1387. WEIHE AN MARIA, LOSKAUF DER GEFANGENEN

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1387. WEIHE AN MARIA, LOSKAUF DER GEFANGENEN
(Myriam van Nazareth)

Liebe Mutter Maria, mächtige Besiegerin aller Finsternis,
Gott hat meine Seele als Spiegel entworfen, um das Licht Seiner strahlenden Liebe durch die ganze Schöpfung weiterzuleiten. So oft habe ich den Spiegel meiner Seele dadurch verunreinigt und sogar gebrochen, dass ich den Drachen allen Elends und aller Zerstörung in meinen Tempel einlud. Aus diesem Grund verschenke ich mich jetzt Dir, denn die Finsternis benutzt jede Unfähigkeit und jeden Unwillen, Gottes Licht in mich aufzunehmen, um meine Seele, mein Herz und meinen Geist zu Sklaven für ihre Werke und Pläne der Zerstörung zu machen.
O Mutter vom Licht der Welt, alles, was sich der wahren Liebe verschrieben hat, wird von der Finsternis verfolgt. Keine Seele wird jedoch Sklavin finsterer Verfassungen wenn sie wahrhaftig Gott gehören will, denn der Weg der Heiligung ist ein Weg in die Fülle der Freiheit und des Friedens des Herzens, das den Kerker finsterer Verfassungen zum Tempel des Lichts umgebaut hat, das Gott für die Seele vorgesehen hatte.
Ich gebe Dir die Fesseln und Ketten meiner Verführbarkeiten, Schwächen, und jeglicher Neigung um auf die falschen Versprechen von Irrwegen und von scheinbar schönen Blumen weltlicher Einflüsse hereinzufallen, die giftig werden, sobald die Seele sie berührt und ihren Duft einatmet.
Ich gebe Dir den Kerker, den mein freier Wille für meine Seele baut sobald er Gottes Gesetz der Liebe verleugnet. O darf ich von Deinem Willen trinken, denn kein Wasser kann die Wunden meiner Seele waschen auβer dem Wasser aus der heiligen Quelle, die Gott Selbst in Deinem Herzen hat entspringen lassen und aus welcher der Christus in die Welt getragen werden musste.
Unter Deinen Augen zerreiβe ich jede Urkunde, durch welche mein freier Wille sich jemals der Finsternis verschenkt hat, damit sie auf mich keine Ansprüche mehr erheben kann, und ich durch die Macht Deines Einschreitens und Deiner Herrschaft über mein ganzes Wesen aus den Ketten losgekauft werde, die ich mich selber so oft umgelegt habe.
In Dir, o Königin der Sündenlosigkeit, soll sich meine Seele in die höchsten Zielsetzungen verlieben, die Gott durch sie zu vollbringen versucht. Nur zu Deinen Füβen wird meine Seele das Testament der wahren Freiheit unterschreiben, das Jesus am Kreuz mit Seinem erlösenden Blut für mich geschrieben hat und das seit Seinem Kreuzestod wartet auf die Unterschrift meines freien Willens um lebenslänglich von jeglicher finsteren Neigung frei zu werden.