»Niemand kann eigenmächtig und nach eigenem Gusto die Gegensätze zwischen evangelisch-protestantischem und katholischem Glaubensbekenntnis für nebensächlich erklären oder ignorieren«, kommentierte Müller, früher Bischof von Regensburg. »Wer sich im Widerspruch zur katholischen Lehre und ihrer verbindlichen Auslegung durch das römische Lehramt verhält, ist nicht mehr katholisch.«
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»Nicht mehr katholisch«: Kardinal Müller kritisiert gemeinsames Abendmahl mit Protestanten

Kardinal Gerhard Ludwig Müller, der ehemalige Präfekt der römischen Glaubenskongregation, hat die gemeinsamen Abendmahlsgottesdienste katholischer …
Boni
Zumal der Unterschied zwischen dem Glauben und dem mitteldeutschen Protestantismus zigfach größer und schwerwiegender ist, als zwischen dem mitteldeutschen Protestantismus und dem arabischen Protestantismus oder dem levantinischen Protestantismus.
Johannes Theodor Laurent
Er sollte lieber seine eigenen Widersprüche u. Zweideutigkeiten u. Abweichungen, in seinen eigenen Schriften, korrigieren. Ein Laiendarsteller. Die postmodernistische Administration duldet ihn noch. Sein Konzept ist veraltet.
Waagerl
Das ganze erinnert mich an die kaputten Straßen, in Deutschand. Überall wird geflickt. Kaum ist die eine Stelle geflickt, bricht die nächste Stelle auf und so wird wieder nur geflickt. Bis zur nächsten und übernächsten Stelle. Und so verhält es sich auch mit den Protestanten und den Katholiken. Dieses Flickwerk, ist wie schaal gewordenes Salz, welches nicht mehr zu würzen taugt und weggeworfen …More
Das ganze erinnert mich an die kaputten Straßen, in Deutschand. Überall wird geflickt. Kaum ist die eine Stelle geflickt, bricht die nächste Stelle auf und so wird wieder nur geflickt. Bis zur nächsten und übernächsten Stelle. Und so verhält es sich auch mit den Protestanten und den Katholiken. Dieses Flickwerk, ist wie schaal gewordenes Salz, welches nicht mehr zu würzen taugt und weggeworfen wird. Weder die Protestanten, noch die Katholiken profitieren, von diesem gemeinsamen Abendmahl. Die Protestanten nicht, weil sie weiter in der Sünde verharren, sie können nicht gewöhnliche Speise vom Leib des Herrn unterscheiden, und die Katholiken nicht, weil sie die Sünden anderer, sprich der Protestanten, sich zu eigen machen und es den Protestanten im gemeinsamen Abendmahl gleich tun.
Eugenia-Sarto
Gut, daß Kardinal Müller diese Wahrheit ausspricht. Es wird höchste Zeit, daß die unwissenden Gläubigen darauf hingewiesen werden. Die jüngeren Katholiken werden sich das vielleicht schon gar nicht mehr sagen lassen nach einer 50-jährigen Zeit der praktizierten Ökumene.
Thomas Moore
Dann sind aber viele "römisch - katholische" Pfarreien und Pfarrverbände seit Jahren nicht mehr katholisch.
Das fällt Seiner Exzellenz auf.
Aber den Verantwortlichen in der deutschen Kirche ist es bis heute nicht bekannt.
SvataHora
Das wird doch schon jahrelang praktiziert, ohne dass sich jemand was drum schert. (Und diejenigen, die sich wirklich was drum scheren, haben Angst vor Konfrontation. Womöglich fällt ihnen dann sogar der Bischof (?) in den Rücken. Das ist das Dilemma unserer Tage: wer katholisch handelt, den lässt sein Ortsordinarius eiskalt auflaufen!)
Moselanus
Vollkommen richtig. Aber bei wieviel Prozent der Katholiken, die nicht konservativ oder traditionsorient sind, ist dieser Glaube denn noch bewusst und korrekt gegeben? Man braucht da also gar nicht erst solche missbräuchlichen Interkommunionen zu bemühen.