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Kindstötung: Amazonas-Kardinal blamiert sich mit seiner Ahnungslosigkeit

Ein Journalist kritisierte auf der Synoden-Pressekonferenz vom 8. Oktober, dass mindestens zwanzig Amazonasvölker behinderte Kinder umbringen, während die Synode die Amazonas-Stämme als "unschuldig" und "rein" darstelle.

Der ahnungsloser Kardinal Pedro Barreto, 75, von Huancayo in Peru, blamierte sich angesichts dieser Fakten vor den Anwesenden mit der Antwort, dass unter den Ureinwohnern "nicht alles perfekt" sei.

Er habe davon "noch nie" gehört und man könne eine solche Anschuldigung "nicht so einfach” aussprechen, da sie "Barbarei" unterstelle.

Barreto ist einer von drei Delegierten des Präsidenten der Synode und Vizepräsident des kirchlichen Pan-Amazonian Netzwerkes (REPAM).

Die indigene Aktivistin Victoria Lucia Tauli-Corpuz, die Teil des fünfköpfigen Panels war und als "UN-Sonderberichterstatterin für indigene Völker" vorgestellt wurde, bestätigte dagegen die Kindermorde:

"Tatsächlich gibt es Praktiken, die nicht mit den internationalen Menschenrechtsstandards im Einklang stehen. Ich bin gegen die Praxis der Kindstötungen", blamierte sie Barreto.

Bild: Pedro Barreto, © Miguel Angel Chong , CC BY-SA, #newsQprdkhvcdf

Da weiß der rechte nicht was der linke Arm tut.
Was ich nicht verstehe ist aber, weshalb blamiert er sich mit der Aussage: Ich bin gegen die Praxis der Kindstötungen"? Das ist doch richtig, dies festzustellen und daran festzuhalten, oder???
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Gründe, warum das Christentum im römischen Reich so rasant trotz Verfolgung zur Staatsreligion geworden ist, waren das
soziale Verhalten gegenüber den Wehrlosen, die
Enthaltsamkeit, das
reflektierte Tun sowie
Respekt vor der Frau, der Jungfräulichkeit und dem Kind - egal, ob geboren oder ungeboren.
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Solange die übrige Welt Kinder im Mutterleib millionenfach grausam ermordet (60 Millionen jährlich) , und vor allem auch die behinderten Kinder, deren Behinderung vor der Geburt festgestellt wurde, kann keiner auf diese Amazonasvölker mit dem Finger zeigen. Bei uns ist es nicht besser.
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Turbata
Seit der Antike kennt die Gesellschaft die Tötung des Nachwuchses in Zeiten der Not, des Hungers oder aus anderen Beweggründen. Oder alte Menschen bei den Eskimos, in der Kalahari usw. - man ließ sie einfach verhungern oder sie gaben sich selbst preis, um die Angehörigen überleben zu lassen. Liebevolle Pflege hilfloser Babies, Kranker oder alter Menschen kann sich nur eine sozialisierte …More
Seit der Antike kennt die Gesellschaft die Tötung des Nachwuchses in Zeiten der Not, des Hungers oder aus anderen Beweggründen. Oder alte Menschen bei den Eskimos, in der Kalahari usw. - man ließ sie einfach verhungern oder sie gaben sich selbst preis, um die Angehörigen überleben zu lassen. Liebevolle Pflege hilfloser Babies, Kranker oder alter Menschen kann sich nur eine sozialisierte Gesellschaft "leisten". Bittere Tatsache!
Nur das Christentum kann wohl diesem furchtbaren Elend abhelfen.
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Hierzulande wurden behinderte Kinder auch getötet. Es galt: "Das Geschrei des Neugeborenen muss in allen vier Ecken des Hauses zu hören sein. " (Sachsenspiegel). War das nicht der Fall, und das Kind stellte sich als mißbildet oder schwachsinnig heraus, durfte es getötet werden.