Tina 13
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Herr Innenminister Wöller (CDU), wollen SIE einen „Platz des Himmlischen Friedens" in Sachsen? Im Wendeherbst 1989 bekämpfte ein totalitäres Unrechtsregime sein eigenes Volk und versuchte, dessen …More
Herr Innenminister Wöller (CDU),

wollen SIE einen „Platz des Himmlischen Friedens" in Sachsen?

Im Wendeherbst 1989 bekämpfte ein totalitäres Unrechtsregime sein eigenes Volk und versuchte, dessen Freiheitswillen mit Gewalt zu ersticken.

Die Kommunisten gingen nicht nur mit Wasserwerfern und Schlagstöcken brutal gegen friedliche Menschen vor, sondern wollten zum Machterhalt sogar die Straßen der Republik in ein Blutbad verwandeln:

Am 7. Oktober 1989 standen in der Plauener Innenstadt Maschinengewehre bereit, um notfalls 20.000 Demonstranten niederzuschießen.

Und in Flöha übten SED-Kampfgruppen das Niederstechen von friedlichen Bürgern – mit aufgepflanzten Bajonetten.

Über 30 Jahre später erleben wir ein erschreckendes Déjà-vu, wenn Menschen – die lediglich ihr grundgesetzlich garantiertes Recht auf Versammlungsfreiheit ausüben – von der Staatsmacht zusammengetrieben, eingekesselt und niedergeknüppelt werden.

Herr Innenminister Wöller, wenn Sie glauben, damit den Widerstand gegen die staatliche Willkür zu brechen, haben Sie die Rechnung ohne die Freiheitsliebe von uns Sachsen gemacht!

Wenn Sie – obwohl als „West-Import“ seit über 25 Jahren hier lebend – immer noch nicht verstehen, dass es in der DNA der Menschen zwischen Zittau und Zwickau liegt, gegen Willkür und Machtmissbrauch aufzubegehren, sollten Sie vielleicht in Ihre Duisburger Heimat zurückkehren!?

Herr Wöller, wie weit wollen Sie gehen, um friedliche Proteste niederzuschlagen?

Wo soll die Eskalationspirale enden, nachdem selbst Tränengas gegen Mütter und Babys, martialische Sturmtruppen in voller Kampfmontur, Reiterstaffeln und auswärtige Schläger die mutigen Menschen nicht einschüchtern konnten?

Was, wenn sich das Volk auch durch massiven Wasserwerfer- und Gummiknüppeleinsatz nicht von den Straßen treiben lässt – und die Demos stattdessen weiter an Zulauf gewinnen?

Herr Wöller, wollen Sie dann die „chinesische Lösung“ – wie einst Egon Krenz?

Das Politbüromitglied drohte im Herbst 1989, die Montagsdemos durch Panzertruppen zusammenschießen zu lassen – und damit das Massaker vom Tian’anmen-Platz in der DDR zu wiederholen.

Um bürgerkriegsähnliche Zustände in unserem Land zu verhindern, appelliere ich an Sie, Herr Innenminister Wöller, hören Sie endlich auf…

… Menschen, die ihre Grundrechte wahrnehmen, als Kriminelle zu diffamieren

… Einsatzkräfte als „Schild & Schwert der Partei“ zu missbrauchen statt dafür zu sorgen, dass man Polizisten wieder als „Freund & Helfer“ und nicht als „Prügelknaben“ wahrnimmt

Falls Sie dazu nicht fähig oder willens sind, räumen Sie schnellstens Ihren Ministersessel!

(Facebook)