Keine Konsequenzen: Bischof "verurteilt" Fahrrad-Eucharistie

Bischof Pierantonio Tremolada, 65, von Brescia, Italien, hat am 19. September die Biertisch-mit-Fahrrad-Eucharistie verurteilt, die von Pfarrer Fabio Corazzina inszeniert wurde.

Laut MessaInLatino.it kritisierte Tremolada Corazzinas Kleidung, seinen Umgang mit den konsekrierten Gestalten, seine Freestyle-Gebete und unangemessenen Witze: "Wie konnten Sie nicht den Schock und den Schmerz verstehen, den das bei so vielen Menschen, die die Eucharistie zutiefst lieben, verursachen würde - und tatsächlich verursacht hat."

Tremolada fordert Corazzina auf, sich demütig zu entschuldigen und "eine Bußgeste zu wählen, die das Bewusstsein für Ihre Verantwortung zum Ausdruck bringt und in irgendeiner Weise eingreift, um das Geschehene wiedergutzumachen." Schließlich empfiehlt er, "wachsam zu sein, damit so etwas nicht noch einmal passiert".

Die Realität: Das live gestreamte Video der Fahrrad-Eucharistie ist immer noch auf der Facebook-Seite von Corazzina abrufbar. Angesichts seiner weiteren Posts gibt es keinen Grund, über sein zukünftiges Verhalten optimistisch zu sein. Bischof Tremolada hat keine Strafe angekündigt, wenn sich Corazzina nicht entschuldigt.

#newsDygwtkflxa

Vates
Seit langem werden Häresien und Sakrilegien aller Art von Rom und den Bischöfen unter gröbster Verletzung ihrer Hirtenpflicht nicht mehr geahndet, weshalb die allgemeine Züchtigung durch Gott
unabwendbar ist!
Goldfisch
Diese halbherzigen Forderungen sind nichts Wert. Konsequenzen setzen und zwar umgehend, das wird diesen eigenartigen Initiator eher wachrütteln. Schon bei kleinstem Vergehen wird oft unmenschlich gehandelt und hier wird grad mal der Unmut geäußert.
De Profundis
Hier ist der Brief des Bischof (Quelle)
Lucky Strike1
Der Pfarrer hätte abgesetzt gehört und fünf Jahre zur Busse in ein Trappistenkloster geschickt werden müssen!
Ursula Sankt shares this
198
Immerhin - ein Bischof verurteilt das Sakrileg.
Franz Graf
Erst auf Druck der sehr vielen Gläubigen, welche sich wegen diesen skandalösen Sakrileg, beim Herrn Bischof erst einmal nachdrücklich empört haben.