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Priester zeigt "Theologisches" wegen Homosex-"Verhetzung" an

Der Münchner Altenheim-Priester Wolfgang Rothe hat auf Twitter.com (28. Februar) mitgeteilt, gegen einen homosex-kritischen Artikel in der aktuellen Ausgabe des angesehenen katholischen Magazins Theologisches Strafanzeige wegen "Verhetzung" gestellt zu haben.

Rothe ist der frühere Sekretär des konservativen Sankt Pöltner Bischofs Kurt Krenn (1936-2014). Er war 2004 als Subregens in den Homosex-Skandal um das St. Pöltner Priesterseminars verwickelt. Damals kamen eigenartige Kussfotos zwischen ihm und einem Seminaristen in die Zeitungen, von denen Rothe sagte, sie seien von einem unglücklichen Blickwinkel der Kamera aufgenommen worden.

„Theologisches“ wird vom bekannten Dogmatiker Hw. Manfred Hauke herausgegeben.

Rothe und Hauke gehörten lange Zeit dem gleichen kirchlichen Lager an. Der von Rothe verzeigte Artikel wendet sich gegen die Dominanz homosexueller Kleriker. Er stammt vom polnischen Priester Dariusz Oko, einem Experten für die Homosex-Unterwanderung der Kirche.

Der Titel des Artikels lautet: „Über die Notwendigkeit, homosexuelle Cliquen in der Kirche zu begrenzen (Erster Teil).“

Oko beruft sich für seine Ausführungen auf Franziskus, der selber von einer „homosexuellen Lobby“ gesprochen und wiederholt davor gewarnt hat, Homosexuelle zu Priestern zu weihen.

Franziskus sei sich des Problems der enormen Zahl homosexueller Priester bewusst und halte die kirchliche Lehre zu diesem Thema aufrecht, schreibt Oko.

Rothes Anzeige bezieht sich auf die von Oko verwendeten Begriffe Homo-Ideologie, Homo-Häresie, Homoclubs, Lavendelmafia, Homoclans und Homocliquen. Die Homosexuellen würden die Kirche beherrschen „wie die Cosa Nostra Sizilien, die Ndrangheta Kalabrien und die Camorra Kampanien“, schreibt Oko.

Für Oko ist die Dominanz der Homosexuellen in der Kirche wie eine „Kolonie von Parasiten“, ein „Krebsgeschwür“, eine „homosexuelle Plage“ oder „Krebsmetastasen“.

Rothe kritisiert ferner die Feststellung Okos, dass rund 20% der Homosexuellen eine "ephebophile" (männliche Teenager) oder päderastische (Buben) Vorliebe hätten.
miracleworker
Rothe schreibt hiermit einen skandalösen "Nachruf" für seinen einstigen Bischof; ins Klientel der Staatstreiber abgesunken, können wir nur noch für ihn beten! Jemand der Probleme hat mit den Konservativen benützt dies als Ailibi.
Ottaviani
Zunächst mal steht es jedem frei Anzeige zu erstatten wie Herr Oko zu seinen Zahlen kommt sollten diese nicht objektiv sein ist der Tatbestand der VBerhetzung zum 2 mal erfüllt zum ersten mal ist der Tatbestand durch die Ausdrucksweise in dem artikel erfüllt meiner Meinung nach ich bin gespannt wie die Justiz reagiert
Goldfisch
Na da hat Oko ja nicht unrecht. Was in der Kirche abgeht, hat mit Ehrfurcht, Gottes Liebe und Respekt zu Gott und Mitmensch gar nix mehr zu tun.
Den Kirchenmännern sollte man vertrauen können, aber kann man das ....? Man sollte erwarten dürfen, daß sie sich an die Gebote halten und die Fehler und Sünden, den Mitmenschen klar aufzeigen, aber tun sie das ...? NEIN! Alles wird verharmlost und so …More
Na da hat Oko ja nicht unrecht. Was in der Kirche abgeht, hat mit Ehrfurcht, Gottes Liebe und Respekt zu Gott und Mitmensch gar nix mehr zu tun.
Den Kirchenmännern sollte man vertrauen können, aber kann man das ....? Man sollte erwarten dürfen, daß sie sich an die Gebote halten und die Fehler und Sünden, den Mitmenschen klar aufzeigen, aber tun sie das ...? NEIN! Alles wird verharmlost und so rennen die lauen und gleichgültigen Seelen in den Abgrund, mit der Ausrede: "es hat ja keiner was gesagt...!"