Bätzing: „Segnung Homosexueller steht im verantwortbaren Rahmen”
Jüngst hat Papst Leo XIV. das Nein des Vatikans zu Segensfeiern für homosexuelle Paare bekräftigt. Diese hatte der Münchner Kardinal Reinhard Marx zuvor in seinem Erzbistum erlaubt. Reaktionen aus der katholischen Kirche ließen nicht auf sich warten. Eine Übersicht: Das Schreiben „Segen gibt der Liebe Kraft“ könne man in seiner Berufung auf „Fiducia supplicans“ nicht anders als „sophistisch“ – täuschend argumentierend – bezeichnen, kritisierte der Münchner Theologieprofessor Andreas Wollbold gegenüber der „Tagespost“. „Dort waren liturgische Segensfeiern eindeutig ausgeschlossen, hier dagegen werden sie liebevoll ausgestaltet. Wie weise von Papst Leo, dazu ein klares Nein auszusprechen!“, stellte er sich hinter den Papst und damit gegen den Erzbischof seiner Diözese. Selbstverständlich könne kein Seelsorger dazu verpflichtet werden, bei solchen Feiern mitzuwirken oder auch nur sie zu vermitteln, wie das Papier es verlange. „Engagierte Seelsorge ringt stattdessen zusammen mit den …