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Die leere Hülle

Vielen Dank für die vielen erhellenden Kommentare zu meinen Beiträgen. Auch diese erlauben mir, die Problematik der Konzilskirche weiter auszuleuchten. GloriaTV hilft tatsächlich, sich am Ende darüber klar zu werden, was man eigentlich wirklich oder eben nicht glaubt.

Bevor ich auf die leere Hülle zu sprechen komme, möchte ich noch einmal auf die besonders emotionale Problematik der Freiheit vor Gott eingehen. Damit meine folgenden Anmerkungen verständlich bleiben, darf nicht vergessen werden, dass ich immer streng unsterbliche Seele, Geist/Psyche und Leib bei einem Menschen differenziere. Trennbar sind sie deshalb nicht. Der Mensch ist eine Einheit.

Warum ist das gerade heute so wichtig? Weil der moderne Mensch vor Gott fliehen möchte. Vor dem Thron Gottes wird er argumentieren, dass er ja nur ein kleiner Wurm mit verblendetem Geist und schwachen Leib war, der einfach nichts verstanden hat und deshalb mit den anderen nur mitgelaufen ist. Wie schon Erich Fromm in „Die Furcht vor der Freiheit“ gezeigt hat, möchte der Mensch nichts so sehr, als mit dem Kollektiv „unfrei“ mitzulaufen. Das entlastet den Selbstvergötzer. Für ihn sollen besonders die anderen nicht frei sein, damit er sie knechten kann, während er selbst macht, was er will. Motto: „Quod licet Iovi, non licet bovi!“ Wer ein Gott sein will, hasst die Freiheit der anderen Menschen. Ich habe das selbst oft genug beobachten „dürfen“.

Die ganzen Argumente in Bezug auf die Beschränkungen durch den fehlerhaften irdischen Geist und Leib sind natürlich zu berücksichtigen. Sie sind aber keine Ausrede, weil sich allein die unsterbliche Seele für oder gegen Gott entscheidet. Das ist die Wahrheit des Menschen vor Gott. Hier ist die Vernunft nur noch Magd. Sie herrscht nicht mehr. Deshalb hatte der Hl. Bernhard in der Auseinandersetzung mit Abaelard immer Recht.

Die unsterbliche Seele ist genauso ursprünglich wie die Liebe. Sie kann nicht weiter erklärt werden. Sie ist fundamental. Sie wird EBEN NICHT von anderen Gründen bestimmt. Sie steht direkt vor Gott. Natürlich ist sie von der Gnade des Herrn abhängig, genauso wie Existenz überhaupt. Ihre Freiheit, sich für oder gegen Gott zu entscheiden, ist Gnade. Aber genau das hasst die Seele wie die Pest, die selber Gott sein will. Denn schon dieser Entscheidungszwang unterwirft sie Gott. Sie rast vor Wut.

Alle meine Beiträge auf GTV richten sich an diese Seele. Sie richten sich nicht an die Vernunft, an den Verstand oder theologisches Wissen. All das konstituiert nur die äußere Hülle des Menschen, hinter der er sich versteckt. Ich komme gleich darauf zurück. Ich richte mich an die Dreck und Hass speiende Seele, die vor Wut kocht, dass ich sie überhaupt anspreche. Ich trage meinen Kampfanzug nicht umsonst. Immer wird er dreckig von den spritzenden Exkrementen eines Selbstvergötzers. Aus allen Öffnungen drückt er sein Gift des Hasses.

Es tut mir leid, dass ich nicht auf gelehrte Kommentare eines katholischen Bildungsbürgertums eingehe. Es wäre sinnlos. Ich richte mich direkt an die unsterblichen Seelen. Das werden viele nicht ertragen. Sie werfen mir Polemik vor, vielleicht auch Naivität oder Dummheit. Sie werden mich verachten oder hassen. Ich höre erst auf, wenn ich gehasst werde. Dann öffnen sich die Tore der Wahrheit in jeder Hinsicht. Ich bin ein Soldat. Ich bin dafür gemacht worden. Alles verzehrendes Feuer. Ich bin in ihm geboren. Der Herr hat mich aus ihm herausgeholt und auf die Erde geschickt, mit den Worten: „Ich schicke Dich zum letzten Mal.“

Das bringt mich zur leeren Hülle. Luther hat den Menschen von Gott „befreit“. Kant hat das durch seine Philosophie besiegelt. Danach ist der Mensch aufgeklärt und fundamental gottlos. Jetzt ist er Chef. Seine Idee von einem Gott hat ihm zu dienen. Durch das mentalistische Paradigma der Philosophie der Neuzeit wird Gott zu einem Konstrukt des subjektiven Geistes. Nur noch die Physis ist objektiv real für ihn. Alles andere ist persönliche Vorliebe. Jeder glaubt, was er will. Religion ist Privatsache. Jetzt komme ich und stelle das in Frage. Nein, Religion ist nicht Privatsache. Ja, jeder kann glauben an was er will, aber ob ihm das langfristig gut tut, ist eine „andere Angelegenheit“ (Zitat von unserem geliebten Bruder Arnold; wir werden wieder zusammen singen).

Der Vat.2 Konzilsgeist hat dagegen die Subjektivität des Glaubens akzeptiert. Vor kurzem hat mir ein wohl noch relativ frommer Konzilskleriker erklärt, dass man den inneren Grundglauben nicht nachfragen kann, weil da wohl jeder etwas anderes glaubt. Übrig geblieben ist die Konzilskirche als eine leere Hülle. Der innere Glaube an den einen und wahren Gott ist schon lange weg. Innerlich ist diese Kirche ein Sammelsurium von nichtigen Götzenvorstellungen. Luxusautos, glitzernde Klunker und tanzende Strumpfhosen bestimmen das Innenleben des Nichts. Die katholische Lehre, die Regeln, die Liturgie, die Rituale, der Heiligenkalender, usw. sind nur noch die Außenhaut dieses schwarzen Loches. Der Inhalt des folgenden Links ist diesbezüglich interessant, muss aber nicht weiter studiert werden:

youtube.com/watch?v=HnETCBOlzJs

Die selbstvergötzenden Konzilskleriker tragen diese Hülle als Gewand um ein Schutzkollektiv gegen die anderen aufzubauen. Sie nennen das Kollegialität und Brüderlichkeit. Es handelt sich um eine weitere Spielart eines sozialistischen Kollektivismus. Sie wissen jede theologische Feinheit. Deshalb glauben sie sich dazu ermächtigt, rücksichtslos Gehorsam gerade von den letzten Frommen einzufordern (knie nieder, du Kotelett!), damit die gutmenschlichen Homokleriker endlich die Herrschaft über die Welt übernehmen können.

Die Konzilskirche ist eine leere Hülle. Sie hat keine Seele. Sie hat keine innere Wahrheit. Deshalb kann sie auch nicht den armen Seelen helfen, die rücksichtslos von den Evangelikalen (Luthers Brut) durch emotionale Ergüsse noch weiter in den religiösen Egoismus gezogen werden. Milliarden gehen in die Hölle.

Dies ist eine letzte Warnung, die ich bis zum Ende wie eine Sirene unablässig wiederholen werde.
Salzburger
Leider drehen wir uns bei manchem im Kreise: Zum x-ten Male verfallen Sie leider einem simplizistischen Bilde der PhilosophieGeschichte (wie bei J.RATZINGER in dessen "Einführung"): KANT zerschmetterte all die Aristoteliker/Marxisten/Materialisten/Naturalisten/Empiristen/Immanentisten, indem Er bewies, daß das DingAnSich unerreichbar ist. Doch Sein Kritizismus überwand zugleich den Psychologismus…More
Leider drehen wir uns bei manchem im Kreise: Zum x-ten Male verfallen Sie leider einem simplizistischen Bilde der PhilosophieGeschichte (wie bei J.RATZINGER in dessen "Einführung"): KANT zerschmetterte all die Aristoteliker/Marxisten/Materialisten/Naturalisten/Empiristen/Immanentisten, indem Er bewies, daß das DingAnSich unerreichbar ist. Doch Sein Kritizismus überwand zugleich den Psychologismus der Engländer, indem er eben nicht die Sinnes-EinDrücke zu Konstrukten des menschlichen Geistes erklärte wie der satanische FICHTE (den Er explizit verwarf!).
Salzburger
Aber im Grunde haben Sie - wie immer - ganz recht!
Waagerl
Lieber @ M.Raphael Was ich bei Ihren Beiträgen vermisse!!! Gehet hinaus in die Welt und lehret alle Völker! Nur Ankläger zu sein, wie der Teufel! Nützt niemandem etwas! Ihre Inspirationnen zeugen von grenzemlosen Hass! Verbergen Sie sich nicht in christlichem Gewand, denn kein Heiliger, würde so sprechen!!
Waagerl
"Ich höre erst auf, wenn ich gehasst werde."Zitatende Weil Sie sich selbst hassen!
Waagerl
Segnet, um Segen zu erlangen!
Salzburger
Stürzen Sie den Armen nicht ins UnGlück, @Waagerl ! Daß man "sich integriert" und "mitmacht" - gerade das wollen ja die Ratten! Aber heute, wo man durch die Medien selbst im UrWald in der GroßStadt lebt, wo man von Maschinen umgeben ist, die einem suggerieren, GOTT zu sein - in so einer UmGebung muß man täglich kämpfen, um wenigstens sich selbst zu retten!
Und um was Besseres als das wertlose …More
Stürzen Sie den Armen nicht ins UnGlück, @Waagerl ! Daß man "sich integriert" und "mitmacht" - gerade das wollen ja die Ratten! Aber heute, wo man durch die Medien selbst im UrWald in der GroßStadt lebt, wo man von Maschinen umgeben ist, die einem suggerieren, GOTT zu sein - in so einer UmGebung muß man täglich kämpfen, um wenigstens sich selbst zu retten!
Und um was Besseres als das wertlose DämmerVieh zu werden, gehört nun mal, das Vulgäre in sich runterzutreten!: "Das haissable ist nicht das Ich. Das haissable ist das Wir." (GOMEZ DAVILA)
Auch wenn es sentimentalen SäuselSusen schwerfällt - ein echter Christ muß miles CHRISTI sein: Mt.10,34; Lk.14,26!
Das Fatale für die Römische Kirche war gerade, daß die Ihr treugebliebenen braven BauernBuben nicht imstande waren, die Wölfin zu verteidigen: Zuerst muckten sie vor dem Vatikan, doch sobald sie keinen Herren mehr über sich hatten, krochen sie vor dem ZeitGeiste...
sedisvakanz
@Waagerl
Diese Modernisten kann man nicht mehr belehren, weil sie die Lüge mehr lieben als die Wahrheit.
@M.RAPHAEL meint das wohl in diesem Sinne, dass er ihnen die Wahrheit so lange um die Ohren haut, bis sie ihn dafür hassen.
Auch Jesus Christus wurde für das Sagen der Wahrheit von den Mächtigen und auch Machtlosen gehasst.

Lesen Sie einmal die Johannesbriefe, dem Apostel der Liebe, …More
@Waagerl
Diese Modernisten kann man nicht mehr belehren, weil sie die Lüge mehr lieben als die Wahrheit.
@M.RAPHAEL meint das wohl in diesem Sinne, dass er ihnen die Wahrheit so lange um die Ohren haut, bis sie ihn dafür hassen.
Auch Jesus Christus wurde für das Sagen der Wahrheit von den Mächtigen und auch Machtlosen gehasst.

Lesen Sie einmal die Johannesbriefe, dem Apostel der Liebe, den der Herr am meisten wegen dieser göttlichen Eigenschaft liebte.
Was er schreibt, wie wir uns Häretikern gegenüber verhalten sollen:
Nicht einmal grüßen sollen wir sie, schreibt er! Und schon gar nicht in unsere Häuser lassen, sonst machen wir uns mitschuldig!
michael7
@M.RAPHAEL:
Wo es um die Wahrheit geht, ist es nicht möglich, zu sagen, Ihre Worte oder "Beiträge auf GTV richten sich" (nur) "an diese Seele. Sie richten sich nicht an die Vernunft" usw.

Wenn Ihre Beiträge nicht an die Vernunft gerichtet wären, könnte keine Seele sie verstehen. Eine Seele ohne Vernunft ist gar nicht denkbar.

Außer man unterscheidet zwischen "Geist" (Verstand) und "Seele" (…More
@M.RAPHAEL:
Wo es um die Wahrheit geht, ist es nicht möglich, zu sagen, Ihre Worte oder "Beiträge auf GTV richten sich" (nur) "an diese Seele. Sie richten sich nicht an die Vernunft" usw.

Wenn Ihre Beiträge nicht an die Vernunft gerichtet wären, könnte keine Seele sie verstehen. Eine Seele ohne Vernunft ist gar nicht denkbar.

Außer man unterscheidet zwischen "Geist" (Verstand) und "Seele" (Gefühl) im Sinn der modernen Psychologie/Psychiatrie.
Dies ist aber nicht mehr derselbe Begriff von "Seele", wie der Glaube sie versteht.

Wenn sie Seele in diesem modernen Sinn von "Gefühl" verstehen, dann könnte Gott sich einer solchen "Seele" nicht als absolute Wahrheit offenbaren, sondern nur noch als Gefühl.

Sie meinen, gegen den Subjektivismus zu kämpfen? Schaffen Sie aber mit diesem Entwurf von "Seele" nicht selbst die Grundlage, dass Glaube nicht mehr als vernunftgemäß (auf absolute Wahrheit bezogen) verstanden wird, sondern nur noch als subjektive, nicht mehr auf Vernunft und Wahrheit bezogene, (und deshalb letztlich undefinierbare) Sache?
michael7
Was Sie wahrscheinlich sagen wollen (?), das ist natürlich richtig:
Das Geschöpf kann seine beschränkte Vernunft nicht absolut setzen und so tun, als sei der Mensch selbst Gott.
Die geschaffene Vernunft muss sich notwendig an der absoluten Wahrheit, also Gott, orientieren und sich unterwerfen.
Anders ist Erkenntnis und Liebe gar nicht möglich!
geringstes Rädchen
Leere Hülle - aber KEINE leeren Worte: ❤ Meine besinnlichen Texte (45): 'Worte'
Maximilian Schmitt
"Leere Hülle" ist schon mal gar nicht so schlecht, so etwa wie Leeramt!
alfredus
Die Konzilskirche ist eine leere Hülle, wenn man die " Hl. Messe aller Zeiten "zum Maßstab nimmt ... ! Für viele ist das Konzil eine Hl. Kuh an der nicht gerüttelt werden darf. Besonders die Kleriker, an ihrer Spitze die Bischöfe, verteidigen das Konzil mit allen Mitteln ! Nichts soll an die Tradition erinnern, denn diese ist eine einzige Anklage und man müsste sich ändern und besinnen. …More
Die Konzilskirche ist eine leere Hülle, wenn man die " Hl. Messe aller Zeiten "zum Maßstab nimmt ... ! Für viele ist das Konzil eine Hl. Kuh an der nicht gerüttelt werden darf. Besonders die Kleriker, an ihrer Spitze die Bischöfe, verteidigen das Konzil mit allen Mitteln ! Nichts soll an die Tradition erinnern, denn diese ist eine einzige Anklage und man müsste sich ändern und besinnen. Natürlich sind die Christen an das Konzil gebunden und nur wenige können ausweichen. Aber nach einem halben Jahrhundert Konzil, ist die Bilanz erschreckend, denn ein heidnisches Denken hat nicht nur in Rom seinen Geist manifestiert, sondern es gibt Kardinäle und Bischöfe die eine andere, neue Kirche wollen, besonders die Bischofskonferenz in Deutschland !