Norbert Kasper

Friedrich Carl Gröger, Porträt von Lina Gröger

Friedrich Carl Gröger

Friedrich Carl Gröger (* 14. Oktober 1766 in Plön; † 9. November 1838 in Hamburg) war ein norddeutscher Porträtmaler und Lithograf.

Friedrich Carl Gröger wurde als drittes von sechs Kindern von Anna Margaretha Charlotte (1737–1793), geborene Meyer, und ihres Mannes, des Schneiders Friedrich Carl Gröger (1733–1808), geboren. Er wuchs in einfachen Verhältnissen auf und begann zunächst nach dem Willen der Eltern eine Schneider-, dann eine Drechslerlehre. Da ihm beide Tätigkeiten nicht gefielen, nahm er eine Arbeit bei einem Anstreicher an.[1]
Gröger bildete sich weitgehend autodidaktisch zum Maler aus und bekam wohl in Lübeck Kontakt zu Johann Jacob Tischbein. 1785 ließ er sich in der Hansestadt nieder, um Porträtmalerei zu studieren. Hier traf er den neun Jahre jüngeren Heinrich Jacob Aldenrath, einen Schüler von Tischbein und in der Folge sein Lebenspartner. Beide Männer studierten ab 1789 an der Akademie der Künste in Berlin. Anschließend gingen sie nach Hamburg und zogen dann, nach einer gemeinsamen Studienreise nach Dresden und Paris, wieder nach Lübeck, wo sie bis zum Jahr 1807 wirkten. Ihre Werke waren bei Patriziern und Bürgern sehr gefragt. 1792 wurde Gröger als erstes Ehrenmitglied in die Lübecker Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit aufgenommen. Ab 1795 wirkte er ehrenamtlich im Vorstand der „Freyen Zeichnungsschule für angehende Handwerker“....

Porträt von Lina Gröger, der Pflegetochter des Künstlers


Friedrich Carl Gröger – Wikipedia

.......................................................
142