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k-tv im November

«… und werde Licht!»
In diesen Tagen werden die Nächte wieder länger. Den Verlauf der Jahreszeiten nehmen wir aber gewöhnlich nicht einfach so hin. Gerne entzünden wir eine Kerze, bringen Lichterketten an oder begeben uns sogar auf einen Lichterumzug. Nach getaner Arbeit auf dem Feld, nach dem Einbringen und Verarbeiten der Früchte, braucht es eine besinnlichere Zeit. Das Absterben vieler Pflanzen und das Zurückbilden der Natur erinnert uns an unsere eigene Vergänglichkeit. Der Trübsal und der Traurigkeit können wir begegnen, indem wir an die Gräber unserer geliebten Angehörigen treten, die Gedenkstätte für den Winter schmücken und ein Licht aufstellen. So bekennen wir ohne Worte, dass das Leben und die Liebe stärker sind. Sogar in Zeiten des Leidens und des Todes gibt der echte Glauben Halt, Trost und Hoffnung. Der auferstandene Christus hilft uns, die eigenen Nöte und Schwierigkeiten zu überwinden.

Der heilige Martin von Tours…
… fühlt mit dem frierenden Bettler am Stadttor von Amiens. Er teilt seinen Soldatenmantel und rettet damit das Leben des Notleidenden vor dem Tod. Christus erscheint dem Heiligen im Traum und bestätigt, dass er diesen Liebesdienst dem lebendigen Gott selber erwiesen hat. Jeder Becher Wasser und jedes Stück Brot, das dem geringsten Bedürftigen gereicht wird, stellt einen Zugang zu Christus selber her. Die persönliche Begegnung mit Christus erleichtert dem hl. Martin die Entscheidung für ein geistlich geprägtes Leben und bestärkt ihn auf seinem Glaubensweg.

Gottesliebe und Nächstenliebe…
… ergänzen und vollenden einander. Aus rein menschlichen Beweggründen hätte Martin wohl kaum der Geringschätzung und dem Spott seiner Kameraden widerstehen können. Diese Widerwärtigkeiten aber geben ihm Einsicht in die Sinnlosigkeit weltlichen Strebens, während ihm die Liebe zu Gott gebietet, dem Bettler beizustehen, dem Bedürftigen Mitgefühl zu zeigen durch eine aussergewöhnlich mutige Tat, indem er den Mantel mit ihm teilt. Gottes unendliche Liebe erfasst auch unsere menschliche Wirklichkeit. Die göttliche Liturgie möchte auch in die verzerrte und verletzte Welt hineintreten, um sie im Licht des Evangeliums und der authentischen Wahrheit zum Heil und zur Rettung zu führen.

Christkönig
Am letzten Sonntag des Kirchenjahres feiert unsere Kirche das Christkönigsfest. Jesus wurde mit Dornen gekrönt und ist den Weg des Leidens gegangen. Der Sohn Gottes hat die Ohnmacht der Liebe auf sich genommen, um uns Menschen zu heilen, von Verstrickungen in das Böse zu erlösen. Trotz all dem lenkt er auch die Geschicke der Welt, indem der Auferstandene Leiden und Tod überwindet und in der tätigen Nachfolge bereits hier und jetzt Anteil haben lässt am Reich Gottes. «

Liebe Freunde des K-TV,
mit Ihrem Gebet und Ihrer Unterstützung eröffnen Sie uns die Möglichkeit, vielen Menschen das Evangelium nahezubringen, sich für das geistige Leben zu entscheiden und auch mitten in Ihrem Alltag die Begegnung mit dem lebendigen Gott wahrzunehmen. Die Dokumentationen, Exerzitienkurse und die Übertragungen der Heiligen Messen möchten einen möglichst grossen Kreis an Zuschauern erreichen. Ihre persönliche Empfehlung des Senders in Ihrem Bekanntenkreis ist dabei besonders wertvoll. Sie ermutigt uns mit noch mehr Nachdruck und aus vollen Kräften zur grösseren Ehre Gottes und zum Nutzen der Menschen zu arbeiten.

Mit herzlichen Segenswünschen grüsst Sie
Ihr
Pfarrer Paul Schuler

Download Programmheft November:
k-tv.org/…heft/programmheft-november.pdf