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Bischof Nann entschuldigt sich bei Gänswein, will weiter für "Konzilskirche" kämpfen

Seine Kritik an Erzbischof Georg Gänswein sei ein „gravierender Fehler“ gewesen, schreibt der ebenfalls aus dem Erzbistum Freiburg stammende Bischof Reinhold Nann (59) von der peruanischen Prälatur Caravelí auf seinem Blog ReinholdNann.Blogspot.com (17. Februar).

Nann hat nicht mit der breiten Reaktion auf seinen Beitrag gerechnet, die er als „Lawine“ bezeichnet. Er löschte den Beitrag, bat Gänswein um Entschuldigung und schob "Vorgänge im Vatikan" als Anlass für den Artikel vor.

Der Bischof vertritt die Verschwörungstheorie, dass Franziskus im Vatikan „viele Gegner“ habe, die ihn loswerden wollten, während es in Wirklichkeit so ist, dass Franziskus der Gegner vieler ist, die er dann loswird.

Dem armen Franzisus würden von „extrem konservativen Kreisen“ Häresie und Götzendienst „vorgeworfen“.

Als einzig sichtbaren Kopf des Wiederstands erlebt er den im Untergrund lebenden Erzbischof Viganò, 79. Alle „anderen“ würden sich bedeckt halten. Oft werde der emeritierte Papst Benedikt XVI. als Widersacher vorgeschoben, aber dem sei nicht so, glaubt Nann.

Als eigentlichen Hintergrund identifiziert Nann nicht persönliche Konflikte, sondern zwei „Kirchenbilder“. Die „Kirche der Kulturkampf-Zeit“ schotte sich als vermeintlicher heiliger Rest mit hohen Mauern gegen die "böse Welt" ab. Dagegen stehe die „Konzilskirche“, die zu dieser [bösen] Welt Brücken baue.

Nann will sich weiterhin mit aller Kraft für die "Konzilskirche“, der gerade alle Felle davonschwimmen, einsetzen.

Bild: © reinholdnann.blogspot.com, #newsAtiledibkl

„Ich bitte Erzbischof Gänswein um Entschuldigung“
17 Lesermeinungen

Peru - Deutscher Bischof Nann: „Ich gebe zu, dass ich einen gravierenden Fehler gemacht habe“, „ich wollte Erzbischof Gänswein nicht persönlich angreifen“, doch „bis mir klar wurde, welche Lawine ich da losgetreten habe, war es schon zu spät“.

Vatikan (kath.net) „Ich gebe gerne zu, dass ich einen gravierenden Fe...[mehr]
sudetus
ist das seine neue Mitra ?
Goldfisch
Erst groß Austeilen, ohne zu denken, was für Folgen so unüberlegte Aussagen haben könnten. Dann sich winden, wie und wo's grad geht um noch das Beste aus der Situation zu machen und nach Möglichkeit alles den anderen in die Schuhe schieben, weil ja alle so böse sind und er sich in die Enge getrieben sieht. Nun gilt zu retten was noch geht. Armutszeugnis. Glaubt er nun, daß er damit glaubwürdig…More
Erst groß Austeilen, ohne zu denken, was für Folgen so unüberlegte Aussagen haben könnten. Dann sich winden, wie und wo's grad geht um noch das Beste aus der Situation zu machen und nach Möglichkeit alles den anderen in die Schuhe schieben, weil ja alle so böse sind und er sich in die Enge getrieben sieht. Nun gilt zu retten was noch geht. Armutszeugnis. Glaubt er nun, daß er damit glaubwürdiger erscheint???
Ischa
@Heilwasser Warum kämpfen Sie dann für www.maria-domina-animarum.net? Das hat nichts mit der vorkonziliären Kirche zu tun.
SvataHora
Habe kurz mal auf dieser site maria-domina-animarum reingeschaut: wieder solch ein Privatoffenbarungsschrott!
Für die Konzilskirche braucht man nicht kämpfen. Der Abfall ergibt sich von selbst. Kämpfen muss man nur für das Gute und das ist nicht die Konzilskirche, sondern die ewig gültige Tradition.
Ischa
"Ich habe mir in meinem Blog etwas vom Herzen geschrieben, was eigentlich nur fuer die ca. 30-40 meiner ueblichen Blog-Leser bestimmt war. Dass darauf ploetzlich die Presse und eine grosse Oeffentlichkeit aufmerksam wurde ist ohne mein Zutun geschehen."
reinholdnann.blogspot.com
Da hat sich der Herr Bischof aber mal geirrt, genau so, wie über die Situation der Kirche und des Papstes überhaupt. …More
"Ich habe mir in meinem Blog etwas vom Herzen geschrieben, was eigentlich nur fuer die ca. 30-40 meiner ueblichen Blog-Leser bestimmt war. Dass darauf ploetzlich die Presse und eine grosse Oeffentlichkeit aufmerksam wurde ist ohne mein Zutun geschehen."
reinholdnann.blogspot.com
Da hat sich der Herr Bischof aber mal geirrt, genau so, wie über die Situation der Kirche und des Papstes überhaupt. Vielleicht hätte er mal im Studium besser aufpassen sollen als sich über seine Kommilitonen Gedanken zu machen.
Ich weiß ja nicht, ob es auf juristischen Druck hin geschah, aber prinzipiell gilt:
Man entschuldigt sich nie.
Ischa
Doch, man kann sich jederzeit entschuldigen, wenn damit Einsicht in einen eigenen Fehler verbunden ist. Wenn die Entschuldigung aus tiefstem Herzen erfolgt. War hier aber nicht der Fall.
War hier aber nicht der Fall.
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Das kann man nicht sicher sagen.
Ischa
Ganz ehrlich: Ich würde es ihm wünschen!