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Heilwasser

Was tut der Allmächtige, wenn die Menschheit willentlich irrt?

Was tut der Allmächtige, wenn die Menschheit
willentlich irrt?


Da fällt mir zunächst der Spruch ein: „Irren ist mensch-
lich“. Es kann oft vorkommen, wie wir nur zu gut
wissen, doch wenn es so vorkommt, dass man sich
davon nicht mehr erhebt, weil man keine Reue hat,
und darin verharrt, so wird es eher immer schlimmer
und man verhärtet auf dem Irrweg. Verhärtung bedeu-
tet immer, dass man sich nicht ändern will. Dann ist
es eine willentliche Verirrung, obwohl man es gar nicht
mehr als Verirrung erkennt. Oder man erkennt sie und hat
einfach keine Kraft und keine Gnade mehr, sich daraus
zu befreien.

Was tut der Allmächtige, wenn sich die Menschheit so
verirrt hat?

Er schickt immer Seher und Propheten, doch wenn auch
diese nicht gehört werden, weil die Menschen nicht mehr
willens sind, zuzuhören, was dann? Greift der Himmlische
Vater dann nicht mit seiner Allmacht ein, um die Verhält-
nisse schnell wieder geradezubiegen? Er könnte es doch,
oder nicht? Ja, Er könnte es, doch Er würde niemals den
freien Willen der Menschen, der ihm heilig ist, antasten.
Wenn Deutschland will, dass der Allmächtige seine ganze
Allmacht dafür einsetzt, alles schnell zum Guten zu wenden
und das Leid abzuwenden, das droht, dann müssen die
Menschen zu Ihm beten und Ihn um sein Eingreifen bitten.
Sie müssen auch dafür kämpfen, dass die gottlosen und
ungerechten Gesetze wieder abgeschafft werden.
Wenn aber nicht ausreichend Menschen dafür gewonnen
werden können, wird der Allmächtige anders handeln:
Er wird die Menschen ihrer Sturheit, ihrem Stumpfsinn
und ihrer Verirrung überlassen, denn sie haben es ja frei-
willig so gewollt. Umkehren wollten sie nicht, also sollen
sie bekommen, was sie wollten: das Leid.

Warum eigentlich wollten die Menschen das Leid? Weil
sie die Warnrufe der Boten Gottes missachtet haben und
gar nicht ernst genommen haben, dass Leid auf uns zu-
kommt. Die heutigen Menschen der Wohlfühlgesellschaft,
der Bequemlichkeit und der verschwenderischen Gleichgültig-
keit wissen doch gar nicht mehr, wie es ist zu hungern oder zu
leiden. Sie bilden sich ein, alles läuft von selber in die
richtige Richtung, man brauche dazu nichts mehr leisten.
Es krankt überall am fehlenden Ernstnehmen Gottes.
Es krankt bei den Ärzten: man sieht ja, wie sie die
Todesspritzen für Geld gerne verabreichen. Es krankt
bei den Richtern, die sich für Falschurteile bestechen
oder unter Druck setzen lassen. Bei den Politikern krankt
es sowieso, die uns die Corona-Misere eingebrockt haben
und es krankt sogar bei den deutschen Bischöfen, die zu
allem Überfluss jetzt auch noch die Todesimpfung pro-
pagieren.

Es fehlt am Ernstnehmen des Dreieinigen Gottes. Somit
kann der störrische Mensch nur noch seiner eigenen
Fehlbarkeit und seinem schweren Irrtum überlassen
werden, denn der wird zielsicher ins Nichts führen.
Der Irrtum wird sich selber abschaffen, da er nichts
Aufbauendes, Wahrhaftiges und Verlässliches besitzt. Der
Allmächtige wird also erst die Wende zum Guten hin
bringen, wenn die Leute ihre schwere Verirrung erkannt
haben und sich im Gebet zu Ihm erheben. Wenn die
Leiden kommen, die Gemüter schwer niederzudrücken,
werden mehr umkehren und dann kann ein Aufwärtstrend
einsetzen.

Der Allmächtige muss mit dem willentlich Irrenden ähnlich
handeln wie mit dem Frevler: „Der Allmächtige aber lacht
über ihn, denn Er sieht seinen Tag schon kommen. Das
Schwert zücken die Frevler und spannen den Bogen
niederzustrecken den Armen und Schwachen, die recht-
lich Gesinnten zu morden. Ihr Schwert dringt ihnen ins
eigene Herz, ihre Bogen werden zerbrochen.“
(Ps 37,13ff)

Wann hast du das letzte Mal eine geweihte Kerze angezündet?
Wenn du es tust, wird der Glaube neu in dir entfacht.