Heilwasser

Heilige Familie wandelt über Bayern im Jahre 2007 (67-69)

Heilige Familie wandelt über Bayern im Jahre 2007
(67-69). Eine wahre Begebenheit!

28.8. 2007, Camael, 67

Auf dem Waldweg, wo wir gehen, lernen wir einen
Mann kennen, der ganz grün angezogen ist. Er sagt,
er ist Jäger, was immer das auch ist. Ein Hund ist
auch dabei. Wir fragen ihn, ob er weiß, wo wir ohne
Geld übernachten können. Er hatte wohl Mitleid mit
dem Kleinen, er nimmt uns mit zu sich nach Hause.
Seine Frau wirft ihm böse Blicke zu, sagt aber nichts.
Sie macht uns was zu essen. Er erlaubt uns, dass wir
eine Nacht bleiben können. Er zeigt dem Kleinen die
Hasen, die er züchtet. Der Kleine möchte noch ein
bisschen bleiben. Wir gehen ins Haus. Später kommt
er und wir gehen schlafen. Wir werden wach, als wir
lautes Schimpfen hören. Der Kleine hat die ganzen
Hasen freigelassen. Wir mussten sie alle wieder ein-
fangen. Das hat lange gedauert. Schnell gehen wir
weiter, bevor er noch was anderes anstellt.

31.8. 2007, Camael, 68

Wo wir hinkommen, stehen nur ein paar Häuser. Aber
es sind viele Leute da. Überall sind Stände und viele
Tiere, die verkauft werden sollen. Der Kleine staunt.
Er drängelt sich ganz nach vorn, damit er alles genau
sehen kann. Man darf die Tiere auf den Arm nehmen,
bevor man sie kauft. Nach einer Stunde wird es uns
zu laut. Wir wollen gehen. Wir waren schon ziemlich
weit weg, als wir ein klägliches Miauen hören. Wo
kommt das her? Der Kleine hat das Katzenbaby unter
seinem Hemd versteckt. Zurück können wir nicht mehr.
Was machen wir nur? Beim nächsten Haus fragen wir,
ob sie eine kleine Katze aufnehmen, aber wir haben
kein Glück. Erst im nächsten Dorf nimmt uns eine
alte Frau das Tier ab. Es hat es gut auf dem Bauernhof.
Die Bäuerin füttert es mit der Flasche und lässt es in
der warmen Stube. Wir können auch ein paar Tage
bleiben.

4.9. 2007, Camael, 69
Bei der freundlichen Frau konnten wir doch nicht
länger bleiben. Ein Engel mahnt uns, weiter zu
gehen wegen unserer Mission. Wir haben gar keine
Lust, weil es so kalt ist. Der Wind pfeift durch unsere
dünnen Kleider, aber wir müssen unsere Pflicht er-
füllen. Bei jedem Haus betteln wir jetzt um Kleider,
die nicht mehr gebraucht werden. Besonders der
Kleine
erregt Mitleid. Nach Stunden kriegen wir
endlich von einer Frau warme Sachen von ihren
Kindern, die schon groß sind. Auch für die Maria
und den Josef ist was dabei. Wir kommen an einer
Brauerei vorbei, die jeder besichtigen kann. Wir
gehen auch hinein. Der Kleine freut sich, weil es
da warm ist. Wir suchen den Kleinen, der uns schon
wieder entwischt ist. Plötzlich fallen die vollen
Flaschen reihenweise aus dem Förderband. Der
Kleine
hat auf einen Knopf gedrückt. Am besten,
wir verschwinden jetzt.

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Heilwasser

Sie alle machen sich hier LÄCHERLICH! Karsten Hilse (AfD).

Heilwasser

Der Kleine hat die ganzen
Hasen freigelassen. 😊 😂