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Minoritenkirche: Hintergründe – Streit mit der Erzdiözese Am Fest Mariä Namen, 12. September, zelebrierte die Piusbruderschaft die erste grosse öffentliche Messe in ihrer neuen Wiener Heimat, der …More
Minoritenkirche: Hintergründe – Streit mit der Erzdiözese

Am Fest Mariä Namen, 12. September, zelebrierte die Piusbruderschaft die erste grosse öffentliche Messe in ihrer neuen Wiener Heimat, der Minoritenkirche. Die Kirche im Stadtzentrum wurde der Bruderschaft von der italienischen Kongregation geschenkt. Zu Hochamt und Prozession an Mariä Namen erschienen1000 Gläubige. Videos sind auf Gloria.tv abrufbar.

Erzdiözese wollte Minoritenkirche für Diskomesse

Der Österreichische Rundfunk berichtete am 15. September, dass die Piusbruderschaft ihren Einstand in der Minoritenkirche mit Pomp und Gloria gefeiert habe. Der ORF reduzierte die 1000 Gläubigen auf 600 und wunderte sich, dass die Gläubigen durchaus bürgerlich sind, Steuerberater, Anwälte und, besonders auffällig: Familien mit Kindern. Ein Gläubiger sagte dem ORF, dass die Kirche voll war. Es sei historisch, dass mitten im Zentrum Wiens neben dem Bundeskanzleramt so viel gebetet werde. Der ORF wusste, dass die Erzdiözese die Kirche 2005 übernehmen wollte, um sie für die damaligen Diskomessen zu benützen, die unter dem Namen „Find Fight Follow“ liefen.

Katholiken wussten Bescheid, an Schönborn „völlig vorbeigegangen“

Die Erzdiözese Wien betont auf ihrer Webseite, dass man in die Transaktion der Kirche nicht eingebunden gewesen sei. Kardinal Schönborn sagte in einem Fernsehbericht für w24.at, dass er als Bischof für die Seelsorge in der Minoritenkirche zuständig sei. Die Schenkung sei aber an ihm – Zitat: „völlig vorbeigegangen“. Schönborn möchte keinen Dauerkonflikt, sondern einen anständigen Umgang miteinander. Der zuständige Pater Wegner von der Piusbruderschaft weist vor w24 darauf hin, dass in Wien kürzlich auf mehreren Kirchen die Regenbogenfahne ausgerollt wurde und niemand über Gehorsam oder Ungehorsam geredet habe. Anders als der ORF gab W24 zu, dass 1000 Gläubige bei der Prozession waren.

Erzdiözese hat Italiener-Gemeinde den Priester abgezogen

Der bisherige Besitzer der Kirche, die Italienische Kongregation, erklärte in einer Pressemeldung, dass man die Kirche geschenkt habe, um die Kontinuität der italienischen Messfeiern für die eigene Gemeinde in der Minoritenkirche zu gewährleisten. Hintergrund der Schenkung sei ein Konflikt mit der Erzdiözese gewesen. Diese habe ohne Absprache mit der Kongregation die Italiener im Januar 2019 gespalten. Ein Teil der Gemeinde wurde in einen neuen Verband namens Missione Cattolica Italiana zusammengefasst und in die Konventkirche des Minoritenordens in der Pfarrei Alser Vorstadt übersiedelt. Die Italiener, die in der Minoritenkirche verblieben, wurden ohne Priester zurückgelassen. Die Kongregation spricht von einer „gravierenden Verfehlung“ der pflichtvergessenen Erzdiözese, von einer „surrealen Situation“ und einem „feindlichen Verhalten“. Die Lage sei eskaliert und die Kongregation habe eine Lösung für den eigenen Fortbestand finden müssen.
Katholik25
@alfredus solange es darum geht die Kirche zerstören zu wollen wird Geld immer da sein. Wenn nicht von der Kirchensteuer dann von anderen Geldgebern.
alfredus
@Katholik25 Um Geld keine Sorgen machen ... ? Das kann sich schnell ändern, wenn die vom Staat eingezogene Kirchensteuer abgeschafft wird und das Spenden-Aufkommen wegfällt, sieht es böse aus ! Deshalb sollte jetzt schon gespart werden, denn die Kirche hat viel Geld, war einmal ...!
Escorial
Schönborn braucht keine Spenden, ihm reichen sodomitische Nächte zu fünft 🥶
Katholik25
@Escorial um Geld muss sich der Kardinal keine Sorgen machen. Was das betrifft, wird es immer da sein.
Escorial
Nicht wirklich, die Inflation wird ins astronomische fallen, das hat bereits Alois Irlmaier prophezeit. Dann kommen über Nacht die Russen bereits bis zum Rhein und insgesamt bis Caen und Lyon. Was wird Schönborn mit seiner Schwulenflagge dann ausrichten? Gott wird den Freimaurer zerlegen!
Escorial
Man sieht dass die Italiener in Österreich sehr klug gehandelt und die Intrigen der Amtskirche durchschaut haben. Gib der Amtskirche den kleinen Finger und sie reisst dir (wie der Teufel auch) den ganzen Arm ab. Ich frage mich ob der schwule Schönborn absolut jedes Kirchgebäude satanisch umbauen will...ist ja auch eine Kostenfrage. Schätze der Schlotzer bekommt noch viele Millionen für solche …More
Man sieht dass die Italiener in Österreich sehr klug gehandelt und die Intrigen der Amtskirche durchschaut haben. Gib der Amtskirche den kleinen Finger und sie reisst dir (wie der Teufel auch) den ganzen Arm ab. Ich frage mich ob der schwule Schönborn absolut jedes Kirchgebäude satanisch umbauen will...ist ja auch eine Kostenfrage. Schätze der Schlotzer bekommt noch viele Millionen für solche Aktionen von den Freimaurers subventioniert.
alfredus
Man kann das auch als " Fügung "sehen, dass diese schöne Kirche in würdige Hände gekommen ist ... ! Die hohe Teilnehmerzahl bestätigt, die Kirche lebt, nicht durch die neue Konzilskirche, sondern durch die " Römische Messe " ! Kardinal Schönborn hat schon genug Unheil angerichtet und deshalb ist es ein " Gottes Glück ", dass er bewusst nicht informiert wurde !
Elisabetta
Die Schenkung sei aber an ihm – Zitat: „völlig vorbeigegangen“ und das ist auch gut so. Hätte er ein Wörtchen mitzureden gehabt, wäre die Schenkung vielleicht gar nicht zustande gekommen. Schönborn sieht hier eine gravierende Verfehlung und nicht an den gehissen Regenbogenfahnen in den Kirchen, für die er als Bischof zuständig ist.
Ottaviani
gibt es den W24 Bericht online?
JohannesT
Die heilige lateinische Messe zieht die Menschen an!
elisabethvonthüringen
Ich kenne einige, die aus purer Neugierde zu lateinischen Messen gingen und dort auch "picken" geblieben sind! Allerdings sind das solche Menschen, die dem pastoralen Getriebe schon entwachsen sind und selbstständig "gläubig" sein dürfen! @JohannesT