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DrMartinBachmaier
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Die Anzahl der Päpste und der heute beginnende Papstkalender

Die Idee eines Papstkalenders

Schon länger hatte ich die Idee, ob denn nicht jeder Tag des Jahres einem Papst entsprechen könnte. Die Zahl der Päpste von Petrus bis zum heutigen Papst, Benedikt XVI., ergibt gemäß der englichen Wikipedia 265; das sind genau 100 weniger als das Jahr gewöhnlich Tage hat. Und diese Differenz von 100 scheint zunächst diese Idee zunichte zu machen.

Die 40päpstige Fastenzeit

Doch in den 40 Sinnsprüchen der sog. Malachiasweissagung scheint sich - das habe ich hier und ausführlicher hier bereits ausgeführt - deren Seher Philipp Neri auf 40 Päpste der 40tägigen Fastenzeit zu beziehen, und da sind die Sonntage nicht mitgezählt!

Die Malachiasweissagung und das Überspringen der Sonntage

Dass die Sonntage nicht mitgezählt werden, ist mitnichten eine Selbstverständlichkeit, feiern wir doch etwa Christi Himmelfahrt am 40. und Pfingsten am 50. Ostertag, und da sind die Sonntage sehr wohl mitgezählt. War es da Philipp Neri vielleicht genau deswegen vergönnt, die 40 Päpste der Fastenzeit - und sons keine! - vorauszusehen, weil uns Gott sagen wollte, dass der Papstkalender an einem Sonntag keinen Papst führen darf? Dass hinsichtlich des Papstkalenders die Sichtweise der Fastenzeit anzuwenden ist?

Jeden Sonntag kein Papsttag, an sonstigen Feiertagen aber schon

Sechs Tage gehören dem Menschen, der siebte, jetzt aber der erste, d.h. der Sonntag, ist der Tag des Herrn. Den sechs Tagen, die dem Menschen gehören, schenkt Gott seinen Stellvertreter auf Erden, der Tag des Herrn dagegen soll ganz auf den Herrn, auf Gott also, ausgerichtet sein.

Warum führt dann der Papstkalender an jedem Feiertag, also auch an solchen, die höheren Rang (Hochfest) als der gewöhnliche Sonntag (Fest II. Klasse) besitzen und doch auf keinen Sonntag fallen, wie etwa das Fronleichnams- oder meist auch das Weihnachtsfest, doch einen Papst? Weil solche Feste päpstliche Geschöpfe sind und das Geschöpf den Schöpfer nicht verdrängen kann! Der Sonntag aber ist per Christi Auferstehung vom Herrn selbst und nicht von seinem Stellvertreter gemacht.

313 (genauer: 312 bis 314) Papsttage

Ein gewöhnliches Jahr hat 365 Tage und 52 Sonntage also 313 Papsttage. Beginnt und endet so ein Jahr aber mit einem Sonntag, hat es deren 53 und somit nur 312 Papsttage. Ein Schaltjahr dagegen hat bei 53 Sonntagen wieder 313 Papsttage, bei den gewöhnlichen 52 Sonntagen aber sogar 314 Papsttage.

Zusammenfassend: Die Zahl der Papsttage schwankt zwischen 312 und 314, meist sind es 313.

Das scheint zunächst ein Widerspruch zu sein. Der aber löst sich auf, wenn wir uns der Frage zuwenden, wer denn überhaupt als Papst gezählt wird.

265 (genauer: 264 bis 266) Papsttage der streitenden Kirche

Nach der streitenden Kirche, in der wir uns jetzt noch befinden, wird die triumphierende Kirche ihren Glanz zeigen. Deren Päpste - falls sie welche haben wird - kennen wir noch nicht.

Wir befinden uns ja jetzt im Karsamstag, wo der Papst wie im Grabe liegt. Danach aber kommt die Auferstehung der Kirche, die triumpfierende Kirche. Das Kirchenjahr sieht sie im Osterfest vertreten. Und dieses dauert sowohl in der katholischen Kirche als auch in der orthodoxen Kirche als auch in der evangelischen Kirche exakt 8 Wochen. Es enthält nicht nur eine Osteroktav von 8 Osterhochfesten hintereinander (Oster- bis weißer Sonntag), sondern auch eine Osteroktav von 8 Sonntagen hintereinander (Oster- bis Pfingstsonntag) und sogar eine Osteroktav von 8 vollen Wochen hintereinander, von der Osterwoche bis zur Pfingstwoche, in der ja ebenso jeder Tag ein Hochfest ist.

(Nach der Liturgiereform endet die katholische Osterzeit bereits mit dem Pfingstsonntag, sodass sie zwar noch 8 Sonntage, aber keine vollen 8 Wochen mehr hat. Die evangelische Kirche hat aber diesen Unsinn nicht mitgemacht!)

Da nun die Osterzeit gemäß orthodoxer und evangelischer Kirche und gemäß dem richtigen Kalender der katholischen Kirche exakt 8 Wochen dauert, auf die 6 mal 8 gleich 48 Päpste fallen sollten, müssen wir die Zahl 48 abziehen, um die Zahl der Papsttage der streitenden Kirche zu erhalten.

Die Zahl der Papsttage der streitenden Kirche beträgt also gewöhnlich 313 - 48 = 265; und das ist genau die Zahl, die wir aus der englischen Wikipedia von Petrus bis zum Karsamstagspapst Benedikt XVI. entnehmen. Da aber die Gesamtzahl der Papsttage zwischen 312 und 314 schwanken kann, schwankt die Zahl der Papsttage der strreitenden Kirche zwischen 264 und 266.

Die Erklärung der Bandbreite von 2 Päpsten

Es gibt zwei legitime "Päpste", die nicht zum Bischof geweiht wurden: Stephan (II.) und Hadrian V.
Seltsamerweise zählt die englische Wikipedia - und keine andere Zählung ist da anders - Hadrian V. als Papst, Stephan (II.) aber nicht; und so kommt sie auf die Zahl von 265 Päpsten.
Ohne die Päpste, die nicht zum Bischof geweiht wurden, haben wir 264 Päpste, und so ein Jahr haben wir jetzt, ein Bischofsjahr sozusagen, da hier nur Päpste gezählt werden, die auch zum Bischof geweiht wurden.
Einschließlich beider nicht zum Bischof geweihter Päpste haben wir 266 Päpste, wie dies in zwei älteren Papstlexika, wo neben Hadrian V. auch Stephan (II.) gezählt ist, zu finden ist.

Unklarheit bei einigen Päpsten nach Johannes XII.

Die Zeit nach Papst Johannes XII. und Kaiser Otto I. war sehr turbulent. Da gab es Papst-Absetzungen und -Einsetzungen, sodass es auch Unklarheit über die Legitimität der entsprechenden Päpste gibt. So zählt also die englische Wikipedia unmittelbar danach eine andere Papstliste als meine beiden Papst-Lexika. Die Zahl der Papstamtzeiten ist aber jeweils gleich (bis zu Benedikt XVI. 266 einschließlich Stephan (II.)), was noch nicht bedeuten muss, dass diese Zahl auch die richtige sein muss. Die englische Wikipedia etwa sieht bei Johannes XII. zwei Amtszeiten getrennt durch eine Sedisvakanz, gibt beiden Amtszeiten aber dieselbe Nummer 130, was im Blick auf das Nachfolgende nicht ganz konsequent erscheint.

Drei Amtszeiten Benedikts IX. - Päpstezahl ungleich Zahl der Papsttage

Benedikt IX. hatte drei Amtszeiten und wird in der Liste der Päpste sowie im Papstkalender dreimal gezählt. Es gibt also insgesamt nur 311 (genauer: 310 bis 312) Päpste, vorausgesetzt, die triumphierende Kirche hat nicht auch noch Päpste mit mehreren Amtszeiten.
Die streitende Kirche zählt also nur 263 (genauer: 262 bis 264) Päpste.

Die 100fache Kreiszahl pi in der päpstlichen und göttlichen Personenzahl

Das Folgende ist zwar nur Zahlenspielerei. Spielte aber nicht ich, dann täten dies andere.

Die Erdenzahl ist 4, und 100 ist die Zahl der geistigen Vollkommenheit. Die Zahl 400 kann also als die geistige Vollkommenheit der Erde gedeutet werden. Zu einer göttlichen Vollkommenheit gehört jedoch die Integration Gottes und seines Vertreters, der Papsttums. Es muss sozusagen in das 400er-Quadrat ein Kreis integriert werden.

Wenn wir nun zu den durchschnittlich 313 Papsttagen (exakt: den einen Gott addieren, ergibt sich die hundertfache Kreiszahl pi (siehe das Titelbild).

Wesentlich schöner - und wir wollen ja auch das dreimalige Papsttum Benedikts IX. würdigen - ist es aber, Papsttum und Gotteswalten in den durchschnittlich 311 päpstlichen Personen und Gott in seinen 3 Personen, in insgesamt also 314 Personen vertreten zu sehen, die auf die Kreiszahl pi deuten. Und ein gefüllter Kreis ergibt ja eine Scheibe, auf die wir nun näher eingehen werden.

Das Papsttum kann durch den päpstlichen Pileolus, im Wesentlichen eine weiße Scheibe, die das Haupt des Papstes bedeckt, vertreten sein, und Gott durch die konsekrierte Hoste, ebenfalls eine weiße Scheibe (siehe jeweils das Titelbild).

Im kreisrunden Papsttum tritt uns Gott "sich auf Erden vertreten lassend" entgegen, in der konsekrierten kreisrunden Hostie ist er zwar verhüllt, so doch aber gar selbst da, in seiner zweiten Person sogar mit Fleisch und Blut.

Die exakte durchschnittliche Personenzahl im Papst- und Dreifaltigkeitskalender heute

Im Durchschnitt führt der Papst- und Dreifaltigkeits-Kalender gemäß dem heute gültigen gregorianischen (bzw. neojulianischen) Kalender exakt insgesamt 365,2425 (bzw. 365,24222...) * 6 / 7 - 2 + 3 = 314,065 göttliche und päpstliche Personen ("- 2", um Benedikt IX. nur einmal, nicht dreimal zu zählen, das "+ 3" wegen der drei göttlichen Personen).

Das Hundertstel davon, 3,14065, nähert die Kreiszahl pi = 3,14159265359 besser an als die beiden Faustregeln 3,14 und 22/7.

Der integrierte Dreifaltigkeitskalender

Wenn uns also die dreifache Amtszeit Benedikts IX. und die damit verbundene Minderung der Päpstezahl um 2 dazu zwingt, den Sonntag anstatt durch den einen Gott durch seine drei göttlichen Personen vertreten zu lassen, um den Verlust an zwei Päpsten wieder auszugleichen, müssen wir uns natürlich überlegen, wie man die 52 (oder 53) Sonntage auf die einzelnen göttlichen Personen aufteilen kann.

Sicher, heute am Dreifaltigkeitsfest, lassen wir alle beieinander. Die verbleibende Zahl an Sonntagen, i. d. R. 51, lässt sich durch 3 teilen: 17 pro Person. Abwechselnd? Wir probieren es:

Vor dem Dreifaltigkeitsfest war Pfingsten; ein dem Heilgen Geist gewidmetes Fest. Passt. Der Ostersonntg, an dem Gott Sohn von den Toten erstand, sollte Gott Sohn zugeordnet sein. Stimmt ebenso. Wenn nun die Wochenoktav von Ostern das Heilig-Geist-Fest Pfingsten ist, sollte dies dann nicht ebenso für den "Tages"-Oktavtag, dem Weißen Sonntag gelten? Selbstverständlich, und es ist auch so. Sehen wir nun noch den ersten der drei um den Ostersonntag kreisenden Sonntage an, den Palmsonntag. Da reitet Jesus in Jerusalem ein. Gott Vater stellt also seinen Sohn vor. Auch das kommt mir logisch vor. (Als ich meine erste Übung an der Uni hielt, stellte mich ja auch mein Doktorvater den Studenten vor.) Ebenso empfinde ich es als logisch, dass sowohl die Vorfastenzeit mit einem Gott-Sohn-Sonntag beginnt als auch der erste Sonntag der Fastenzeit selbst ein Gott-Sohn-Sonntag sein sollte. Denn das Fasten ist was Menschliches, und nur Gott Sohn ist Mensch geworden.

Es gibt also schon gewisse Hinweise, dass der per Abwechslung erstellte Dreifaltigkeitskalender der richtige ist. Ein Beweis ist das natürlich nicht, sowie auch der ganze Papstkalender als Hypothese zu sehen ist. Aber es deutet eben doch einiges auf die Richtigkeit dieses hyptothetischen oder vermuteten Papst- und Dreifaltigkeitskalenders.

Beginn und Kreislauf des Papstkalenders

Die Malachiasweissagung deutet an, dass Benedikt XVI. der Karsamstags-Papst ist. Danach folgt die triumphierende Kirche, die durch die achtwöchige Osterzeit vertreten ist und am Dreifaltigkeitssonntag bereits zu Ende gegangen ist. Dieser darf eigentlich nicht mehr hinzugezählt werden, sonst hätte Ostern nicht acht, sondern neuen Sonntage.

Der Dreifaltigkeitssonntag ist der einzige Sonntag, an dem alle drei göttlichen Personen zusammen gefeiert werden. Er steht im Zentrum des Papstkalenders.

Am Montag nach dem Dreifaltigkeitsfest fangen wir also mit Papst Petrus an, am Dienstag kommt Linus usw. Ist der Dezember zu Ende geht es mit dem Januar desselben Jahres weiter. Zählten wir nämlich von Ostern zu Ostern oder vom 1. Advent bis zum 1. Advent, würde sich die jährliche Päpstezahl zu stark unterscheiden. Zu Ende geht der Papstkalender derzeit mit dem Karsamstags-Papst Benedikt XVI. Ab dem Ostermontag folgen dann die meinerseits vermuteten Päpste der triumpfierenden Kirche, 48 an der Zahl.

Der Papstkalender 2017

Das Lutherjahr 2017 ist ein Jahr mit der geringstmöglichen Anzahl an Papsttagen, nämlich nur 264. Aus diesem Grund sind hier nur die Päpste gezählt, die auch zu Bischöfen geweiht sind. Der stets gezählte Hadrian V. ist hier also nicht mitgezählt. Ab ihm unterscheidet sich die Zählung um 1 von der englischen Wikipedia, was im Papstkalender 2017 durch ein hochgestelltes Pluszeichen angemerkt ist. Soll heißen: Sieht man ein Pluszeichen, muss man 1 hinzuaddieren, um auf die Zählung der englsichen Wikipedia zu gelangen.

Zur Veranschaulichung nochmals der Verweis auf den Papstkalender 2017

Der Papstkalender 2017 integriert in den liturgischen Kalender 2017.
Mit den Festen dritter Klasse und einigen Einträgen zu Ferialtagen (Werktagen) habe ich erst angefangen.

Eine Zusammenfassung und der erste Hochfest-Papst, Clemens I., dieses Papstkalenders HIER.
DrMartinBachmaier
@IBIF: In der Heiligen Schrift kommen viele Zahlen vor. Auch da muss man nicht auf Esoterik verweisen, wenn man sie nicht versteht. Die 314 ist hier ohnehin völlige Nebensache. Interesse erwecken sollte vor allem die These, dass jedem Werktag des Sonnenkalenders ein Papst zugeordnet werden kann.

Der heilige Franziskus ist nicht nur kein Papst, er hat es aus Demut sogar abgelehnt, sich zum …More
@IBIF: In der Heiligen Schrift kommen viele Zahlen vor. Auch da muss man nicht auf Esoterik verweisen, wenn man sie nicht versteht. Die 314 ist hier ohnehin völlige Nebensache. Interesse erwecken sollte vor allem die These, dass jedem Werktag des Sonnenkalenders ein Papst zugeordnet werden kann.

Der heilige Franziskus ist nicht nur kein Papst, er hat es aus Demut sogar abgelehnt, sich zum Priester weihen zu lassen. Er hat wie der heilige Simon Petrus viele Wunder gewirkt und ist insofern dessen Nachfolger.
IBIF
Zahlengläubigkeit, Esoterik. Natürlich ist Franziskus kein Papst. Kein Papst würde sich den Namen Franziskus anlegen. Und doch ist Franziskus ein Nachfolger des Heiligen Petrus.
Die Dinge fein säuberlich auseinanderzuhalten ist gar nicht so schwer.
DrMartinBachmaier
Die kreisrunde himmlische Hostie ist im nahezu quadratischen irdischen Tabernakel enthalten.
DrMartinBachmaier
@pro_multis: Sie können die Kreisfläche auch durch Summierung ("Integration") aller infinitesimal dünnen Kreisringe von Radis r = 0 bis R erhalten.
Ihre Dicke ist dr und ihr Umfang 2 pi r.
Ihre infinitesimal kleine Fläche ergibt sich dann zu 2 pi r dr.
Das Aufsummieren all dieser infinitesimal kleinen Flächenstücke mit Radien von r = 0 bis R liefert dann:
Kreisfläche = Int_0^R (2 pi r dr) = [ 2 …More
@pro_multis: Sie können die Kreisfläche auch durch Summierung ("Integration") aller infinitesimal dünnen Kreisringe von Radis r = 0 bis R erhalten.
Ihre Dicke ist dr und ihr Umfang 2 pi r.
Ihre infinitesimal kleine Fläche ergibt sich dann zu 2 pi r dr.
Das Aufsummieren all dieser infinitesimal kleinen Flächenstücke mit Radien von r = 0 bis R liefert dann:
Kreisfläche = Int_0^R (2 pi r dr) = [ 2 pi r²/2]_0^R = pi R².
pro_multis
@Vered Lavan Ja...ganz sicher!
Vered Lavan
@pro_multis - Die Erkenntnisse von DrMartinBachmaier sind wissenschaftlich nachweisbar, da sie mathematisch nachrechenbar & nachvollziehbar sind. Offensichtlich scheitern sie am Murus Mathematicus.
DrMartinBachmaier
@pro_multis: Ich bringe jetzt Theologie mit Mathematik zusammen, und das sei interdisziplinär und das könne nicht jeder, so sagte gerade mein neben mir stehender Kollege.
DrMartinBachmaier
@pro_multis: Was ist da esoterisch? Wenn Sie schon die Diskussion beenden wollen, was ja auch angebracht ist - liest ja eh keiner mehr mit - warum enden Sie dann mit einem unbegründeten Vorwurf? Das ist schlechter Stil!

Es ist schon fürchterlich kleinkariert, wenn jemand alles, was über die Feststellung, dass 3 eine Primzahl ist, hinausgeht, als Esoterik betrachtet, so etwa auch meine Feststell…More
@pro_multis: Was ist da esoterisch? Wenn Sie schon die Diskussion beenden wollen, was ja auch angebracht ist - liest ja eh keiner mehr mit - warum enden Sie dann mit einem unbegründeten Vorwurf? Das ist schlechter Stil!

Es ist schon fürchterlich kleinkariert, wenn jemand alles, was über die Feststellung, dass 3 eine Primzahl ist, hinausgeht, als Esoterik betrachtet, so etwa auch meine Feststellung, dass der größte Kreis, der in ein Quadrat mit 20 cm Seitenlänge passt nun mal 314 cm² hat.

Bei uns lernen das schon die kleinen Kinder in der Schule, bei Ihnen und Ihren kleinkarierten Kollegen ist das bereits Esoterik.
pro_multis
@DrMartinBachmaier Seit wann sind mathematische Definitionsbereiche Geschwafel? Mit meiner Aussage zur Zahl 3 wollte ich gar nichts bezwecken...es war lediglich eine Feststellung!

Ansonsten wünsche ich Ihnen noch viel Spaß in Ihrer esoterischen Parallelwelt...mit der Diskussion höre ich an dieser Stelle auf, denn eine Auseinandersetzung auf Basis wissenschaftlich gesicherter Erkenntnisse …More
@DrMartinBachmaier Seit wann sind mathematische Definitionsbereiche Geschwafel? Mit meiner Aussage zur Zahl 3 wollte ich gar nichts bezwecken...es war lediglich eine Feststellung!

Ansonsten wünsche ich Ihnen noch viel Spaß in Ihrer esoterischen Parallelwelt...mit der Diskussion höre ich an dieser Stelle auf, denn eine Auseinandersetzung auf Basis wissenschaftlich gesicherter Erkenntnisse scheint mit Ihnen leider nicht möglich zu sein.

Mathe ist eben nicht jedermanns Sache!
DrMartinBachmaier
@Plaisch:
Zitiere Sie: "man kann die Päpste nicht einem bestimmten Tag zuordnen, weil das Jahr nicht voll wird."

Das Jahr wird kann durchaus noch voll werden; derzeit fehlen halt noch die Päpste der Osterzeit, da wir eben noch nicht bei der Auferstehung der Kirche und der damit verbundenen triumphierenden Kirche angelangt sind.
DrMartinBachmaier
@pro_multis: Was schwafeln Sie da von mathematischen Definitionsbereichen?
Und was wollen Sie jetzt mit der Aussage, dass 3 eine Primzahl ist, bezwecken? Sie ist auch eine Dreieckszahl, ist ungerade usw.

Ob man 7 und 12 nun "heilig" nennt oder nicht, ist jetzt weniger wesentlich. Dass sie aber mit Heiligem in Verbindung gebracht wird, können Sie oft genug im Wikipedia-Eintrag "Sieben" lesen, …More
@pro_multis: Was schwafeln Sie da von mathematischen Definitionsbereichen?
Und was wollen Sie jetzt mit der Aussage, dass 3 eine Primzahl ist, bezwecken? Sie ist auch eine Dreieckszahl, ist ungerade usw.

Ob man 7 und 12 nun "heilig" nennt oder nicht, ist jetzt weniger wesentlich. Dass sie aber mit Heiligem in Verbindung gebracht wird, können Sie oft genug im Wikipedia-Eintrag "Sieben" lesen, etwa hier:

"Mit Zahlen wurde im Altertum nicht nur gerechnet, sie hatten eine symbolische Bedeutung. Die Verbindungen der heiligen Zahl mit Abläufen im All und auf der Welt wurde für die Alten eindeutig belegt: 1+2+3+4+5+6+7=28."

Dass sie aber biblisch positiv belegt sind, sollte auch Ihnen nicht entgangen sein.

Außerdem gibt es 7 Gaben und 12 Früchte des heiligen Geistes.
Jetzt haben wir die beiden Zahlen 7 und 12 in einem einzigen Satz mit dem Heiligen Geist in Verbindung gebracht!
pro_multis
@DrMartinBachmaier
So leid es mir tut:
3 ist zunächst eine Primzahl...und Pi eine mathematische Konstante, eine irrationale Zahl.

"7 = 3 + 4 und 12 = 3 * 4" ist mathematisch korrekt, wobei 7 und 12 nicht als heilige Zahlen definiert sind.

Ich kann alles mit allem in Verbindung bringen...aber finden Sie nicht auch, daß das wenig seriös ist?

Auch bei Zahlenspielen sollte man sich doch an mathe…More
@DrMartinBachmaier
So leid es mir tut:
3 ist zunächst eine Primzahl...und Pi eine mathematische Konstante, eine irrationale Zahl.

"7 = 3 + 4 und 12 = 3 * 4" ist mathematisch korrekt, wobei 7 und 12 nicht als heilige Zahlen definiert sind.

Ich kann alles mit allem in Verbindung bringen...aber finden Sie nicht auch, daß das wenig seriös ist?

Auch bei Zahlenspielen sollte man sich doch an mathematisch korrekte Definitionsbereiche halten...sonst haben alle Berechnungen überhaupt keine Aussagekraft!
DrMartinBachmaier
@Carlus: Jemand hat mal auf ein Dokument Pius' XII. verwiesen, in dem es heißt, dass der gewählte Papst auch Papst ist, egal ob er zuvor exkommuniziert, also etwa Freimaurer war, oder nicht.

@pro_multis: Dass 100 die Zahl der geistigen Vollkommenheit ist, habe ich, so glaube ich, aus einem meiner Lexika der Symbole entnommen. Dass 4 die Erde und 3 den Himmel symbolisiert, weiß ich schon seit …More
@Carlus: Jemand hat mal auf ein Dokument Pius' XII. verwiesen, in dem es heißt, dass der gewählte Papst auch Papst ist, egal ob er zuvor exkommuniziert, also etwa Freimaurer war, oder nicht.

@pro_multis: Dass 100 die Zahl der geistigen Vollkommenheit ist, habe ich, so glaube ich, aus einem meiner Lexika der Symbole entnommen. Dass 4 die Erde und 3 den Himmel symbolisiert, weiß ich schon seit 30 Jahren; ist für mich wie eine Selbstverständlichkeit: die 4 Himmelsrichtungen, rechteckige Haus-, Schreibtisch-, Feldgrundrisse, die biblischen "4 Ecken der Erde" usw. Und 3 ist ja allein schon durch die Allerheiligste Dreifaltigkeit eine göttliche Zahl.

Mir wurden auch die heiligen Zahlen 7 und 12 als Himmel-Erde-Kombination erklärt:
7 = 3 + 4 und 12 = 3 * 4.

Auch die Kreiszahl pi ist ja in erster Näherung 3 und kann das Himmelsrund symbolisieren, während das Rechteckige, im Idealfall Quadratische, auf Irdisches deutet.

Da das Papsttum am allerdeutlichsten die Verbindung von Himmel und Erde charakterisiert, kann man halt an der Idee, es als einen ins Erdenquadrat eingeschriebenen Kreis zu symbolisieren nicht so einfach vorbeischauen.
DrMartinBachmaier
@pro_multis: Die Zahl 400 ist, wie auch die Zahl 314 als Flächenangabe gedacht. Mag etwas verwirrend sein, weil sie am oberen Rand steht. Die Seitenlänge des Quadrats ist 2r = 20.

Wenn Sie einen Kreis in ein Quadrat mit 400 cm² (um mal eine Einheit zu wählen) Fläche so groß wie möglich integrieren, hat dieser eine Fläche von pi r² = 314 cm².

Wenn Sie wollen, können Sie die 314 cm² als Regierun…More
@pro_multis: Die Zahl 400 ist, wie auch die Zahl 314 als Flächenangabe gedacht. Mag etwas verwirrend sein, weil sie am oberen Rand steht. Die Seitenlänge des Quadrats ist 2r = 20.

Wenn Sie einen Kreis in ein Quadrat mit 400 cm² (um mal eine Einheit zu wählen) Fläche so groß wie möglich integrieren, hat dieser eine Fläche von pi r² = 314 cm².

Wenn Sie wollen, können Sie die 314 cm² als Regierungs-Parlament bestehend aus durchschnittlich 314 Personen, 311 Päpsten und 3 göttlichen Persoenen, aufassen.

Das Wesentliche ist aber nicht diese Kreis-Interpretation, sondern das, was ich gleich im ersten Posting (zweites von unten) geschrieben habe. Die Kreis-Interpretation drängt sich halt auf, darum hatte ich sie erwähnt.
pro_multis
"ob man nicht 6 Meter VON DER Quersumme" hätte es heißen müssen!!
pro_multis
Ich verstehe es immer noch nicht: Ein Quadrat mit der Seitenlänge a = 400 (mm, cm, m??) besitzt einen Innenkreis mit einem Radius von 10 (mm, cm, m??), woraus eigentlich d = 20 (welche Einheit auch immer) folge müßte...und somit -zumindest der bildlichen Darstellung folgend- a = d zu ergeben hat.

Das Geheimnis, wie man jetzt aus Anzahl der Tage eines Jahres abzüglich aller Pontifikate auf die …More
Ich verstehe es immer noch nicht: Ein Quadrat mit der Seitenlänge a = 400 (mm, cm, m??) besitzt einen Innenkreis mit einem Radius von 10 (mm, cm, m??), woraus eigentlich d = 20 (welche Einheit auch immer) folge müßte...und somit -zumindest der bildlichen Darstellung folgend- a = d zu ergeben hat.

Das Geheimnis, wie man jetzt aus Anzahl der Tage eines Jahres abzüglich aller Pontifikate auf die Kreiszahl Pi kommen soll, wird mir wohl für immer verborgen bleiben.

Wie kann man sowas ernsthaft diskutieren?

Ich gucke nachher gleich mal nach, ob man nicht 6 Meter zur Quersumme aller bisherigen Papst-Schuhgrößen (abzüglich Gegenpäpste zum Quadrat...ganz wichtig!) subtrahieren kann, um anschließend einen Beutel Hostien, addiert mit 7 Äpfeln , geteilt durch Pi und die Euler'sche Zahl e zu erhalten!
Carlus
DrMartinBachmaier

@Carlus: Gegenpäpste wie Johannes XXIII. zum Ersten führt der Papstkalender nicht.

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und Papst Johannes XXIII. (2ter), wie wird dieser benannt?
Sieglinde
Da hat sich einer aber mächtig ins Zeug gelegt. Naja man wird ja sehen, was uns die Zukunft bringt. Die Prophetien der nächsten Zeit sind aber alles andere als Zuversichtlich.
pro_multis
@DrMartinBachmaier Ich frage einfach trotzdem nochmal nach der Grundlage Ihrer Berechnungen!?

Wo haben Sie denn die Definitionen für z.B. die "Erdenzahl 4", bzw. "die Zahl 100 der geistigen Vollkommenheit her?

Selbst Zahlenspiele sollten eine solide Grundlage haben...