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M.RAPHAEL
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Bergoglio ist nur konsequent

Mit der Neuzeit ist der Glaube an den wahren Gott verloren gegangen. Das Unsichtbare oder die Transzendenz gibt es nicht mehr. Die Schöpfung gehört den Menschen. In diesem Sinn wollen die Gläubigen von der Kirche vor allem getröstet und sozial vereint werden. Sie wollen eine liebe Geborgenheit. Die Hölle wollen sie nicht. Entsprechend wollen sie auch kein Opfer, keine Buße oder Sühne mehr. Der liebe Gott hat für sie da zu sein, nicht sie für Ihn. Sie konsumieren die Kirche wie alles andere auch. Mit jedem Gebet fordern sie etwas.

Die Jesuiten könnten glauben, dass sie es gut gemeint haben, als sie die Kirche mit dem Vat.2 Konzil der Moderne unterworfen haben. Die Konzilskirche hat uneingeschränkt die Definition der Moderne für Kirche und Religion übernommen. Sie wurde zu einer Unterabteilung des Sozialamts und des Ordnungsamts. Sie garantiert den sozialen Zusammenhalt, den die Politik nicht leisten kann. Aber, wie gesagt, die Transzendenz ist weg. Jürgen Habermas ist ein großer Philosoph. Wenn er von dem nachmetaphysischem Denken spricht, dann ist das fundiert. Es gibt keine Metaphysik mehr. Gott ist tot. Die Kirche ist ein folkloristischer Sozialverein, der den zum Protest neigenden Konservativen ermöglicht, sich einzubilden, dass nach wie vor etwas von ihrer alten Welt anwesend sei. Weil die Konzilskleriker immer noch die alten Gewänder tragen und die alten Riten und Regeln einhalten, regen sich die harmoniebedürftigen Schutzsucher nicht auf. Sie glauben, weiterhin beheimatet zu sein, während tatsächlich die modernen Egoisten die Perversion in ungeahnte Höhen treiben. Übrigens, der Amorelie Adventskalender kann jetzt bestellt werden. Ehebruch als Freizeitvergnügen? Homosex auf dem Altar? Die Welt ist ambivalent? Sexuelle Lust macht Menschen zu ausgeglicheneren und nachdenklicheren Charakteren? Unglaublich!

Weil die Konzilskirche der Moderne dient, lässt die Moderne sie in Ruhe. Sie bezahlt sogar die Dienstwagen der Kleriker. Die sind glücklich. Der Himmel weint.

Bergoglio führt diese Politik weiter. Die Jesuiten haben immer gewusst, dass die Kirche die gesellschaftlichen Veränderungen begleiten und unterwandern muss, damit sie weiterhin Volkskirche bleiben kann. Die Jesuiten sind schlau wie die Schlangen. Mit der Klugheit des Zweifels und ohne jedes feste Prinzip gewinnen sie. Die ganzen Märtyrer waren dumm. Auch der Herr dürfte nicht mehr ans Kreuz. Hätte Er doch einen Pflegedienstbetrieb in Galiläa gegründet. Wie viel Gutes hätte Er den realen Menschen dort noch tun können! Nur das zählt für Jesuiten, nicht die spinnerten Gedanken oder Einbildungen der einfachen Dummköpfe.

Wir leben nicht mehr in der Moderne. Die neue Weltordnung, der Novus Ordo Seclorum, der große Neustart (Great Reset) wird wahrscheinlich keine Demokratie mehr sein. Es wird eine grüne und elitäre Technokratie sein, die der normale Mensch nicht mehr durchschauen wird können. Wer versteht schon ihre komplexen Algorithmen? Als eine universelle säkulare Religion wird sie das Zusammenleben im globalen Dorf gestalten. Wer nicht mitmacht, wird früher oder später mit dem Ruf des Spinners in der Gosse/dem Verbrennungsofen verschwinden. Alle überlieferten Religionen werden als niedliche aber überholte Traditionen belächelt und damit vernichtet werden. Nur noch der sentimentale und selbstverliebte Humanismus wird gelten und das gesamte Denken bestimmen, während die Eliten im Hintergrund den wahren Satansdienst als seine Priester leisten werden.

Der schlaue Jesuit Bergoglio versucht die katholische Kirche zu retten (?) Nach der Anpassung an die Moderne mit dem Vat.2 Konzil, erfolgt nun die Unterwerfung unter die neue Weltordnung (NWO). Motto: „Dann beten wir halt den Herrn der Welt an, dann vergessen wir den Himmel (kommt eh jeder hin), dann sind wir halt vor allem brüderlich lieb und feministisch, Hauptsache der „ganz in weiß“ Kakadu watschelt immer noch durch den Petersdom und gibt vor, katholisch zu sein.“ Die konservativen Katholiken sind glücklich. Sie müssen sich nicht bekennen. Sie müssen nicht Märtyrer gegen die Herrschaft des neuen Königs der Welt, Satan, werden. Bergoglio versucht die katholische Kirche zu einem schleimleckenden und radfahrenden Sklaven der NWO zu machen. Dann wird die Kirche überleben. Vor allem die Jesuiten bekommen nach wie vor ihr Süppchen. Alle anderen aufrichtigen Orden werden tot sein.

Der Himmel weint. LaSalette und Fatima hatten Recht. Die sichtbare Kirche ist tot. Die Tondi in St. Paul vor den Mauern sind aus. Es gibt nur noch Peking Enten (äh, watschelnde Kakadu Päpste), innen schön lecker braun geröstet in weißem Mantel und fertig für ein schmackhaftes Essen der Selbstvergötzer. Satan ist der neue liebe Gott, für den es keine Hölle gibt, schon seit vielen Jahren. Für die Erde gibt es keine Hoffnung, weil die Querdenker nur gegen den Coronawahnsinn kämpfen und die Konzilskleriker für ihre netten Jugendvigilien lieben. Hoffnungslos. Die Frommen ziehen sich in die Felsenhöhlen zurück und „ihre Augen werden den König in seiner Schönheit sehen, die Augen werden schweifen weit über das Land und ihre Herzen werden (Zukunft) der Schrecken gedenken (die Vernichtung der Bösen durch den König?)“.

Es ist todernst.

Liebe Grüße und Dank an die treuen GTVler.
Salzburger
Wie immer haben Sie allgemein ganz recht, aber im Detail spießt sich's leider:
- Das Vieh dämmert nach wie vor dahin in der "Moderne", d.h. im Aufkläricht. (GOMEZ DAVILA: "Solange die Aufklärung nicht tot ist - jetzt erst breitet sie sich in die letzten Winkel der Erde aus und durchdringt die letzten sozialen Schichten - bleibt das deutsche Denken zwischen 1770 und 1830 die modernste Geisteshaltu…More
Wie immer haben Sie allgemein ganz recht, aber im Detail spießt sich's leider:
- Das Vieh dämmert nach wie vor dahin in der "Moderne", d.h. im Aufkläricht. (GOMEZ DAVILA: "Solange die Aufklärung nicht tot ist - jetzt erst breitet sie sich in die letzten Winkel der Erde aus und durchdringt die letzten sozialen Schichten - bleibt das deutsche Denken zwischen 1770 und 1830 die modernste Geisteshaltung.")
- Die Zukunft wird sehr demokratisch sein - aber nicht mehr eine liberale Demokratie wie bisher im Westen. Jede liberale DemoKratie endete in der Tyrannis. Die Tyrannen in Antike&ReNaissance waren gute DemoKraten, denn sie stützten sich gerade auf den Pöbel.
- Bereits die alten Jesuiten glaubten ja realiter nicht an GOTT (denn "Wer sich um die Kirche Sorgen macht, hat aufgehört ein Christ zu sein." "Die Kirche hätte überleben können - wenn sie nicht so viele hätten retten wollen." idem). Und noch viel weniger S.H. Papst Franz, der sich wahrscheinlich gar nicht mehr verstellt, "um Seelen zu retten", sondern sein AntiChristentum wirklich für das authentische Christentum hält. Ohnehin ist unwahrscheinlichst, daß S.H. überhaupt noch frei denken kann.
Erich Foltyn
nach meiner Vorstellung ist der Papst nicht nur der Schani von denen, die nix mehr glauben, sondern einer, der zu seinen restlichen Gläubigen halten sollte. Aber alles kracht wie ein morscher Schuppen zusammen in allen Ländern und in der Kirche, nur der Islam ist dick da und da will der Klerus hin. Doch zuerst wollen sie Weiber und Gays und fremde Sekten. Und das ImStichLassen des eigenen Volkes …More
nach meiner Vorstellung ist der Papst nicht nur der Schani von denen, die nix mehr glauben, sondern einer, der zu seinen restlichen Gläubigen halten sollte. Aber alles kracht wie ein morscher Schuppen zusammen in allen Ländern und in der Kirche, nur der Islam ist dick da und da will der Klerus hin. Doch zuerst wollen sie Weiber und Gays und fremde Sekten. Und das ImStichLassen des eigenen Volkes ist heute modern geworden, das machen jetzt alle Politiker, besonders Merkel. Und der Papst läuft seinen Konservativen direkt davon wie ein Fahnenflüchtiger. Und außerdem unterhält er sich gut im Vatikan, er lacht immer und scheibt private Sprüche.
miracleworker
. . . beinahe lyrisch-trostlos - so kollektiv gefasst - ein Spiegelbild der Wirklichkeit? . . . der DU in uns die Hoffnung stärken wollest . . .