augustinus 4
an Vered Lavan:
Unter den Nachrichten vom 27. Mai schrieb ich Folgendes:
"an Vered Lavan:
Sie schreiben unter Ihrem Artikel:
Der Satz "- Allerlei Strömungen neigen zum Sozialismus, und das ist gut." kommt darin gar nicht vor und stammt vielleicht aus einem ganz anderen Erscheinungsort.
An einem Erscheinungsort der Gottesmutter werden Sie
so einen Satz sicher nicht finden !"


Da würde ich …More
an Vered Lavan:
Unter den Nachrichten vom 27. Mai schrieb ich Folgendes:
"an Vered Lavan:
Sie schreiben unter Ihrem Artikel:
Der Satz "- Allerlei Strömungen neigen zum Sozialismus, und das ist gut." kommt darin gar nicht vor und stammt vielleicht aus einem ganz anderen Erscheinungsort.
An einem Erscheinungsort der Gottesmutter werden Sie
so einen Satz sicher nicht finden !"


Da würde ich mich gerne ein bischen korrigieren bzw. differenzieren:
So, wie er oben unterstrichen ist, kommt er wirklich nicht vor. Also hatte
ich recht. Allerdings heißt der Satz, so wie er wirklich in diesen Botschaften
vorkommt sehr ähnlich, aber er ist doch erweitert durch klare Worte, siehe hier:
"Weite muss kommen, mehr sozial. Allerlei Strömungen gehen über zum Sozialismus, was gut ist; doch es ist (nur) möglich unter Leitung der Kirche".
So heißt der Satz wirklich und wie man ihn verstehen kann, hab ich ein paar Kommentare
weiter unten beschrieben.
Es kommt ja ohnehin immer auf das an, wie etwas gemeint ist.
augustinus 4
Lieber Antimodernist:
Ein ganz genau ausgeführtes Argument zu dem Satz, wo das Wort
Sozialismus vorkommt, haben Sie bekommen. Es steht eben nicht
da, dass der Sozialismus gut ist und im Gesamtzusammenhang der
Worte der Frau aller Völker kann dies auch niemals abgeleitet werden.
Die Regel, dass nur ein Wort falsch sein braucht und dann könnte es
bereits vom Bösen stammen, ist richtig, jedoch …More
Lieber Antimodernist:
Ein ganz genau ausgeführtes Argument zu dem Satz, wo das Wort
Sozialismus vorkommt, haben Sie bekommen. Es steht eben nicht
da, dass der Sozialismus gut ist und im Gesamtzusammenhang der
Worte der Frau aller Völker kann dies auch niemals abgeleitet werden.
Die Regel, dass nur ein Wort falsch sein braucht und dann könnte es
bereits vom Bösen stammen, ist richtig, jedoch nicht so zu verstehen,
wie das manche tun. Man muss schon noch willig sein, jedes einzelne
Wort im rechten Zusammenhang und im Sinne des Autors der Worte
lesen zu wollen. Aber wie dem auch sei: Wir sind hier unterschiedlicher
Meinung. Der gegenseitige Respekt sollte dadurch keinen Abbruch
finden, denn Sie stellen sehr gute traditionelle Schriften hier herein.
Diese Regel besteht aber auch: Wenn Sie nicht alle Botschaften gelesen
haben, dann haben Sie sich nicht soweit damit beschäftigt, um ein
sicheres Urteil abzulegen. Die Regel sollte man schon einhalten, denn
die Kirche hat jede Erscheinung bzw. Botschaften vom Himmel stets
lange geprüft. Dies ist eine Demutsregel. Die Demut und der Respekt
vor den Botschaften gebietet, dass man alles liest, bevor man ein
Urteil fällt. Als einzelner sollte man sich ohnehin vor negativen Urteilen
hüten, weil man sich sehr schnell irren kann und man bedenkt nicht,
dass man sich versündigt. Man denke doch nur daran, dass sich auch
niemand getraut, die Bibel negativ zu beurteilen. Die biblischen Schriften
waren einst auch "nur" einzelne Prophetenschriften, welche zu Beginn der
Verkündigung extrem bekämpft wurden, danach jedoch kanonisiert wurden.
In welchem Milieu Sie waren, das würde mich durchaus interessieren.
Merkwürdige Erfahrungen macht jeder. In manchen Kreisen ist man
auf das Außergewöhnliche zu sehr fixiert. Es kommen Fehler vor. Der
Fehler liegt aber oft bei den Menschen, die mit einem himmlischen
Phänomen noch nicht so zurechtkommen wie es sein sollte. Daher gibt
es ja auch geistliche Begleitung, obwohl da in unseren Zeiten sehr
aufzupassen ist, wem und ob man sich noch jemand anvertraut.
Viele Dinge muss man differenziert betrachten. Manche sehen nur schwarz
und weiß - entweder gut oder schlecht. Es gibt aber unendlich viele
Nuancen dazwischen. Jeder Mensch hat eine andere Meinung und macht
andere Erfahrungen, die Botschaften jedoch sind immer vom Himmel (
oder eben nicht). Der Verstand ist wichtig, aber die Gabe der Erkenntnis
im Glauben übersteigt den Verstand. Der Verstand tastet ab und erkennt
auf natürlichem Wege vieles, er muss sich aber zusätzlich übernatürlich
erleuchten lassen. Warum ? Weil Botschaften vom Himmel übernatürlichen
Charakter haben, also die Natur übersteigen.
Darf ich fragen, welches Milieu Sie meinen, in dem Sie waren ?
Antimodernist
@augustinus 4 Werter Freund, ich benötige meinen Verstand, die Lehre der heiligen katholischen Kirche, einen guten Katechismus und vergleiche die Botschaften mit der Lehre der Kirche. Daraus ersehe ich Differenzen, die ich niedergeschrieben habe. Dafür brauche ich nicht alle Botschaften zu lesen. Warum nehmen Sie nicht konkret Stellung zu diesen Aussagen der Botschaften, die hier angegeben sind?…More
@augustinus 4 Werter Freund, ich benötige meinen Verstand, die Lehre der heiligen katholischen Kirche, einen guten Katechismus und vergleiche die Botschaften mit der Lehre der Kirche. Daraus ersehe ich Differenzen, die ich niedergeschrieben habe. Dafür brauche ich nicht alle Botschaften zu lesen. Warum nehmen Sie nicht konkret Stellung zu diesen Aussagen der Botschaften, die hier angegeben sind? So wie Sie hier argumentieren und kommentieren, kommen wir nicht weiter. Bleiben Sie also bei ihrer Anschauung, wenn Sie nicht lernfähig sein wollen. Andere mögen hier Erkenntnisgewinn erzielen. Im übrigen kenne ich dieses Milieu der irrgeistigen Erscheinungen sehr gut, war selber mal in diesem Milieu. Der Liebe Gott hat mich zum Glück durch seine barmherzige Gnade aus diesem Milieu befreit. Ich sage Milieu, nicht Sekte, obwohl dies dem schon sehr nahe kommt. Ein kleiner Exorzismus war auch noch nötig. Deshalb kann ich nur alle warnen, sich auf solche Erscheinungen einzulassen und ihnen zu glauben anstatt der gesunden Lehre der heiligen katholischen Kirche zu folgen. Ich anerkenne ihren Eifer für die Muttergottes, aber bitte nur für die wahre Gottesmutter, nicht für die Nachäffungen des Satans.
augustinus 4
Das Problem ist, dass manche nur versuchen, eine Regel
zu finden, die ihrem eigenen gegenwärtigen Verstand
entspricht.
Bei der klaren Erkennung von Botschaften braucht man die
Gnade der Erkenntnis. Es handelt sich um eine Gnade, die
einem ganz klar zeigt, ob es sich um Wahrheit handelt. Diese
Gnade kann man schon zu Beginn der Beschäftigung mit den
Botschaften bekommen oder erst im Laufe des …More
Das Problem ist, dass manche nur versuchen, eine Regel
zu finden, die ihrem eigenen gegenwärtigen Verstand
entspricht.
Bei der klaren Erkennung von Botschaften braucht man die
Gnade der Erkenntnis. Es handelt sich um eine Gnade, die
einem ganz klar zeigt, ob es sich um Wahrheit handelt. Diese
Gnade kann man schon zu Beginn der Beschäftigung mit den
Botschaften bekommen oder erst im Laufe des Lesens und
Betrachtens.
Antimodernist, ich möchte Sie nochmal fragen: Haben Sie
alle Botschaften der Frau aller Völker gelesen ?
Antimodernist
@Marcus xxx Sie haben es auf den Punkt gebracht. So sieht es wohl auch Johannes vom Kreuz. „Wenn eine einzelne Voraussagung eintrifft, so hat man oft nur eine Wahrscheinlichkeit, daß sie von Gott kommt, selbst wenn es sich um ein Ereignis handelt, das ganz vom freien Willen der Menschen abhängt. Es könnte reiner Zufall sein. Aber auch der böse Feind, der den gewöhnlichen Gang der Gnade wie der …More
@Marcus xxx Sie haben es auf den Punkt gebracht. So sieht es wohl auch Johannes vom Kreuz. „Wenn eine einzelne Voraussagung eintrifft, so hat man oft nur eine Wahrscheinlichkeit, daß sie von Gott kommt, selbst wenn es sich um ein Ereignis handelt, das ganz vom freien Willen der Menschen abhängt. Es könnte reiner Zufall sein. Aber auch der böse Feind, der den gewöhnlichen Gang der Gnade wie der menschlichen freien Tätigkeit besser durchschaut, kann manches mit Wahrscheinlichkeit voraussehen. Besonders bei der grossen Masse, die meist ohne viel Überlegung sich so gehen läßt, hat man leicht Aussicht, das Richtige zu treffen. Zudem vermag der Teufel, wenn er die Weissagung kennt, manches zu ihrer Erfüllung zu tun. (vgl. Johannes vom Kreuz, Aufstieg Buch 2, Kap. 21)“ (Poulain, Die Fülle der Gnaden, ein Handbuch der Mystik, 1910)
Marcus xxx
@Boni
Ich würde bei so einem relativ kurzen Zeitraum nicht von "Prophetie" sprechen, die dem Satan eh nicht möglich ist. Eher würde ich sagen, dass er seine Spielfiguren bereits in Position gebracht hatte oder zumindest teilweise bzw. noch beabsichtigte und hier einfach nur "gerechnet" hat.
augustinus 4
Die Frage unten hab ich noch nicht gestellt an Sie,
Antimodernist:
Haben Sie bei der Herangehensweise an die Botschaften
die drei erwähnten Punkt vollständig beachtet (1./2./3.) ?
Haben Sie alle Botschaften gelesen ?
Danke
augustinus 4
"Weite muss kommen, mehr sozial. Allerlei Strömungen gehen über zum Sozialismus, was gut ist; doch es ist (nur) möglich unter Leitung der Kirche"

Dieser Satz muss, wenn man alle Botschaften gelesen hat, eindeutig so gelesen werden:
1. Der Sozialismus an sich ist nicht gut, das steht auch nicht hier; die gesamten Botschaften
sprechen sich nicht im Geringsten für den Sozialismus aus, auch nicht …More
"Weite muss kommen, mehr sozial. Allerlei Strömungen gehen über zum Sozialismus, was gut ist; doch es ist (nur) möglich unter Leitung der Kirche"

Dieser Satz muss, wenn man alle Botschaften gelesen hat, eindeutig so gelesen werden:
1. Der Sozialismus an sich ist nicht gut, das steht auch nicht hier; die gesamten Botschaften
sprechen sich nicht im Geringsten für den Sozialismus aus, auch nicht an dieser Stelle;
hier steht nämlich: allerlei Strömungen würden sich in Richtung Sozialismus bewegen;
die Richtung ist hier gemeint; was die Frau damit meint, schreibt sie vorher: "mehr sozial".
Das "Soziale" an diesen Richtungen ist also gut.
Nochmal: es steht wortwörtlich da, dass das Übergehen ("gehen über") gut ist. Es heißt ja:
"Allerlei" Strömungen. Viele Strömungen wissen ja gar nicht, was der Sozialismus im
Endstadium überhaupt ist. Sie tendieren zum Sozialen. Und in der Welt ist nunmal
der Sozialismus das Endziel. Jedoch betont die Gottesmutter eindeutig, dass die
Kirche das Endziel dieser Strömungen sein soll. Wer also ganz exakt und demütig
und willig liest, der sieht, dass hier nicht steht, der Sozialismus sei gut. Das steht
eindeutig nicht (!) da.

2. Daher ist an den Satz ein "doch" oder "jedoch" angehängt:
diese sozialen Richtungen (die sich selbst Richtung Sozialismus bewegen würden),
können nur gut sein, wenn ..... "ist nur möglich unter der Leitung der Kirche".
D.h. eindeutig, dass hier die Kirche die Verantwortung hat, diese sozialen Strömungen
in die wahre Lehre einzuführen. Diese sozialen Strömungen müssen das Leitprinzip
der Kirche verinnerlichen, nämlich die christliche Liebe, nicht etwas anderes.

Himmlische Botschaften sprechen in einer so einfachen, fast kindlichen Sprache,
dass es geradezu lächerlich erscheint, wenn man hier mit einer sprachlichen
Kritikasterei herangeht, die dem Text nicht gerecht wird. Die Worte der Gottesmutter
sind ganz einfach zu verstehen.
Wo steht denn, dass sie in den Botschaften einen rubrizistischen Sprachgebrauch
verwenden möchte ? Die Sprache ist einfach, nicht hochwissenschaftlich, sodass es
jeder verstehen kann, der bemüht ist, kindlich zu lesen.

Die Botschaften sind weder ein Codex des Kirchenrechts, noch ein Dogmatik-
Handbuch, noch eine wissenschaftliche Abhandlung, noch eine Rubrizistik,
sondern einfach gehalten und dennoch sprachlich sehr treffend, siehe hier:
Lk 10,21 In dieser Stunde rief Jesus, vom Heiligen Geist erfüllt, voll Freude aus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen.
One more comment from augustinus 4
augustinus 4
Ich kann mich nicht erinnern, etwas über Bischof Punt geschrieben zu haben,
aber ich kann mir vorstellen, was Sie meinen.
Im Fall Medjugorje hat die Bischofskonferenz den Ort als Gebetsstätte anerkannt
und vorher immer geduldet. Der Bischof Frane Franic hat die Erscheinungen meines
Wissens befürwortet.
Im Fall Amsterdam hat die Ortskirche positiv entschieden und dadurch konnten sich
die Botschaft…More
Ich kann mich nicht erinnern, etwas über Bischof Punt geschrieben zu haben,
aber ich kann mir vorstellen, was Sie meinen.
Im Fall Medjugorje hat die Bischofskonferenz den Ort als Gebetsstätte anerkannt
und vorher immer geduldet. Der Bischof Frane Franic hat die Erscheinungen meines
Wissens befürwortet.
Im Fall Amsterdam hat die Ortskirche positiv entschieden und dadurch konnten sich
die Botschaften verbreiten. Rom hat es zugelassen. Wenn es ein Verbot gäbe, dürfte
der heiligmäßige Pater Paul Maria Sigl die Botschaften nicht verkünden. Er hält sich
genau an die Anweisungen aus Rom und er wird zudem von manchen Bischöfen unterstützt.

Ich habe eine persönliche Frage an Sie: Persönliche abwertende Zeugnisse von Kardinälen oder
Bischöfen gegen wahre Erscheinungsorte wie Lourdes oder Fatima gab es doch schon immer,
bevor diese Erscheinungsorte als wahrhaftig anerkannt wurden. Es gab immer viele Zweifler und
viele negative Urteile. Wenn diese Urteile endgültig gewesen wären, dann wäre es nie zur
Anerkennung gekommen.

Demut bedeutet für mich: kein negatives Urteil aussprechen, solange man sich nicht
umfassend mit dem Thema beschäftig hat. Ich habe alle Botschaften der "Frau aller
Völker" gelesen, die in einem Band veröffentlicht wurden. Ich habe mich eingehend und
ernsthaft damit beschäftigt unter der Fragestellung, ob die Botschaften vom Himmel
sind. Man muss für eine klare Erkenntnis:
1.) zum Heiligen Geist beten
2.) ehrlich, aufgeschlossen, demütig und v.a. glaubenswillig sein
3.) notwendigerweise alle Botschaften, und zwar demütig, lesen
Warum ? Weil der Glaube eine katholische Grundtugend ist - eine theologische
Tugend, eingegossen mit der Taufe, die man aber nicht für immer gepachtet
hat, sondern sie wird durch Gnade weiterhin vermehrt ...... Jesus, der in uns den
Glauben vermehre (Rosenkranz) !
Ich erkenne selbst unzweifelhaft und eindeutig mit einer ganz klaren Erkenntnis,
dass Amsterdam vom Himmel stammt und echt ist und habe dazu eine kirchliche
Erlaubnis, so zu glauben, weil Pater Sigl die "Frau aller Völker" völlig rechtmäßig
legitim verkündet. Somit wäre es total widersprüchlich, wenn ich dem nicht
folgen würde.
Jesus tadelte die Apostel nach der Auferstehung, weil sie den frommen Frauen nicht geglaubt
hatten. Möge man in diese Haltung Jesu einmal demütig eindringen.
POS
In meinem Blog "WAHRHEIT+KLARHEIT" hatte ich Folgendes veröffentlicht (es waren Fortsetzungen vorgesehen, die aber leider nicht zustandekamen wegen anderer, wichtigerer Arbeiten):

Mittwoch, September 19, 2007

Warum die Erscheinungen von Amsterdam nicht echt sein können

Wenn man sich an das hält, was die katholische Kirche während rund 2000 Jahren in Theologie, Aszese, Mystik und Pastoral …More
In meinem Blog "WAHRHEIT+KLARHEIT" hatte ich Folgendes veröffentlicht (es waren Fortsetzungen vorgesehen, die aber leider nicht zustandekamen wegen anderer, wichtigerer Arbeiten):

Mittwoch, September 19, 2007

Warum die Erscheinungen von Amsterdam nicht echt sein können

Wenn man sich an das hält, was die katholische Kirche während rund 2000 Jahren in Theologie, Aszese, Mystik und Pastoral offiziell geglaubt, gelehrt und praktiziert hat, fällt es einem nicht schwer, die UN-Echtheit der zwischen 1945 und 1959 stattgefundenen Erscheinungen der "Frau aller Völker" hieb- und stichfest zu beweisen.
Nachdem "Amsterdam" aufgrund der durch Weihbischof Josef Maria Punt im Jahre 2002 erfolgten "formellen Anerkennung" einen enormen Schub weltweiter Verbreitung gefunden hat, wird es Zeit, die ganze Sache nochmals mit bewährten katholischen "Röntenstrahlen" zu durchleuchten. Ungleich Bischof Punt, der trotz Fach-Beraternkeine theologischen Hindernisse für die Anerkennung der Übernatürlichkeit entdecken konnte, wird es für mich ein leichtes sein, solche nachzuweisen.
Als "Gerüst" für meine Widerlegung(en) wird mir das "Blaue Büchlein" von Pater J. Frehe O.P. dienen, das er am 11. Februar 1955 "als Manuskript" herausgegeben hatte.
Ich beginne mit der Botschaft vom 29. August 1945 (der 4.)
Hier zuerst der Text aus dem Manuskript:

29. August 1945.
Ich sehe "die Frau" stehen. Sie bedeutet mir, dass ich in meine Hand sehen soll. Ich sehe gleich samseltsame Dinge aus der Hand kommen. Ich sehe eine große Traurigkeit, diese wird gleichsam in meine Hand gelegt, und ich muss danach schauen. "Die Frau" lächelt und sagt: "Aber es folgt Freude danach". Danach sehe ich Strahlen, helle Strahlen aus den Händen kommen. Dann sehe ich große Gebäude und Kirchen. Es kommen lauter Kirchen. "Die Frau" sagt: "Es muss eine grosse Gemeinschaft werden."
Meine Hand schmerzt sehr. Es kommen Stürme über diese Kirchen. "Die Frau" zeigt jetzt drei Päpste. Links in der Höhe steht Papst Pius X. Unser Papst steht in der Mitte und rechts sehe ich einen neuen Papst. "Diese Drei", sagt "die Frau", "das ist ein Zeitabschnitt." Sie zeigt nach diesen dreien. Dann sagt "die Frau": "Dieser Papst und der Neue sind 'die Kämpfer'." Dann zeigt sie einen neuen, doch seltsamen Krieg an, viel später, der schreckliches Unheil verursachen wird. Es muss jedoch viel verändert werden in der Kirche. Die Ausbildung der Geistlichen wird verändert werden müssen. Ich sehe jetzt Reihen junger Geistlicher vorbeiziehen. "Modernere, der heutigen Zeit angepasste Ausbildung" sagt "die Frau" ausdrücklich. "Doch gut, mit dem guten Geist." Ich sehe plötzlich eine Taube um meine Hand fliegen, die noch immer festgehalten wird. Die Taube sendet neue Strahlen aus. Dann weist "die Frau" auf den Papst und sagt: "Weite muss kommen, mehr sozial. Allerlei Strömungen gehen über zum Sozialismus, was gut ist; doch es ist (nur) möglich unter Leitung der Kirche." Dann macht "die Frau" ein niedergeschlagenes Gesicht und sagt: "Es muss sehr viel verändert werden in der Ausbildung." Ich sehe große Gegenströmungen, viel Widerstand dagegen in der Kirche. Und dann ist "die Frau" plötzlich weg.

Soweit also der Text zu dieser einen Botschaft vom 29. August 1945.
Nun mein (vorläufiger) kritischer Kommentar hierzu:

Wer die Geschichte der katholischen Aszese, Mystik und Hagiographie und namentlich der echten, anerkannten und unechten, verurteilten Erscheinungen einigermaßen kennt, wer einschlägige Bücher über "die Unterscheidung der Geister" studiert hat, wird beim unvoreingenommenen Lesen schon dieser einen "Botschaft" sofort und spontan von der Frage bedrängt: Kann das die heiligste Jungfrau Maria, die Mutter Jesu Christi, die Mutter Gottes sein, die so erscheint und so spricht? In der ersten "Botschaft" vom 25. März 1945 hatte die Seherin die Erscheinung ausdrücklich gefragt: "Bist Du Maria?" Und darauf sagte diese nur (lächelnd): "Sie werden mich 'die Frau' nennen." Es fällt auf, dass hier die Erscheinung anstatt der uns so vertrauten "die heiligste Jungfrau Maria" oder "die Muttergottes" immer nur "die Frau" genannt wird, bzw. sich ausdrücklich so nennen lässt. Diese theologisch völlig ungenügende Bezeichnung für die Gottesmutter und Himmelskönigin deutet zumindest schon ein mögliches Versteckspiel des Teufels an. Wir werden anhand einer Analyse der Botschaft gleich sehen, worauf eine solche Täuschung durch den "Fürsten dieser Welt", den "gestürzten Lichtengel der Versuchung und Verführung" hinauslaufen könnte.
Folgende 4 Passagen sind äußerst häresie-verdächtig:

Es kommen lauter Kirchen. "Die Frau" sagt: "Es muss eine große Gemeinschaft werden."
Es muss jedoch viel verändert werden in der Kirche. Die Ausbildung der Geistlichen wird verändert werden müssen. ... Moderne, der heutigen Zeit angepasste Ausbildung" sagt "die Frau" ausdrücklich.
Weite muss kommen, mehr sozial. Allerlei Strömungen gehen über zum Sozialismus, was gut ist.
"Es muss sehr viel verändert werden in der Ausbildung." Ich sehe große Gegenströmungen, viel Widerstand dagegen in der Kirche.

Nun, aus einer Perspektive rund 60 Jahre danach, und 40 Jahre nach dem II. Vatikanum, können wir diese schleierhaften Aussagen leicht konkretisieren:
Zu Punkt 1: Tatsächlich ist inzwischen in diesem Sinne enorm viel geschehen. Das "Pastoralkonzil" hatte genau dazu die Weichen gestellt und seither alles getan, um eine solche große Einheit zu erreichen. Und zwar auf eine Art und Weise, wie es die vorausgehenden Päpste NICHT gewollt, nicht toleriert, ja aufs entschiedenste VERURTEILT hatten. Siehe dazu zum Beispiel die Enzyklika "Mortalium Animos" von Papst Pius XI. (von 1928).(Vergleiche den offiziellen englischen Text.)
Zu Punkt 2 und 4: Auch das ist inzwischen in Erfüllung gegangen: Es wurde viel verändert in der einstmals heiligen, weil konservativen, katholischen Kirche und in der Ausbildung der Geistlichen. Sozusagen alles wurde der modernen Zeit angepaßt! Da braucht man sich nur zu fragen: ist es in der 2000jährigen Kirchengeschichte je vorgekommen, daß ein echter Himmelsbote und gar die Muttergottes gekommen wäre, um der Kirche Christi eine solche Anweisung, solche Reformations-Befehle zu geben? Natürlich sagte die Erscheinung ja nicht, was denn genau verändert werden müsse in der Kirche. Und deshalb kann man sich darunter denken, was man will. Fromme Geister meinen dann eben "nur wirklich Veränderbares". Aber wir Heutigen wissen inzwischen, was effektiv verändert wurde. War es zum Heil oder Unheil der Gläubigen? "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!"
Wie steht es um den wahren, echten katholischen Glauben heute? Wie um das Volk? Wie um die Priesterschaft? Wie um die hohe Geistlichkeit? Wie um die Mission, die kirchlichen Werke, die Orden? Wie um die noch vor nicht allzulanger Zeit christlich geprägte Gesellschaft? Wie um die katholische Politik? Ich wage zu behaupten, dass sich ALLES zum Negativen entwickelt hat. Das in Abrede stellen kann nur jemand, der den vorherigen Zustand der Kirche (und Welt) nicht gekannt hat und/oder den jetzigen falsch einschätzt.
Zu Punkt 3: Auch das haben wir als Bescherung des Konzils: der Sozialismus ist fast überall bestimmend geworden. Sozialismus war schon immer von der Kirche verurteilt worden. Sozialismus war schon immer anti-christich und anti-kirchlich. Sozialismus ist nie Nächstenliebe und nie Gerechtigkeit.
Zusammenfassend: Wir haben hier in 3 oder 4 Punkten also eine Vorherschau und Herbeiwünschung (durch 'den Himmel') all dessen, was mit dem II. Vatikanischen Konzil und seither in der katholischen Kirche und durch sie in Politik und Gesellschaft geschehen ist. Also ist Amsterdam eindeutig eine "prophetische" Botschaft. Rund 20-30 Jahre im voraus eine An- und Verkündigung eines Programms der umfassenden Änderung, der durchgreifenden Mutation, der völligen Transformation der bisher weitestgehend "statischen", immer gleich bleibenden, traditionstreuen katholischen Kirche. Durch "die Frau", "die Frau aller Völker"!
Aber in welch krassem Gegensatz z.B. zu La Salette, Lourdes, Fatima, etc. stehen diese Auftritte und Botschaften "der Frau"! Folglich kann es sich bei "der Frau" nur um den Versucher und Verführer, den "Wolf im Schafspelz" handeln, um das Conterfei, um ein Trugbild unserer himmlischen Mutter!
Boni
Auch wenn die Amsterdamer Erscheinung mit Gewissheit falsch ist, was sich bereits leicht am Duktus erkennen lässt, muss man fragen, woher der Teufel im Jahr 1945 die Gabe der Prophetie bekam, das "Konzil" von 1962-1965 vorauszuahnen. Naja, vielleicht hat er einfach gepokert ...
Antimodernist
@augustinus 4 Werter Freund, in bezug auf Amsterdam schreiben Sie, daß die Kirche durch Bischof Punt gesprochen hat, obwohl die Kommissionen, das Hl. Offizium und auch die Glaubenskongregation die Erscheinungen abgelehnt haben; bei Medjugorje haben die Kommissionen, die Bischöfe von Mostar und die Bischofskonferenz die Erscheinung von Medjugorje abgelehnt; Rom hat bisher keine Stellungnahme …More
@augustinus 4 Werter Freund, in bezug auf Amsterdam schreiben Sie, daß die Kirche durch Bischof Punt gesprochen hat, obwohl die Kommissionen, das Hl. Offizium und auch die Glaubenskongregation die Erscheinungen abgelehnt haben; bei Medjugorje haben die Kommissionen, die Bischöfe von Mostar und die Bischofskonferenz die Erscheinung von Medjugorje abgelehnt; Rom hat bisher keine Stellungnahme abgegeben; hier hat doch auch die Kirche durch die Bischöfe gesprochen. Warum lehnen Sie hier die Erscheinung von Medjugorje nicht ab, obwohl die Kirche durch die Bischöfe ablehnend sich äußerten. Sie gehen mit zweierlei Maß vor, so wie es Ihnen gerade in Ihr Glaubensschema paßt. Wie die Kirche spricht, scheint für sie nicht wirklich wichtig zu sein, sondern nur Ihr eigenes Maß, denn sonst würden Sie sich an die Anordnungen halten. Wo bleibt Ihre Demut in Bezug auf die Anordnungen der Kirche? Ja, Demut funktioniert wirklich anders!
augustinus 4
Auf der Seite "So spricht Maria nicht!" wird begonnen mit einem
Leitgedanken, der da lautet:
LEITGEDANKEN
"In Zeiten des Kampfes rettet kein Kompromiß. Nur der scharfe Schnitt. Nur die rücksichtslose Energie. Nur der Wille zum Eigenen." (Sonnenschein, Notizen 1.3.25)

Demut funktioniert anders !
Um die Botschaften zu "erkennen", muss man die Botschaften alle
selber
lesen - nicht zweifelhafte …More
Auf der Seite "So spricht Maria nicht!" wird begonnen mit einem
Leitgedanken, der da lautet:
LEITGEDANKEN
"In Zeiten des Kampfes rettet kein Kompromiß. Nur der scharfe Schnitt. Nur die rücksichtslose Energie. Nur der Wille zum Eigenen." (Sonnenschein, Notizen 1.3.25)

Demut funktioniert anders !
Um die Botschaften zu "erkennen", muss man die Botschaften alle
selber
lesen - nicht zweifelhafte Kommentare, die von vornherein
nur Zweifel sähen wollen und mit solchen Leitgedanken gleich
zuoberst sich entlarven. (Stünde in den Botschaften selbst so ein
Leitgedanke, würden sie genau diejenigen, die die Botschaften bekämpfen,
sofort ablehnen ! Und daher muss man den Kommentar "So spricht Maria
nicht!" sofort ablehnen .
)
Antimodernist
@POS Ihre Stellungnahme "So spricht Maria nicht" und der Artikel von Hildegard Alles in "Theologisches" waren für mich sehr wichtig, um diese Erscheinung von Amsterdam als satanisch zu erkennen. Vielen Dank für Ihre so wichtige Stellungnahme.
POS
Meine ausführliche negative Stellungnahme zur "Frau aller Völker" nach einem persönlichen Besuch bei der "Seherin" in Amsterdam:
"So spricht Maria nicht!"More
Meine ausführliche negative Stellungnahme zur "Frau aller Völker" nach einem persönlichen Besuch bei der "Seherin" in Amsterdam:
"So spricht Maria nicht!"
Iacobus
Der Geist, der "erst jetzt kommt", ist der Rauch Satans, der in die Kirche eingedrungen ist.