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M.RAPHAEL
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Das moderne gegen das biblische Weltbild

Ein Mönch weiß schon gar nicht mehr, wo er als erstes mit dem Holzknüppel hinfahren soll, nach Rom oder nach Berlin? Diesmal wird nicht nur Theotokos gerufen, sondern auch Shâchâh (sich vor Gott niederwerfen). Man kann die unerträgliche Gutmenschendiktatur der Politik und der Vat.2 Kirche kaum noch ertragen. Was ist los?

Mit der Aufklärung haben die Menschen ein neues Selbst- und Weltverständnis entwickelt. Man kann es unter dem Begriff Moderne zusammenfassen. Dessen oberstes Ziel ist es, den Menschen an die Stelle Gottes zu setzen. Nicht mehr Gott herrscht, sondern der Mensch. Für dieses heute alles beherrschende Bewusstsein ist Gott tot.

Ohne Gott gehört das Leben dem Menschen. Er kann mit diesem machen, was er will. Er ist der neue Gott. Im Linkshegelianismus (Marx, Engels, Feuerbach: „Das Bewusstsein Gottes ist das Selbstbewusstsein des Menschen, die Erkenntnis Gottes ist die Selbsterkenntnis des Menschen.“) wurde das vorgedacht. Dazu später mehr. Es wundert nicht, dass Linkskatholiken zum Marx Quadrat nach Trier pilgern. Der moderne selbstvergötzende Mensch macht mit allem, was ihm vor seine Erfahrung kommt, was er will. Wie ein Gnostiker hält er sich für einen souveränen Lichtfunken, der mit seiner Ethnie, seiner Kultur, seiner Religion, seinem Geschlecht und seiner Sexualität machen kann, was er will. Warum soll er sich über diese, für ihn austauschbaren, Aspekte definieren? Jedes Klammern an solche wandelbare Identitäten muss vermieden werden. Es erzeugt nur Hass zwischen den Menschengöttern, der, wie der Buddhismus lehrt, eingebildet ist. Jede starke Identität ist deshalb böse. Die Identitären werden folglich vom Gutmenschen Verfassungsschutz gejagt. Am besten ist es, sich in das Nirvana der Nichtexistenz aufzulösen. Die Kultur des Todes ist geboren. Das irdische Leben ist nur Illusion, die den Selbstvergötzer behindern kann. Aber Sex macht Spass. Also nimmt man die Pille, treibt ab und genießt sein Geld. Die negativen Dinge verdrängt oder blockiert man. Der Gott im menschlichen Körper liebt die Perversion, weil sie ihm nicht wirklich schaden kann. Hauptsache er bleibt als Gott souverän, um linke Literatur zu schreiben und mit Steinmeier und Schäuble endlose Debatten über den Interessenausgleich zu führen. Ein moderner Mensch ist völlig immun gegenüber allem, selbst der Berliner Gutmenschennachdenklichkeit. Er teilt eben nicht. Er ist nicht wahrhaftig. Steinmeier weint.

Marx und Bedford-Strohm nehmen ihr Brustkreuz ab, wenn sie in Jerusalem „wichtig und weltoffen“ umherwandern, weil das Kreuz nur eine oberflächliche Identität repräsentiert. Eigentlich sind sie Licht und Omega Menschengötter jenseits jeder Identität. So sind sie unverwundbar. Wie soll man sie angreifen, wenn sie keine identifizierbare Identität haben? Sind sie eingeweihte Gnostiker? Sind sie eingeweihte Freimaurer? Sind sie Jesuiten? Nein, ja, vor allem sind sie hinter ihrer irdischen Maske namenlose und damit unangreifbare Götter!

Wenn Kinder weinen, weil ihre Eltern sich scheiden lassen, wenn Ehemänner verzweifeln an der Untreue ihrer Ehefrau, wenn sich niemand mehr gegenseitig trauen kann, wenn man jeden Tag miterleben muss, wie die Kultur der Geborgenheit durch Migration vernichtet wird, wenn das Chaos und das Verbrechen unablässig zunehmen, wenn einem die Wurzeln abgeschnitten werden mit dem Kommentar der Ausländerliebchen, dass Menschen kein Recht auf Wurzeln oder identitäre Schutzzonen haben und wenn der Arbeitsplatz aus Geldgier wegrationalisiert oder nach China exportiert wird, dann leiden die Menschen. Das ist den Gutmenschen völlig egal. Die Menschen, die leiden, haben für sie das Problem, dass sie sich zu sehr mit ihrem Leben identifizieren. Sie sind eben nicht eingeweiht. Auch sie sollen sich von ihrer Leiblichkeit lösen und Lichtfunken werden. Dann werden sie bald die Vermischung mit Ausländern begrüßen. Vor allem ungezügelter Sex, schon der Kinder, macht jeden zu einem Selbstvergötzer, der nur noch zynisch lacht über alle, die noch am Leben leiden. Nur sterben darf man nicht. Deshalb Corona Masken auf! Wehe nicht! Bußgeld! Bußgeld!!!

Wir frommen Katholiken verstehen das Leben völlig anders. Wir verstehen es im Geiste der Bibel. Gott schenkt uns das Leben und er nimmt das Leben. Leben und Sterben gehören zusammen. Gott stirbt für uns am Kreuz. Damit ist er unser Vorbild. Liebe bedeutet, für den Geliebten zu sterben. Leben kann jeder. Aber liebevoll zu sterben, können nur die, die nicht nur sich selbst lieben. In der Bibel gibt es Krieg. Gott will ihn, weil auch der Kampf und sein Liebestod ein Liebesbeweis für das Leben als Geschenk Gottes sind. Der Hl. Bernhard hat nicht umsonst für den zweiten Kreuzzug gepredigt. Wir haben die Identität unserer Leiblichkeit zu akzeptieren und für diese auch zu sterben. Nur unsere Leiblichkeit lässt die wahre Liebe zur Blüte kommen. Nur weil ich einen Kopf habe, kann ich ihn in den Schoß der Mutter Gottes legen und Sie mich streicheln. Wie wunderschön, vertraut und doch verzaubernd ist Ihr Lächeln! Sie kennt mich besser als ich mich selbst. Aber nur unsere Differenz ermöglicht Liebe und niemals endende dynamische Spannung. Die Liebe und die Leiblichkeit sind ein und dasselbe. Wir fromme Katholiken haben viele Kinder zu bekommen, treu zu unseren Glaubensüberzeugungen zu stehen und wenn es Zeit ist, für diese Kriege zu führen und zu sterben. Niemals dürfen wir uns assimilieren im Sinne eines Aufgebens oder Relativieren unserer Identität. Das ist die größte Sünde in der Bibel. Das führt unbedingt in die ewige Qual. Und genau das macht die Moderne und ihre Sklavin, die Vat.2 Kirche.

Knüppel aus dem Sack, ruft der Mönch gnadenlos.
Moselanus
@Salzburger: Sie haben nicht nur eine eigenwillige SchreibWeise, sondern auch sonst immer wieder abstruse AnSichten, die gar nicht in das insgesamt doch recht vernünftige GesamtBild passen, das Sie auf den ersten Blick vermitteln. 😉
Salzburger
@Moselanus Dasselbe würde ich von Ihnen sagen - spiegeln wir uns vielleicht?
Moselanus
Das kann man natürlich nie mit SicherHeit ausschließen. 😉
Salzburger
Ja, RattenRom erträgt den GeSalbten nur noch, weil ER "den Menschen sich selbst offenbart", d.h. weil ER angeblich ein Gnostiker war...