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DAS CIVITAS INSTITUT STELLT SEINE TÄTIGKEIT EIN (civitas-institut.online)

DAS CIVITAS INSTITUT STELLT SEINE TÄTIGKEIT EIN

14. September 2020

Nach fünfzehnjähriger Arbeit für die Verteidigung des authentischen Naturrechts und das überlieferten katholischen Soziallehre stellt das Civitas-Institut zum Ende diesen Jahres seine Tätigkeit als selbständige Organisation ein.

Als wir mit unserer Arbeit begonnen haben, gab es in Deutschland keine andere Organisation, die sich den Themen Naturrecht und katholische Soziallehre in einer umfassenden Weise zugewandt hat. Es gab Organisationen für den Lebensschutz und bestimmte andere partikuläre Themen, aber keine Organisation, die in zentralen Politikfeldern das Naturrecht verteidigt.

Diese Situation hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Durch die massiven Angriffe auf nahezu alle Grundlagen der Gesellschaft von linker Seite, in Richtung auf einen globalistischen Welteinheitsstaat, angeführt oftmals von der CDU-Bundeskanzlerin selbst, haben sich Organisationen und Initiativen gebildet, die sich dieser Entwicklung entgegenstellen. Selbst innerhalb der CDU hat sich eine starke Gegenbewegung herausgebildet, die Werteunion, die die durch Frau Merkel initiierte Entwicklung der CDU zu einer linken, globalistischen und sozialdemokratischen Partei ohne Grundlagen im Naturrecht, widersteht. Darüber hinaus entstand eine Partei rechts von der Mitte, die AfD, die ebenfalls im Widerstand gegen die Entwicklung in Richtung auf eine globalistische weltweite Ordnung steht. Allerdings fehlen der AfD christliche und naturrechtliche Grundlagen, was nicht zuletzt eine der Ursachen für die Ansammlung von rechtsextremen und rechtsradikalen Kräften in der AfD, besonders in den östlichen Bundesländern, sein dürfte. Ob und inwieweit sich die AfD künftig für naturrechtliche Grundlagen öffnet, muss abgewartet werden.
Besonders aggressiv sind die Angriffe linker Globalisten in Deutschland gegen das Fundament jeder gesellschaftlichen Ordnung, die Ehe und Familie. Sie scheuten nicht vor einer verfassungsfeindlichen Änderung des Grundgesetzes zurück, durch die homosexuellen Partnerschaften der Status einer Ehe verliehen wurde. Die radikal menschenverachtende und aggressiv naturrechtswidrige Genderideologie erfasst immer weitere Kreise des gesellschaftlichen Lebens und greift unsere Kinder an, die schon in der Kita und im Kindergarten früh sexualisiert werden und die mit der Genderideologie indoktriniert werden. Die Genderideologie ist gefährlicher als der Kommunismus und wird die gesamte Gesellschaft zerstören, wenn sie sich tatsächlich durchsetzen sollte. Dies ist den Feinden den Naturrechts durchaus bewusst und wird von ihnen direkt angestrebt. Dies muss mit allen Kräften verhindert werden!

Gerade auf diesem Gebiet hat sich in den vergangenen Jahren eine schlagkräftige Gegenbewegung entwickelt, die den Kampf gegen die Genderideologie, die Frühsexualisierung der Kinder und für Ehe und Familie engagiert aufgenommen hat. Wir meinen die von Frau Hedwig von Beverfoerde gegründete Basisbewegung „Demo für Alle“. Die Bewegung hat zahlreiche Aktionen, Tagungen und Symposien durchgeführt, deren Wirkung weit über den nationalen Rahmen hinausreichen. Die Bewegung konnte vor allem zahlreiche junge Menschen und Familien für ihre Arbeit gewinnen und kämpft auf den zentralen Gebieten für die Achtung des Naturrechts. Freunde und Mitglieder des Civitas Instituts unterstützen bereits die Arbeit der Bewegung „Demo für Alle“.

Das Civitas Institut empfiehlt allen Freunden und den Mitgliedern, sich aktiv an der Arbeit der Demo für Alle zu beteiligen und diese Bewegung nach Kräften zu unterstützen. Führende Mitglieder dieser Bewegung haben einen katholischen Hintergrund und verteidigen das Naturrecht. Daher stellt das Civitas Institut seine Arbeit zu Gunsten und zur Unterstützung der Demo für Alle ein.

Weitere Informationen zur Demo für Alle finden Sie hier

Dr. Rafael Hüntelmann
Geschäftsführer
Ottaviani
das ist kein Verlust es war schlicht der Versuch der FSSPX politisch Fuß zu fassen aber das funktioniert im deutschsprachigen Raum nicht man hat hier genug erlebt mit politisierenden Klerikern besonders in Österreich
Stefan Marcel
Der Grund ist wohl vorgeschoben, oder?
Eva
Kennt jemand die Hintergründe?
Sunamis 49
vielleicht schrieben sie etwas das jemand unangenehm war...