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Heilwasser
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Die aufklärerischen Parolen unter die Lupe genommen

Die aufklärerischen Parolen unter die Lupe genommen

Hauptgrund der Aufklärer: Bevormundung der Kirche sei
lästig

Erst einmal die Frage: Ist das wirklich so? Ist es so lästig,
wenn die Katholische Kirche, angefangen von den Aposteln,
lehrt, dass es ein Gewissen und eine Wahrheit gibt, auf welche
dieses Gewissen hingeordnet ist? Ist es so lästig, dass die
Kirche verkündet, dass diese Wahrheit Jesus Christus heißt,
der uns nochmal bestätigt hat, dass das Gewissen auf seine
Liebesgebote und die 10 Gebote hingeordnet ist? Ist es so
lästig, dass die Kirche uns schützen will, indem sie uns warnt,
gut von böse richtig zu unterscheiden und die Existenz des
Satans und seines höllischen Anhanges ernst zu nehmen? Ist
es so lästig, wenn uns Jesus den freien Willen lässt, uns aber
über die Konsequenzen dieses Willens genau aufklärt? Ist es
lästig, dass er uns nicht in den Himmel zwingen will, aber
uns vorgelebt hat, wie man dorthin kommt?

Parolen der Auklärung unter der Lupe

Sie behaupten, ihr Weg sei jener der Mündigkeit und der
Vernunft, der persönlichen Vervollkommnung, die man
ganz autonom und selber erreichen könne. Es sind Etiketten,
die sie nun für sich beanspruchen wollen, gerade so, wie
wenn ein Christgläubiger nicht mündig wäre und sich nicht
an der Vernunft orientierte. Die Wahrheit ist: Christus ist
die Vernunft schlechthin. Und die Wahrheit ist: wer Christus
gehorcht, verhält sich wie ein Kind Gottes, von mir aus und
von der Bibel aus wie ein „Unmündiger“. Jesus selbst hat
im Evangelium diese Art von Unmündigkeit gutgeheißen,
die aber nicht in Dummheit besteht, sondern darin, Weltweis-
heit zu verabscheuen und sich von der Weisheit Gottes des
Vaters belehren zu lassen.

Die Aufklärung steht für einen zügellosen, ungebremsten
Fortschrittsglauben, der völlig naiv ist und nicht die Jahrhun-
derte zu Ende gedacht hat. Er hat eine verdummende Medien-
diktatur verursacht, die einem blinden Rationalismus dient.
Man solle alles glauben, was da propagiert wird und wenn
nicht, sei man ein Verschwörungstheoretiker oder ähnliches.

Immanuel Kant wendete sich mit seiner Philosophie gegen
den „religiösen Wahn“, wie er sagte, und meinte damit die
Katholische Kirche. Darum solle gelten: „sapere aude“, wage
zu wissen. Bediene dich deines eigenen Verstandes. „Aufklärung
ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten
Unmündigkeit“, womit er meinte, man sei selber schuld, wenn
man der Kirche gehorche. In seinem berühmten Werk „Kritik
der reinen Vernunft“ schreibt er, eine direkte Erkenntnis Gottes
sei unmöglich, doch die Bibel spricht davon. Darum formuliert
er seinen „kategorischen Imperativ“ so: „Handle so, dass die
Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer
allgemeinen Gesetzgebung gelten könne“. Das ist natürlich
ein gewiefter Satz, wenn man genau hinschaut, bedeutet
er nichts anderes als dass die Handlungsmaxime einer allge-
meinen Gesetzgebung entsprechen solle. Wie kann sie ihr
entsprechen, wenn sie nicht genau benannt ist? Ohne Benennung
führt das zum Ich-Götzen. Jeder ist sein eigener Gesetzgeber.
Das heißt: Der göttliche Gesetzgeber wird von ihm
nicht mehr anerkannt.

Voltaire, ein weitere Aufklärer, gab sein Ziel wiederholt unver-
hohlen bekannt: „Ecrasez l'infâme“, zu deutsch: Zerstört die
Unverschämte (womit er die Kirche meinte). Und als Mittel
zum Zweck empfahl er: „Verleumdet ohne Furcht, es bleibt
immer etwas hängen“. Friedrich d. Große, ein Anhänger Voltaires,
prägte den Satz: jeder solle nach seiner eigenen Facon selig werden.

Das sind also die „schlauen“ Sprüche der Aufklärung. Was war
nochmal das Ziel? Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Dazu
Mündigkeit. Und das sei dann vernünftig.

Was ist von der Freiheit übrig geblieben? Maskenzwang,
Enteignung im vollen Gange, Freiheitsrechteberaubung im
vollen Gange, Zensur im vollen Gange, die Todeskultur greift
immer mehr um sich, die Gleichheit einer namenlosen Masse
bahnt sich an, Brüderlichkeit in freier Meinung wird unter-
drückt, stattdessen der Bruderzwist gefördert, indem in allen
Sparten der Gesellschaft Spaltungen eingetreten sind, dikta-
torische Verhältnisse bedrohen den Globus, drakonische
Strafmaßnahmen greifen um sich.

Soll das die neue Mündigkeit sein, von der Kant und Voltaire
und wie sie alle heißen, sprachen? Das soll nun vernünftig sein?

Man sieht also, wie die Menschheit sich hinters Licht führen
ließ vom Bösen, genauso wie er es schon in Eden tat, wo er
sagte: ihr werdet nicht sterben. Doch, das mussten sie !!! Bis
heute!!!

Richtigstellung: Wer Jesus Christus und der Einen, Heiligen,
Katholischen und Apostolischen Kirche und der Bibel gehorsam
ist, der hat sich die reine, kindliche Unmündigkeit bewahrt, mit
der wir Menschenkinder immer vor Gott dem Vater stehen, der
hat sich die wahre Weisheit ins Herz geschrieben: Anfang der
Weisheit ist die Gottesfurcht (Jesus Sirach). Wer Jesus, die voll-
kommene Vernunft, über sich als göttliche Instanz anerkennt,
an Ihn glaubt und Ihn liebt, der ist wahrhaft frei, mündig,
den Bruder liebend und vor dem Gesetz gleich aufgrund der
absoluten Gerechtigkeit Gottes!

Die aufklärerischen Parolen sind gescheitert! Sie haben sich
als fatale Fake-News erwiesen. Aber wie der aufrührerische
Mensch eben so ist: er muss erst am eigenen Leibe fühlen,
bevor er hört. Die Apk d. heiligen Johannes lässt grüßen.

Joannes Baptista
Kant hat dennoch gut gelebt. Ich zitieren demnächst an dieser Stelle aus der "Jenseitsreise", einer wunderbaren Dichtung, der offenkundig mystische Erfahrungen zugrunde liegen, auch dass Kant ein ganz ehrlicher Sucher war und daher bereits im Himmel ist.
Ganz anders sieht es bei Hans Urs von Balthasar, Karl Rahner und anderen aus. Für ihren Stolz gab es keine Rettung.
Heilwasser
Voltaire: „Verleumdet ohne Furcht, es bleibt
immer etwas hängen“. Sowas nennt sich dann "Aufklärer". Offensichtlich hatte er nie vor, mit Wahrheit, sondern mit Verleumdung=Lüge aufzuklären. Was dabei rauskommt, sieht man ja heute.
Zweihundert
Hauptgrund der Aufklärer: Bevormundung der Kirche sei
lästig
Erst einmal die Frage: Ist das wirklich so?


- für mich wirft das erst einmal die Frage auf, wie konnte es überhaupt zu dieser Entwicklung kommen:

- dass das Band der Liebe, dass Jesus Christus durch Seine Heilige Herz Wunde begründet hat, so schwach werden konnte und wie es wieder hergestellt werden kann?


1.Korinther 13
Nun aber …
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Hauptgrund der Aufklärer: Bevormundung der Kirche sei
lästig
Erst einmal die Frage: Ist das wirklich so?


- für mich wirft das erst einmal die Frage auf, wie konnte es überhaupt zu dieser Entwicklung kommen:

- dass das Band der Liebe, dass Jesus Christus durch Seine Heilige Herz Wunde begründet hat, so schwach werden konnte und wie es wieder hergestellt werden kann?


1.Korinther 13
Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
Zweihundert
"Ohne Benennung führt das zum Ich-Götzen. Jeder ist sein eigener Gesetzgeber."

Ja, so ist das leider, unter dem Deckmantel des "Humanismus", was man so verstehen sollte/könnte , wie für den Menschen da zu sein,
(eigentlich, weiß auch keiner wie nun genau, weil fragen darf man nicht, da gibt es dann verschiedene Auslegungen, die sich auch widersprechen und sich am Ende "eh alles weiterentwickelt…More
"Ohne Benennung führt das zum Ich-Götzen. Jeder ist sein eigener Gesetzgeber."

Ja, so ist das leider, unter dem Deckmantel des "Humanismus", was man so verstehen sollte/könnte , wie für den Menschen da zu sein,
(eigentlich, weiß auch keiner wie nun genau, weil fragen darf man nicht, da gibt es dann verschiedene Auslegungen, die sich auch widersprechen und sich am Ende "eh alles weiterentwickelt"), ist genauso eine Irrlehre, wie der Kommunismus, das Heidentum usw.

- man dient damit nur Götzen und richtet sich gegen den Menschen (der Seele, die das ewige Leben erben sollte), das ist sehr geschickt vom bösen eingefädelt, ohne dass man es gleich erkennt, dient man damit auch nur der Ichsucht, wie es gesagt worden ist.
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Zweihundert