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Irapuato
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Endzeitrede Jesu: 6. Wachsamkeit "Nehmt euch in acht, daß Rausch und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euch nicht verwirren und daß jener Tag euch nicht plötzlich überrascht, (so) wie (man in) …More
Endzeitrede Jesu: 6. Wachsamkeit
"Nehmt euch in acht, daß Rausch und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euch nicht verwirren und daß jener Tag euch nicht plötzlich überrascht, (so) wie (man in) eine Falle (gerät); denn er wird über alle Bewohner der ganzen Erde hereinbrechen. Wacht und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt." (Lk 21,34 36) Immer wieder kommt mir am Abend der Gedanke: Wer weiß, ob ich nicht in dieser Nacht sterbe? – Durch einen Akt der Liebesreue bitte dann Jesus um Vergebung all meiner Sünden und gebe mich vertrauensvoll hin in Seine Hände. Nicht umsonst beten wir in der Allerheiligenlitanei: „Vor einem unvorgesehenem und plötzlichen Tod, erlöse uns o Herr!“ Doch was machen wir mit all unseren Sorgen? Ist es nicht so, dass uns bereits beim Aufstehen in der Frühe die Sorgen uns überfallen und quälen? Von Jesus dürfen wir in der Endzeit gerade das Klagen und Weinen wieder lernen: Schmerz, Verletzungen, Sorgen, Ängste quälen uns. Wie Jesus am Kreuz dürfen wir vor Gott klagen und weinen: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen!“ (Mt 27,46) Durch das Klagen vor Gott löst sich der innere Schmerz auf und wir können vertrauensvoll unser Leben in die Vaterhände Gottes legen. „Vater, in Deine Hände empfehle ich meinen Geist!“ (Lk 23,46) So wird der tiefe Friede Gottes uns erfüllen. Und wenn unsere letzte Stunde gekommen ist, können wir in diesem Frieden Christi heimgehen in unsere ewige Heimat.
Irapuato
Michael Karasek
Irapuato
Buch der Offenbarung 22,1-7.
Der Engel des Herrn zeigte mir einen Strom, das Wasser des Lebens, klar wie Kristall; er geht vom Thron Gottes und des Lammes aus.
Zwischen der Straße der Stadt und dem Strom, hüben und drüben, stehen Bäume des Lebens. Zwölfmal tragen sie Früchte, jeden Monat einmal; und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker.
Es wird nichts mehr geben, was der Fluch …More
Buch der Offenbarung 22,1-7.
Der Engel des Herrn zeigte mir einen Strom, das Wasser des Lebens, klar wie Kristall; er geht vom Thron Gottes und des Lammes aus.
Zwischen der Straße der Stadt und dem Strom, hüben und drüben, stehen Bäume des Lebens. Zwölfmal tragen sie Früchte, jeden Monat einmal; und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker.
Es wird nichts mehr geben, was der Fluch Gottes trifft. Der Thron Gottes und des Lammes wird in der Stadt stehen, und seine Knechte werden ihm dienen.
Sie werden sein Angesicht schauen, und sein Name ist auf ihre Stirn geschrieben.
Es wird keine Nacht mehr geben, und sie brauchen weder das Licht einer Lampe noch das Licht der Sonne. Denn der Herr, ihr Gott, wird über ihnen leuchten, und sie werden herrschen in alle Ewigkeit.
Und der Engel sagte zu mir: Diese Worte sind zuverlässig und wahr. Gott, der Herr über den Geist der Propheten, hat seinen Engel gesandt, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss.
Siehe, ich komme bald. Selig, wer an den prophetischen Worten dieses Buches festhält.

Psalmen 95(94),1-2.4-5.6-7.
Kommt, lasst uns jubeln vor dem Herrn
und zujauchzen dem Fels unsres Heiles!
Lasst uns mit Lob seinem Angesicht nahen,
vor ihm jauchzen mit Liedern!

In seiner Hand sind die Tiefen der Erde,
sein sind die Gipfel der Berge.
Sein ist das Meer, das er gemacht hat,
das trockene Land, das seine Hände gebildet.

Kommt, lasst uns niederfallen, uns vor ihm verneigen,
lasst uns niederknien vor dem Herrn, unserm Schöpfer!
Denn er ist unser Gott,
wir sind das Volk seiner Weide,
die Herde, von seiner Hand geführt.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 21,34-36.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Nehmt euch in acht, dass Rausch und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euch nicht verwirren und dass jener Tag euch nicht plötzlich überrascht,
so wie man in eine Falle gerät; denn er wird über alle Bewohner der ganzen Erde hereinbrechen.
Wacht und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt.

Lektionar. Rechte: staeko.net

Die Heilige Liturgie des hl. Basilius (4. Jh.)
Eucharistisches Hochgebet, 2. Teil (Bibliothek der Kirchenväter, Die griechischen Liturgien, München 1912, C. Messe „Der Gläubigen“)

Allezeit aufrecht stehend beten vor dem Menschensohn

(Anamnese:) (Der Priester neigt das Haupt und betet leise:) Dies tut zu meinem Andenken; denn so oft ihr dieses Brot esset und diesen Kelch trinket, verkündet meinen Tod und bekennet meine Auferstehung. Eingedenk also, o Herr, Deiner heilsamen Leiden, des lebendigmachenden Kreuzes, der dreitägigen Grabesruhe, der Auferstehung von den Toten, der Himmelfahrt, Deines Sitzens zur Rechten Gottes Deines Vaters und Deiner glorreichen und furchtbaren Wiederkunft, (laut:) bringen wir Dir das Deinige von dem Deinigen in allem und wegen allem dar. (Der Chor singt:) Wir loben Dich, wir preisen Dich, wir danken Dir, Herr, und bitten Dich, unser Gott. (Epiklese:) Deshalb nahen auch wir, Deine sündigen und unwürdigen Knechte, Deinem heiligen Altare, allheiliger Herr; denn wir wurden gewürdigt, Deinem heiligen Altare zu dienen, nicht wegen unserer Gerechtigkeit, da wir nichts Gutes getan haben auf Erden, sondern wegen Deiner Erbarmungen, die Du reichlich über uns ausgegossen hast. Indem wir die Abbilder des heiligen Leibes und Blutes Deines Christus darbringen, beten und rufen wir Dich an, Allerheiligster, daß durch den Ratschluß Deiner Güte Dein Heiliger Geist auf uns und die vorliegenden Gaben komme und sie segne, heilige und dieses Brot als den wahren kostbaren Leib unseres Herrn, Gottes und Heilandes Jesus Christus, und diesen Kelch als das wahre kostbare Blut unseres Herrn, Gottes und Heilandes Jesus Christus, das vergossen wurde für das Leben und Heil der ganzen Welt, zeige. (Der Diakon:) Amen, Amen, Amen. (Die Fürbitten:) Einige uns alle, die an dem einen Brote und Kelche teilnehmen, gegenseitig zur Gemeinschaft des einen Heiligen Geistes und mache, daß keiner von uns zum Gerichte oder zur Verdammung an dem heiligen Leibe und Blute Deines Christus teilnehme, sondern daß wir Barmherzigkeit und Gnade finden mit allen Heiligen, die Dir von Anfang an gefallen haben […] (Laut:) Und gib uns mit einem Munde und mit einem Herzen Deinen hochverehrten und erhabenen Namen zu verherrlichen und zu preisen, den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und allezeit und in alle Ewigkeit. […] Amen.