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Kardinal Coccopalmerio redet mit gespaltener Zunge

Kardinal Francesco Coccopalmerio, der Präsident des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte, redet in Widersprüchen.

Er sagte vor ncregister.com (2. Januar) korrekt, dass geschiedene Wiederverheiratete nicht zur Kommunion zugelassen werden können, weil sie in schwerer Sünde leben.

Eine Sekunde später sagte er das Gegenteil. Er spekulierte über den Fall von Ehebrechern, die ihr Leben ändern wollen, „aber nicht können“. Diese seien „nur in einer objektiven Sünde“, nicht in einer „subjektiven Sünde“. Diese Unterscheidung ist rein akademisch. In der Wirklichkeit existiert die Sünde in einer Person oder sie tut es nicht.

Die Theorie von Coccopalmerio impliziert, dass er die vierte der fünf Dubia bejaht. Sie fragt: „Kann es Umstände oder Absichten geben, die einen bösen Akt entschuldigen oder sogar rechtfertigen?“

Eine Bejahung ist häretisch, weil das Konzil von Trient die Vorstellung verurteilt hat, dass es unmöglich sein könnte, Gottes Gebote zu halten.

Bild: Francesco Coccopalmerio, © wikipedia, CC BY-SA, #newsRxbrydvwop
Usambara
Na da plappert ja ein ganz gescheiter, so ganz seinem Papa Franz nach. Sünde ist nicht gleich Sünde, so wie umfallen nicht gleich flachliegen und hüpfen nicht springen ist.
Gut, daß wir einen so großen und umfangreichen Wortschatz haben. Aber letztendlich wird sich herausstellen, wer durch das enge Tor paßt und wer nicht, spätestens dann wird sich alles bewahrheiten.
Eugenia-Sarto
Eine objektiv schwere Sünde kann dem Sünder wohl kaum verborgen bleiben,. Das sagt ihm schon sein Gewissen.
Nach der Gnadenlehre ist es möglich, die Gebote zu halten.
Der Kardinal hält es wohl mit der Situationsethik.