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M.RAPHAEL

Kreuzerhöhung: Jahrestag meiner Einkleidung

Dein Name, o seligste Jungfrau Maria, ist wie ausgegossenes Öl auf Erden.
Deine Diener finden ihre Wonne in der zarten Liebe, die sie zu Dir tragen.


Vielen Dank für die lieben Wünsche zu meinem Jahrestag. Die Mutter Gottes hat mich heute morgen schon besucht. Es war wunderbar.

Am liebsten würde ich mich einfach schweigend zurückziehen. Aber es ist nicht die Zeit. Die Bosheit oder auch Verwirrtheit der Vat.2 Vertreter ist zu schlimm. Ihre Gottlosigkeit, die sie hinter leeren und ausgedachten Begriffen wie einem kosmischen Christus (Teilhard de Chardin) oder einem unergründlichen göttlichen Geheimnis (Karl Rahner, deshalb überall und nirgends das jesuitische „Gott in allen Dingen“, vor allem in Moscheen) ist unerträglich und dafür verantwortlich, dass die Menschheit immer perverser und rücksichtsloser wird.

Jeden Tag frage ich mich, warum Gott gerade mich auserwählt hat. Ich bin ein Bub, ein Karussellfahrer, der mit Gusto Pommes rot/weiß verspeist und früher gerne Filme, als sie noch besser waren, geschaut hat. Aber auch lustigen Papageienvideos auf Youtube bin ich nicht abgeneigt. Ich hätte selber gerne einen Vogel, aber ich habe ja schon einen. Vor allem aber bin ich modern.

Ich glaube, dass ist die Antwort. Kein moderner Mensch wird sagen können, „wir haben Dich, Herr, nicht erkennen können. Die Moderne hat Dich blockiert. Deshalb haben wir den Jesuiten geglaubt.“ Der Herr wird auf mich zeigen: „Der Moderne da hat mich erkannt und mir gedient. Es war seine Bereitschaft zur offenen Wunde und wahrer Liebe.“

Ich will heute nicht weiter auf die modernen Gottlosen, die sich für die „Kirche der Zukunft“ halten und auf kosmische Abstraktionen setzen, eingehen. Aber ihre Frechheit (Karl Rahner will Küng wegen seiner Frechheit zum Vat.2 Konzil mitgenommen haben) erlaubt mir ruchlos und ebenso frech gegen sie zu polemisieren. Ich danke allen kenntnisreichen Fachleuten, die die Faktenlage aufzeigen, wie z.B. auch Dr. Heinz Lothar Barth. Vielen Dank. Leider dienen nur wir Frommen der Wahrheit. Die Jesuiten tun das nicht. Sie sind frech. Ich halte ihnen den Spiegel vor. Schon das ist ekelhaft und macht dreckig, aber ich habe meinen Kampfanzug an. Bekehrt euch. Das ist kein Witz.

Meine wohl wichtigste Aufgabe erfülle ich in einem großen Raum ohne Fenster oder Türen. Er befindet sich jenseits von Raum und Zeit. Die Wände sind mit einem dunklen Holz bedeckt. Alles ist unvorstellbar edel und wertvoll. An einer Wand befindet sich in der Mitte das Kreuz des Herrn. Er hängt lebendig daran. Ich knie vor Ihm und bete Ihn an. Von Zeit zu Zeit ruft Er mich, damit ich Ihm diene. Deshalb bin ich am Fest Kreuzerhöhung eingekleidet worden. Es ist, wie es ist. Es ist unvorstellbare Liebe. Es ist kein abstraktes und allgemeines Prinzip einer alles erlösenden Christusenergie. Es ist: Wie sehr liebst DU, ganz genau und konkret DU, mich??? Schenkst Du mir Deine starke und deshalb verwundbare Identität?