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Vorhaben der künftigen Familienpolitik (Verantwortung für die Familie e.V.)

Liebe Freunde, 12/2021

der Koalitionsvertrag der zukünftigen Bundesregierung wirft seine Schatten voraus.
Wenn die im Koalitionsvertrag dargelegten Absichten auch so umgesetzt werden, wird Familien für ihre Kinder künftig weniger gemeinsam verbrachte Zeit bleiben, denn es wird angestrebt, dass Eltern ihre Kinder früher und häufiger ganztägig zur Fremdbetreuung abgeben:
„Wir streben eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen an. Diesem Ziel dient unsere ... Familienpolitik."
"Wir werden Frauen gezielt mit passenden Angeboten unterstützen und dabei insbesondere darauf achten, dass Mütter von kleinen Kindern früher, auch durch Angebote in Teilzeit (z. B. Teilzeitausbildungen) besser erreicht werden.“
"Zum weiteren Ausbau von Kita-Plätzen soll ein Investitionsprogramm aufgelegt werden."


Schon jetzt wird jedes dritte Kind ganztags fremdbetreut. Diese Fremdversorgung außerhalb der Familie soll aber noch ausgeweitet werden. Eltern wird so der Einfluss auf ihre Kinder mehr und mehr entzogen.
"Die Kindertagesbetreuung soll weiterentwickelt werden." Umgesetzt werden soll ein "Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung". An den Kosten der Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern will sich der Bund beteiligen.
Obwohl viele Fachleute davor warnen, sollen schon im Kleinkindalter digitale Medien fundiert eingesetzt und in der frühkindlichen Bildung die Medienkompetenz gestärkt werden. In unserm Flyer haben wir ausführlich auf die Gefahren zu früher Medienabhängigkeit hingewiesen. Auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung hatte erst kürzlich darauf hingewiesen, wie sehr die exzessive Mediennutzung bei jungen Leuten zugenommen hat. 95% der Erwachsenen in Deutschland wünschen sich stattdessen umfangreiche Maßnahmen gegen eine Medienabhängigkeit bei Kindern und Jugendlichen.

Ein "ressortübergreifender Nationaler Aktionsplan für Akzeptanz und Schutz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt" soll umgesetzt und finanziell unterlegt werden. „Darin unterstützen wir u. a. die Länder bei der Aufklärung an Schulen und in der Jugendarbeit ... Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld sichern wir dauerhaft im Bundeshaushalt ab."

Diese Stiftung Magnus Hirschfeld fördert die Erforschung geschlechtlicher und sexueller Diversität. „Regenbogenfamilien werden wir in der Familienpolitik stärker verankern.“ „Das Blutspendeverbot für Männer, die Sex mit Männern haben, sowie für Trans-Personen schaffen wir ab, nötigenfalls auch gesetzlich.“

Eltern sind daher gut beraten, sich noch genauer über die Lehr- und Aktionspläne in Kindergärten und Schulen zu informieren. Bei einem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung wird wenig Zeit bleiben, Wertvorstellungen zu vermitteln, die den Inhalten des geplanten "umfassenden Gender-Aktionsplans" standhalten. Durch die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre sollen diese Vorhaben dauerhaft verankert werden.

Die traditionelle Ehe soll nicht mehr ausschlaggebendes Kriterium bei der Adoption minderjähriger Kinder sein.
"Wenn ein Kind in die Ehe zweier Frauen geboren wird, sind automatisch beide rechtliche Mütter des Kindes, sofern nichts anderes vereinbart ist."

Der Schutz der Ungeborenen wird aufgehoben. Schwangerschaftsabbrüche sollen außerhalb des Strafgesetzbuches geregelt werden. Ärztinnen und Ärzte sollen qualifiziert werden, um Schwangerschaftsabbrüche leichter verfügbar zu machen. "Ärztinnen und Ärzte sollen öffentliche Informationen über Schwangerschaftsabbrüche bereitstellen können."
Der Begriff "christlich" taucht im Koalitionsvertrag nicht auf.
Es soll aber die Beteiligung und Repräsentanz insbesondere muslimischer Gemeinden verbessert werden. „Wir bauen die Ausbildungsprogramme für Imaminnen und Imame an deutschen Universitäten in Zusammenarbeit mit den Ländern aus."

Als künftige Familienministerin wurde die grüne Parteilinke Anne Spiegel benannt.

Unser Flyer "Risiken & Folgen der Handynutzung von Kindern und Jugendlichen" will vorbeugend mithelfen, mit diesen Medien verantwortungsvoll umgehen zu lernen. Zur Weitergabe kann er auch in größerer Stückzahl kostenfrei bestellt werden.
Wir wünschen Ihnen eine besinnliche und nachdenkliche, frohe Adventszeit!
Ihr Team von Verantwortung für die Familie e.V.

vfa-ev.de
Elista
Die Ganztagesbetreuung wird momentan Schritt für Schritt wieder rückgebaut - aus Not, da der Personalmangel so groß ist, dass die Betreuungszeiten eingeschränkt werden müssen.
Wenn die die Betreuungszeiten ausweiten wollen, müssen sie erst mal das nötige Personal dazu finden.
Kirchfahrter Archangelus
Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Bereits beim sog. „Frauenparteitag“ der CDU im Jahre 1985 stand in den „Leitsätzen der CDU für eine neue Partnerschaft zwischen Mann und Frau“ allein die Frage, wie man wirtschaftskompatibel Familie und Berufstätigkeit bei Frauen vereinbaren könne.

O-Ton des damaligen Generalsekretärs Geißler: „
Eine moderne und humane Industrienation wie die Bundesrepublik …More
Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Bereits beim sog. „Frauenparteitag“ der CDU im Jahre 1985 stand in den „Leitsätzen der CDU für eine neue Partnerschaft zwischen Mann und Frau“ allein die Frage, wie man wirtschaftskompatibel Familie und Berufstätigkeit bei Frauen vereinbaren könne.

O-Ton des damaligen Generalsekretärs Geißler: „
Eine moderne und humane Industrienation wie die Bundesrepublik Deutschland kann im übrigen ohne den Sachverstand und die Kreativität der Frauen die Herausforderung nicht bestehen, die an sie gestellt werden“ (kas.de/…ail/-/content/33.-bundesparteitag-der-cdu-in-essen). Wenn man so will, wurde in der CDU der 80er so durchaus der Boden für die heutigen „U3-Gruppen“ in den Kitas bereitet - gezielt und bewußt als „eine Art Kulturrevolution“ angelegt. Was Heiner Geißler wenige Jahre später auch offenherzig mitteilte: „Ich glaube, daß wir in der CDU eine Art Kulturrevolution brauchen, beispielsweise etwas Ähnliches wie das, was wir 1985 mit dem Frauen-Parteitag in Essen gemacht haben“ (zeit.de/1991/10/wir-brauchen-eine-art-kulturrevolution).