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Guten Tag, Frau Akolyth*in! (www.summorum-pontificum.de)

Guten Tag, Frau Akolyth*in!

11. Januar 2021

Rorate Caeli bringt unter der dramatischen Überschrift Ein Erdbeben - Franziskus läßt Frauen zu den früheren niederen Weihen von Lektor und Akolyth zu - den Text der entsprechenden Anordnung (in Englisch) und schließt mit zwei kommentierenden Sätzen, die wir uns weitgehend zu eigen machen können:
Es geht hier offensichtlich um eine politische und nicht eine theologische Entscheidung. die darauf beruht, daß die höheren Weihen von Diakon und Priester Frauen weiterhin versagt bleiben. Da Franziskus und seine Helfer mehrfach erklärt haben, das Diakonat nicht für Frauen zu öffnen, haben sie nun mit diese Veränderung des Kanonischen Rechts und der Apostolischen Tradition eine Art Trostpreis vergeben.

Andererseits wissen wir aus der Geschichte des Protestantismus, daß hier nur ein erster Schritt getan wurde, dessen Schwerkraftwirkung nicht gering anzusetzen ist. Die Bewegung, die Franziskus zum Papst gemacht hat, wollte einen Papst der unumkehrbare Entscheidungen trifft - das ist eine davon, und sie sät größte Verwirrung im Herzen der apostolischen Tradition und des hierarchischen Lebens der Kirche.“

Im übrigen verweisen wir zur Einschätzung der Bedeutung der von Paul VI. „abgeschafften“ niederen Weihen bzw. ihrer Fortdauer in den Gemeinschaften der Tradition auf unseren Beitrag Zum Stellenwert der niederen Weihen vom 4. Dezember vergangenen Jahres.

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Endor
Shalom ! Was will man von Rom erwarten? Da wurde der Stuhl Petri usurpiert ( St. Gallen Mafia ), der mystische Leib Christi wurde auf den
Weg nach Golgatha gezerrt. Shalom !
Moselanus
Man muss eben Querida Amazonia lesen und den Brief zum MP an Kardinal Ladaria, dann weiß man, wieso das praktisch irrelevant ist und für Leute wie Bätzing und Wucherpfennig d i e große Enttäuschung.
Turbata
Ja, was steckt hinter diesem "Trostpreis"? Das ist die Frage! Zuerst dachte ich: "Das" haben wir doch längst alles. Dann rief mich ein Priester an aus Italien, der sich beunruhigt fragte: "Was soll das? Was steckt dahinter?" Bei Papst Franziskus - so erlaube ich mein Empfinden auszudrücken - ist vieles "wie in Nebel eingehüllt" - man weiß nie: Was kommt morgen - oder?