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Felix Staratschek

Campact fordert mehr Corona-Maßnahmen: Eine Antwort auf den offenen Brief von Felix Kolb / Pressemeldung von Campact

Lieber Namensvetter Felix Kolb!

Ich kann den offenen Brief nicht unterschreiben. Und ich bitte alle weiteren Empfänger den Link zum Brief nicht anzuklicken, weil man heute nicht weiß, ob man mit dem Klick bereits der Aktion beitritt. Andere Portale haben den Link, "Die Aktion ansehen", dann weiß ich, dass ich mir in Ruhe meine Meinung bilden kann.

Ich möchte hier nur auf 3 Dinge eingehen, um Ihre Zeit nicht zu überfordern:

1. Wo sind die Maßnahmen, die Menschen stark zu machen, dass Keime weniger Chancen haben die Menschen zu befallen? In Altenheimen haben viele einen extremen Vitamin D Mangel und dank der oft unausgewogenen Ernährung und als Nebenwirkung der vielen Medikamente fehlt es an vielen weiteren Spurenelementen. Ein Politik, die wirklich Leben schützen will und eine Medizin will, die dem Menschen dient, würde hier ansetzen. Auch Normalbürger haben massiven Vitamin D-Mangel, weil diese sich überwiegend in Räumen oder Autos aufhalten und nicht eine Stunde Mittagssonne haben, wo der Körper genug Vitamin D erzeugen könnte. Auch Selen ist ein Mangelmineral in Deutschland. Ein großes Blutbild, als medizinische Standartelistung dass den Status aller dieser Vitalstoffe erfasst, würde der Gefahrenabwehr und Gesundheit sehr dienen

Am Brandenburger Tor in Sichteise zum
Reichstag finden immer wieder Demos statt.
Hier im Januar 2020 die "Wir haben es satt" Demo
für eine bessere Agrarpolitik aus Anlass der
"Grünen Woche" in Berlin

2. Sie Reden von den Toten. Es sterben jeden Tag ca. 2500 Menschen in Deutschland. Wir haben keine extreme Übersterblichkeit, wie es diese immer wieder bei Grippe gibt. Hätte man jedoch die Grippetoten so erfasst, wie akut bei Corona, müsste man die Zahlen um 50 bis 100% anheben. Denn wenn bei Grippe jemand an den Folgen von Krebs, Unfällen und anderen Krankheiten starb, war das ein Todesfall dieser Krankheit oder dieses Ereignisses. Heute wird jeder Patient getestet und wenn dann ein positiver Test vorliegt gilt man als Coronatoter, sogar dann, wenn der Test schon länger zurückliegt und der Todesfall gar keinen Bezug mehr zu Corona hat. Es wird hier mit Zahlen Panik gemacht. Bei Grippe sind in schweren Jahren alleine in Berlin und Hessen Kalenderwochen mit jeweils über 1000 Grippetoten aufgetreten.

3. Seit dem Frühjahr 2020 reden Politiker und "Wirrologen" von der 2. Welle. Kein Querdenker hat die daran gehindert, die zu ihren Aussagen passenden Maßnahmen einzuleiten und eine Pflegeoffensive für die Krankenhäuser zu starten (Weiterbildung vorhandenen Personals, Anlernen weiterer Pflegekräfte mit Ausbildung in der Sommerhälfte und Einsatz in der Winterhälfte, Ausbildung aller Bundeswehrsoldaten zu Pflegehelfern und Pflegern). Statt dessen werden nun fragwürdige Dinge Gesetz und ein Verstoß dagegen ist dann künftig mehr als eine Ordnungswidrigkeit.
Was sagt eine 7 Tage Inzidenz von 50? Das heißt 0,05% einer Gruppe haben einen positiven PCR-Test. Grippe schafft bei einer 13-Wochen-Inzidenz einen Wert von bis zu 20.000 oder 40.000. Das sind beim unteren Wert pro Woche im Durchschnitt 1540. Da der Verlauf aber nicht linear ist, sondern meist eine Glockenkurve abbildet, muss ich davon ausgehen, dass die 7 Tage Inzidenz bei Grippe oft den Wert von 7000 überschreitet.
Und wenn die Gesundheitsämter mit der Inzidenz von 50 nicht mehr zurecht kommen, bleibt doch die Frage, warum man die Ämter nicht technisch und personalmäßig dafür vorbereitet hat? Man könnte allen, die akut ihren Beruf nicht ausüben können (Lockdown-Folgen, Hartz IV) anbieten, eine Stelle in den Gesundheitsämtern zu bekommen und in jedem Rathaus könnte eine Außenstelle des Gesundheitsamtes eingerichtet werden. Dann könnte man Kontakte nachverfolgen, ohne die Gesellschaft lahm zu legen.

Noch ein Wort zur Maske: Nasenatmung bläst nach unten. Eine Maske vor der Nase verhindert das und streut die Atemluft auf Gesichtshöhe in den Raum. Aerosole haben so eine viel bessere Streuung. Und wenn die Luft verstärkt seitlich aus der Maske strömt, erhöht diese in Schulbussen und dem ÖPNV das Risiko. Über einen Mundschutz kann man diskutieren, weil der Mund die Luft nach vorne stößt. Aber Nasenatmung ist kein Risiko. Das Gesetz hat aber diese falsche Nasenbedeckung jetzt zur Norm gemacht. Es würde viele Konflikte beseitigen, dürfte man die Maske unter der Nase tragen, weil nur aus dem Mund die großen Tröpfchen in den Raum nach Vorne gestoßen werden, die infektiös sein können. Im OP-Raum liegt eine Sondersituation vor, weil man über einer offenen Wunde atmet.

Wir brauchen eine andere Medizin, die am Ende auch viel umweltfreundlicher sein wird, als das, was wir akut haben. ich vermisse diese zentrale Forderung in Ihrem offenen Brief und das weckt bei mir Zweifel an der Unabhängigkeit von Campact. Wer sich gegen Gentechnik am Acker und im Stall einsetzt, sollte seine Hoffnung auch nicht auf eine RNA-Impfung setzen. Hier wird fremdes Erbgut in menschliche Zellen eingeschleust. Ist es kontrollierbar, in welche Zellen das geht? Kann es zu Wechselwirkungen mit der DNA kommen? Kann das Immunsystem darauf reagieren mit Killerzellen gegen die Zellen, die die Viren-RNA aufgenommen haben? Kann das zu schweren Autoimmunschäden führen?

Anbei meine Petition, die ich Ende Oktober 2020 beim Bundestag eingereicht habe. Sie können daraus gerne eine eigene für Ihr Portal machen: https://viertuerme.blogspot.com/2020/10/corona-petition-den-bundestag-zum-thema.html Gute Politik hätte die Inhalte für das Infektionsschutzgesetz aufgegriffen.

Mit bestem Gruß, Felix Staratschek

Da ich nicht weiß, ob ich berechtigt bin, den offenen Brief auf meine Seite zu übernehmen stelle ich die Pressemitteilung von Campact zur Aktion hier ein. Bis auf das Ende der Schlagzeile ist diese unverändert und gibt so die Sichtweise von Campact wieder und nicht die dies Blog-Admin.

Jetzt dritte Welle verhindern: Offener Brief an 2,3 Mio. Campact-Adressen

Verden/Berlin, 20. November 2020. In einer ungewöhnlichen Aktion fordern Campact-Vorstand Felix Kolb und Kampagnendirektorin Luise Neumann-Cosel die 2,3 Millionen Unterstützerinnen und Unterstützer auf, sich für eine vorausschauende Corona-Politik stark zu machen, um eine dritte Welle zu verhindern. Sie bitten die Menschen einen offenen Brief zu unterzeichnen. Darin kritisieren sie die Regierungschefs von Bund und Ländern, denen “Zank um Zuständigkeit” oft wichtiger sei als vorausschauende Einigung auf Maßnahmen zum Schutz vor der Pandemie.

Campact fordert mehr Corona-Maßnahmen – nicht weniger

“In diesem Winter müssen wir die Pandemie ohne die Hilfe von Impfungen begrenzen”, so Felix Kolb. “Das gelingt nur, wenn wir dem Virus immer voraus sind. Es reicht also nicht aus, die jetzige zweite Welle durch konsequentes Eingreifen rasch zu beenden. Vielmehr erwarten wir, dass die Regierungen parallel Pläne machen, um eine dritte Welle von vorneherein zu verhindern.” Luise Neumann-Cosel ergänzt: “Auch wenn es schmerzt – natürlich verzichten wir auf den Besuch bei der Familie oder dem Freundeskreis, auf den Sportverein, aufs Theater oder Restaurant. Aber was nur schwer zu ertragen wäre: Wenn unsere Regierungen diese teuer erkämpften Erfolge nun wieder verspielten. Weil sie aus den Fehlern der ersten und zweiten Welle nicht lernen, das Virus unterschätzen – und wieder erst handeln, wenn nur noch ein erneuter Lockdown bleibt.”
Japan und Südkorea als Vorbilder

Unter anderen verlangt die Organisation, dass Schülerinnen und Schüler im Unterricht Masken tragen und bei hoher Fallzahl Unterricht in Halbklassen möglich gemacht werden muss. Japan und Südkorea konzentrieren sich in der Nachverfolgung auf große Events und schicken dann alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Quarantäne. Das sollte zur Entlastung der Gesundheitsämter auch hier eingeführt werden und die Einzelfall-Recherche ersetzen.

“Wir dürfen den öffentlichen Raum nicht den Menschen überlassen, die Corona leugnen und überall Verschwörungen wittern,” sagt Neumann-Cosel. Wenn Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder am nächsten Mittwoch wieder über Corona beraten, wird Campacts offener Brief in ganzseitigen Anzeigen in der taz, der Süddeutschen und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung geschaltet.
Kein Raum für Verschwörungsideologien

Campact positioniert sich als eine der wenigen NGOs so eindeutig zum Thema Corona-Maßnahmen und zahlt dafür einen Preis. Bereits im Mai hatte die Organisation vor der Teilnahme an Hygiene-Demos gewarnt. Daraufhin hatten rund 50.000 Menschen den Campact-Newsletter abbestellt und 1.000 Förderinnen und Förder ihre regelmäßige finanzielle Unterstützung gekündigt. Facebook-Posts zu dem Thema ( z.B.“Akuter Nazi-Alarm” oder Zitate von Lauterbach/Drosten) erzeugen regelmäßig Tausende an Hass-Kommentaren. Doch der Verein bleibt dabei: Viele der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen werden von einer beunruhigenden Mischung aus Rechtsextremen, Reichsbürgern und Anhängern diverser Verschwörungsideologien mit organisiert, die der Demokratie schaden wollen.