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Die Lehre von der Erbsünde. Längst überholt oder top aktuell? (Der Ruf des Königs)

Die Lehre von der Erbsünde.
Längst überholt oder top aktuell?


Die Kirche redet viel vom Lieben Gott, aber gleichzeitig lehrt sie, dass jedes Baby mit der „Erbsünde“ behaftet auf die Welt kommt, auch wenn das Kind nichts Böses getan hat. Die Erbsünde scheint ein völlig unsinniges Dogma zu sein, das lediglich dem negativen Weltbild der Kirche geschuldet ist, aber eigentlich der christlichen Botschaft widerspricht…. Wirklich?

Von Pater Markus Christoph SJM

Zwei Fakten, die zeigen, dass es die Erbsünde wirklich gibt Zwei Dinge lassen sich nicht leugnen: (1) Wenn Gott die Welt erschaffen hat und wenn Gott voll-kommen gut ist, dann müssen auch seine Geschöpfe gut sein. Ein vollkommener Uhrenmacher baut keine schlechten Uhren, die falsch laufen, sonst wäre er nicht vollkommen. (2) Aber viele Dinge in der Welt „funktionieren“ nicht gut. Im Leben der Menschen gibt es Krankheit und Tod, unser Herz sehnt sich oft nach dem Falschen. Wir sind wie Uhren, die falsch ticken. Hat Gott seine Geschöpfe also doch schlecht gemacht? Es gibt nur eine Lösung für diesen scheinbaren Widerspruch: Ja, Gott hat (1) ursprünglich alle Dinge gut gemacht. Und ja, (2) die Schöpfung funktioniert heute nicht mehr fehlerfrei. Folglich muss in der „Zwischenzeit“ irgendetwas vorgefallen sein, was die Uhr außer Takt gebracht hat. Genau das meint das Dogma vom Sündenfall und der Erbsünde. Gott hat die Welt und den Menschen ursprünglich gut erschaffen. „Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Und siehe, es war sehr gut.“ (Gen 1,31) Der Mensch wurde als vollkommenes Kunstwerk geschaffen. Er hatte alles, was er brauchte; es gab keine Hungersnot, keinen Neid, kein Leid, keine Konflikte. Der Mensch war – als „Uhr“ – richtig „getaktet“; er sehnte sich nach dem Guten und verabscheute das Böse. Ohne Mühe konnte er die Stimme Gottes hören und lebte in vertrautem Umgang mit ihm, der sich „beim Tagwind im Garten erging“ (Gen 3,8). Weil Gott als Schöpfer vollkommen ist, darum waren auch seine Geschöpfe ursprünglich vollkommen. Wenn die Schöpfung heute noch vollkommen wäre, gäbe es keinen Krieg, Terror, kein Leiden und keine Katastrophen. Warum fehlt uns heute die ursprüngliche Vollkommenheit? „Durch seine Sünde hat Adam als erster Mensch die ursprüngliche Heiligkeit und Gerechtigkeit verloren, die er von Gott nicht nur für sich, sondern für alle Menschen erhalten hat. (…) Dieser Mangel wird ‚Erbsünde‘ genannt.“ (KKK 416f) Die Erbsünde ist keine Sünde, die jeder Mensch in eigener Verantwortung begeht, sondern sie ist der Mangel von besonderen Fähigkeiten, die der Mensch ursprünglich besaß, die dann durch den Sündenfall von Adam und Eva verloren gingen und darum nicht mehr an die folgenden Generationen weitergegeben wurden. Der Katechismus spricht vom Verlust der „ursprünglichen Heiligkeit und Gerechtigkeit“. Was ist damit genau gemeint? Die ursprüngliche Heiligkeit und Gerechtigkeit Jeder Mensch macht die Erfahrung, dass unser Kontakt zu Gott gestört ist. Mit unseren Mitmenschen können wir uns austauschen. Obwohl uns Gott näher ist als jeder andere Mensch, kommen wir ohne „guten Draht“ zu ihm auf die Welt; unsere Beziehung zu ihm ist beschädigt, die Leitung ist tot. Dieses Dogma muss man nicht blind glauben; jeder kann es durch die eigene Erfahrung bestätigen. Uns fehlt die unmittelbare Vertrautheit mit Gott, die ursprüngliche Heiligkeit, mit der Adam und Eva im Paradies erschaffen worden waren. Verloren haben wir auch die Harmonie in unserem Inneren. „Zwei Seelen wohnen, ach!, in meiner Brust,“ klagt Goethes Faust und beschreibt damit eine alltägliche Erfahrung. Unsere Natur zieht uns in verschiedene, ja gegensätzliche Richtungen: Der Verstand verlangt gesunde Ernährung, das Hungergefühl Schokolade; die Bequemlichkeit fordert eine Pause, aber das Pflichtgefühl lässt uns keine Ruhe; das Gewissen fasst gute Vorsätze, die Lauheit bringt uns davon ab; wir wären gerne rein in Gedanken, Worten und Werken, aber zu tief steckt die Begierlichkeit in uns. „Der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach,“ warnt Jesus (Mk 14,38). In unserem Getriebe knirscht Sand, der unmöglich vom göttlichen Uhrmacher kommen kann. Der Mensch hat seine ursprüngliche „Richtigkeit“ und Gerechtigkeit verloren, mit der Adam und Eva im Paradies noch beschenkt waren. Der Katechismus fasst zusammen: „Infolge der Erbsünde ist die menschliche Natur in ihren Kräften geschwächt, der Unwissenheit, dem Leiden und der Herrschaft des Todes unterworfen und zur Sünde geneigt.“ (KKK 418) Die Erbsünde ist also ein Zustand, ein Mangel an Verbindung mit Gott und innerer Harmonie, in den wir hineingeboren werden. Sie ist etwas, das „man ‚miterhalten‘, nicht aber begangen hat, ein Zustand, keine Tat“ (KKK 405). Dieser Mangelzustand, in den jeder Mensch hineingeboren wird, führt dazu, dass man in seinem Leben irgendwann selber durch eigene Taten sündigt. Weil von Geburt an unsere Verbindung zu Gott gestört und unsere Begierden ungeordnet sind, darum kommt früher oder später der Augenblick, in dem wir durch eigene Entscheidung Schuld auf uns laden. Anschließend leben wir nicht mehr nur im Mangelzustand der Erbsünde, sondern sind zusätzlich durch eigene Taten selber zu Sündern geworden. Für diesen Zustand sind wir dann auch selbst verantwortlich; selbst wenn die Voraussetzung für unseren Fall die Schwächung durch die Erbsünde war. Kurz: Der Mangel unserer Natur – die Erbsünde – überträgt sich ohne unser Zutun auf uns; zu Sündern werden wir nur in eigener Verantwortung, aber wegen der Umstände der Erbsünde.

Exkurs für Experten: Vier Wunden der Seele, und vier Heilmittel Die Theologie unterscheidet bei den Auswirkungen der Erbsünde vier „Verwundungen“ der Seele und zwei des Leibes. Die Seele wird geschwächt (1) in ihrer Erkenntniskraft, (2) in der Ausrichtung ihres Willens auf das Gute, (3) in ihrer Kraft bei Schwierigkeiten und Herausforderungen, und (4) in der Ordnung ihrer Begierde. Alle vier Mängel spüren wir tagtäglich: (1) das richtige Entscheiden fällt uns schwer, (2) unser Wille wird vom Schlechten angezogen, (3) uns fehlt die Ausdauer, (4) wir ersehnen mehr Genuss als gut für uns ist. Dazu kommt die doppelte Schwächung des Leibes, der (a) verwundbar ist und leiden kann, und (b) irgendwann sterben wird. Erst im Himmel werden die Folgen für den Leib geheilt: alle Tränen werden getrocknet und der Tod besiegt; hier auf Erden bleibt der Leib anfällig für Schmerz und Tod. Für die vier Wunden der Seele gibt es bereits auf Erden ein Heilmittel, nämlich die vier Kardinaltugenden: (1) Die geschwächte Erkenntniskraft wird durch Klugheit geheilt, (2) der falsch gepolte Wille durch Gerechtigkeit, (3) die fehlende Ausdauer durch Tapferkeit (fortitudo = „Stärke“) und (4) die Begehrlichkeit durch Mäßigkeit. Einwand 1: Einen Mangel zu erben wäre ungerecht Es mag sein, dass die ersten Menschen ihre besondere Sensibilität für Gott und ihre innere Harmonie verloren haben. Aber es wäre ungerecht, würden solche Mängel von Generation zu Generation weitervererbt. Wirklich? Wenn fleißige Eltern ein großes Vermögen erarbeiten, profitieren davon irgendwann ihre Kinder. Sind die Eltern träge, dann erben die Kinder nichts. Ist das ungerecht? Wenn sich Eltern um eine gute Erziehung mühen, ihre Kinder zum Musikunterricht chauffieren und sie an die Hausaufga-ben erinnern… und sich diese Kinder dann besonders gut entwickeln – ist das ungerecht? In einer Welt, in der alle Kinder untereinander stets exakt „chancengleich“ bleiben sollen, wären Hingabe, Liebe und Opfer der Eltern sinnlos, denn eine positive Auswirkung auf die Kinder wäre ja „unge-recht“ gegenüber allen anderen. Eine solche Welt ist nicht wirklich wünschenswert! Aber wenn Eltern ihre Kinder im positiven Sinn „beeinflussen“ können, dann – das ist die Kehrseite der Medaille – auch im negativen. Wenn Eltern für ihre Kinder ein Vermögen erwirtschaften können, dann können sie ein mögliches Erbe auch verprassen, sie auf schlechte Schulen schicken oder ihre Gesundheit schädigen (durch falsche Ernährung, Achtlosigkeit während der Schwangerschaft usw.). Aus diesem Blickwinkel ist es ein ganz gewöhnlicher Zusammenhang, dass Kinder von ihren Eltern sowohl Positives als auch Negatives erben können. Genauso verhält es sich bei der Erbsünde: Gott hatte die Menschen mit einer inneren Harmonie und einer besonderen Offenheit für seine Stimme erschaffen. Diese Fähigkeiten wären von Generation zu Generation weitergegeben worden, so wie robuste Gesundheit und blonde Haare vererbt werden. Doch der Mensch hat gesündigt und dadurch seine Beziehung zu Gott und zum Rest der Welt beschädigt. Er hat seine ursprüngliche Heiligkeit und Gerechtigkeit verloren und seiner „Gesundheit“ Schaden zugefügt. Ein Erbe, das Eltern verspielt haben, können sie nicht mehr weitergegeben. So erklärt sich im Vergleich mit den natürlichen Dingen das „Problem“ der Erbsünde. Die Tatsache der Abhängigkeit von unseren Vorfahren mag hart klingen, aber sie ermöglicht zugleich unsere Rettung und unsern Ruhm. Denn wie sich unsere „Erbfähigkeit“ im Fall der Erbsünde zu unserem Schaden auswirkt, so ermöglicht sie auch das Erbe der Erlösungsgnade Jesu. Ja, von unseren menschlichen Ureltern haben wir einen Mangel ererbt. Aber nach dem gleichen Grundsatz können wir von unserem himmlischen Vater eine göttliche Sohnschaft erben! Durch die Taufe werden wir Kinder Gottes und Erben des Himmels. Es gibt wahrlich keinen Grund, über unsere Erb-Abhängigkeit traurig zu sein! Einwand 2: Wegen eines Erbmangels darf niemand in die Hölle kommen Wenn man schon auf das Prinzip der Erbabhängigkeit besteht, darf wenigstens durch die Erbsünde niemand in die Hölle kommen. Für die Erbsünde ist schließlich niemand selber verantwortlich. In diesem Einwand steckt ein wahrer Kern. Wer nur mit der Erbsünde stirbt, ohne selber jemals gesündigt zu haben, verdient keine qualvolle Höllenstrafe. Nur wenn wir uns selber durch eine bewusste Sünde von Gott abwenden, wenn wir uns willentlich für das Böse entscheiden (was durch die Erbsünde freilich begünstigt wird) und wenn wir diese Entscheidung nicht mehr bereuen, dann besteht die Gefahr, in der äußersten Finsternis zu enden (so beschreibt die Bibel die Hölle). Freilich, die Erbsünde besteht – wie gesehen – in einem Mangel an Kommunikationsfähigkeit mit Gott, der nach Aussage der Bibel nur durch die Taufe behoben wird. Aber die Bibel verrät nicht, wie das himmlische Glück von Menschen, die „mit Erbsünde, aber ohne persönliche Sünde“ sterben, aussehen wird (eine Frage, die sich im Hinblick auf ungeborene Kinder stellt). Ganz sicher leiden sie weder Strafe noch Schmerz, da sie nie persönliche Schuld auf sich geladen haben. Vielmehr werden sie in einen Zustand des Glücks eintreten, über den die Bibel nichts Näheres geoffenbart hat. Wie ihre Beziehung zu Gott genau aussieht, wissen wir nicht. Uns wurde nur geoffenbart, dass die Taufe den Mangel der Erbsünde beseitigt, eine übernatürliche Kindschaft schenkt und damit der „reguläre“ Weg in den Himmel ist. (Darum ist die Kindertaufe so sinnvoll.) Mehr können wir nicht sagen. Freilich, es bleibt sicher, dass ungetaufte Kinder, die nie gesündigt haben, keine Höllenqualen erleiden. Einwand 3: Die Erbsünde steht nirgends in der Bibel Das klingt alles logisch und ist gut ausgedacht. Aber die Bibel kennt keine Erbsünde. Also sollte man daraus auch kein Dogma machen. Zugegeben, nirgends in der Bibel findet man den Begriff „Erbsünde“ – genauso wenig wie es dort eine „Dreifaltigkeit“, „heilige Messe“, „Wandlung“ und das „Fegfeuer“ gibt. All diese Worte wurden erst später entwickelt für Dinge, die das Neue Testament von der Sache her präzis beschreibt. Ge-nauso verhält es sich bei der Erbsünde. Im Römerbrief heißt es: „Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt und durch die Sünde der Tod und auf diese Weise gelangte der Tod zu allen Menschen, weil alle sündigten… Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern gemacht worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen zu Gerechten gemacht werden.“ (vgl. Röm 5,12-21) Damit beschreibt Paulus exakt die katholische Lehre zur Erbsünde: Ursprünglich gab es weder Sünde noch Tod; doch durch die Sünde eines Men-schen kam die Sünde zu allen Menschen, und damit auch der Tod. Und wie sich Ungehorsam auf alle Menschen übertragen hat, so können durch die Erlösung des einen Menschen – Christus – alle Menschen gerecht werden. Selbst im Alten Testament wurde bereits angedeutet, dass es nicht nur Sünde als persönliche Verfehlung gibt, sondern eine Schuld von Geburt an. Der Psalmist singt: „Siehe, in Schuld bin ich geboren und in Sünde hat mich meine Mutter empfangen.“ (Ps 51,7) Diesen Mangel seit der Empfängnis meint die Erbsündenlehre. Die Lehre von der Erbsünde: Ein zutiefst positives Weltbild Für viele Menschen ist der Glaube an die Erbsünde der Beweis dafür, dass das Christentum eine düstere, negative Weltsicht vertritt. Wenn man aber den genauen Sinn des Dogmas kennt, wird deutlich, dass das Gegenteil der Fall ist: In der Erbsündenlehre steckt ein positives Weltbild, nämlich im dreifachen Sinn: (a) Die Welt ist gut! G.K. Chesterton erklärte zur Erbsünde: „Diese Lehre zeigt, dass wir eine Welt missbraucht haben, die gut ist, und nicht, dass wir in einer schlechten Welt gefangen sind. Sie schreibt das Böse dem falschen Gebrauch des Willens zu und erklärt so, dass man das Böse durch den richtigen Gebrauch des Willens ausgleichen kann.“ Ja, es gibt das Schlechte in der Welt und in unserem Leben. Aber nicht die Welt selber ist schlecht. Sie ist durch und durch gut, das Werk eines perfekten Schöpfers. Schlecht ist allein unser Wille, wenn wir sündigen. Und dieses Problem ist lösbar. Mithilfe der Erlösung in Christus. (b) Unsere Fehler gehen nicht zu 100% auf unser Konto! Es gibt noch mehr gute Nachrichten: Wenn wir sündigen, liegt die Schuld nicht allein an unserem schlechten Willen. Denn wir arbeiten nicht mit optimalen Voraussetzungen, sondern mit stumpfen Werkzeugen. Unsere menschliche Natur ist durch die Erbsünde geschwächt. Wir können freilich die Verantwortung für unser Tun nicht ganz auf den Mangel unserer Natur abschieben. Aber es bleibt eine wichtige Erkenntnis, dass wir manche Schwächen in unserem Leben nicht selbst verschuldet, sondern geerbt haben. Wir werden trotzdem dagegen ankämpfen, aber es darf uns auch entlasten. (c) Wir sind Kinder und Erben des Himmels!

Nicht zuletzt zeigt uns die Lehre von der Erbsünde, wie sehr unser Leben von Anderen abhängig ist – im Schlechten, aber genauso im Guten. „Ihr habt den Geist der Kindschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater! (…) Sind wir aber Kinder, dann auch Erben; Erben Gottes und Miterben Christi“ (Röm 8,15-17). Das Grundprinzip, dass unser eigenes Sein von Handlungen anderer Mitmenschen zutiefst geprägt und bestimmt wird, ist die Voraussetzung, dass auch die Erlösung des Gottmenschen Jesus Christus nicht nur ein äußerliches Ereignis bleibt, sondern unser Herz innerlich umwandelt. So seltsam es klingt: Wir können uns in gewisser Weise über die Erbsünde freuen, weil wir nach dem gleichen Grundprinzip an der Erlösungsgnade und Sohnschaft Jesu Christ teilhaben können. Felix culpa, o glückliche Schuld! (Osterexultet). „Wo die Sünde mächtig wurde, da ist die Gnade übergroß geworden“ (Röm 5,20).

Lektüretipps Papst Johannes Paul II, Zwei Ansprachen im Rahmen einer Generalaudienz zum Thema Erbsünde (1986), kath-info.de erbsuende.html (Zugriff: 21.08.2020). Santiago Sanz, Übernatürliche Erhebung und Erbsünde, opusdei.org/de-at/ document/07-ubernaturliche-erhebung-underbsunde/ (Zugriff 21.08.2020).
Br.Johannes
Selbst aus der Bibel kann man so einen Unsinn wie "Erbsünde" nicht ableiten u. begründen.Mit dieser durch Theologen begründeten Konstruktion der Erbsünde hat sich die Kirche gleichzeitig immerwährende Exsitenzberechtigung gesichert
Edeljuwel
Die Erbsünde (lat. "peccatum originale") ist die von Generation zu Generation weitergegebene Sündenfolge der "Ursünde" der Stammeltern Adam und Eva, durch die sie für sich und alle ihre Nachkommen die Freundschaft mit Gott verloren haben. Wir haben jeden Tag gegen die Folgen der Erbsünde zu kämpfen! Also wer die Erbsünde leugnet der hat "irgendwas" nicht richtig verstanden und übt …More
Die Erbsünde (lat. "peccatum originale") ist die von Generation zu Generation weitergegebene Sündenfolge der "Ursünde" der Stammeltern Adam und Eva, durch die sie für sich und alle ihre Nachkommen die Freundschaft mit Gott verloren haben. Wir haben jeden Tag gegen die Folgen der Erbsünde zu kämpfen! Also wer die Erbsünde leugnet der hat "irgendwas" nicht richtig verstanden und übt wahrscheinlich auch nicht die Tugenden;)!
Erich Foltyn
die Erbsünde handelt von der Erschaffung der Welt und das ist nicht so, daß ich jetzt unmittelbar darauf reagieren muss.
Edeljuwel
Ja die Erbsünde hat ihren Ursprung bei der Erschaffung der Welt. Aber diese Erbsünde ist über die vielen Generationen auf uns übergegangen. Also wenn wir in den Himmel kommen wollen müssen wir sehr wohl "darauf" reagieren!