michael7
Natürlich wurde oder wird heute noch von manchen die Frage gestellt, ob das Bild auf dem Grabtuch eventuell erst im Mittelalter entstanden oder verfertigt worden ist. Diese Fragen haben zu zahlreichen Untersuchungen Anlass gegeben. In obigem Text werden die wichtigsten Ergebnisse kurz zusammengefasst und diskutiert.
Theresia Katharina
@michael7 Vielen Dank für den sehr guten und informativen Link!
a.t.m
Ja schriftlich ist auch nachgewiesen dass das Turiner Grabtuch mit Gott dem Herrn Jesus Christus in Kontakt gekommen ist, siehe
Markus 15. 46 Josef kaufte ein Leinentuch, nahm Jesus vom Kreuz, wickelte ihn in das Tuch und legte ihn in ein Grab, das in einen Felsen gehauen war.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
DrMartinBachmaier
@michael7: Soll es dann ein Wundertuch aus dem 14. Jahrhundert sein? Wenn ja, dann soll man es auch so benennen. Es ist halt vor dem 14. Jahrhundert nicht dokumentiert, und im 14. Jahrhundert als Bildnis, Repräsentation und Fäschung.

Es entsteht hier eine interessante Verbrüderung zwischen Evolutionisten und Grabtuchgläubigen.

Wir Katholiken glauben an das mündlich und schriftlich Überlieferte…More
@michael7: Soll es dann ein Wundertuch aus dem 14. Jahrhundert sein? Wenn ja, dann soll man es auch so benennen. Es ist halt vor dem 14. Jahrhundert nicht dokumentiert, und im 14. Jahrhundert als Bildnis, Repräsentation und Fäschung.

Es entsteht hier eine interessante Verbrüderung zwischen Evolutionisten und Grabtuchgläubigen.

Wir Katholiken glauben an das mündlich und schriftlich Überlieferte, während Evolutionisten und Turiner-Grabtuch-Gläubige mit irgendwelchen Methoden das herkriegen wollen, was nicht oder gegenteilig überliefert ist.
Endor
Shalom ! @michael17 herzlichen Dank für Ihren ausführlichen Artikel der Roß und
Reiter nennt. Auf Grund der reichhaltigen und tiefgründigen wissenschaftlichen
Untersuchungen gibt es seriöser Weise keinen Zweifel an der Echtheit des Turiner
Grabtuches als das Leichentuch Jesu Christi. Als Zeugnis und mene tekel ist es
gerade für unsere heutige Gott ferne Zeit geschenkt. Shalom !
michael7
@DrMartinBachmaier : Sie setzen immer unkritisch voraus, was allen wissenschaftlichen Untersuchungen widerspricht, dass das Tuch ein menschliches Gemälde/Abdruck o.ä. ist.
Sollten Sie nicht mal hier etwas kritischer nachforschen?
DrMartinBachmaier
@michael7: Ich kann das schon auch noch einbauen. Zeigen Sie es mir im Zusammenhang mit den dazugehörigen Infos. In den nächsten Stunden habe ich aber keine Zeit.
Im Übrigen finde ich den Fakt, dass der Mann auf dem Grabtuch eine große Ähnlichkeit mit anderen Christus-Ikonen hat. Man kannte doch im 14. Jahrhundert diese Ikonen und bemühte sich sicher, diesen nahezukommen.
michael7
@DrMartinBachmaier : Warum zeigen Sie nicht ein Bild, wo eine Übereinstimmung der Abbildung (Narbe über dem Auge, Gesicht, Haare, Hände und Arme usw.) leicht zu erkennen ist? Siehe z.B. hier:

Zumindest einige dieser Details sind überraschend, und die Übereinstimmung der Darstellung auch, besonders wenn man daran denkt, dass sich dieser Einfluss nicht nur hier, sondern wie oben im Artikel …More
@DrMartinBachmaier : Warum zeigen Sie nicht ein Bild, wo eine Übereinstimmung der Abbildung (Narbe über dem Auge, Gesicht, Haare, Hände und Arme usw.) leicht zu erkennen ist? Siehe z.B. hier:

Zumindest einige dieser Details sind überraschend, und die Übereinstimmung der Darstellung auch, besonders wenn man daran denkt, dass sich dieser Einfluss nicht nur hier, sondern wie oben im Artikel gezeigt, auch bei vielen anderen Darstellungen und Ikonen durch die Kirchengeschichte zeigt!
DrMartinBachmaier
Ein ähnlches Beispiel: Wir wissen gemäß biblischer Dokumentation, dass der Mensch vor etwa 6000 Jahren erschaffen wurde. Ägyptische Hieroglyphen lassen zwar auf ein mindestens 1000 Jahre älteres Alter des Menschen schließen, A. K. Emmerich spricht hier aber davon, dass die Ägypter das älteste Volk sein wollten, weswegen hier viel geschummelt wurde. Wie dem auch sei: Dokumentiert ist zumindest …More
Ein ähnlches Beispiel: Wir wissen gemäß biblischer Dokumentation, dass der Mensch vor etwa 6000 Jahren erschaffen wurde. Ägyptische Hieroglyphen lassen zwar auf ein mindestens 1000 Jahre älteres Alter des Menschen schließen, A. K. Emmerich spricht hier aber davon, dass die Ägypter das älteste Volk sein wollten, weswegen hier viel geschummelt wurde. Wie dem auch sei: Dokumentiert ist zumindest nichts Älteres als, sagen wir mal, 10.000 Jahre. Auch Ausgrabungen sprechen nicht von Städten von etwa vor 50.000 Jahren.

Wenn man jetzt aber zur Stütze der Evolutionslehre ein hohes Alter des Menschen braucht, was macht man dann? Man verwendet andere "wissenschasftliche" Methoden, etwa radiometrische Uhre, und siehe da, plötzlich erscheinen Alter von 100.000 oder gar einer Million Jahre. Und dazu gibt es eine viel umfangreichere Literatur als die hier im Grabtuch-Artikel angegebene, und man lehrt das sogar in den Schulen. Und auch hier auf gloria.tv hat sich jemand nicht geschämt, einen Artikel einzustellen, bei dem zwar richtig behauptet wurde, dass alle Menschen von einem Menschenpaar abstammen, aber dann: das vor etwa 100.000 Jahren gelebt habe.

Es ist immerhin leichter glaubwüdig, das Turiner Grabtuch sei echt, als zu glauben, den Menschen gebe es bereits 100.000 oder noch länger und während der sog. prähistorischen Zeit hätte er als Jäger und Sammler in Höhlen gewohnt, wäre also zu blöd gewesen, das Dunkel der Höhle zu verlassen und Häuser, Dörfer und Städte zu bauen. Da ist es in der Tat einfacher zu glauben, etwas zu dokumentieren vergessen zu haben oder falsche Betrugsvorwürfe gemacht zu haben. Man hat ja auch hier alternative Methoden gefuden, um dem, was dokumentiert ist, entgegenzuwirken und das, was nicht dokumentiert ist, zu ersetzen.
DrMartinBachmaier
Ich möchte kurz auf den Anfang eingehen, mit dem ich sinngemäß den Artikel auf meiner Homepage, der im Übrigen auch die Pro-Argumente enthält, beende.
"Aber diese Berichte kamen ihnen wie ein Märchen vor, und sie glaubten ihnen nicht".

Hier beim Grabtuch ist es genau umgekehrt. Ich bin hier der Gläubige. Ich glaube, was dokumentiert ist, dass das Leichentuch im 14. Jh. als Repräsenation oder …More
Ich möchte kurz auf den Anfang eingehen, mit dem ich sinngemäß den Artikel auf meiner Homepage, der im Übrigen auch die Pro-Argumente enthält, beende.
"Aber diese Berichte kamen ihnen wie ein Märchen vor, und sie glaubten ihnen nicht".

Hier beim Grabtuch ist es genau umgekehrt. Ich bin hier der Gläubige. Ich glaube, was dokumentiert ist, dass das Leichentuch im 14. Jh. als Repräsenation oder Bildnis ausgestellt wurde und dass Bischof Henri de Poitiers die Betrügerei aufdeckte. Vor allem aber erstaunt mich, dass 13 Jahrhunderte lang nichts, aber auch gar nichts von einem Grabtuch mit Körperabdrucken dokumentiert wurde, obwohl doch damals so viele lateinische Werke geschrieben wurden. Es erscheint mir nahezu lächerlich, wenn man als Beleg eine Darstellung aus dem Codex Pray vom späten 12. Jahrhundert bringt. Inwiefern soll sowas (siehe Bild) eine Dokumentation für das Turiner Grabtuchs beinhalten?
Carlus
vielen Dank für diese hervorragende Ausarbeitung.
Nicolaus
Und auch schon bei den Aposteln war der Glaube nicht aus einem Guss, man denke an den hl. Thomas.
simeon f.
@Maria Katharina Aber wer von Zweifeln heimgesucht wird, ist froh, wenn er solche Bestätigungen findet, mit denen er so manchen Zweifel in die Flucht schlagen kann. Und es gibt halt auch viele Menschen, die nicht so fest im Glauben stehen.
Maria Katharina
Wer glaubt, braucht keine wissenschaftlichen Beweise.