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Raffi2211
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Pius XII.: Man versucht eine gottlose Weltordnung zu errichten. Papst Pius XII. spricht in einer Ansprache an den Männerverband der italienischen Katholischen Aktion von einem subtilen, geheimnisvoll…More
Pius XII.: Man versucht eine gottlose Weltordnung zu errichten.

Papst Pius XII. spricht in einer Ansprache an den Männerverband der italienischen Katholischen Aktion von einem subtilen, geheimnisvollen Feind der Kirche:

„Er ist in allen Orten unter allen Menschen anzutreffen, ist gewalttätig und arglistig. Während der letzten Jahrhunderte versuchte er immer wieder, die geistige, moralische, gesellschaftliche Einheit des mystischen Leibes Christi zu zerstören. Er wollte eine Natur ohne Gnade, eine Vernunft ohne Glauben, Freiheit ohne Autorität und manchmal auch Autorität ohne Freiheit. Dieser „Feind“ trat mit einer verblüffenden Skrupellosigkeit immer deutlicher in Erscheinung: Christus ja, aber keine Kirche! Später dann: Gott ja, aber ohne Christus! Und schließlich der ruchlose Ruf: Gott ist tot!, mehr noch, Gott hat es nie gegeben! Und nun dieser Versuch, die Weltordnung auf Fundamenten zu errichten, denen wir ohne zögern die Hauptverantwortung für das die Menschheit bedrohende Unheil zuschreiben: eine gottlose Wirtschaft, ein gottloses Recht, eine gottlose Politik. (Ansprache an den Männerverband der italienischen Katholischen Aktion, 12.10.1952)
Mara2015 shares this
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elisabethvonthüringen
Zu allererst, was sind die Acies Ordinata? beiboot-petri.blogspot.com/…/acies-ordinata-…

Die Acies Ordinata sind eine Versammlung von katholischen Laien, die öffentlich ihre Treue zur Kirche bezeugen wollen. Wir stehen eine Stunde lang mit dem Rosenkranz in der Hand in der Stille, um unseren Widerstand gegen den Prozess der Selbstzerstörung der Kirche zum Ausdruck zu bringen. Es scheint, daß …More
Zu allererst, was sind die Acies Ordinata? beiboot-petri.blogspot.com/…/acies-ordinata-…

Die Acies Ordinata sind eine Versammlung von katholischen Laien, die öffentlich ihre Treue zur Kirche bezeugen wollen. Wir stehen eine Stunde lang mit dem Rosenkranz in der Hand in der Stille, um unseren Widerstand gegen den Prozess der Selbstzerstörung der Kirche zum Ausdruck zu bringen. Es scheint, daß die Stunde gekommen ist, um aus dem Schlaf zu erwachen (Röm 13,11) und die Worte von Pius XII. In Erinnerung zu rufen: „Es ist notwendig, daß alle militanten Katholiken auf den Beinen sind und mit den Waffen kämpfen, die ihnen gegeben wurden sie (Radiobotschaft vom 8. Dezember 1953).
Heilwasser
Hildegardisches Weltmodell 😇 ☕

Frage an Sanctus Bonifatius und Eugenia-Sarto und CSc:
Halten Sie dieses hildegardische Wissen zum Weltmodell für
in der Bibel voll enthalten oder nur grundgelegt ?

🤗 Das würde mich sehr interessieren.
CSc
@Tradition und Kontinuität
Was Sie dem heiligmäßigen Papst Pius XII. unterstellen, trifft in Wahrheit auf Sie selbst zu. Wir müssen alle lernen unser allzu menschliches Denken zu hinterfragen, um wirklich den göttlichen Lehren folgen zu können. Papst Pius XII. sprach am 20. Februar 1949 zu den versammelten Gläubigen auf dem Petersplatz: "Wollt ihr eine Kirche, die schweigt, wo sie sprechen …More
@Tradition und Kontinuität
Was Sie dem heiligmäßigen Papst Pius XII. unterstellen, trifft in Wahrheit auf Sie selbst zu. Wir müssen alle lernen unser allzu menschliches Denken zu hinterfragen, um wirklich den göttlichen Lehren folgen zu können. Papst Pius XII. sprach am 20. Februar 1949 zu den versammelten Gläubigen auf dem Petersplatz: "Wollt ihr eine Kirche, die schweigt, wo sie sprechen müsste, eine Kirche, welche das Gottesgesetz abschwächt, es an den Geschmack des menschlichen Willens anpassen will, wenn sie verpflichtet ist, es mit lauter Stimme zu proklamieren, eine Kirche, welche sich entfernt vom unerschütterlichen Fundament, auf welches Christus sie begründet hat, um sie bequem dem unbeständigen Stand der Tagesmeinung anzupassen oder sie der gerade gültigen Meinung preiszugeben…? Geliebte Söhne und Töchter! Geistliche Erben einer ungezählten Legion von Bekennern und Märtyrern! Ist dies eine Kirche, die ihr verehrt und liebt? Würdet ihr in einer solchen Kirche die Linien des Angesichtes eurer Mutter erkennen? Würdet ihr euch einen Nachfolger des ersten Petrus vorstellen können, der sich solchen Ansprüchen beugen würde?"
Tradition und Kontinuität
@CSc
Pius XII, so sehr ich ihn auch verehre, hat unrecht, die Todesstrafe von der Unantastbarkeit des Menschenlebens auszunehmen. In dieser Hinsicht war er ein Kind seiner Zeit. Leben ist immer unantastbar, es sei denn Leben steht gegen Leben (Notwehr, Krieg).
Raffi2211
Ihnen auch Gottes Segen
Heilwasser
@Raffi2211
Natürlich, wir haben es ja unten genau besprochen,
"voll der Gnade" ist dazu ein gutes Beispiel. Wo die Gnade
voll ist, gibt es sonst nichts anderes.

Zu 99,9 % hat man dann schon die Unbefleckte Empfängnis.
Fraglich bleibt dann nur, ab wann die Gnade voll war, schon
bei der Erschaffung oder erst im Mutterleib, denn Johannes
d. Täufer wurde z.B. erst im Mutterleib von der Erbsünde
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@Raffi2211
Natürlich, wir haben es ja unten genau besprochen,
"voll der Gnade" ist dazu ein gutes Beispiel. Wo die Gnade
voll ist, gibt es sonst nichts anderes.

Zu 99,9 % hat man dann schon die Unbefleckte Empfängnis.
Fraglich bleibt dann nur, ab wann die Gnade voll war, schon
bei der Erschaffung oder erst im Mutterleib, denn Johannes
d. Täufer wurde z.B. erst im Mutterleib von der Erbsünde
befreit. Es fehlt also nur das allerletzte I-Tüpfelchen an
Gewissheit. Enthalten tut die Schrift das Dogma allemal, da haben
Sie auf jeden Fall recht.

Dann gesegneten Abend !
CSc
Da die Diskussion zur Todesstrafe ein Ende gefunden zu haben scheint und sich der obige Artikel auf Papst Pius XII. bezieht, erlaube ich mir abschließend auf einige Worte dieses engelgleichen Hirten über die Unantastbarkeit des Menschenlebens hinzuweisen.
Raffi2211
Ich meine es steht nicht deutlich in der schrift das wir einen dreifaltigen Gott haben.
Das kann man aus ihr deuten aber wort wörtlich steht es eben nicht drin.

Genau wie die baby taufe.
Sie steht wort wörtlich nicht drin.
Man kann es annehmen wenn der hl.paulus erwähnt das er ein ganzes haus taufte.

Deswegen haben wir die mündliche apostolische lehr überlieferung.
Weil es eben nicht explizit …More
Ich meine es steht nicht deutlich in der schrift das wir einen dreifaltigen Gott haben.
Das kann man aus ihr deuten aber wort wörtlich steht es eben nicht drin.

Genau wie die baby taufe.
Sie steht wort wörtlich nicht drin.
Man kann es annehmen wenn der hl.paulus erwähnt das er ein ganzes haus taufte.

Deswegen haben wir die mündliche apostolische lehr überlieferung.
Weil es eben nicht explizit drin steht.

die apostel wussten das sie ohne sünde war, genau wie sie in den himmel aufgenommen wurde.
Das ist die überlieferung
Raffi2211
@Heilwasser.
Das weiß ich.
Ich meine es steht nicht wort wörtlich drin.
Darauf wollte ich hinaus.
Man kann also schon darauf hindeuten, dass der satz du begnadete oder du bist voll der gnade bedeutet das sie eben ohne schuld war ...

Verstehen sie was ich meine.
Heilwasser
@Raffi2211
Dass Jesus Gott ist, ist deutlich ausgedrückt, man muss nur die
Stellen zusammennehmen und kombinieren. Wenn klar ist, dass
Jesus der inkarnierte Logos ist, also dass Er das Wort ist, dann
ist auch klar dass Er Gott ist, weil das im Johannesprolog steht,
aber ich weiß, was Sie meinen. Außerdem nennen Thomas und
Petrus ihn Gott
: Mein Herr und mein Gott. Es gibt einige andere
More
@Raffi2211
Dass Jesus Gott ist, ist deutlich ausgedrückt, man muss nur die
Stellen zusammennehmen und kombinieren. Wenn klar ist, dass
Jesus der inkarnierte Logos ist, also dass Er das Wort ist, dann
ist auch klar dass Er Gott ist, weil das im Johannesprolog steht,
aber ich weiß, was Sie meinen. Außerdem nennen Thomas und
Petrus ihn Gott
: Mein Herr und mein Gott. Es gibt einige andere
sehr deutliche Stellen.

Ich muss dann aufhören.
Gesegneten Abend !
Raffi2211
@Heilwasser.
Nun ja es steht ja auch nicht explizit in der schrift das Jesus Gott ist.
Oder das Gott dreifaltig ist.

Deswegen haben wir ja die hl.schrift und eben die apostolische überlieferung.
So wie es der hl.johannes sagte....

Joh 21:25: "Es gibt noch vieles andere, was Jesus tat; wollte man dieses einzeln niederschreiben, so, glaube ich, würde selbst die Welt die Bücher nicht fassen, die …More
@Heilwasser.
Nun ja es steht ja auch nicht explizit in der schrift das Jesus Gott ist.
Oder das Gott dreifaltig ist.

Deswegen haben wir ja die hl.schrift und eben die apostolische überlieferung.
So wie es der hl.johannes sagte....

Joh 21:25: "Es gibt noch vieles andere, was Jesus tat; wollte man dieses einzeln niederschreiben, so, glaube ich, würde selbst die Welt die Bücher nicht fassen, die zu schreiben wären."

Genau wie es der hl.paulus erwähnt,das wir uns an das halten sollen was wir empfangen haben schriftlich und eben mündlich.

Deswegen kann diese irrlehre sola scriptura nicht aufgehen.
Heilwasser
@Raffi2211
Vielen Dank für Ihre ausführlichen Antworten. Endlich mal jemand,
der konkret auf eine Frage antworten kann.

Dann sind wir uns ja einige, dass das Dogma der Unbefleckten Empfängnis nicht
explizit in der Hl. Schrift gelehrt wird. Nur das war meine Frage. Und was das
Implizite angeht, das steht fast alles in meiner Diplomarbeit.

Die Gottesmutterschaft gilt in der Mariologie als Fundam…More
@Raffi2211
Vielen Dank für Ihre ausführlichen Antworten. Endlich mal jemand,
der konkret auf eine Frage antworten kann.

Dann sind wir uns ja einige, dass das Dogma der Unbefleckten Empfängnis nicht
explizit in der Hl. Schrift gelehrt wird. Nur das war meine Frage. Und was das
Implizite angeht, das steht fast alles in meiner Diplomarbeit.

Die Gottesmutterschaft gilt in der Mariologie als Fundamentalprinzip
für alle ihre weiteren Begnadungen. Wenn der Sohn Gottes ohne Sünde
war und vollkommen heilig, weil gottmenschlich, dann liegt es nahe,
dass die Gottesmutter ebenso ohne Sünde gewesen sein muss, weil
sie den Sohn Gottes getragen hat, der aus ihr Fleisch angenommen hat.
Wenn sein Fleisch makellos sein soll und das ist klar, dann muss auch
ihr Fleisch makellos sein. Für die Seele gilt ähnliches.

Dann bleibt nur noch die Frage übrig, ob die Gottesmutter kurz vor
der Inkarnation von der Erbsünde befreit wurde, ob sie lang vorher
von der Erbsünde befreit wurde, ob sie im Mutterleib der hl. Anna
befreit wurde wie Albertus Magnus spekulierte oder ob sie eben schon
unbefleckt empfangen war und wenn unbefleckt empfangen, ob nur
die Seele unbefleckt war oder auch der Leib.

Diese letzten Fragen sind eben nicht 100% klar gewesen, weil nicht
direkt in der Hl. Schrift enthalten. Dieses kann man nicht wissen.
Man kann es nur vermuten. Wenn der Herr es nicht zusätzlich offenbart,
dann kann es dazu keine 100% Sicherheit geben.

Und diese "Offenbarung" ist selbstverständlich eine, welche, wie
das Dogma lehrt, in der Offenbarung der Hl. Schrift enthalten ist.
Das kann auch gar nicht anders sein. So ist das gemeint.

Die Muttergottes hat es selbst offenbart, 1830 in der Rue de Bac:
O Marie, concue sans pechè, priez pour nous, qui avons recours à vous !
1854 hat es dann Pius IX. zum Dogma ausgerufen: Immaculata !
Es würde mich aber sehr wundern, wenn der Herr es nicht auserwählten
Seelen schon vorher offenbart hätte und ja, da fällt mir sofort Maria v. Agreda
ein. Sie hat es genau beschrieben. Ich habe schon mal die Verkündigungsbulle
mit Agreda verglichen und da ist mir aufgefallen, dass der Wortlaut des Papstes
an einer Stelle fast genau dieselbe war: "Wunder der Allmacht Gottes" und so
weiter. Das war wie abgeschrieben. Den Artikel hab ich mal hier eingestellt.
Wird aber jetzt zu lang.

Sanctus Bonifatius
Dann haben Sie zugegeben, dass es "Offenbarung" auch außerhalb
der allg. Offenbarung (bis zum Tod der Apostel) geben kann. Um nichts
anderes ging es mir. Die Dogmen dazu sind mir bekannt. Viele behaupten
nämlich, es gäbe überhaupt keine "Offenbarung" mehr nach dem Tod
der Apostel, aber das spricht gegen die Hl. Schrift. Welche Art von
"Offenbarung" das ist, darum ging es mir hier nie, sondern nur um die
Tatsache, dass (!) es diese gibt.

@Eugenia-Sarto
Geantwortet haben Sie wieder nicht !

CSc
Dann einigen wir uns auf die Einhaltung des 5. Gebots.
Lesen können wir ja beide !
CSc
@Heilwasser

Die immerwährende Lehre der römischen Kirche und die beständige Praxis in katholischen Staaten bestätigt auf eindrückliche Weise, dass die Todesstrafe auch zur Zeit des Neuen Bundes von Gott erlaubt ist.

Christus hat die Ehebrecherin nicht deshalb begnadigt, weil Er die Todesstrafe abschaffen wollte. Lesen Sie wie der hl. Augustinus den Umgang des Heilandes mit der Ehebrecherin …More
@Heilwasser

Die immerwährende Lehre der römischen Kirche und die beständige Praxis in katholischen Staaten bestätigt auf eindrückliche Weise, dass die Todesstrafe auch zur Zeit des Neuen Bundes von Gott erlaubt ist.

Christus hat die Ehebrecherin nicht deshalb begnadigt, weil Er die Todesstrafe abschaffen wollte. Lesen Sie wie der hl. Augustinus den Umgang des Heilandes mit der Ehebrecherin erklärt (www.unifr.ch/bkv/kapitel1806-4.htm; www.unifr.ch/bkv/kapitel1806-5.htm; www.unifr.ch/bkv/kapitel1806-6.htm). An anderer Stelle tadelt der Heiland die Pharisäer und Schriftgelehrten mit den Worten: "Warum übertretet auch ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen? Denn Gott hat gesagt: ‚Ehre den Vater und die Mutter!‘, und: ‚Wer Vater oder Mutter flucht, soll des Todes sterben.‘ Ihr aber sagt: Wer zum Vater oder zur Mutter spricht: Eine Opfergabe sei das, was du von mir an Nutzen haben würdest, der braucht seinen Vater oder seine Mutter nicht zu ehren; und ihr habt so das Wort Gottes ungültig gemacht um eurer Überlieferung willen." (Mt 15,3-6) Der Heiland erklärte nicht, dass diejenigen, die Vater und Mutter fluchen, nicht mehr mit dem Tode bestraft werden sollen. Vielmehr bestätigt Sein Verweis auf das Gesetz des Alten Bundes, dass es noch zum damaligen Zeitpunkt Rechtsgültigkeit besaß.

Wie ist das Verbot zum Schwert zu greifen in Mt 26,52 zu verstehen? Der hl. Thomas von Aquin schreibt: "Wie Augustinus 2. C. Manich. (Faust. 22, 70) sagt, »greift zum Schwert, wer sich um Blutvergießen waffnet, ohne daß es eine höhere oder rechtmäßige Gewalt entweder befiehlt oder gestattet«. Wer aber das Schwert gebraucht, falls er eine unbeamtete Person ist, kraft der Gewaltsame des Oberhauptes oder des Richters, oder auch, falls er eine öffentliche Person ist, aus dem Eifer für die Gerechtigkeit, sozusagen aus der Gewaltsame Gottes, der greift nicht selbst zum Schwerte, sondern gebraucht das von einem anderen ihm übertragene. Weswegen ihm keine Strafe gebührt." (S.th. II-II q. 40 a. 1 ad 1) Aus Röm 13,4 geht klar hervor, dass der Schwertgebrauch bei der Strafverfolgung von Verbrechern durch die weltliche Obrigkeit dem Willen Gottes entspricht.
Raffi2211
@Heilwasser

Lk 1,28 www.bibleserver.com/text/EU/Luke1:28: „Sei gegrüßt, du Begnadete.“

Der Ausdruck „Begnadete“ vertritt in der Anrede des Engels den Eigennamen und muss deswegen eine charakteristische Eigenschaft Mariens zum Ausdruck bringen. Der tiefste Grund, warum auf ihr in besonderer Weise das Wohlgefallen Gottes ruht, ist ihre Auserwählung zur Würde der Gottesmutter. Dementsprechend …More
@Heilwasser

Lk 1,28 www.bibleserver.com/text/EU/Luke1:28: „Sei gegrüßt, du Begnadete.“

Der Ausdruck „Begnadete“ vertritt in der Anrede des Engels den Eigennamen und muss deswegen eine charakteristische Eigenschaft Mariens zum Ausdruck bringen. Der tiefste Grund, warum auf ihr in besonderer Weise das Wohlgefallen Gottes ruht, ist ihre Auserwählung zur Würde der Gottesmutter. Dementsprechend muss auch die aus dem Wohlgefallen Gottes hervorgehende Gnadenausstattung Mariens von einzigartiger Vollendung sein. Vollendet ist sie aber nur dann, wenn sie nicht bloß intensiv, sondern auch extensiv vollendet war, d. h. wenn sie sich über das ganze Leben erstreckte, angefangen vom Eintritt in die Welt.

Lk 1,41f www.bibleserver.com/text/EU/Luke1:41-42: Elisabeth spricht, vom Heiligen Geist erfüllt, zu Maria: „Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.“

Der Segen Gottes, der auf Maria ruht, ist in Parallele gesetzt zum Segen Gottes, der auf Christus seiner Menschheit nach ruht. Dieser Parallelismus legt nahe, dass Maria ebenso wie Christus vom Anfang ihrer Existenz an frei von aller Sünde war
Raffi2211
@Heilwasser

Argumente aus der Tradition
Weder die www.kathpedia.com/index.php lehren die Unbefleckte Empfängnis Mariens ausdrücklich (explicite). Doch lehren sie dieselbe Einschlussweise (implicite), indem sie zwei Grundgedanken vertreten, die in konsequenter Weiterentwicklung zum Dogma führen:

Die Idee vollkommenster Reinheit und Heiligkeit Mariens. Der heilige Ephräm sagt: „Du und …More
@Heilwasser

Argumente aus der Tradition
Weder die www.kathpedia.com/index.php lehren die Unbefleckte Empfängnis Mariens ausdrücklich (explicite). Doch lehren sie dieselbe Einschlussweise (implicite), indem sie zwei Grundgedanken vertreten, die in konsequenter Weiterentwicklung zum Dogma führen:

Die Idee vollkommenster Reinheit und Heiligkeit Mariens. Der heilige Ephräm sagt: „Du und deine Mutter, ihr seid die einzigen, die in jeder Hinsicht ganz schön sind; denn an Dir, o Herr, ist kein Flecken, und kein Makel an Deiner Mutter“ (Carm. Nisib. 27). - Das Wort des heiligen Augustin, dass sich alle Menschen als Sünder bekennen müssen, „ausgenommen die heilige Jungfrau Maria, die ich um der Ehre des Herrn willen ganz aus dem Spiel lassen möchte, wenn von Sünde die Rede ist“ (De natura et gratia 36, 42), ist nach dem Zusammenhang auf die Freiheit von persönlichen Sünden zu beziehen.

Die Idee sowohl der Ähnlichkeit als des Gegensatzes zwischen Maria und Eva. Maria ist einerseits ein Abbild Evas in ihrer Reinheit und Unversehnheit vor dem Sündenfall, anderseits ein Gegenbild Evas, insofern Eva Ursache des Verderbens, Maria Ursache des Heiles ist. Der heilige Ephräm lehrt: „Zwei Unschuldige, zwei Einfache, Maria und Eva, waren sich ganz gleich. Später jedoch wurde die eine Ursache unseres Todes, die andere Ursache unseres Lebens“ (Op. syr. 11 327). Vgl. Justin, Dial. 100; Irenäus, Adv. haer. III 22, 4; Tertullian, De carne Christi 17.
Heilwasser
@Raffi2211 @Eugenia-Sarto @Sanctus Bonifatius
Mir scheint, das Problem in der Diskussion liegt darin, dass manche
nicht akzeptieren wollen, dass es im Laufe der Kirchengeschichte
"Offenbarungen" gegeben hat, obwohl es diese faktisch gegeben hat.

@Raffi2211
Ich bitte Sie, mir den Satz in der Bibel zu zeigen, welcher der Kirche 100%
Gewissheit gibt, dass die Allerseligste Jungfrau Maria mit …More
@Raffi2211 @Eugenia-Sarto @Sanctus Bonifatius
Mir scheint, das Problem in der Diskussion liegt darin, dass manche
nicht akzeptieren wollen, dass es im Laufe der Kirchengeschichte
"Offenbarungen" gegeben hat, obwohl es diese faktisch gegeben hat.

@Raffi2211
Ich bitte Sie, mir den Satz in der Bibel zu zeigen, welcher der Kirche 100%
Gewissheit gibt, dass die Allerseligste Jungfrau Maria mit Leib und Seele
unbefleckt im Mutterleib der hl. Anna empfangen wurde. Die Heiligen
hatten diesen Satz nicht gefunden, ich auch nicht, wobei es richtig ist,
wie Sie sagen, dass man aus der hohen Berufung und wenigen Bibelstellen
schließen könnte, dass die Jungfrau unbefleckt empfangen wurde. 100%
Sicherheit gibt es da nicht. Also zeigen Sie mir bitte den Satz in der
Bibel, der 100% Sicherheit verleiht. Albertus Magnus wusste es noch nicht.
Aber vielleicht wissen Sie es ja. Das ist genau der Grund, warum Pius X.
im kleinen Syllabus (unten verlinkt) in Punkt 23 die Meinung verwirft, man
könne hier mittels menschlichem Verstand, einzig durch betrachten der
Bibel zu einer Offenbarungsgewissheit im Fall der Unbefleckten Empfängnis
kommen: Nein, eben nicht. Der Inhalt muss offenbart sein, um gänzlich sicher
gehen zu können. Es kann einer wie später Duns Scotus auf die richtige Lösung
kommen, aber ohne Offenbarung stehen hier viele Lösungsansätze nebeneinan-
der. Dieses Wissen muss vom Himmel fallen, wie in Punkt 23 steht.
"Vom Himmel fallen" zeigt eindeutig, was gemeint ist. Wissen Sie, ich persönlich
finde in der Bibel schon gewisse Stellen, die mich dazu anregen, anzunehmen,
dass die Muttergottes unbefleckt empfangen wurde. Aber wenn ich das aus-
sprechen würde, würden genau dieselben Kritiker kommen und sagen, das
könne ich doch nicht mit Sicherheit sagen, dass sie unbefleckt empfangen
wurde. Das ginge doch zu weit. Nun, da das Dogma da ist, behaupten dieselben
Leute, man könne es leicht aus der Bibel herauslesen. Das zeigt doch, dass diese
Einstellung einen Haken hat: Man dreht es sich immer so hin, dass die Übernatur
unterdrückt wird. Alles was mit späteren Offenbarungen zu tun hat, soll geleugnet
werden, was aber nicht möglich ist, da sich genug Heilige zu diesem Thema
geäußert haben und zwar ganz genau. Und nun konkret:

Eugenia-Sarto
Die hl. Hildegard, Mystikerin, Prophetin, Kirchenlehrerin der universalen
Kirche, die selbst "Offenbarungen" mittels der Gabe der "eingegossenen
Wissenschaft von Gottvater" hatte, lehrt (sie war übrigens Papstberaterin!):

"In der gesamten Schöpfung sind geheime Heilkräfte
verborgen, die kein Mensch wissen kann, wenn sie ihm
nicht von Gott offenbart werden."


Ich würde nun gerne, falls ich mich freundlichst um eine Antwort bewerben dürfte,
wissen, wie eine so große Heilige das schreiben kann, ohne sich gegen das Dogma
zu vergehen. Oder wollen obig verlinkte Personen etwa behaupten, diese Heilige
weiß nicht, was sie schreibt ? Das sei ferne. (Im übrigen ließen sich hunderte und
tausende Stellen von Heiligen bringen, was ich ansatzweise andernorts bereits
bewiesen habe, die ebenso von "Offenbarung" sprechen und das im selben Sinne,
wie ich das immer tue, weil ich ja nur diese Heiligen rezipiere.) Vielleicht kurz zum
Inhalt dieser Aussage St. Hildegards: Sie spricht von Wissenselementen, es geht
um Heilkunde, um Heilkräuter, Heilkräfte, um verborgenes Wissen, das in der Bibel nicht
enthalten ist - wenngleich in der Bibel gute Ansatzpunkte sind, die zeigen, dass es
Heilkräfte/Heilkräuter etc. gibt. Und dann noch kurz vorneweg zum Begriff "Offenbarung".
Offenbarung ist von Botschaft zu unterscheiden. Kleiner Exkurs: Botschaften enthalten
kein Wissen, das früher nicht schon irgendwo offenbart worden wäre. Botschaften
wiederholen im Grunde nur Bekanntes Glaubenswissen. Offenbarungen enthalten
dagegen Wissenselemente, die früher noch nie oder in der Tiefe/Schärfe/Deutlichkeit
noch nie mitgeteilt (offenbart) wurden. Es handelt sich also um "neue" Wissenselemente,
die selbstverständlich mit der allg. Offenbarung konform gehen, denn das besagt das
Dogma, das Sie ja immer und immer wieder und immer wieder und immer wieder
wiederholen. So. Das mal vorneweg.

Und jetzt würde ich gerne von oben verlinkten Personen wissen, warum die hl. Hildegard
hier von Offenbarung spricht ("offenbart", siehe grüner Text). Erklären Sie es mir bitte,
wie sie doch tatsächlich darauf kommt, hier so zu schreiben. War sie am Ende noch
genauso dumm wie ich oder wie kriegt man das nun gebacken, dass sie das so sagt.
Ich bitte demütigst um eine ernste Antwort, ohne auszuweichen. Ich möchte wissen,
wie Sie das mit Ihren Ansichten vereinen wollen, dass Hildegard hier von Offenbarung
spricht. (Es gäbe ja auch die "Offenbarungen der hl. Birgitta" und viele andere, aber
halten wir uns an das Grüngedruckte). Ich danke schon mal im voraus für die Antworten.
Tradition und Kontinuität
@Santcus Bonifatius
Um die Todesstrafe abzulehnen, braucht man wahrlich kein Liberaler zu sein. Da genügt schon normales menschliches Empfinden. Die Kirche ist heute auch mehrheitlich gegen die Todesstrafe. Und wäre es anders, würde ich ihr in diesem Punkte nicht folgen.
Tradition und Kontinuität
Die Todesstrafe ist für mich unannehmbar, aus vielerlei Gründen, aber vor allem, weil der Mensch sich niemals zum Herrn über Leben und Tod eines anderen Menschen aufspielen darf. Dieses Recht steht Gott allein zu (und nicht mal das ist leiht zu akzeptieren, denn der Tod ist und bleibt ein Skandal). Ich neige eigentlich nicht zu Fanatismus. Ausnahme ist mein bedingungsloser Kampf gegen die …More
Die Todesstrafe ist für mich unannehmbar, aus vielerlei Gründen, aber vor allem, weil der Mensch sich niemals zum Herrn über Leben und Tod eines anderen Menschen aufspielen darf. Dieses Recht steht Gott allein zu (und nicht mal das ist leiht zu akzeptieren, denn der Tod ist und bleibt ein Skandal). Ich neige eigentlich nicht zu Fanatismus. Ausnahme ist mein bedingungsloser Kampf gegen die Todesstrafe. Sie ist und bleibt ein Gräuel, das einer zivilisierten Nation unwürdig ist!