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Kann man die Mundkommunion wieder einführen?

Gloria.tv
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Interview mit Martin Mosebach über den Kommunionempfang und die beiden Kennzeichen der Neuen Messe.
elisabethvonthüringen
O Gott ja, es würde ein ungeheurer Kampf entstehen...Bischöfe voraus gehen.. 🙄 .wenn das einer tut, dann wird er zerfetzt...

Wort des Bischofs zur Liturgie (VIII)

Teil 8:

Hinweise zur Eucharistie

6. Im Mittelpunkt der Seelsorge steht die Sonntagseucharistie der Pfarrei. Sie darf durch keine andere Feier ersetzt werden. Vor allem muss der Sonntagmorgen der Heiligen Messe reserviert bleiben. …More
O Gott ja, es würde ein ungeheurer Kampf entstehen...Bischöfe voraus gehen.. 🙄 .wenn das einer tut, dann wird er zerfetzt...

Wort des Bischofs zur Liturgie (VIII)

Teil 8:

Hinweise zur Eucharistie

6. Im Mittelpunkt der Seelsorge steht die Sonntagseucharistie der Pfarrei. Sie darf durch keine andere Feier ersetzt werden. Vor allem muss der Sonntagmorgen der Heiligen Messe reserviert bleiben. Es soll den Gläubigen auch die Lehre der Kirche klar vorgelegt werden, wonach Wortgottesdienste, in welcher Form auch immer, der Heiligen Messe nicht gleichgestellt werden dürfen. Der Besuch eines Wortgottesdienstes kann die Teilnahme an einer Heiligen Messe, sofern dies für den einzelnen Gläubigen möglich ist, nicht ersetzen.

7. Wortgottesdienste am Sonntag an Stelle einer Heiligen Messe entsprechen einer Notlage, die als solche ausgewiesen und vom Bischof anerkannt sein muss. Sie sind kein legitimes Mittel, um das Mitwirken der Laien in der Liturgie zu fördern. Die Anzahl der Priester in unserem Bistum ist ausreichend, um – bei sorgsamer Planung – in jeder Pfarrei oder Region am Sonntag oder am Vorabend eine Eucharistiefeier vorzusehen.

8. Der Priester weiss sich verpflichtet, jeden Sonntag die Heilige Messe ordentlicherweise mit den Gläubigen und für sie zu feiern. Die so genannten freien Sonntage für Priester entsprechen nicht der priesterlichen Spiritualität. Den Priestern darf von Kirchgemeinden oder anderen staatskirchenrechtlichen Organisationen nicht verwehrt werden, an so genannten freien Sonntagen die Eucharistie mit und in der Pfarrei zu feiern. Diesbezügliche vertragliche Klauseln sind illegitim.

9. Ordentliche Spender der heiligen Kommunion sind der Bischof, der Priester und der Diakon. So sehr sich auch Laien aufgrund allgemeiner kirchlicher Regelung als ausserordentliche Spender dafür in dankenswerter Weise engagieren, darf dieser Grundsatz nicht übersehen werden. Kommunionhelfer werden sich diesem Grundsatz entsprechend verhalten.

10. Die Kelchkommunion soll mit Zurückhaltung gewährt werden und nur dann, wenn die Gläubigen darauf sorgfältig vorbereitet sind.17 Gemäss der Instruktion Redemptionis Sacramentum ist, wenn die Kommunion unter beiden Gestalten ausgeteilt wird, das Eintauchen der Hostie durch den Empfänger der Kommunion nicht erlaubt.

[17] Vgl. Redemptionis Sacramentum 100-107.

(Teil 1 - Quelle: Wort des Bischofs zur Liturgie)
Edelgard
"Die Messe, wie sie heute gefeiert wird, ist nicht die Messe des Zweiten Vatikanischen Konzils." Herr Mosebach feiert keine Heilige Messe mehr in seiner Gemeinde oder mit seinem Bischof? Geht er zu den Piusbrüdern?
Josef P.
Zu Paolo: Von "Glaubensuntreue" sprechen Sie! Dieses Wort stammt aus Ihrem Wortschatz nicht aus meinem. Wenn Sie meine Darstellung da wiedergeben wollen, ist das unrichtig. Ich spreche von "Glaubenstreue" und da gibt es bis zur Untreue gegenüber dem Glauben jede Zwischenstufe! Es bleibt Ihnen überlassen, sich dazwischen irgendwo zu positionieren!

"Glaubenstreu" ist jedenfalls kein Priester, der …More
Zu Paolo: Von "Glaubensuntreue" sprechen Sie! Dieses Wort stammt aus Ihrem Wortschatz nicht aus meinem. Wenn Sie meine Darstellung da wiedergeben wollen, ist das unrichtig. Ich spreche von "Glaubenstreue" und da gibt es bis zur Untreue gegenüber dem Glauben jede Zwischenstufe! Es bleibt Ihnen überlassen, sich dazwischen irgendwo zu positionieren!

"Glaubenstreu" ist jedenfalls kein Priester, der in Kauf nimmt, dass der Leib Jesu am Boden zertreten wird. Er könnte seiner Gemeinde sagen, dass er aus Liebe zu Jesus dieses Sakrileg, auch wenn es erlaubt ist, nicht praktizieren möchte.

Der Umstand, dass solche Sakrilegien durch das zweite Vatikanum erlaubt worden sind, spricht klar dagegen, dass hier zukunftsweisende und die Heiligkeit der Kirche bewahrende Beschlüsse gefasst worden sind!

Was Ihre Kritik an meinen Stellungnahmen zur Massenvernichtung der ungeborenen Kinder betrifft, habe ich bereits dargelegt, dass diese schon deshalb prinzipiell unrichtig ist, weil ich auch zu anderen Themen auf "gloria.tv"poste.

Im übrigen steht außer Zweifel, dass jemand, welchen stört, dass sich ein anderer gegen die Baby-Ausrottung einsetzt und dies "langweilig" findet , kein Pro-Lifer sein kann, sondern, wie Jesus sagt: "Wer nicht für mich ist, ist gegen mich!" der anderen Seite, zumindest jener der Dulder und damit stillen Befürworter der Fristenlösung angehört.

Es würde mich aber sehr freuen, wenn von Ihre Seite auch Zeugnisse für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder erfolgen würden!
Paulo
1. Ich habe und werde auch weiterhin etrwas praktizieren, was der Hl. Stuhl eindeutig erlaubt hat. Hierin mir eine Glaubensuntreue gegenüber dem Glauben der Kirche zu attestieren, klingt so, als wenn es nicht erlaubt wäre, etwas zu tun, was die Kirche erlaubt.
2. Ich finde das Engagement für die Ungeborenen gut. Keine Frage! Wer anderes von mir denkt, möge erst einmal mich kennenlernen, bevor er …More
1. Ich habe und werde auch weiterhin etrwas praktizieren, was der Hl. Stuhl eindeutig erlaubt hat. Hierin mir eine Glaubensuntreue gegenüber dem Glauben der Kirche zu attestieren, klingt so, als wenn es nicht erlaubt wäre, etwas zu tun, was die Kirche erlaubt.
2. Ich finde das Engagement für die Ungeborenen gut. Keine Frage! Wer anderes von mir denkt, möge erst einmal mich kennenlernen, bevor er Dinge schreibt, die gänzlich unwahr sind. ("den diese Thematik offensichtlich in unangenehmer Weise berührt, diese sichtlich verdrängen möchte, was auch auf eine mögliche Involvierung zu diesem Konnotationsraum schließen läßt!")
Allerdings bleibe ich dabei, dass es auch andere Themen gibt, die auf gloria tv behandelt werden und die man auch als solche nehmen sollte. Nichts weiter sollte meine diesbezüglichen Bemerkungen aussagen.
Josef P.
Zur Erinnerung betreffend Paolo und Peter-Paul:

Paolo stellt sich folgend vor (10. 3; 13.29):

"ich bin, wie an anderer Stelle schon mehrfach geäußert, Ordensmann und Prieser unserer hl. Mutter Kirche."

Peter-Paul so (10. 3.;19.11):

"ich bin, wie an anderer Stelle schon mehrfach geäußert, gültig geweihter Diakon unserer hl. Mutter Kirche."

PP ist auch in einer Klink tätig:

"... jeder, der …More
Zur Erinnerung betreffend Paolo und Peter-Paul:

Paolo stellt sich folgend vor (10. 3; 13.29):

"ich bin, wie an anderer Stelle schon mehrfach geäußert, Ordensmann und Prieser unserer hl. Mutter Kirche."

Peter-Paul so (10. 3.;19.11):

"ich bin, wie an anderer Stelle schon mehrfach geäußert, gültig geweihter Diakon unserer hl. Mutter Kirche."

PP ist auch in einer Klink tätig:

"... jeder, der sich ernsthaft mit der Problematik auseinandersetzen und darüber diskutieren möchte, ist in meiner Klinik herzlich willkommen."

Peter-Paul ist also offenbar in einer Klink tätig, wohl eher in untergeordneter Funktion, da seine aggresiv-pauschalierende Beurteilungsweise eine besonders verantwortungsvolle Position ausschließt.
Selbst Paolo, sein nicht ganz leicht unterscheidbarer, aber deutlich milder gesinnter geistlicher Bruder, bezeichnet dessen menschlichen Umgang sogar als "abstoßend"!

Was die Befürwortung der Handkommunion durch Paolo und seine Glaubenstreue betrifft, kann diese auf einfache Weise beurteilt werden:

Glaubt ein Priester oder ein Gläubiger daran, dass Jesus Christus, der sich für uns im Hl. Meßopfer hingegeben hat, um uns von unseren Sünden zu erlösen, in der Hostie und in jedem ihrer Partikel vorhanden ist oder nicht?

Wenn ja, kann er nicht zulassen, dass der heiliger Leib Christi, wie bei der Handkommunion unvermeidlich, als Partikel zu Boden fällt und zertreten wird!

Wenn nein, ist ihm dies gleichgültig und der am Boden zertretene Leib des Herrn schmerzt ihn nicht!

So einfach ist das!

Deshalb kann Paolo kein gläubiger Priester sein, sonst würde ihn der vielfach in den Boden getretene Leib des Herrn so schmerzen, dass er nur mehr heulen und wehklagen könnte, wegen eines solchen Sakrileges!

Wie bitter ist erst das Leiden unseres allgegenwärtigen Herrn Jesus Christus darüber, dass das von ihm eingesetzte Gedächtnis an sein Opfermahl damit immer wieder endet, dass er neuerlich auf den Boden fällt und unter den Füßen der Gleichgültigen zertreten wird!

Der Umstand, dass Paolo stört, dass jemand immer wieder das Unrecht und die Folgen der Massentötung der ungeborenen Kinder aufzeigt:

„Von der Tatsache einmal abgesehen, dass Sie zum verkehrten Video Ihr Statement abgeben, da in diesem Video nichts von Bischof Mixa (und nicht Dyba) ausgesagt wird, scheint es bei Ihnen nur ein Thema zu geben, zu dem Sie ausschließlich posten, die Abtreibung. Das wird langsam langweilig, zumal Sie, wie gesagt, hier das Thema verfehlt haben. Zumindest würde ich das als Notitz schreiben, wenn ich als Lehrer zu einer solchen Meldung etwas schreiben müsste."

lässt erkennen, dass Paolo das Aufzeigen dieser beispiellosen Kinder-Ausrottung unangenehm, sogar "langweilig" ist. Die Abschlachtung von 8 Millionen ungeborenen Kindern, allein in Deutschland langweilt ihn!

Kann jemand, den ein derartiges singuläres Verbrechen langweilt, treu zum katholischen Glauben sein, der jeden aufgefordert, seinem geringsten Nächsten zu helfen, er aber der Abschlachtung dieses geringsten Nächsten, in denen Jesus heite gekreuzigt wird, gleichgültig gegenübersteht, ja der Hinweis darauf, ihn sogar langweilt?

Nein!

Deshalb ist Paolo auch aus diesem Grund nicht treu im Glauben!

Seine Frage

"Für die indirekte Äußerung, ich sei dem katholischen Glauben untreu, bitte ich um ganz konkrete Beweise. Mein Hinweis, dass es auch andere Themen gibt, über die Gloria tv berichtet als über Abtreibung ist definitiv kein solcher."

hat er durch seine gleichgültige Stellungnahme zur Baby-Ausrottung selbst beantwortet!

Die oberlehrerhafte Bevormundung, die jemandem Vorschriften machen will, zu welchem Thema er posten soll, zeigt auch die "Langweiligkeit", in Wahrheit "Unerträglichkeit" des Themas Abtreibung für Paolo, den diese Thematik offensichtlich in unangenehmer Weise berührt, diese sichtlich verdrängen möchte, was auch auf eine mögliche Involvierung zu diesem Konnotationsraum schließen läßt!
Misericordia
Aha,
wenn Sie bereits Zeugen suchen, dann wüsst ich gern, wann der Gerichtstermin stattfindet.
😎
Peter-Paul
Jeder Mitlesende wird Zeuge sein, das nicht ich "pampig", sondern Sie "unverschämt" geworden sind. Aber ich akzeptiere gerne Ihre Entschuldigung! Gott befohlen!
Misericordia
Nicht pampig werden Herr PP.
Ganz ehrlich: Mir ist das eh wurscht, wer oder was Sie sind.

Soll ich jetzt den ganzen Sermon da unten durchlesen??
Für alle Fälle nehm ich vorsichtshalber den "Lügner" zurück, schnapp mir die Heilige Schrift, geh zu Bett und überlass das Schlachtfeld bzw. Debattierfeld denen, die hier auf dem Laufenden sind.
Peter-Paul
Ich werde bei der gloria.tv Redaktion beantragen, daß neben der Rubrik "Ich suche einen Ehepartner" auch noch Raum geschaffen wird, um jpg-Dateien von Approbations-, Promotions- und Weiheurkunden hochladen zu können.
Peter-Paul
Verehrte Hochmut, vielleicht erklären Sie mir bitte einmal, warum ein Gynäkologe nicht auch Diakon sein kann. Ihr in St. Pölten sehr verehrter Herr Bischof Dr. Küng ist ja auch Arzt. Und ich könnte Ihnen zig weitere Beispiele nennen, etwa Ulrich Niemann SJ. Also, ich verstehe Sie wirklich nicht oder haben Sie einfach nur Langeweile?
Misericordia
@PP
Hab ich Sie vielleicht mit Sokrates verwechselt? (Der schreibt: Warum ich keine Pille verschreibe.)
Wenn ja, dann nehm ich meine Lügner-Anschuldigung hiermit zurück - ;
(kommt davon, wenn man nicht mehr mitliest; nur noch bruchstückhaft).
Paulo ist Ordenspriester, soviel steht fest. Da hat wohl Claudine dies verwechselt und ich jenes verwechselt.
Allerdings darf ich zu meiner Entschuldigung …
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@PP
Hab ich Sie vielleicht mit Sokrates verwechselt? (Der schreibt: Warum ich keine Pille verschreibe.)
Wenn ja, dann nehm ich meine Lügner-Anschuldigung hiermit zurück - ;
(kommt davon, wenn man nicht mehr mitliest; nur noch bruchstückhaft).
Paulo ist Ordenspriester, soviel steht fest. Da hat wohl Claudine dies verwechselt und ich jenes verwechselt.
Allerdings darf ich zu meiner Entschuldigung vielleicht noch anbringen, dass sich hier tatsächlich sowas wie ein Hochstapler einbringt. Daher stammt wohl auch mein Schnellschluss: Alle wie einer.
😁
Misericordia
Waren Sie nicht unlängst Frauenarzt?
Und wenn ja, wie verträgt sich das mit Ihrem Posting:
..... ich bin, wie an anderer Stelle schon mehrfach geäußert, gültig geweihter Diakon unserer hl. Mutter Kirche.....
Peter-Paul
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Das gilt auch für Sie, sehr verehrte Frau Hochmut...
Misericordia
@PP

Ein Christ sind Sie auch nicht, denn sonst würden Sie nicht so schamlos lügen.
Peter-Paul
Claudine, wo habe ich geschrieben, daß ich Ordensmann und Priester bin. Ich denke, da verwechseln Sie mich mit dem H.H. Paulo. Erst lesen, dann schreiben...
Claudine
PP

jetzt wirds langsam zu blöd.

erst faseln sie was davon, dass sie Mediziner sind, jetzt sind sie auf einmal Ordensmann und Priester.

Es reicht.
Koelner
Lingualpfeife hat geschrieben:
"ich wäre vorsichtig mit der Behauptung, das Missale Romanum 1970 ist nicht die Messe des 2. Vaticanums.

Natürlich ist dieser Ritus nicht auf dem 2. Vaticanum entwickelt oder gar beschlossen worden, aber es wurde dort sehrwohl besprochen, dass das Messbuch überarbeitet werden soll - aus Zeitgründen wurde das dann ausgegliedert und einer Kommission beauftragt."

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Lingualpfeife hat geschrieben:
"ich wäre vorsichtig mit der Behauptung, das Missale Romanum 1970 ist nicht die Messe des 2. Vaticanums.

Natürlich ist dieser Ritus nicht auf dem 2. Vaticanum entwickelt oder gar beschlossen worden, aber es wurde dort sehrwohl besprochen, dass das Messbuch überarbeitet werden soll - aus Zeitgründen wurde das dann ausgegliedert und einer Kommission beauftragt."

Da irren Sie sich leider. Die Liturgiereform wurde auf dem II. Vaticanum durchgeführt und endete mit der Herausgabe des neuen Missales durch den sel. Papst Johannes XXIII. Das ist der sog. 1965er-Ritus, den man wohl mit Recht als "vergessen" bezeichnen kann. In Anbetracht der aktuellen Situation könnte man diesen übrigens durchaus neu entdecken, wie ich meine.

Der "Novus Ordo" ist hingegen eindeutig nachkonziliar, und wurde bei einer "Testmesse" durch eine Bischofssynode ziemlich eindeutig abgelehnt, aber dennoch von Paul VI. eingesetzt. Dieser Teil der "Liturgiereform" müsste überhaupt einmal objektiv aufgearbeitet werden. Mich würde sehr interessieren, was damals im Hintergrund geschah, was Bugnini erreichen wollte und warum man diesen dann wörtlich in die Wüste (Teheran) schickte. Das wäre noch einmal ein interessantes Thema für die liturgischen Fachleute!
lingualpfeife
ich wäre vorsichtig mit der Behauptung, das Missale Romanum 1970 ist nicht die Messe des 2. Vaticanums.

Natürlich ist dieser Ritus nicht auf dem 2. Vaticanum entwickelt oder gar beschlossen worden, aber es wurde dort sehrwohl besprochen, dass das Messbuch überarbeitet werden soll - aus Zeitgründen wurde das dann ausgegliedert und einer Kommission beauftragt.

Im Übrigen war es in Trient auch so:…More
ich wäre vorsichtig mit der Behauptung, das Missale Romanum 1970 ist nicht die Messe des 2. Vaticanums.

Natürlich ist dieser Ritus nicht auf dem 2. Vaticanum entwickelt oder gar beschlossen worden, aber es wurde dort sehrwohl besprochen, dass das Messbuch überarbeitet werden soll - aus Zeitgründen wurde das dann ausgegliedert und einer Kommission beauftragt.

Im Übrigen war es in Trient auch so: Das Missale Tridentinum kam 1570 heraus, während das Konzil von Trient bereits 1563 zu Ende war.

Wenn das Messbuch Pauls VI. nicht die Messe des 2. Vaticanums ist, ist das Messbuch Pius V. auch nicht die Messe des Tridentinums!
Paulo
1. Gottesdienstkongregation: Handkommunion
2. Besonders auf Punkt 7 der o. B. Schrift sei aufmerksam gemacht.
3. Es ist interessant, dass gesagt wird, dass eine Handlung, die der Hl. Stuhl erlaubt, ein Sakrileg ist.
4.Jeder hat das recht, seine Meinung auch im Rahmen eines Vorwortes zu einem Buch zu äußern.
5. Für die indirekte Äußerung, ich sei dem katholischen Glauben untreu, bitte ich um …More
1. Gottesdienstkongregation: Handkommunion
2. Besonders auf Punkt 7 der o. B. Schrift sei aufmerksam gemacht.
3. Es ist interessant, dass gesagt wird, dass eine Handlung, die der Hl. Stuhl erlaubt, ein Sakrileg ist.
4.Jeder hat das recht, seine Meinung auch im Rahmen eines Vorwortes zu einem Buch zu äußern.
5. Für die indirekte Äußerung, ich sei dem katholischen Glauben untreu, bitte ich um ganz konkrete Beweise. Mein Hinweis, dass es auch andere Themen gibt, über die Gloria tv berichtet als über Abtreibung ist definitiv kein solcher.
Matthias Joseph Scheeben
Mit der scholastischen Tradition der Unterscheidung muß man hier gerechter Weise anmerken, daß quoad nos, also in Bezug auf den Kommunionempfänger, man von "gleichberechtigten Möglichkeiten" sprechen kann, da die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung (z.B.) am 3. April 1985 festhält:

"... jeder kann völlig frei entscheiden, auf welche der beiden Arten er kommunizier…More
Mit der scholastischen Tradition der Unterscheidung muß man hier gerechter Weise anmerken, daß quoad nos, also in Bezug auf den Kommunionempfänger, man von "gleichberechtigten Möglichkeiten" sprechen kann, da die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung (z.B.) am 3. April 1985 festhält:

"... jeder kann völlig frei entscheiden, auf welche der beiden Arten er kommunizieren möchte."
(Der Apostolische Stuhl 1985, 1854-1856)

Quoad legem, in Bezug auf das Gesetz an sich selbst, muß man jedoch richtiger Weise sagen, daß die Mundkommunion die überlieferte gesetzliche Regel darstellt, die Handkommunion hingegen ein Indult:

"Der Apostolische Stuhl hält zwar in der ganzen Kirche an der überlieferten Art der Kommunionspendung fest, erteilt aber seit 1969 den Bischofskonferenzen auf ein entsprechendes Gesuch hin und unter bestimmten Bedingungen die Erlaubnis, die Kommunion in der Weise zu spenden, daß den Gläubigen die Hostie in die Hand gelegt wird."
(Der Apostolische Stuhl 1985, 1854-1856)
micharl
Peter Paul schrieb: "Es gibt, Paolo hat recht, zwei gleichberechtigte Möglichkeiten nebeneinander."

Nein, Peter Paul und Paolo ohne Peter haben unrecht: Die Mundkommunion ist die reguläre Form der Kommunionspendung, die Handkommunion beruht auf einem Indult, einer Ausnahmegenehmigung. Sie ist insofern rechtmäßig - aber eben nicht gleichberechtigt. Gerade dieser Tage hat sich der neue Präfekt …More
Peter Paul schrieb: "Es gibt, Paolo hat recht, zwei gleichberechtigte Möglichkeiten nebeneinander."

Nein, Peter Paul und Paolo ohne Peter haben unrecht: Die Mundkommunion ist die reguläre Form der Kommunionspendung, die Handkommunion beruht auf einem Indult, einer Ausnahmegenehmigung. Sie ist insofern rechtmäßig - aber eben nicht gleichberechtigt. Gerade dieser Tage hat sich der neue Präfekt der Gottesdienstkongregation zu dieser Lage ganz eindeutig geäußert - wie schon andere vor ihm.

Es kennzeichnet die Situation in der Kirche, daß ein Priester und ein Diakon das entweder nicht wissen oder bewußt die Unwahrheit sagen.
Josef P.
Ich war schon entsetzt, dass sich "Paolo" als Kommunionspender zu erkennen gab, noch schlimmer, dass er sogar Priester und Ordensmann ist, der mich tadelt, weil ich angeblich ausschließlich zum Thema Abtreibung poste!

Erst gestern wieder wurde ein neues Buch vorgestellt, in dem Deutschland als ein gegen Ende dieses Jahrhunderts überaltertes und bedeutungsloses Land beschrieben wurde und da wird …More
Ich war schon entsetzt, dass sich "Paolo" als Kommunionspender zu erkennen gab, noch schlimmer, dass er sogar Priester und Ordensmann ist, der mich tadelt, weil ich angeblich ausschließlich zum Thema Abtreibung poste!

Erst gestern wieder wurde ein neues Buch vorgestellt, in dem Deutschland als ein gegen Ende dieses Jahrhunderts überaltertes und bedeutungsloses Land beschrieben wurde und da wird man dann von einem Priester kritisiert weil man "ausschließlich" gegen die Baby-Massenausrottung Stellung nimmt!

Jeder wird vor Gottes Thron die Frage unseres Herrn und Heilandes zu beantworten haben, was wir für unsere geringsten Nächsten getan haben.

Unsere geringsten Nächsten sind unsere ungeborenen Brüder und Schwestern, von denen, wie der mutige Bischof Mixa sagt, in Deutschland bereits 8 Millionen im Mutterleib zerstückelt wurden.

Dies unter Mitwirkung der deutschen Bischöfe, die gegen Silberlinge versteht sich, dazu Tötungslizenzen ausgestellt haben!

Noch schlimmer in der Haltung von "Peter-Paul", der aber wenigstens kein geweihter Priester ist, der sich folgend zu den von mir aufgezeigten Auswirkungen der Baby-Massenabschlachtung äußert:

„Ihre Äußerungen sind nicht nur falsch, sondern völlig abwegig und sogar abstrus. Es wäre gut, wenn Sie die Thematik einmal unverblendet und objektiv betrachten würden...

... jeder, der sich ernsthaft mit der Problematik auseinandersetzen und darüber diskutieren möchte, ist in meiner Klinik herzlich willkommen.

... Sie den Anstand mit dem Schaumlöffel gegessen haben..."

was sogar Priester und Ordensmann "Paolo" als "abstoßend" findet.

Noch überheblicher ist, dass "Peter-Paul" brillante und dringend notwendige Köpfe im derzeitigen Glaubensverfall folgend herabsetzt:

"ein rationaler Interpret des II. Vaticanums ist er (May) nicht."

"nicht solche reaktionäre Typen wie Mosebach oder May, die eine eingeschränkte Sachkenntis zur Thematik haben."

"als Interpret des Vaticanums taugt er (May) allerdings wenig."

Wenn daher der gemäßigtere "Paolo" und der aggressive, für eine genauere sachlichen Diskussion ungeeignete "Peter-Paul" als "Modernisten-Kollegen" bezeichnet werden, so ist das durchaus zutreffend, denn dies ist ein Oberbegriff, der auch auf Bischöfe und Kardinäle angewendet wird, umsomehr auf Priester und Diakone!

Die Handkommunion ist ein Sakrileg, weil Partikel des Herrn dabei zu Boden fallen und zertreten werden, wer immer das erlauben sollte! Das müsste auch jeder Priester und Diakon wissen!

Daher Rückkehr zur Kommunionbank und Mundkommunion!

Danke auch Rübezahl für die Vorwarnung und die sonstigen guten Video-Beiträge!

Für mich ist nicht entscheidend, ob jemand geweiht ist, sondern ob er dem katholischen Glauben treu ist oder nicht!
Sevoschu
Ganz großartiges Interview! Mosebach spricht mit einer kontemplativen Klarsicht! Die von ihm geforderten Umstellungen in der Neuen Liturgie könnten einen ersten Schritt der Gläubigen zur Rückkehr zur tridentinischen Liturgie, die die Liturgie des II. Vatikanischen Konzils war, bedeuten.
Peter-Paul
Liebe Elisabeth, besten Dank für Ihre freundliche Antwort. Ich meine die Postings durchaus ernst und habe überhaupt keine Sorge, das "Pro-Stimmen" zur Mundkommunion überhand nehmen könnten. Wir ja bereits festgestellt wurde, handelt es sich bei beiden Formen und gültige und vom Hl. Stuhl approbierte Formen, so daß ich kein Problem habe. Allerdings habe ich den Eindruck, daß einige User hier, z.B.…More
Liebe Elisabeth, besten Dank für Ihre freundliche Antwort. Ich meine die Postings durchaus ernst und habe überhaupt keine Sorge, das "Pro-Stimmen" zur Mundkommunion überhand nehmen könnten. Wir ja bereits festgestellt wurde, handelt es sich bei beiden Formen und gültige und vom Hl. Stuhl approbierte Formen, so daß ich kein Problem habe. Allerdings habe ich den Eindruck, daß einige User hier, z.B. unser Reaktionär Josef P. oder Bavaricus, massive Schwierigkeiten mit der Handkommunion haben und diese, obwohl approbiert, abschaffen möchten. Ich glaube, ich schrieb gestern schon einmal: wir sollten nicht nur "schwarz" und nicht nur "weiß" denken.
Peter-Paul
@josef P
Mit Ihren Äußerungen, meine Person betreffend, wird es ja immer unmöglicher. Ich bin weder ein Modernistenkollege von Paulo und ebensowenig einer, der widerrechtlich sich mit dem Altarsakrament beschäftigt, sondern ich bin, wie an anderer Stelle schon mehrfach geäußert, gültig geweihter Diakon unserer hl. Mutter Kirche.
😡
Vielleicht könnten Sie, bevor Sie solch unhaltbare Bemerkungen …More
@josef P
Mit Ihren Äußerungen, meine Person betreffend, wird es ja immer unmöglicher. Ich bin weder ein Modernistenkollege von Paulo und ebensowenig einer, der widerrechtlich sich mit dem Altarsakrament beschäftigt, sondern ich bin, wie an anderer Stelle schon mehrfach geäußert, gültig geweihter Diakon unserer hl. Mutter Kirche.
😡
Vielleicht könnten Sie, bevor Sie solch unhaltbare Bemerkungen äußern, erst einmal die betreffende Person fragen, was er ist.
louisa
Sehr interessant. DANKE!
Bavaricus
Mosebach hat absolut recht..
Es muss wieder das Volk zur guten eucharistischen Frömmigkeit erzogen werden!
Zelebration ad Orientem und Kommunionbank MÜSSEN auch in der erneuerten Liturgie wieder durchgesetzt werden.
Auch ein gewisses Maß an Latein wäre wünschenswert!
DAS wäre echt schon ein Fortschritt!
👌 ✍️
Also mach ich mich gleich auf ans Werk... 🙂
Paulo
@josef P
Mit Ihren Äußerungen, meine Person betreffend, wird es ja immer unmöglicher. Ich bin weder ein Modernistenkollege von PP und ebensowenig einer, der widerrechtlich sich mit dem Altarsakrament beschäftigt, sondern ich bin, wie an anderer Stelle schon mehrfach geäußert, Ordensmann und Prieser unserer hl. Mutter Kirche.
😡
Vielleicht könnten Sie, bevor Sie solch unhaltbare Bemerkungen äußer…More
@josef P
Mit Ihren Äußerungen, meine Person betreffend, wird es ja immer unmöglicher. Ich bin weder ein Modernistenkollege von PP und ebensowenig einer, der widerrechtlich sich mit dem Altarsakrament beschäftigt, sondern ich bin, wie an anderer Stelle schon mehrfach geäußert, Ordensmann und Prieser unserer hl. Mutter Kirche.
😡
Vielleicht könnten Sie, bevor Sie solch unhaltbare Bemerkungen äußern, erst einmal die betreffende Person fragen, was er ist.
Texte-Toni
Die kurialen Texte zur kirchlichen Erlaubnis der Handkommunion finden Sie hier:

1.:

Indult der Handkommunion

2.:

Gottesdienstkongregation: Handkommunion
Josef P.
"Peter-Paul", der unentbehrliche theologische "Privatgelehrte" auf "gloria.tv", ist sichtlich befriedigt, wenn er wieder jemanden findet, der nach seinem allerdurchlauchtigsten, schwach-erleuchteten Urteil "nichts taugt".

Da kann man ihm nur raten, seine Suche in einem anderen Forum voranzutreiben, wo eine solche nach anspruchslosen, seichten Pseudo-Priestern, die ihm den Weg in die Hölle noch …More
"Peter-Paul", der unentbehrliche theologische "Privatgelehrte" auf "gloria.tv", ist sichtlich befriedigt, wenn er wieder jemanden findet, der nach seinem allerdurchlauchtigsten, schwach-erleuchteten Urteil "nichts taugt".

Da kann man ihm nur raten, seine Suche in einem anderen Forum voranzutreiben, wo eine solche nach anspruchslosen, seichten Pseudo-Priestern, die ihm den Weg in die Hölle noch vorpolieren, erfolgreicher wäre.

Noch dazu wo sein Modernisten-Kollege "Paolo", dem er so gerne recht gibt, dessen Herabsetzungen und Beschimpfungen sogar als "abstoßend" empfindet.

Auch die Gefahr der Langeweile ließe sich wohl eher bannen, wenn Pseudo- und "Hilfspriester", sprich Kommunionhelfer, mit dem Allerheiligsten herumrappen würden, wenn die einfache Kommunion des göttlichen Menschensohnes Jesus Christus zu langweilig ist!

Das könnte er mit guter Aussicht auf Erfolg bei einer "Fight and follow-Messe" vorschlagen!

Mosebach hat jedenfalls die Gabe, den Punkt in der Argumentation zu treffen, während "Peter-Paul" über schwammige Pauschal-Verurteilungen und das Ziehen eines Beschimpfungs-Registers nicht hinauskommt. Wohltuend ist übrigens bei den "gloria.tv"-Interviews, dass die Reportererinnen nicht die üblichen Nick- und Hm-hm-Orgien veranstalten!

Zu "Paulo":

Er "outet" sich hier zu meinem Entsetzen als Kommunionhelfer, also als "außerordentlicher Kommunionspender"!

Da anzunehmen ist, dass "Paolo" dies verbotener Weise tut, weil dies nur in Notfällen bei Gebrechlichkeit des Priesters und unzumutbarer zeitlicher Ausdehnung erlaubt ist, wirft dies auch ein Licht auf dessen Verständnis des heiligen unblutigen Messopfers.

Indem er den Leib des Herrn ohne Not in die Hand nimmt und eine Tätigkeit an sich reißt, die nur einem geweihten Priester vorbehalten ist, zieht er sich das Gericht zu!

Wascht "Paolo" seine Finger, spült die Hostien-Partikelchen, in denen der Heiland präsent ist, ab und trinkt sie dann, wie es der Priester vornimmt, damit keine Bruchstücke der Hostie, in denen Jesus anwesend ist, auf den Boden fallen und zertreten werden?

Das ist ja der Sinn der Liturgie, die der Priester zelebriert, um der Kostbarkeit des Leibes unseres Herrn Jesus Christus gerecht zu werden!

Die Möchtegern-Priester der Kommunion-Spender missachten andauernd und sündhaft die Heiligkeit des Gottessohnes Jesus Christus!

Dieses Sakrileg begehen auch alle, welche die Handkommunion nehmen. Auc sie waschen die Partikel nicht ab und trinken sie! Der stehende Kommunionempfang ist zusätzlich ein fehlender Ehrenerweis vor der Größe Gottes.

Auch sind die Priester vielfach ungeübt in der Kommunionspendung auf die Zunge. Jahrelang steckte mir ein Priester die Hostie in den Mund, indem er mir diese gleichsam wie ein Specht in den Mund hackte und diesen dabei mit seinen Fingern berührte, was mir sehr unangenehm war.

Als ich nach Jahren dann den Mund beinahe schloss und nur die Zunge etwas vorstreckte, in der Hoffnung er würde begreifen, dass er die Hostie auf die Zunge legen sollte, versuchte er es trotzdem mit der Specht-Methode und äußerte sich später empört darüber: "Warum kennan s' net des Mäu aufmochn/ Warum können Sie nicht den Mund aufmachen?"

Deshalb wäre es auch so wichtig, dass die Messbesucher wissen, dass die Hostie kein "Himmelsbrot" oder sonst ein "Mahl" ist, dass hier bei einer Art "Keksverteilung" ergattert werden kann, sondern der göttliche Leib unseres Heilandes, von dem nichts auf den Boden fallen sollte, da er in jedem kleinsten Stück ganz vorhanden ist!

Weil die Protestanten daran nicht glauben, kann es auch keine Interkommunion geben. Für sie ist es ein Stück Brot, für die Katholiken der Leib des Herrn!

Daraus ergibt sich von selbst, dass die Kommunion des allmächtigen und ewigen Gottes nur im Zustand einer durch Beichte geläuterten Seele empfangen werden sollte, wie Pfarrer Wagner es im "gloria-tv"-Interview so treffend erklärt hat, da die Kommunion eben kein "Herrenmahl" ist, sondern der Heiland selbst, den wir zu uns nehmen!
Monika Elisabeth
Oder sehen Sie sich als Wächter an, der darauf aufpassen muss, dass die Pro-Stimmen für Mundkommunion nicht überhand nehmen?

Nichts für ungut, ich möchte Sie nicht irgend einer Absicht bezichtigen, aber manchmal kommt es mir doch so vor.

✍️

😇
Monika Elisabeth
@Peter-Paul

Dann lassen Sie doch auch uns diese Freiheiten und veröden Sie nicht immer private Berichterstattungen mit einem Kommentar, der diplomatisch rüber kommen soll - aber vielleicht gar nicht so gemeint ist. (?)

Ich rede niemandem die Handkommunion schlecht. Ich habe hier nur meine Erfahrung geschrieben, die vielleicht von Mensch zu Mensch variiert.

Sie sind doch auch ein freier Mensch…More
@Peter-Paul

Dann lassen Sie doch auch uns diese Freiheiten und veröden Sie nicht immer private Berichterstattungen mit einem Kommentar, der diplomatisch rüber kommen soll - aber vielleicht gar nicht so gemeint ist. (?)

Ich rede niemandem die Handkommunion schlecht. Ich habe hier nur meine Erfahrung geschrieben, die vielleicht von Mensch zu Mensch variiert.

Sie sind doch auch ein freier Mensch, dann schreiben Sie doch auch etwas über die Erfahrung einer würdigen Handkommunion, anstatt jene zu maßregeln, die ihrerseits aus ihrer Erfahrung sprechen.
Peter-Paul
Nun, lieber Salutator, das ist ja eine interessante Auffassung, die Sie da vertreten. Zwar hat die Königsteiner Erklärung nichts mit Hand- oder Mundkommunion zu tun, aber Sie haben in ihrem Grundanliegen ja recht. Niemand wird Ihnen die Mundkommunion vorenthalten, niemand. Wie Sie ja schreiben, gibt es mehrere Möglichkeiten, alle vom Hl. Stuhl approbiert, so daß ich ein Problem überhaupt nicht …More
Nun, lieber Salutator, das ist ja eine interessante Auffassung, die Sie da vertreten. Zwar hat die Königsteiner Erklärung nichts mit Hand- oder Mundkommunion zu tun, aber Sie haben in ihrem Grundanliegen ja recht. Niemand wird Ihnen die Mundkommunion vorenthalten, niemand. Wie Sie ja schreiben, gibt es mehrere Möglichkeiten, alle vom Hl. Stuhl approbiert, so daß ich ein Problem überhaupt nicht ergibt. Ihren einleitenden Satz kann ich auch in diesem Zusammenhang gar nicht nachvollziehen. Aber gut.

Monika Elisabeth sei empfohlen, doch auf den Friedensgruß zu verzichten. Allerdings dürfte sie dann nach dem Händewaschen daheim auf dem Weg zum Gottesdienst auch keien Türklinke mehr berühren, ihre Hände nicht in ein Weihwasserbecken tauchen, wo schon 100 andere ihre Hände drin hatten, kein Gotteslob mehr anfassen, sich nicht die Nase putzen etc. etc. pp. Nun, mal ein wenig ernsthafter: auch Monika Elisabeth wird ja niemand die Kommunion verweigern.

Wissen Sie, was ich wichtig finde: Das jeder so kommunizieren kann wie er will und wie es vom Hl. Stuhl approbiert ist. Wir müssen davon weg, das eine "gut" und das andere "schlecht" zu bezeichnen. Weil es eben nicht so ist.
Monika Elisabeth
Ich knie mich sowieso mittlerweile nur noch auf den Boden - denn wir haben hier keine Kommunionbänke mehr.

Eine Zeit lang habe ich versucht die Kommunion auf der Hand zu empfangen, in dem ich nach dem Friedensgruß meine rechte Hand mit einem mitgebrachten Tüchlein säuberte und vor dem Priester dann eine Kniebeuge machte, bevor mir der Leib Christi auf die Hand gelegt wurde. Das erste Problem …More
Ich knie mich sowieso mittlerweile nur noch auf den Boden - denn wir haben hier keine Kommunionbänke mehr.

Eine Zeit lang habe ich versucht die Kommunion auf der Hand zu empfangen, in dem ich nach dem Friedensgruß meine rechte Hand mit einem mitgebrachten Tüchlein säuberte und vor dem Priester dann eine Kniebeuge machte, bevor mir der Leib Christi auf die Hand gelegt wurde. Das erste Problem folgte: Unser Pfarrer ist einer von den Schnellen, ich habe es manchmal nicht geschafft meine Hand zu reinigen, sonst hätte ich auf die Andacht verzichten müssen - aber die ist elementar! Dann waren die Leute hinter mir manchmal so schnell, dass ich mich nicht einmal mehr vor dem Allerheiligsten bekreuzigen konnte... und letztendlich führte das Ganze bei mir zu einer Art "Profanisierung", denn ich habe dann immer versucht alles genau einzuplanen und die Andacht ging dann tatsächlich verloren. Seitdem knie ich mich wieder und die Leute hinter mir sehen, dass sie jetzt einfach eine Sekunde länger warten müssen - denn sie können ja nicht über mich drüber steigen... also müssen sie auch so lange stehen bleiben. Manchmal hab ich ein schlechtes Gewissen, aber dann denke ich an Jesus und wie heilig der Moment ist, wenn ich Seine "Monstranz" sein darf.
Salutator
Stehende Kommunion und Handkommunion sind für mich Ausdruck der Ablehnung Gottes, und zwar die Ablehung Gottes als allmächtiger Schöpfer der Menschen.

Zunächst einmal ist die Art der Kommunion natürlich unabhängig vom Ritus der Hl. Messe. Wahr ist aber, dass ich niemals im Zusammenhang mit der Messe von Pius V. eine Situation ohne Kommunionbänke vorfand, und ich auch niemals jemanden sah, …More
Stehende Kommunion und Handkommunion sind für mich Ausdruck der Ablehnung Gottes, und zwar die Ablehung Gottes als allmächtiger Schöpfer der Menschen.

Zunächst einmal ist die Art der Kommunion natürlich unabhängig vom Ritus der Hl. Messe. Wahr ist aber, dass ich niemals im Zusammenhang mit der Messe von Pius V. eine Situation ohne Kommunionbänke vorfand, und ich auch niemals jemanden sah, der die stehende Handkommunion verlangte.

Die Übel der Kirche unserer Zeit gehen wenigstens zurück auf das Jahr 1517 (Martin Luther), erfuhren Stärkungen in den Jahren 1717 (Großlogen in England), 1789-99 (Französische Revolution), 1818 (Wartburgfest), 1917 (Oktoberrevolution) und dann durch die lithurgische Bewegung von Dom Beauduin, die letztendlich in der neuen Messe (vor dem Konzil in Begegnungen mit anderen Glaubensgemeinschaften entwickelt) nach dem Konzil mündete. Dieses Übel konnte sich schnell ausbreiten, da die nationalen Bischofskonferenzen die warnenden Worte der Hl. Väter stets ignorierten, so z.B. mit der Königssteiner Erklärung. Die Priester vor Ort, gebunden an die Weisungen der Bischöfe und unter dem Druck der Medien taten Weiteres, so z.B. unerlaubtes Entfernen von Kommunionbänken in den Kirchen. Der Gläubige war nach dem Konzil zunächst entsetzt über die Entwicklung (siehe z.B. Kommentar von Konrad Adenauer), hatte aber aufgrund des geforderten Gehorsams keine Chance. So konnten sich die "laut schreienden" Neuerer leicht durchsetzen und pochen jetzt auf die Tradition, um ihre Verirrungen vor der Korrektur durch den Hl. Vater zu retten.

Da die Mundkommunion niemals abgeschafft wurde (in einem juristischen Akt) liegt es an den Gläubigen, selbige vom Priester zu abzuverlangen. Der Hl. Vater könnte natürlich ein Machtwort sprechen und verlangen, dass die Kommunion nicht mehr in die Hand gespendet werden kann. Doch bevor dieser Schritt möglich ist, müßten wohl viele andere Mißstände bereinigt worden sein.

Also, keine Scheu - verlangen wir von den Priestern, dass sie uns die Mundkommunion gewähren. Notfalls müssen wir eben vor dem Priester auf den Boden knien, auch wenn der Boden schmutzig und nass ist.
Manfred
Oho wir haben einen neuen (oder vieleicht doch alten) Schlechtmacher auf Gloria: WUNDERDENKER
Wunderdenker
In allen Interviews, die gloria.tv mit Herrn Mosebach gemacht hat, befindet sich ständig dasselbe rhetorische Schema: Erst unterstellt Herr Mosebach Beführwortern der Neuen Messe irgendein von ihm selbst zusammengereimtes Denken und dann kritisiert er die eigen aufgestellten Unterstellungen. Naja?
audio
Sehr interessant. Da die Form auch eine Rückwirkung auf den Menschen hat, ist es keine neutrale "Frage". Es ist keine Äußerlichkeit! Liturgische Form transportiert "Geist und Leben."
Die Frage ist die, die oben als Überschrift gewählt wurde. Allerdings,
nach diesem Interview frage ich mich, wieso sollte "man" nicht etwas einführen können, das nie "abgeschafft" wurde. Was stimmt: "man" hat es weg-…More
Sehr interessant. Da die Form auch eine Rückwirkung auf den Menschen hat, ist es keine neutrale "Frage". Es ist keine Äußerlichkeit! Liturgische Form transportiert "Geist und Leben."
Die Frage ist die, die oben als Überschrift gewählt wurde. Allerdings,
nach diesem Interview frage ich mich, wieso sollte "man" nicht etwas einführen können, das nie "abgeschafft" wurde. Was stimmt: "man" hat es weg-geschafft und wollte "es" todschweigen und weg-ärgern. Bitte, nicht aufhören, davon zu sprechen. Ich bin ihnen und gloria.tv dankbar!
Peter-Paul
Auch wenn Josef P. "natürlich" wieder anderer Meinung sein wird: Mosebach taugt genauso wenig wie May für eine tiefgründige Auseinandersetzung mit der Thematik. May kann ja wenigstens noch klar reden, Mosebachs ständige "Ähs" und "Ohs" sowie die permanente Verwechslung der "Alten" und "Neuen" Messe sprechen ja für sich.

Und dann auch noch die sachlichen Fehler bezogen auf "Meßbuch des Konzils" …More
Auch wenn Josef P. "natürlich" wieder anderer Meinung sein wird: Mosebach taugt genauso wenig wie May für eine tiefgründige Auseinandersetzung mit der Thematik. May kann ja wenigstens noch klar reden, Mosebachs ständige "Ähs" und "Ohs" sowie die permanente Verwechslung der "Alten" und "Neuen" Messe sprechen ja für sich.

Und dann auch noch die sachlichen Fehler bezogen auf "Meßbuch des Konzils" bzw. "Meßbuch Pauls VI.". Wenn ein Papst morgen auf die Idee kommt, ein neues Missale einzuführen, kann er das jederzeit tun und ist nicht abhängig von einem Konzil. Genauso wie er morgen am Tag die Anzahl der wahlberechtigten Kardinäle auf 250 heben könnte, auch wenn die derzeitigen Normen nur 120 vorsehen.

Außerdem wird das reaktionäre Gerede ohnehin langsam langweilig. Es gibt, Paolo hat recht, zwei gleichberechtigte Möglichkeiten nebeneinander. Und wenn der Hl. Stuhl der Meinung ist, das es nur noch die eine oder andere Möglichkeit des Kommunionempfangs geben sollte, kann er das ja sagen. Tut er aber nicht. Von daher erübrigt sich jede Diskussion.
Paulo
Möglich ist alles. Doch sollte man endlich aufhören, ständig gegen die Handkommunion astellung zu nehmen, da beide Formen in unserer Kirche akzeptiert und gleichbereichtigt nebeneinander erfolgen können. Ich z. B. spende die Hl. Kommunion jedem, so wie er oder sie sie empfangen möchte, Handkommunion, Mundkommunion stehend oder knieend.
Sabrina
Vielen Dank, Herr Mosebach!!!!
gregorio magno
Danke, für die Klaren Worte. 😇

Unsere Bischöf um deutsch sprachigen Raum werden nie der Wiedereinführung der Mundkommunon zustimmen oder gar veranlassen.
Felizitas
Vergelt's Gott für die klaren Worte.