De Mattei fordert eine Revision des Pastoralkonzils

Roberto de Mattei hat Behauptungen widerlegt, wonach Benedikt XVI. der "wahre Papst" und Franziskus nur ein "falscher Prophet" sei (CorrispondenzaRomana.it, 1. Juli). Der Historiker prophezeit, dass …
SvataHora
Das II. Vatikanum kann man nicht revidieren! Es gehört sich als großer Irrtum und für null und nichtig erklärt! Es hat sehr viele bereits definierte Glaubenswahrheiten wiederholt, um dem Ganzen den Anschein von Rechtgläubigkeit zu geben um andererseits gefährliche Sprengfallen und Zeitbomben einzubauen, die eine "andere Kirche" ermöglichen, so wie sie uns jetzt präsentiert! Nicht nur überflüssig …More
Das II. Vatikanum kann man nicht revidieren! Es gehört sich als großer Irrtum und für null und nichtig erklärt! Es hat sehr viele bereits definierte Glaubenswahrheiten wiederholt, um dem Ganzen den Anschein von Rechtgläubigkeit zu geben um andererseits gefährliche Sprengfallen und Zeitbomben einzubauen, die eine "andere Kirche" ermöglichen, so wie sie uns jetzt präsentiert! Nicht nur überflüssig wie ein Kropf war dieses "Konzil" sondern eine RÄUBERSYNODE, die so geschickt getarnt war, dass die meisten der zermürbten Bischöfe nach endlosen Sitzungen schließlich ihr Okay gaben und nicht mehr auf das "Kleingedruckte" achteten. Nur EB Lefebvre und Castro de Meyer aus Brasilien waren wachsam, wobei ihnen auch ein paarmal eine Unterschrift "ausrutschte", die sie später widerriefen. - Die ganze Sache könnte man mit einer Dame vergleichen, die wunderschön ist und sehr gut aussieht. Doch dann kommt jemand daher und redet ihr Mäkel ohne Ende ein, dass sie nicht mehr "zukunftstauglich" sei und sich dringendst einer SchönheitsOP unterziehen sollte. Doch das Resultat ist verheerend: sie sieht unnatürlich aus wie eine Maske und ist bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Dabei wurde sie auch mit allerlei Krankheitskeinem infiziert und ist seitdem auch organisch krank. Könnte man das, was unserer Kirche durch das 2. Vatikanum angetan wurde, nicht so beschreiben?
Magee
Bravo! Langsam kommt man in Fahrt! 😘
alfredus
Mehr und mehr gelangt man zu der Erkenntnis, dass das Pastoral-Konzil ein Trugschluss war ... ! Wie jetzt auch De Mattei nochmal feststellt, hat die Weichenstellung des Konzils keinen Segen gebracht, sondern genau das Gegenteil ! Die Konzilspäpste haben früh die Früchte des Konzils gesehen und erkannt, aber nichts dagegen unternommen. Durch den sogennannten Rücktritt Benedikt XVI. ist das Chaos …More
Mehr und mehr gelangt man zu der Erkenntnis, dass das Pastoral-Konzil ein Trugschluss war ... ! Wie jetzt auch De Mattei nochmal feststellt, hat die Weichenstellung des Konzils keinen Segen gebracht, sondern genau das Gegenteil ! Die Konzilspäpste haben früh die Früchte des Konzils gesehen und erkannt, aber nichts dagegen unternommen. Durch den sogennannten Rücktritt Benedikt XVI. ist das Chaos sichtbar geworden, dass sich in der Person von Franzikus, dem Bischof von Rom zeigt ! Die Situation und der Zustand der Kirche ist so groß, dass nur noch Gott das ändern kann.
Eugenia-Sarto
Erfreulich, dass De Mattei sich jetzt öffentlich kritisch zum Konzil äussert. Er tat das zwar schon in seinem hervorragenden Buch( Das Zweite Vatikanische Konzil), aber nun wird er noch deutlicher.
CollarUri
Lieber Herr De Mattei,
wenn Benedikt nicht der Papst wäre, welche Rechtsfolgen könnte dann sein Tod für die Hl. Kirche haben?

Immerhin sind Sie eine Stimme der Tradition. Benedikt dürfte erpresst worden sein, aber sei's drum, Sie sind einer der wenigen, von denen man nicht annehmen muss, sie seien auf den Kopf gefallen.
Moselanus
Der Tod Joseph Ratzingers wird gar keine Rechtsfolgen haben, nur noch der Tod des von Ratzinger als regierend anerkannten Papstes Franziskus, ggf auch wiederum dessen Amtsverzicht. Aber vielleicht war ja schon 1958 Kardinal Siri der rechtmäßig gewählte Papst...
CollarUri
@Moselanus Die Frage war an Herrn De Mattei gerichtet. Er war der Meinung, dass der Tod des Papstes Folgen für die Gesamtkirche habe, hatte ihn aber zugleich nicht als Papst bezeichnet. Sehen Sie das logische Problem?
Moselanus
Ja, geantwortet habe ich lediglich, weil de Mattei Ihen hier sicher nicht antwortet.
CollarUri
@Moselanus Aber De Mattei wäre nicht mit Ihnen einverstanden - wenigstens in diesem Artikel; er hat doch gesagt, der Tod Benedikts habe eine hohe [geistliche] Bedeutung [für die ganze Kirche]. Das kann er nur haben, wenn er geistlich am Papstamt teilhat. Und da er der Papst war, bevor er am Papstamt "teilhatte", ist er der Papst - q.e.d.
Moselanus
Ich bestreite, dass Ratzinger noch an irgendeiner Weise am Papstamt teilhat. Auf de Matteis Zustimmung bin ich nicht angewiesen, wenn ich auch öfters derselben oder einer ähnlichen Ansicht bin.
CollarUri
@Moselanus Im Ernst, es ist angenehm, dass Sie in der Sache mitdiskutieren. Leider scheinen wir beide nicht nur in der Meinung, sondern auch in der Herangehensweise auf jeweils andern Planeten zu leben.
Was halten Sie denn von der Ansprache bei der letzten Generalaudienz, 27.2.13, und der Rede Erzbischof Gänsweins vom 20.5.16 bzw. der Zustimmung Benedikts zu ihr?
Moselanus
Liegt mir beides im Moment nicht vor. Wenn es um die bleibende Verbindung mit dem Papstamt geht, halte ich das für eine neugeschaffene irrige theologische Behauptung.
CollarUri
@Moselanus OK wird Ihnen vorgelegt:
de.zenit.org/…/ansprache-von-p… (davon vor allem die hier zitierten Aussagen: Wer ist Papst? - Weiteres Mosaiksteinchen einer Diskussion)
de.catholicnewsagency.com/story/der-jahrtausend…
(hier kommt zuerst die "Rücktrittserklärung" mit ihren Formproblemen und dann die Rede Gänsweins, in welcher er die "Teilhabe am Papstamt" behauptet.)
Moselanus
Wie gesagt, neue, irrige theologische Behauptung.
CollarUri
@Moselanus Welche jetzt - 1. das Papstamt sei unteilbar? 2. das Papstamt sei teilbar? 3. Es sei unteilbar, aber man könne daran teilhaben? 4. Benedikt möchte noch ein bisschen Papst sein? 5. Benedikt möchte überhaupt in keiner Weise mehr der Papst sein? 6. Benedikt werde erpresst? Welche Aussage ist jetzt eine irrige theologische Aussage?
Moselanus
Das Papsttum sei teilbar und man könne trotz Amtsverzicht in einer rein spirituellen, kontemplativen Weise bleibend daran "teilhaben".
CollarUri
@Moselanus Wenn das eine Irrlehre ist - was ich auch annehme -, muss dann etwa nicht zwingend daraus folgen, dass der Papst noch "ein bisschen" der Papst bleiben wollte?
Moselanus
Das kann man aber nicht wollen. Zumal die Regierung der Gesamtkirche die Hauptsache beim Papstamt ist. Indem er dieses ministerium aufgegeben hat, ging er auch des munus verlustig.
CollarUri
@Moselanus Jetzt sind wir wenigstens einmal bei einem spannenden Punkt.
Gemäss einhelliger Lehre der Theologen ist ein Papst, der auch nur "ein bisschen" der Papst bleiben wollte, der Papst geblieben.
Moselanus
Diese Einhelligkeit ist obsolet, weil diese Theologen nicht vorhersehen konnten, dass ein Papst auf das Konstrukt eines Papa emeritus kommen würde und dieser das Konklave zur Wahl seines Nachfolgers durchführen lassen würde sowie den Gewählten eindeutig als regierenden Papst anerkennen würde.
Moselanus
Verglichen mit diesen gezwungenen Versuchen, unbedingt Ratzinger als regierenden Papst zu retten, nur weil er sich vernünftig angezogen hat und relativ traditionell aufgetreten ist, fände (!) ich Sedisvakanz oder Sedisprivation seit Vat II noch konsequenter und überzeugender. Theologisch war Ratzinger nicht rechtgläubiger oder weniger rechtgläubig als irgendein anderer der nachkonziliaren Päpste,…More
Verglichen mit diesen gezwungenen Versuchen, unbedingt Ratzinger als regierenden Papst zu retten, nur weil er sich vernünftig angezogen hat und relativ traditionell aufgetreten ist, fände (!) ich Sedisvakanz oder Sedisprivation seit Vat II noch konsequenter und überzeugender. Theologisch war Ratzinger nicht rechtgläubiger oder weniger rechtgläubig als irgendein anderer der nachkonziliaren Päpste, selbst Franziskus eingeschlossen.
CollarUri
@Moselanus "Franziskus" duldet Götzendienst, behauptet, Gott wolle alle Religionen - mit der schönen Ausflucht des "zulassenden Willens Gottes", der auch Stechmücken, Hitler, Unbelehrbare und die Pest zulässt -, gibt dem Ewigen Leben keinen Vorrang vor dem irdischen (Katechismusänderung angeblich "in der Lehre" bezüglich Todesstrafe, das ist schon wieder ein theologisches Unding, Katechismusänd…More
@Moselanus "Franziskus" duldet Götzendienst, behauptet, Gott wolle alle Religionen - mit der schönen Ausflucht des "zulassenden Willens Gottes", der auch Stechmücken, Hitler, Unbelehrbare und die Pest zulässt -, gibt dem Ewigen Leben keinen Vorrang vor dem irdischen (Katechismusänderung angeblich "in der Lehre" bezüglich Todesstrafe, das ist schon wieder ein theologisches Unding, Katechismusänderung in punkto Lehre kann es nicht geben), hat schon als Kardinal behauptet, es gebe eine "Wiederheirat" und konnte schon deswegen nicht Papst werden.
Aber ich glaube an diesem Punkt zu sehen, wir haben die Argumente jetzt ausgetauscht. Der Rest ist Sache des gesunden Menschenverstandes, und wem der fehlt, dem werden wir beide nicht weiterhelfen.
Moselanus
Assisi 1986. Todesstrafe ist in der Tat heute wahrscheinlich nicht mehr anwendbar. Man muss in dieser Frage bedenken, dass auch die bisherige Position nicht in der Offenbarung ruht, sondern naturrechtlich argumentiert. Das Naturrecht aber wurde von den Griechen formuliert, von den Römern rezipiert. Obwohl die römischen Juristen eine tiefe Naturrechtseinsicht besaßen, sahen sie zB kein Problem …More
Assisi 1986. Todesstrafe ist in der Tat heute wahrscheinlich nicht mehr anwendbar. Man muss in dieser Frage bedenken, dass auch die bisherige Position nicht in der Offenbarung ruht, sondern naturrechtlich argumentiert. Das Naturrecht aber wurde von den Griechen formuliert, von den Römern rezipiert. Obwohl die römischen Juristen eine tiefe Naturrechtseinsicht besaßen, sahen sie zB kein Problem mit Sklaven. Daran sieht man, dass es auch zeitbedingte Hemnisse zu voller Naturrechtseinsicht gibt und diese daher mit der Zeit vervollständigt werden kann.
CollarUri
@Moselanus OK noch etwas zu einem Punkt - - gestehe allerdings gleich, dass er möglicherweise vom Thema wegführt.
Sklaverei: Paulus war der Ansicht, dass ein Herr den Sklaven auch gut behandeln kann. Dies vorausgesetzt, gibt es w i r k l i c h kein Problem mit Sklaverei. Die Welt glaubt, durch Rechtsänderungen dem Missbrauch Vorschub zu leisten. Ist noch nie gelungen.
Moselanus
Paulus spricht zu seiner Zeit und in seiner Welt, was auch nicht dadurch aus diesem Kontext herausgelöst wird, dass seine Briefe unter die kanonischen Bücher des NT aufgenommen wurden. Im Gegenteil zeigt die damit ausgesprochene Forderung, Sklaven "gut" zu behandeln, die Vorbereitung der Einsicht der grundsätzlich gleichen Würde jedes Menschen an, die in der Sklaverei gerade nicht vorausgesetzt …More
Paulus spricht zu seiner Zeit und in seiner Welt, was auch nicht dadurch aus diesem Kontext herausgelöst wird, dass seine Briefe unter die kanonischen Bücher des NT aufgenommen wurden. Im Gegenteil zeigt die damit ausgesprochene Forderung, Sklaven "gut" zu behandeln, die Vorbereitung der Einsicht der grundsätzlich gleichen Würde jedes Menschen an, die in der Sklaverei gerade nicht vorausgesetzt ist.
CollarUri
@Moselanus Ach und in der Obhut eines Vormunds hat das Mündel nicht die gleiche Würde? Im Arbeitsverhältnis unter einem Chef auch nicht? In der Obhut einer Altersheimdirektion oder einer Internatsleitung?
Da ist keine "Vorbereitung", das Christentum kennt von Anfang an eine unendliche Würde jedes Menschen. Nur ist damit weder eine Gleichheit aufgrund der Geburt noch eine bestimmte rechtliche …More
@Moselanus Ach und in der Obhut eines Vormunds hat das Mündel nicht die gleiche Würde? Im Arbeitsverhältnis unter einem Chef auch nicht? In der Obhut einer Altersheimdirektion oder einer Internatsleitung?
Da ist keine "Vorbereitung", das Christentum kennt von Anfang an eine unendliche Würde jedes Menschen. Nur ist damit weder eine Gleichheit aufgrund der Geburt noch eine bestimmte rechtliche Stellung gemeint.
Paulus spricht zu jeder Zeit und zu jeder Welt, wenn sie es denn verstehen will.
Moselanus
Sie wissen genau, dass eine grundlegend gleiche Würde aller Menschen einer hierarchischen Unterordnung oder Vorrangstellung nicht entgegensteht.
CollarUri
@Moselanus Sie auch.
Sklaverei ist ein Rechtsinstitut und in erster Linie darauf angelegt, wer wen vor welchen Instanzen zu vertreten hat. Dass man dies vergessen hat, ändert es nicht.
Olivier Emmanuel
Guten Tag !
Forderungen darf doch jeder stellen oder ?...😊
Moselanus
Sehr richtig. Auch dies passt gut zu dem Thema: www.kathnews.de/messiasbekenntn…