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Die Erklärung von Abu Dhabi und das „Abrahamic Family House“ - Aus biblisch-christlicher Sicht

Am 4. Februar 2019 unterzeichneten Papst Franziskus und Imam Ahmed el-Tayeb, das geistliche Oberhaupt der Al-Azhar-Universität in Kairo, das „Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt“. Das Dokument wird auch „Erklärung von Abu Dhabi“ genannt, wo die Unterzeichnung während einer Reise des Papstes in die Vereinigten Arabischen Emirate stattfand. Es ist vom Geist des interreligiösen Dialogs durchdrungen und ruft Christen und Muslime als Brüder und Freunde im Glauben sowie alle Menschen guten Willens zu einer Kultur des Dialogs auf, um „als Brüder und Schwestern miteinander zu leben, die Erde zu bevölkern und auf ihr die Werte des Guten, der Liebe und des Friedens zu verbreiten“.(1)

Im September 2019 wurde dann das „Hohe Kommissariat für die Brüderlichkeit aller Menschen“ (Higher Committee of Human Fraternity) mit dem Ziel gegründet, alle Menschen zu motivieren, die „Werte der menschlichen Brüderlichkeit“ im Sinne der Erklärung von Abu Dhabi zu leben. Dem Hohen Kommissariat gehören Vertreter des Christentums, des Judentums und des Islams an. Einen Monat zuvor stellte Scheich Muhammad bin Zayid Al Nahyan, der Kronprinz von Abu Dhabi, ein Stück Land auf der Insel Saadivat zur Verfügung, auf dem der interreligiöse Geist des Dokuments über die „Brüderlichkeit aller Menschen“ architektonisch umgesetzt werden soll.

Geplant ist ein großzügig angelegter und modern gestalteter Komplex, in dem die drei sogenannten abrahamitischen Religionen durch jeweils ein „Gotteshaus“ vertreten sind. Dieses sogenannte „Abrahamic Family House“ (Haus der abrahamitischen Familie) vereint eine Kirche, eine Synagoge und eine Moschee, die in einem Dreieck um einen „gemeinsamen Boden“, einem Garten, angeordnet sind. Ein viertes, flacheres Gebäude ist für alle anderen Menschen „guten Willens“ gedacht. Die Fertigstellung ist für 2022 geplant.

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Foto: ubm-development.com
Carlus shares this
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wie kann ein angeblicher Papst sich mit den Gegnern Gottes, d.h. dem menschgewordenen Sohn Gottes vereinen um ohne den Sohn den Vater zu preisen.
Niemand kommt zum Vater außer durch den Sohn, dem wahren Mensch und wahren Gott Jesus Christus.
Waagerl shares this
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Nicht der interreligiöse Dialog bringt den Menschen Frieden mit Gott, sondern allein der Jesusname, „denn in keinem andern ist das Heil, ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden“ (Apg 4,12).
Lichtlein
Du sollst keine anderen Götter neben mir haben, da weiß man schon alles, was man davon halten soll! !!!!