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Kardinal Zen: Der Vatikan lässt sich vom Feind töten - “nicht ohne Franziskus' Zustimmung"

Der Hongkonger Kardinal Joseph Zen hat Roberto De Mattei geantwortet, der Zens Zweifeln an der Ostpolitik des Vatikans zustimmt, ihn aber dafür kritisiert, das Zweite Vatikanum zu verteidigen.

Zen beharrt darauf, dass die Lehren ökumenischer Konzile immer autoritativ seien, nicht verworfen werden dürften und "nicht zweideutig" seien (OldYosef.hkdavc.com, 8. August) - obwohl das Zweite Vatikanum zweideutig und nur ein Pastoralkonzil ist.

Der Kardinal bestreitet die offensichtliche Beziehung zwischen dem Konzil und der vatikanischen Ostpolitik, macht aber schwache nachkonziliäre Bischöfe, die ihren atheistischen Regierungen mehr dienten als den Gläubigen, für das Problem verantwortlich.

Unter Hinweis auf die [meist deskriptiven und irenischen] Aussagen des Pastoralkonzils über den Atheismus (Gaudium et Spes 19-21) glaubt Zen, dass es nicht notwendig gewesen sei, den Kommunismus zusätzlich zu verurteilen.

Er nennt den Zugang des Konzils zum Kommunismus eine "ausgestreckte Hand" und erwähnt, dass er auch mit den Kommunisten zusammengearbeitet habe, als er über sieben Jahre in vielen Seminaren unter ihrer Kontrolle die "gesunde Lehre" unterrichtete. Mitarbeit bedeutet für Zen jedoch nicht, sich vom Feind töten zu lassen, "wie es der Vatikan jetzt tut, leider nicht ohne die Zustimmung des Papstes".

Zen sagt über sich selbst: "Ich bin ein Konservativer, aber nicht in übertriebener Weise".

Bild: Joseph Zen, © Michael Swan, CC BY-ND, #newsSshnzbajav

Goldfisch
Also ganz so eindeutig ist seine Sichtweise auch nicht. Entweder bin ich für etwas, oder bin ich dagegen. Aber ein bißchen von dem dazunehmen ...., und das auch noch dazu ....; und schon ist die Linie keine gerade mehr! Auch wenn er sich vehement einsetzt für das Gute, sollte er kein Aber zulassen.
Anno
Mit Wischiwaschi sichert man sich nach allen Seiten ab.
Nicht jeder ist zum Märtyrer geboren und dann ist da noch dieser Papst.
Hubertus_
Man arbeitet auch mit den Demokraten zusammen. Warum ist also eine diplomatische Zusammenarbeit mit den Kommunisten schlecht ? In China arbeitet der Staat ehrlich mit offenem Visier indem er offen bekundet dass er gegen die Religion ist. Trotzdem können Christen dort relativ ! frei wirken. Im Westen ist es verlogener. Da bejaht der Staat offiziell die Religion aber er will sie ebenso zu einer …More
Man arbeitet auch mit den Demokraten zusammen. Warum ist also eine diplomatische Zusammenarbeit mit den Kommunisten schlecht ? In China arbeitet der Staat ehrlich mit offenem Visier indem er offen bekundet dass er gegen die Religion ist. Trotzdem können Christen dort relativ ! frei wirken. Im Westen ist es verlogener. Da bejaht der Staat offiziell die Religion aber er will sie ebenso zu einer zahnlosen liberalen Brühe, einer Art Staatskirchentum ummodeln wobei derJenige verfolgt wird der der Ursprungsreligion ergeben bleibt. Jetzt kramen die freimaurerischen Westertedemokraten Wieder die Antikummunismuskeule hervor um die Christen in ihren Geopolitischen Propagandakrieg einzuspannen. Gut dass der Papst dies durchschaut
Hubertus_
sorry hab am Handy getippt 🤭
unkownzh
Meinen Sie das wirklich ernst?
Hubertus_
Ja @unknownzh. Ich hab grad gesehen dass Sie ja ein Chines sind. Ich bin kein Chines und kann daher die Zustände dort zugegebenermaßen nicht authentisch beurteilen. Aber ich bin überzeugt dass die Hintermänner der sog "westlichen liberalen Demokratie" genau so eine Aversion gegen die kath. Kirche haben wie die komm. Partei in China. Nur agieren sie viel weniger offen - und subtiler. Aber nicht …More
Ja @unknownzh. Ich hab grad gesehen dass Sie ja ein Chines sind. Ich bin kein Chines und kann daher die Zustände dort zugegebenermaßen nicht authentisch beurteilen. Aber ich bin überzeugt dass die Hintermänner der sog "westlichen liberalen Demokratie" genau so eine Aversion gegen die kath. Kirche haben wie die komm. Partei in China. Nur agieren sie viel weniger offen - und subtiler. Aber nicht minder effizient. China ist da ehrlicher im Kampf gegen die Kirche. Vor China fürchten sich die Eliten des Westens weil sie national gesinnt, effizient sind und sich weigern eine Kolonie zu werden. Alleine das Menschenpotential und die Wirtschaftskraft bietet Möglichkeiten den US-Gangstern Steine in den Weg zur Globalhegemonie zu legen. Darum geht es - nicht um "Menschenrechte". Gehen wir keiner Propaganda auf den Leim..
unkownzh
genau deswegen finde ich das, was Sie geschrieben haben, sehr zynisch. Sie schreiben: "Trotzdem können Christen dort relativ ! frei wirken." aber die Chinesen sind GANZ und GAR NICHT FREI. Wirken dürfen sie auch nicht. Kirchen werden geschlossen und Christen unterdrückt. Priester und Bischöfe, die glaubenstreu sind, werden verhaftet und schickaniert. Soweit ich weiß, werden in Deutschland die …More
genau deswegen finde ich das, was Sie geschrieben haben, sehr zynisch. Sie schreiben: "Trotzdem können Christen dort relativ ! frei wirken." aber die Chinesen sind GANZ und GAR NICHT FREI. Wirken dürfen sie auch nicht. Kirchen werden geschlossen und Christen unterdrückt. Priester und Bischöfe, die glaubenstreu sind, werden verhaftet und schickaniert. Soweit ich weiß, werden in Deutschland die Katholiken wegen dem Glauben noch nicht maßenhaft schickaniert und verhaftet. Gottes Segen, aus der Diskussion bin ich raus.
Hubertus_
Die Frage ob man im Wertewesten schickaniert wird wenn man sich zur katholischen Morallehre bekennt oder nicht möge jeder für sich beantworten. Eingesperrt werden sie wohl noch nicht aber sie kaufen halt dann ihre Klamotten beim kik und fahren Dacia Logan denn vom stempeln gehn gibts net vü
Eugenia-Sarto
Seinen Kampfgeist bewundere ich. Möglicherweise ist er über die Hintergünde der Konzilsmachenschaften nicht ausreichend informiert.
Magee
Ja, der Kardinal ist eben ein typischer Vertreter des Neokonservativismus. Trotzdem ein bewunderungswürdiger, weil unerschrockener Kämpfer für die Glaubensfreiheit!
gennen
Kardinal Zen sieht schlecht und krank aus.
Magee
Wen kann das wundern!?