Clicks10
hl. Evergislus - Gedenktag: am 24. Oktober. Hl. Evergislus Bischof von Köln, Märtyrer * in Tongern / Tongeren in Belgien (?) † um 593 (?) in Tongern / Tongeren in Belgien (?) Evergisilus war der Lege…More
hl. Evergislus - Gedenktag: am 24. Oktober.

Hl. Evergislus
Bischof von Köln, Märtyrer

* in Tongern / Tongeren in Belgien (?)
† um 593 (?) in Tongern / Tongeren in Belgien (?)
Evergisilus war der Legende nach Schüler von Severinus von Köln, der ihn zum Diakon geweiht habe und dem er um 590 als Bischof von Köln nachgefolgt sei. Gregor von Tours berichtete, Everigisil habe 590 in Poitiers Zwistigkeiten in einem Nonnenkonvent geregelt.
Evergisilus starb wohl 593, der Überlieferung nach in Tongern / Tongeren, wo er von Räubern erschlagen wurde, weshalb er als Märtyrer gilt. Er wurde zunächst in Tongern begraben, später wurden seine Gebeine nach Köln überführt.
Gregor von Tours hat von Evergisilus berichtet. Erzbischof Brun hat 955 seine Gebeine nach Köln überführen lassen, sie ruhen in einem Schrein in der Kirche St. Peter.
parangutirimicuaro
Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 13,1-9.
Zu jener Zeit kamen einige Leute zu Jesus und berichteten ihm von den Galiläern, die Pilatus beim Opfern umbringen ließ, so dass sich ihr Blut mit dem ihrer Opfertiere vermischte.
Da sagte er zu ihnen: Meint ihr, dass nur diese Galiläer Sünder waren, weil das mit ihnen geschehen ist, alle anderen Galiläer aber nicht?
Nein, im Gegenteil: Ihr …More
Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 13,1-9.
Zu jener Zeit kamen einige Leute zu Jesus und berichteten ihm von den Galiläern, die Pilatus beim Opfern umbringen ließ, so dass sich ihr Blut mit dem ihrer Opfertiere vermischte.
Da sagte er zu ihnen: Meint ihr, dass nur diese Galiläer Sünder waren, weil das mit ihnen geschehen ist, alle anderen Galiläer aber nicht?
Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.
Oder jene achtzehn Menschen, die beim Einsturz des Turms von Schiloach erschlagen wurden - meint ihr, dass nur sie Schuld auf sich geladen hatten, alle anderen Einwohner von Jerusalem aber nicht?
Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.
Und er erzählte ihnen dieses Gleichnis: Ein Mann hatte in seinem Weinberg einen Feigenbaum; und als er kam und nachsah, ob er Früchte trug, fand er keine.
Da sagte er zu seinem Weingärtner: Jetzt komme ich schon drei Jahre und sehe nach, ob dieser Feigenbaum Früchte trägt, und finde nichts. Hau ihn um! Was soll er weiter dem Boden seine Kraft nehmen?
Der Weingärtner erwiderte: Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen; ich will den Boden um ihn herum aufgraben und düngen.
Vielleicht trägt er doch noch Früchte; wenn nicht, dann lass ihn umhauen.

Lektionar. Rechte: staeko.net

Hl. Claude de la Colombière (1641-1682)

Jesuit
Christliche Reflexionen (Écrits spirituels, coll. Christus n° 9, éd. DDB 1982, p. 470.473; ins Dt. trad. © Evangelizo)

Von der guten Furcht
Gegenstand unserer Angst sollte nicht die geringe Anzahl der Erwählten sein, sondern die Sünden, die uns daran hindern, zu dieser Zahl zu gehören. Ihr werdet nicht verurteilt, weil ihr getadelt wurdet, sondern weil ihr ein schlechtes Leben geführt habt. […] Furcht ist nötig, und zwar immer, aber eine Furcht, die Weisheit hervorbringt, und keine, die zum Erlahmen und zur Verzweiflung führt. Es ist so schwierig, den menschlichen Geist in rechter Mäßigung zu halten. Manchmal fürchten sich die Leute nicht genug, manchmal fürchten sie sich zu viel, und manchmal ist ihre Furcht fehl am Platz. In ihrer Verstiegenheit gehen sie so weit, dass sie fürchten, ihr Unglück komme von Gott, der doch die Quelle all ihrer Güter ist, der ihr Heil will. Alles, was er getan hat, konnte sie noch nicht davon überzeugen, dass er sich nichts sehnlicher wünscht, als sie zu retten. Und doch ist es ein Glaubensartikel, dass Gott uns alle retten will und dass wir uns alle retten können, wenn wir es nur wollen. Wir sehen die Türe zum Himmel, und wenn wir sie nicht sähen, wäre es unvernünftig von Gott, uns aufzufordern, einzutreten. Außerdem sehen wir sehr wohl, welche Menschen durch diese Tür eintreten, und was wir tun müssen, um hineinzukommen. An wem liegt es also, wenn wir nicht eintreten? An Gott oder an uns?