROVIDENCIA OH PADRE. TODO LO GOBIERNA

In dieser heiligen Wiederherstellungswoche beten manche
täglich 3mal das Verheißungsgebet namens „Das goldene
Vater unser“. Gestern habe ich mich gefragt, wieso es
denn mit dem Vater unser in Verbindung gebracht wird
und dann auch noch als „das goldene“ bezeichnet wird.

Natürlich ist dies nur eine Betrachtung von mir, aber ich
meine erstaunliche Parallelen gefunden zu haben:

1.) Der Titel beginnt wie das bekannte Herrengebet mit
„Vater unser“, der in den Himmeln ist.

2.) Die erste Strophe trifft in den Worten „und die große
heilige Woch“ auf die Worte im Vater unser zu: „geheiligt
werde dein Name“. Und wie Er geheiligt wird in der Er-
lösungsordnung, das besagen die wunderschönen Strophen
der heiligen Woche.

3.) „Dein Reich komme“ trifft mit der Palmsonntagsstrophe
zusammen, wo es heißt: „Am hl. Palmsonntag werd ich ein
König sein“. Das ist die Bezeugung des Königtums Christi,
das im Reich Gottes auf Erden vollends zur Verwirklichung
kommen wird.

4.) „Dein Wille geschehe“ trifft auf den gottmenschlichen
Wandersmann des hl. Montags zu, der selbst in allem den Willen
des Vaters tut, aber „nirgends ein Obdach finden kann“, weil
viele Menschen seinen Willen nicht aufnehmen wollen.

5.) „Wie im Himmel so auf Erden“ geht parallel mit dem
göttlichen Propheten der nächsten Strophe, der verkündet
„wie Himmel und Erde vergeht“, weil die sündhafte Erde
vergehen muss und mit ihr auch der Himmel erneuert wird,
sodass allüberall der Wille Gottes geschehe.

6.) „Unser tägliches Brot gib uns heute“ passt genau zur
übernächsten Strophe des Gründonnerstags – der Mittwoch
wird ausgelassen und kommt am Ende des Vater unser zur
Sprache - , wo sich Jesus zunächst im jüdischen Paschalamm
und dann in der Einsetzung der Hl. Eucharistie den Seinen
als Speise hingibt.

7.) „Und vergib uns unsere Schulden“ passt genau auf die
Karfreitagsstrophe, wo Jesus am Kreuz den Vater bittet:
vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.

8.) „Wie auch wir vergeben unsern Schuldigern“ passt
wiederum gut zur Karsamstagsstrophe, denn dieser Tag
ist der Tag der Nachbetrachtung der Passion an der Hand
der Tränenmutter. Es ist der Tag der Stille, der Einkehr,
der Reuetränen und der Vergebung gegenüber unseren
Schuldnern, denn was wir andern nicht vergeben, wird
auch uns nicht vergeben.

9.) „Und führe uns nicht in Versuchung“ (dt. Übersetzung;
wohl im Sinne von: und lasse uns nicht in Versuchung
führen; von wem? Das kommt in der letzten Bitte: von
dem Übel) trifft mit der ausgelassenen Mittwochsstrophe
zusammen, wo Iskariot der Versuchung nachgibt und
Jesus für 30 Silberling verrät. Damit hat Judas Iskariot
am hl. Mittwoch den Sündenfall Luzifers, der anfänglich
einer der 12 Erzengel war, und den Sündenfall in Eden,
auf seine schändliche Weise wiederholt.

10.) Abgeschlossen wird das Herrengebet mit der Bitte
„sondern erlöse uns von dem Übel“ (dem Bösen), womit
die Siegesstrophe des hl. Ostertags übereinstimmt, denn
wenn wir mit Christus auferstehen, ist jeglicher Sieg über
Sünde, Tod und den Bösen errungen.

So wird das Vater unser vergoldet, weil das Reich Gottes
auf Erden vollendet sein wird! Die Hl. Woche vergoldet
es, weil Christus selbst der Goldschmied ist.

Fazit:
Die Strophen des goldenen Vater unser gehen Hand in
Hand mit dem Herrengebet, obwohl dies auf den ersten
Blick verborgen sein mag.

DEINE GÖTTLICHE VORSEHUNG, O GELIEBTER
VATER, LEITET ALLES!


Heilwasser
DEINE GÖTTLICHE VORSEHUNG, O GELIEBTER
VATER, LEITET ALLES!
😍
Zweihundert
… sehr schöner Vergleich, ein ewiges Vergelt's Gott!