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Verehrung von Pachamama ist kein Götzendienst "Ausdruck des Respekt"

Bischof: Verehrung von Pachamama ist kein Götzendienst

"Ausdruck des Respekt"


Der mexikanische Bischof Felipe Arizmendi hat die Zeremonien mit Fruchbarkeitsfiguren zu Beginn der Amazonas-Synode verteidigt. Hierbei habe es sich nicht um Götzendienst gehandelt, sondern um "Symbole amazonischer Lebenswirklichkeit".

Der wiederholte Vorwurf einiger sehr konservativer Katholiken, die bei Zeremonien in den Vatikanischen Gärten zur Amazonas-Synode verwendete Rituale und Figuren seien Götzendienst gewesen, stimme schlicht nicht, betont Bischof Arizmendi in einem Gastbeitrag für die Vatikanzeitung "Osservatore Romano" (Mittwoch).

"Unverschämtheit, den Papst als Götzendiener zu verurteilen"

Es habe sich um "Symbole amazonischer Lebenswirklichkeit und Erfahrungen" gehandelt. Diese seien zwar "nicht nur kulturell, sondern auch religiös zu verstehen, aber nicht im Sinne einer Anbetung", präzisiert der frühere Bischof von San Cristobal de Las Casas im Süden Mexikos.

Ein Aymara in Bolivien habe ihm einmal erklärt: Pachamama (Mutter Erde) und Inti (Vater Sonne) seien Götter "nur für jene Indigene, die nicht evangelisiert worden" seien. Wer evangelisiert sei, der betrachte sie als "beste Gaben Gottes".

Im Übrigen sei es eine "große Unverschämtheit, den Papst als Götzendiener zu verurteilen, denn das war er nicht, und er wird es auch nie sein", schreibt der Bischof weiter. Derzeit ruft eine Gruppe konservativer Katholiken den Papst zu öffentlicher Buße wegen angeblichen Götzendienstes auf. Das Kirchenoberhaupt habe die "heidnische Göttin Pachamama" angebetet, heißt es in einem am Dienstag auf mehreren Internetseiten veröffentlichten Brief mit rund 100 Unterzeichnern.

Mutter Erde wird nicht als Göttin verehrt

In dem Beitrag beschreibt der Bischof seinen eigenen Lernprozess im Umgang mit indigener Kultur und Denken, in denen säkulare und religiöse Dimensionen verbunden sind. Er habe sich anfangs immer etwas unbehaglich gefühlt, wenn Indigene von "Mutter Erde" sprachen.

Für ihn selbst seien nur seine leibliche "Mutter, die Jungfrau Maria und die Kirche" Mutter gewesen. Auch die Geste, niederzuknien und die Erde zu küssen, sei ihm fremd gewesen. "Aber je länger ich mit den Indigenen lebte, umso besser verstand ich, dass sie sie nicht als Göttin verehren, sondern dass sie sie schätzen", so Arizmemdi. Sei es doch "die Erde, die uns ernährt", alles gibt, was zum Leben nötig ist.

"Sie betrachten sie also nicht als Göttin; sie beten sie nicht an - sie drücken nur ihren Respekt ihr gegenüber aus, und das tun sie, indem sie Gott im Gebet für sie danken." In diesem Sinne habe auch der heilige Franz von Assisi die Erde als "Mutter" bezeichnet. Und der, so Arizmendi, war "bestimmt kein Götzendiener".

(KNA)

domradio.de/…hof-verehrung-von-pachamama-ist-kein-goetzendienst
studer
Sollten wir auch den Heiligen Franz von Assisi als Götzendiener verurteilen oder als Anstifter zum Götzendienst?
Cavendish
Genau das ist der entscheidende Punkt: Es ist eben gerade nicht "die Erde, die uns ernährt", sondern der lebendige HERR. Deshalb beten wir bei Tisch: "O G"tt, von dem wir alles haben, wir preisen Dich für Deine Gaben, du speisest uns, weil Du uns liebst, drum segne auch, was Du uns gibst!"
kyriake
Arizmendi sollte sofort seines Amtes enthoben werden!
Solche Pseudo-Bischöfe zerstören die Kirche von Innen heraus.
prince0357
Spätestens, wenn S.E. der hoch"un"würdige Bischof vor seinem Richter stehen wird, wird er erkennen müssen, wie falsch er gelegen ist.
BruderClaus
5. Mose 18 (EÜ):
“ 9 Wenn du in das Land hineinziehst, das der HERR, dein Gott, dir gibt, sollst du nicht lernen, die Gräuel dieser Völker nachzuahmen.

Jeremia 10 (EÜ):
“ 2 So spricht der HERR:
Lernt nicht den Weg der Völker, / erschreckt nicht vor den Zeichen des Himmels, / wenn auch die Völker vor ihnen erschrecken! 3 Denn die Gebräuche der Völker sind leerer Wahn. / Ihre Götzen sind nur …More
5. Mose 18 (EÜ):
“ 9 Wenn du in das Land hineinziehst, das der HERR, dein Gott, dir gibt, sollst du nicht lernen, die Gräuel dieser Völker nachzuahmen.

Jeremia 10 (EÜ):
“ 2 So spricht der HERR:
Lernt nicht den Weg der Völker, / erschreckt nicht vor den Zeichen des Himmels, / wenn auch die Völker vor ihnen erschrecken! 3 Denn die Gebräuche der Völker sind leerer Wahn. / Ihre Götzen sind nur Holz, das man im Wald schlägt, / ein Werk aus der Hand des Schnitzers, / mit dem Messer verfertigt.

1. Thimoteus 4 (EÜ):
“ 7 Gottlose Altweiberfabeln weise zurück! Übe dich in der Frömmigkeit!