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Santiago74
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„Sie sind ja nur mehr Fleisch. Die Flut!“ Samstag, 24. Oktober 2020 9.00 Uhr Beginn und Begrüßung | „Die Menschenwürde und die Absolutsetzung des Ichs – Widersprüche der Moderne“ Impulsreferat: …More
„Sie sind ja nur mehr Fleisch. Die Flut!“

Samstag, 24. Oktober 2020 9.00 Uhr Beginn und Begrüßung | „Die Menschenwürde und die Absolutsetzung des Ichs – Widersprüche der Moderne“ Impulsreferat: Prof. Dr. Christiaan Alting von Geusau, Rektor der Hochschule Trumau Die Betonung der unveräußerlichen Menschenwürde und die daraus resultierenden universalen Menschenrechte führen gerade in der heutigen Zeit zu einer Überbewertung der individuellen Freiheit – oder anders gesagt, zu deren falschem Verständnis – zu einer ernsten Untergrabung der Menschenwürde selbst, weil nicht Fakten und Argumente, sondern vielmehr Gefühle und Meinungen entscheidend geworden sind. Somit wird das „ grenzenlose Ich“, vielmehr als der Staat, zur größten Bedrohung für das Aufrechterhalten der Menschenrechte. 10.00 Uhr „Und Gott sah die Erde, und siehe. Sie war verdorben, denn alles Fleisch hatte verdorben einen Weg auf Erden.“(Gen 6,12) Prof. Dr. Bernhard Dolna, Dekan der Hochschule Trumau Gottes Sicht auf die Welt und sein Handeln, wie sie sich im Kapitel 6-8 zeigen, werden in den Blick genommen. Dabei wird die Flut, die über die Welt kommt, thematisiert. Die Auserwählung des Noach, der Bundesschluss, den Gott durch Noach mit der gesamten Menschheit schließt, und schließlich: die ständige Versuchung des Menschen, aus diesem Bund auszutreten, ihn zu ignorieren und seine eigene Geschichte ohne Gott schreiben zu wollen. Wohin geht ein solcher Weg? Diese Überlegungen werden anhand des hebräischen Textes der Bibel entfaltet. Bitte richten Sie Ihre Fragen und Kommentare an: c.wiesmueller@iti.ac.at www.iti.ac.at